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by Levantin
Chapter 43
Das sanfte, gedämpfte Licht der Loungebar tauchte den Raum in tiefe Bernsteintöne. Leise Bassläufe schwebten durch die Luft, vermischt mit dem Klirren von Gläsern und dezentem Gelächter. Auf der gepolsterten Lederbank saß Loona, die Beine übereinandergeschlagen. Ihr enges, schwar...
1 month ago 855 Words 1 Likes 78 Views -
by Levantin
Chapter 46
Das monotone Summen des MacBooks auf meinen Knien war das einzige Geräusch im abgedunkelten Zimmer. Ich saß im Schneidersitz auf dem weichen Florteppich, den Rücken an die Bettkante gelehnt. Über mir, auf der Matratze, lag Loona. Sie trug seidige Shorts und ein knappes Trägertop,...
1 month ago 916 Words 1 Likes 111 Views -
by Levantin
Chapter 48
Die Wohnungstür schwang auf, und Loona trat mit schnellen Schritten ein. „Nadja! Schön, dass du schon da bist“, rief sie gut gelaunt, streifte ihre Jacke ab und kam mit einem ehrlichen, offenen Lächeln auf uns zu. Als sie an mir vorbeiging, legte sie mir warm einen Arm um die Sc...
1 month ago 1,344 Words 1 Likes 105 Views -
by Levantin
Chapter 53
Der Weg zur Schule fühlte sich an wie der Gang zum Schafott. Bei jedem Schritt drückte der Harzkäfig unbarmherzig gegen mein Fleisch, und die Apple Watch brannte an meinem Handgelenk wie ein stummer, pulsierender Sensor direkt in {reader:Loonas} Hand. Ich hatte mich gefügt. Die S...
1 month ago 738 Words 1 Likes 98 Views -
by Levantin
Chapter 54
Der Nachmittagsklick des Haustürschlosses fühlte sich an wie das Zuschnappen einer weiteren Falle. In meinem Rucksack lagen Emmas bekritzelte Notizen, in meiner Leiste pulsierte der gewohnte Druck des Harzes, und in meiner Banking-App stand die frische Abbuchung von knapp achtzeh...
1 month ago 907 Words 1 Likes 93 Views -
by Levantin
Chapter 58
Draußen drückte ein nasskalter Spätnachmittag gegen die hohen Altbaufenster der Berliner Eigentumswohnung. Mein Zeitplan war längst kein gewöhnlicher Alltag mehr, sondern ein lückenloses Korsett. Jeden Tag dieselbe Kette: morgens die Forderungen am Kiosk abfedern, in den Freistun...
1 month ago 2,009 Words 1 Likes 97 Views -
by Levantin
Chapter 59
Der graue Freitagmorgen schluckte jedes Licht über dem Schulhof. Mein Schritt war schleppend, jeder Tritt über den nassen Asphalt erinnerte mich durch das dumpfe Reiben des Harzes an die gestrige Nacht im Wohnzimmer. Der Geruch von {reader:Vanessas} Jasmin-Öl schien mir noch imme...
1 month ago 1,755 Words 0 Likes 88 Views -
by Levantin
Chapter 64
Der metallische Klick des Schlosses hallte mir noch im Gehörgang nach. Meine Hände zitterten, als ich die kalten Harzschalen um mein taubes, klebriges Fleisch legte und den Riegel vorschob. Das Vorhängeschloss schnappte mit einem dumpfen Ton ein. Der Reiz auf der geröteten Haut b...
1 month ago 1,280 Words 1 Likes 96 Views -
by Levantin
Chapter 65
Die letzten Wochen vor dem Abitur vergingen in einer beklemmenden, lückenlosen Routine. Mein Alltag in der Altbau-Eigentumswohnung glich einem Uhrwerk, dessen Takt allein Loona bestimmte. Jeden Morgen riss mich ihr stummer Weckruf aus dem Schlaf: Aufstehen um halb sechs, eiskalt...
