Chapters tagged submission
Tagged branches inside Johns Verhängnis.
Tagged chapters
Explore the chapters in this story that use the selected tag.
-
by Levantin
Chapter 20
Mein Handy vibrierte und lenkte mich von den langweiligen Ausführungen meiner Musiklehrerin über die Bedeutung der Beatles für die moderne englische Musik ab. Ein Schielen auf meine Uhr verriet mir, dass Loona mir geschrieben hatte. An die Beatles verschwendete ich keine weiteren...
4 months ago 837 Words 1 Likes 261 Views -
by Levantin
Chapter 38
Die schwere Wohnungstür fiel mit einem satten Klicken ins Schloss. Der Riegel glitt vor, und mit einem Schlag herrschte absolute, drückende Stille im Flur. Ich kniete noch immer wie ein Häufchen Elend auf dem Parkett, die Hose unten an den Knöcheln, die Oberschenkel unkontrollie...
1 month ago 1,181 Words 1 Likes 97 Views -
by Levantin
Chapter 54
Der Nachmittagsklick des Haustürschlosses fühlte sich an wie das Zuschnappen einer weiteren Falle. In meinem Rucksack lagen Emmas bekritzelte Notizen, in meiner Leiste pulsierte der gewohnte Druck des Harzes, und in meiner Banking-App stand die frische Abbuchung von knapp achtzeh...
1 month ago 907 Words 1 Likes 72 Views -
by Levantin
Chapter 59
Der graue Freitagmorgen schluckte jedes Licht über dem Schulhof. Mein Schritt war schleppend, jeder Tritt über den nassen Asphalt erinnerte mich durch das dumpfe Reiben des Harzes an die gestrige Nacht im Wohnzimmer. Der Geruch von {reader:Vanessas} Jasmin-Öl schien mir noch imme...
1 month ago 1,755 Words 0 Likes 67 Views -
by Levantin
Chapter 68
Sie saß im Sessel, ein Bein lässig über das andere geschlagen, und strich mit der Fußspitze so lange über meine Unterlippe, bis ich den Mund von selbst öffnete. Loona schob die Zehen hinein, langsam, unmissverständlich, und ließ sie dort liegen, als gehöre dieser Platz ihr genaus...
1 month ago 1,617 Words 1 Likes 112 Views -
by Levantin
Chapter 72
Draußen verebbten die Laute schließlich in ein schweres, gleichmäßiges Atmen. Das Polster knarrte ein letztes Mal, gefolgt von schlurfenden Schritten auf dem Parkett. Das dumpfe Rascheln von Kleidung, das Klirren einer Gürtelschnalle, gedämpfte Worte im Flur. „War gut… echt gut“...
1 day ago 1,799 Words 0 Likes 15 Views -
by Levantin
Chapter 79
Die Wochen nach jenem verregneten Freitag verwischten zu einer zermürbenden, lautlosen Routine. Was anfangs wie ein Ausnahmezustand gewirkt hatte, war schleichend zu meinem Alltag geworden – einer Existenz, in der sich mein gesamtes Dasein zwischen Unterwerfung, harter Arbeit und...
1 day ago 475 Words 0 Likes 12 Views -
by Levantin
Chapter 85
Die schwere Flügeltür unserer Altbauwohnung fiel mit einem dumpfen, hohlen Schlag hinter mir ins Schloss. Ich lehnte mich mit dem Rücken gegen das kalte, lackierte Holz des Flurs, keuchte heiser und starrte auf meine zitternden Hände. Der Regen hatte meinen nackten Oberkörper du...
1 day ago 2,439 Words 0 Likes 9 Views -
by Levantin
Chapter 89
Das grelle Schrillen der Institutsuhr riss den Saal aus der Lethargie, doch für mich war es das Signal zum nächsten Spießrutenlauf. Während die anderen hastig ihre Laptoptaschen packten, über Webers Fragen stöhnten und in Richtung Mensa drängten, stand ich wie festgewachsen an d...
1 day ago 1,306 Words 0 Likes 8 Views -
by Levantin
Chapter 91
Emma stieß mich grob vorwärts ins Schlafzimmer. Meine Knie protestierten bei jedem Schritt mit einem tauben Brennen, während der schwere Zylinder gegen die geschundenen Sehnen schlug. „Auf die Knie vor das Bett. Sofort“, zischte sie. Ihre Stimme war nicht so schneidend kühl wie...
1 month ago 1,411 Words 0 Likes 51 Views -
by Levantin
Chapter 95
Das fahle Herbstlicht, das durch die Vorhänge ins Zimmer kroch, weckte mich. Zum ersten Mal seit Wochen war das Aufwachen kein plötzlicher Schock aus tauber Beklemmung. Kein kalter Edelstahl, der sich bei der ersten unwillkürlichen Morgenregung erbarmungslos in mein Schambein fr...
20 hours ago 1,903 Words 0 Likes 10 Views -
by Levantin
Chapter 82
Das Haus lag über der Stadt wie ein abgeschlossener Satz. Hinter den schweren Vorhängen blieb vom Abend nur ein schmales, goldenes Band, das über den Teppich schnitt und die Kanten der Möbel nachzog, ohne sie zu wärmen. Emma hatte den Raum hergerichtet, bevor jemand kam: die Seid...
1 day ago 1,535 Words 0 Likes 9 Views