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Chapter 43 by Schreiberlein
Werde ich verschleppt?
Ja! Fühlt sich so an.
Plötzlich klingelte es an der Tür. Er stand auf und öffnete die Tür. Zwei Kerle kamen ins Zimmer und legten mir Hand- und Fußgelenksmanschetten an die mit Riemen so verbunden wurden, dass meine Hände nur noch leicht angewinkelt werden konnten und meine Knie stets gebeugt bleiben mussten. Sie grätschten meine Beine und fickten mich nacheinander. Dann setzten sie sich vor mich und erklärten mir, dass ich die Wahl hätte. Sie zeigten mir eine Spritze. Da ist Heroin drin, wenn Du Zicken machst, spritzen wir es Dir. Das wird Dich süchtig machen, oder Du wehrst Dich nicht und wir nehmen Dich so mit. Sollen Wir es Dir spritzen?“ ich schüttelte den Kopf und nahmen sie mir das Handtuch aus dem Mund. Sie lösten die Karabiner meiner Fußfesseln, so dass ich mich Aufsetzen konnte. Ängstlich schaute ich die drei an. „Hast Du was Geiles zum Anziehen?“ ich nickte und deutete auf die Kiste mit dem Strapsset und sie schauten hinein. „Anziehen!“ befahlen sie und ich zog das Set vor den Männern an. Sie schienen zufrieden und nahmen noch das Kleid, dass ich am Abend zum Gang in den Club anhatte mit. Sie durchsuchten die Wohnung, fanden aber mein Versteck nicht, in dem mein Polizeiausweis, Laptop und das meiste meines Geldes lag. Meine Abendeinnahme von 400,-€ steckten sie ein. Dann erklärten Sie mir, dass sie nun mit mir einen Ausflug machen würden. „Wirst Du Ärger machen?“ „Nein, ich mache keinen Ärger.“ „Dann komm!“ befahl der Wortführer. Ich stand auf und folgte ihnen auf den Flur. Einer öffnete die Tür und ich sah an mir herunter „Nur in dem Strapset durch das Haus wird kalt und auffallen.“ Sagte ich. „Da ist meine Jacke.“ und deutete mit dem Kopf auf meine Lederjacke, die am Haken neben der Tür hing. Der kleinste der Drei griff in jede Tasche und nickte, Dann nahm er die Jacke und legte sie mir über die Schultern. Ich danke ihm und folgte ohne Gegenwehr zum Auto der beiden. Es war ein alter Transporter mit sieben Sitzen. Einer setzte sich zu mir nach hinten und der andere ans Steuer. Josh hatte kein Wort mehr mit mir gewechselt und war verschwunden. Der Fahrer fuhr sofort Stadtauswärts und wie zu er warten ins Industriegebiet. Der bei mir Sitzende beobachtete mich die ganze Zeit. Erst als wir in Industriegebiet einbogen wurde seine Aufmerksamkeit abgelenkt und ich schaltete das Handy in der Jacke an. Das leichte Vibrieren des Handys in meiner Hand war unhörbar. Dann betätigte ich die vorher vielfach geübte Tastenkombination und eine SMS wurde an Bea versendet „Sie haben mich gefangen. Schalte mein Handy ein und orte mich. Anna“. Der Wagen hielt vor einem großen dunklen Bürogebäude auf einem großen Parkplatz. Der Fahrer öffnete die Tür und die beiden zogen mich zum Bürogebäude. Die Tür wurde von innen geöffnet und zwei weitere Kerle betrachteten mich gierig. Wir gingen in den dritten Stock und sie wandten sich einer Doppelflügeltür aus Metall zu. Sie öffneten diese und wir betraten einen großen Raum. Der ganze Raum war mit 2m Meter hohen grauen Stellwänden zugestellt, eine erster vorderer Teil war frei gelassen worden und eine junge schlanke Frau wurde auf einer am Bodenliegenden Matratze von zwei Männern oral und anal penetriert . Etwa fünfzehn Männer standen um die Drei herum und schauten zu. Entlang des durch die Stellwände begrenzten Ganges standen Frauen und schauten in unsere Richtung. Die zwei Kerle, die mich **** hatten führten mich den Gang entlang und die Frauen schauten mich neugierig an. Vor einer Tür in der hinteren Wand blieben sie stehen und klopften. Sie öffneten und führten mich in einen Raum von etwa sechs mal sechs Metern, in dem zwei zueinander gedrehte Schreibtische standen. Schränke mit Aktenordnern reihten sich lückenlos entlang der Wände und bildeten helle Flächen mit gleichmäßig angeordneten Löchern. Zwei ungepflegte stämmige Männer saßen daran und schauten mich neugierig an. „Ah, ein Neuzugang.