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Chapter 23
What's next?
Zwei Schalen
Irinas Herz schlug bis zum Hals. Die Furcht hatte sie fest im Griff. Sie wusste, dass er mit ihr tun konnte, was immer er wollte, und sie hätte keine Möglichkeit, irgendetwas dagegen zu tun.
Hätte das Blut nicht derart laut in ihren Ohren gerauscht, wäre sie vermutlich nicht überrascht gewesen, als plötzlich eine weitere Gestalt in ihrem Blickfeld auftauchte. Der Gefangenen war nicht klar, ob dies ihre Lage verbesserte oder verschlimmerte.
Eine unheimlich fette Ork-Frau watschelte auf sie zu. Sie war ebenso unbekleidet wie der große Häuptling, bis auf einen winzigen Lendenschurz, der nur das Allernötigste bedeckte. Dicke Wülste lagen um ihre Körpermitte wie Fassreifen. Ihre gewaltigen Brüste hingen schwer herab und bebten bei jedem schwankenden Schritt.
Die Orkin hielt zwei Schalen in ihren Händen, in denen eine grünbraune Flüssigkeit schwappte. Mit einer angedeuteten Verbeugung, so tief es ihr voluminöser Bauch eben erlaubte, reichte sie dem Stammesführer einen der Tränke. Er trank den größten Teil aus. Den Rest nahm die Alte in den Mund und sprühte es prustend auf die Lenden des großen Kriegers.
Irina schüttelte sich angewidert. Sie verstand nicht im Geringsten, was dieses Verhalten sollte. Sollte das eine Ehrerbietung sein? Auf sie wirkte es eher wie eine Beleidigung, wenn man jemanden anspuckte.
Die Brühe troff über den Waschbrettbauch des Mannes nach unten. Unwillkürlich folgte Irinas Blick dem Weg der Tropfen. Iiek!
Als sie die Wirkung bemerkte, die der Trank binnen Sekunden an ihrem Gegenüber auslöste, fielen ihr fast die Augen aus dem Kopf. Es war schon abscheulich genug gewesen, einem Nackten gegenüberstehen zu müssen und dabei kaum mehr als ein paar Lederstreifen am Leib zu haben. Die Ausmaße seines … seines … Dings waren unvorstellbar.
Nun aber richtete es sich auf, so schnell, als habe es einen eigenen Willen. Und dabei wuchs es noch einmal auf doppelten Umfang und Länge. Wie ein Speer richtete sich das harte männliche Glied bedrohlich auf ihren Rumpf. So abstoßend der Anblick war, sie schaffte es nicht mehr, sich davon loszureißen.
Jählings wurde die zweite Schüssel unter ihre Nase gehalten. Sie roch Kräuter und feuchte Erde. Widerspenstig presste sie die Lippen zusammen. Was immer sie mit dem Gesöff machen sollte, ob schlucken oder ausspucken, sie konnte sich nicht dazu überwinden.
Ganz nah kam ihr die Vettel und raunte: „Du solltest es lieber ****, meine Liebe. Denn Gruumsh’gar wird dich unausweichlich nehmen. Ob du es willst oder nicht. Schon brennt das Feuer in ihm, er kann sich kaum noch ****. Allerdings hast du die Wahl, ob es zu einer höllisch schmerzhaften Tortur wird, die dich beinahe umbringt, oder ob du es mögen wirst. Entscheide dich.“
Irina lief es eiskalt den Rücken herunter. Sollte sie ihre Selbstachtung aufgeben, um Schmerzen zu vermeiden? Die Antwort auf diese Frage war klar, noch bevor sie darüber nachdachte. Schicksalsergeben nahm sie die Schale entgegen und schlürfte einen tiefen Schluck. Salzige Schärfe füllte ihren Mund. Ihre Zunge brannte. Sie brachte es nicht über sich, das Gebräu herunterzuwürgen.
Die Medizinfrau strich mit zwei Fingern über Irinas zugeschnürte Kehle und löste geschickt den Schluckreflex aus. Die Flüssigkeit rann feurig den Hals hinab.
Wohltuende Wärme breitete sich aus dem Zentrum der jungen Frau in ihrem ganzen Körper aus. Überrascht von dem angenehmen Gefühl sah sie die Matrone mit großen Augen an.
„Pfffrt!“
Bäh! Irina taumelte mehrere Schritte zurück. Ein Mundvoll des Tranks war über ihren Busen, ihren Bauch und ihren Schoß versprüht worden, klebte an ihrer Haut, sickerte nach unten und floss unter die Lederriemen. Igitt.
Dann fing es an zu wirken.
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In der Gefangenschaft der Orks
Verschleppt und gedemütigt.
Irina und Sascha werden bei einem Stelldichein von plündernden Orks überrascht und verschleppt. Die beiden jungen Leute wissen nicht, was auf sie zukommt.
Updated on Mar 10, 2024
Created on Feb 14, 2024
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