Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 22
What's next?
Dominanz
Der greise Priester wartete, bis er sicher war, dass alle Anwesenden ihm zuhörten. Erst dann hob er an zu sprechen.
„**** von Gruumsh, wie jedes Jahr haben wir uns versammelt, um demjenigen zu huldigen, dem wir unsere Stärke und Wildheit verdanken. Vor unzähligen Generationen raubte unser Vater eine Frau und zeugte mit ihr die ersten, unsere Ahnen. Heute wird Gruumsh’gar es IHM zu Ehren genauso tun.“
Er schwenkte seinen langen Amtsstab in einem weiten Bogen, bis dessen Spitze auf die in einen Wollumhang gehüllte Gestalt hinter ihm deutete.
Irina erstarrte zur Salzsäule. Das konnte doch nicht wahr sein. Es war irgendein Schauspiel oder so. Auf keinen Fall würde wirklich das Geschehen, was hier angekündigt wurde. Oder?
Geraune ging durch den Saal, als aus dem Schatten eine massige Gestalt hervortrat. Vor den versammelten Mitgliedern seines Stammes schritt der Ork-Häuptling auf die Plattform, eine monumentale, Ehrfurcht gebietende Erscheinung. Gehüllt in einen knappen Lendenschurz aus dunklem Leder verschränkte er seine muskulösen Arme vor seinem kolossalen Oberkörper, gezeichnet von den Narben zahlloser Schlachten. Sein selbstbewusster Auftritt erlaubte keinen Zweifel an seiner unbezwingbaren Stärke.
In diesem Moment, in dem er vor ihnen stand, war er nicht einfach nur ein Ork unter vielen. Er war die Verkörperung ihrer Hoffnungen, ihrer Träume und ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit, sich gegen alle Feinde zu behaupten. Die Herzen seines Volkes schlugen im Einklang mit seinem Willen. Hier und jetzt war er nicht nur ein Krieger. Er war eine Legende, die Verkörperung einer Kraft, die schon Jahrhunderte überdauert hatte und die niemals verblassen würde.
Auch die Gefangene konnte sich dem Zauber nicht entziehen. Mit großen Augen starrte sie ihren Entführer an. Er strahlte eine Aura der Macht aus, die absolute Unterwerfung erzwang. Sie spürte den übermächtigen Impuls, sich vor ihm auf die Knie zu werfen.
Zwei Wächter schälten sich aus dem Hintergrund, fassten die Frau an den Schultern, zogen ihr mit groben Händen den Umhang vom Leib. Darunter trug sie lediglich ein paar Gurte aus Leder, die um ihren Körper gelegt waren. Dazwischen schimmerte ihre helle Haut im fahlen Licht der unterirdischen Höhle. Wo die rauen Riemen über ihr zartes Fleisch scheuerten, zeigten sich rote Striemen. Aus dem Bedürfnis heraus, sich zu schützen, umschlang sie ihren Oberkörper mit den Armen, wohl wissend, dass diese hilflose Geste nichts gegen die rohe **** ausrichten konnte, die sich ihr gegenüber manifestierte.
Der Häuptling näherte sich ihr langsam, seine Schritte von einer unaufhaltsamen Entschlossenheit getrieben. Alle Geräusche verstummten, als ob die Welt den Atem anhielt.
Irina atmete tief ein. Der herbe Duft von Leder und Metall drang in ihre Nüstern, ebenso eine Ahnung von Rauch und verbranntem Holz. Und darunter ein exotisches Aroma aus Wildheit und Männlichkeit, das sie gleichzeitig anzog und abstieß. Ein leises Beben durchlief ihren Körper, während sie gegen die dunkle Anziehungskraft ankämpfte, die er auf sie ausübte.
Der Hüne riss sich den Lendenschurz vom Leib und ließ ihn achtlos zu Boden fallen. Nun stand er vor ihr, entblößt und mächtig, sein starker Körper vom flackernden Schein der Fackeln in ein geheimnisvolles Spiel aus Licht und Schatten getaucht.
Die junge Frau konnte nicht anders, als ihn anzusehen, ihre Augen über seine machtvolle Erscheinung schweifen zu lassen. Das kantige Kinn, wie aus Marmor gemeißelt, die breite Brust, der flache Bauch und … und …
Irina schluckte trocken. Sie hatte keine Worte für das, was sie sah. Als sei sie hypnotisiert, verharrte ihr Blick auf einer ganz gewissen Stelle seines beeindruckenden Körperbaus. Ihr Herzschlag beschleunigte sich, sie spürte, wie ihre Wangen sich erwärmten und ihr Atem unregelmäßig wurde. Es war nicht zu übersehen, dass ihn die Konfrontation nicht kalt ließ. Die Dominanz, die Macht, die er über seine Gefangene, über Leben und ****, über Freiheit und Knechtschaft ausübte, erregte ihn.
Noch glomm ein Funken Hoffnung in ihr, dass es nicht zum Äußersten kommen würde, dass er sie nicht dazu zwingen würde, sich ihm zu beugen und zu unterwerfen. Nur mühsam unterdrückte sie ihre Panik, während ihr Herz wild von innen gegen ihre Rippen hämmerte. Unkontrolliertes Zittern durchlief ihren Körper, als sich eine seiner Pranken besitzergreifend um ihren Nacken schloss und ein unheilvolles Knurren aus seiner Kehle stieg. Ein Raubtier, das sich seiner Beute sicher war.
What's next?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
In der Gefangenschaft der Orks
Verschleppt und gedemütigt.
Irina und Sascha werden bei einem Stelldichein von plündernden Orks überrascht und verschleppt. Die beiden jungen Leute wissen nicht, was auf sie zukommt.
Updated on Mar 10, 2024
Created on Feb 14, 2024
- All Comments
- Chapter Comments