1 month ago 2,188 Words 1 Likes 128 Views -
by Levantin
Chapter 66
Der Morgen begann ohne Gnade. Kein Klappern von Vanessas Kaffeetasse, kein gedämpftes Radio aus der Penthouse-Küche, das den Beginn eines normalen Tages signalisierte. Nur das grelle, weiße Licht, das durch die unbedeckten Altbaufenster meines Zimmers schnitt, und das kalte, vert...
1 month ago 1,672 Words 1 Likes 99 Views -
by Levantin
Chapter 81
Das Klacken von Vanessas Absätzen auf dem Parkett kündigte das Unheil an, noch bevor die Wohnungstür hinter uns ins Schloss fiel. Mit einem tiefen, befreiten Stöhnen kickte sie die teuren Pumps von den Füßen, warf ihre Handtasche auf die Kommode und schlenderte mit wiegenden Schr...
1 week ago 2,230 Words 0 Likes 38 Views -
by Levantin
Chapter 120
Das erste Licht des Samstags kroch durch die Ritzen der Vorhänge und schnitt blassgrau durch das Schlafzimmer. Mein Erwachen war kein sanftes Aufdämmern, sondern ein abrupter Zusammenprall mit der Realität meines Körpers. Als ich die Augen aufschlug, spannte meine Gesichtshaut s...
1 week ago 3,160 Words 0 Likes 22 Views -
by Levantin
Chapter 134
Ich zog die letzte Bahn. Zentimeter für Zentimeter schob ich den schweren Zinkeimer vor mir her, während meine aufgeschürften Knie auf dem harten Parkett brannten wie Feuer. Bei jeder einzelnen Vorwärtsbewegung schlug der obere Stahlring unerbittlich gegen mein gereiztes Schambei...
1 week ago 2,013 Words 0 Likes 15 Views -
by Levantin
Chapter 143
Der Montagmorgen begann ohne Gnade. Mein ganzer Unterleib pochte noch von den Schockwellen des Sonntags, als Loona um kurz nach sieben die Tür zu meinem Zimmer aufstieß. Sie war bereits vollkommen ausgehfertig: eine schmale, dunkle Stoffhose, ein schlichter Kaschmirpullover und...
6 days ago 2,923 Words 0 Likes 17 Views -
by Levantin
Chapter 145
Der Regen über Neukölln hatte sich gelegt, doch der graue Dunst hing zäh über den Backsteingebäuden, als Loona den Wagen um viertel vor neun auf den Gewerbehof steuerte. „Wir sind fünfzehn Minuten zu früh“, stellte ich mit belegter Stimme fest, den Blick starr auf das kleine Met...
6 days ago 1,897 Words 0 Likes 17 Views -
by Levantin
Chapter 147
Das heiße Wasser dampfte im Waschbecken des Badezimmers. Mit einer milden Seifenlauge wusch ich die zwanzig Zentimeter lange Silikonsonde sorgfältig ab, spülte die Reste von Gleitmittel und Emmas Feuchtigkeit fort und trocknete das schwere Material mit einem frischen Handtuch ab....
6 days ago 1,998 Words 0 Likes 15 Views -
by Levantin
Chapter 148
Der dumpfe im Becken weckte mich lange vor dem Wecker. In den frühen Morgenstunden hatte mein Körper im Schlaf erneut versucht, den gewohnten Blutstrom in die Schwellkörper zu pumpen, nur um mit unerbittlicher Härte an die Frontplatte des Chirurgenstahls zu prallen. Die...
6 days ago 1,400 Words 0 Likes 14 Views -
by Levantin
Chapter 151
Das Leder des Beifahrersitzes fühlte sich an wie eine glühende Herdplatte. Jede Bodenwelle auf der Lietzenburger Straße schlug unbarmherzig durch das Fahrwerk direkt in mein Becken. Der asymmetrische Basisring hämmerte gegen meine feuerrot verödete Knochenhaut, während die fünfu...
6 days ago 2,001 Words 0 Likes 16 Views