“, sagte der mit dem Rücken zu mir Sitzende. Er stand auf und kam zu mir. Er räusperte sich und begann zu reden: „Du wirst nun für uns anschaffen. Zuerst kommst Du in die zweite Reihe wie alle Neuen. Bist Du fleißig, dann kannst Du in die erste Reihe aufsteigen und die Kunden gehen zuerst an Dir vorbei. Du machst jeden Tag 30 Kunden oder Du gehst eine Reihe zurück. Die erste Reihe bekommt jeden Tag etwas zu essen und zu ****, die zweite, jeden zweiten Tag, die Dritte jeden dritten und so weiter. Einmal die Woche bekommst Du einen Eimer Wasser und einen Waschlappen. Die zweite Reihe bekommt den Eimer der Ersten Reihe, die zweite gibt ihn an die Dritte weiter und so weiter. Es spricht also einiges dafür sich anzustrengen. Um aus der zweiten in die erste Reihe zu kommen musst Du einen halben Tag ins Foyer und die Kunden heiß machen. Ab und an schicken wir Dir einen Testkunden. Sprichst Du irgendein Wort über **** und **** pumpen wir Dich voll Heroin und machen Dich abhängig, dann geben wir Dir nichts mehr und warten bis Du voll auf Entzug bist. Dass wird Dich schon beruhigen.“ Er setzte ein zufriedenes Lächeln auf und fragte siegessicher: „Fragen?“ Ich schüttelte den Kopf. Er schaute meine Entführer an: „Lässt sie sich gut ficken? Morgen werde ich sie mir selbst vornehmen.“ Ich schluckte. Die beiden versicherten, dass sie mich problemlos ficken konnten und keine Gegenwehr geleistet hatte “Noch so eine dumme Hure.“, schloss der eine der Entführer. Der Wortführer nickte zufrieden und machte eine Kopfbewegung in Richtung Tür. Die Kerle packten mich und schoben mich zurück in den großen Saal. Aus dem ersten Gang ging mittig ein kurzer Gang in den zweiten Gang. Die Trennwände grenzten jeweils eine Zelle von zwei mal zwei Meter ein. In jeder Zelle lag eine Matratze. Auch die Frauen in diesem Gang standen vor ihren Zellen und warteten. Ich wurde in eine leere Zelle geworfen. Ich legte meine Jacke auf die Matratze und trat nur im Strapsset in den Gang. Unsicher lächelte ich die Frauen rechts und links neben mir an. Sie lächelten nicht zurück. Ich rechnete im Kopf zum Wiederholten Male durch, wie lange Bea brauchen würde und schaute einen Mann an, der den Gang betrat und lächelte ihn an. Sofort kam er auf mich zu und zeigte auf meine Zelle. Ich lächelte und ging hinein. Sofort entkleidete er sich sagte: „Blas mir einen!“ zu mir. Ich nickte, leckte mir über die Lippen und ging in die Knie. Er öffnete seine Hose und holte seinen Schwanz heraus. Ich nahm ihn in die Hand und zog die Vorhaut zurück und leckte über die so freigelegte Eichel. Dann schob ich meinen Mund über die Eichel und drückte meinen Kopf gegen seinen Schoß. Er stöhnte auf und ich spürte sein Becken, welches sich gegen meinen Kopf drängte. Sein drängen wurde rhythmisch und ich wich nicht zurück, wenn er vorwärts drängte. Ich hatte schon hunderte dieser Schwänze geblasen und er brauchte nicht lange, um zum Abspritzen zu kommen. Er zog ihn nicht zurück sondern spritzte in meinen Mund. Dann legte er mir 30,- € auf die Matratze und ging wortlos. Ich spuckte in eine Ecke und ging wieder hinaus. Drei weitere Kunden an diesem Abend waren offensichtliche Testkunden und fickten mich vaginal und anal. Jeder lies 30,- € zurück. Es folgten zwei der Wachleute, die mich ziemlich hart rannahmen. „Du,“, sagten der eine der beiden „dass scheint der kleinen Nutte zu gefallen.“ Sie nahmen mich mit zum Foyer und weitere Vier Kollegen ließen sich von mir einen Blasen. Sie ließen mich am Boden liegen und gingen. Dann gegen 02:00 Uhr ging einer Männer mit einen Klemmbrett und einem Schukarton durch den Gang und ich folgte ihm in meine Zelle. Wir zählten unser Geld in den Karton und der Mann machte Striche hinter unseren Namen. Der Raum wurde schlagartig dunkel als das ohnehin spärliche Licht gelöscht wurde. Eine Zeitlang hörte ich noch da schluchzen von Frauen, dann wurde es still.
Wird Bea mich Finden?
Als das Licht angeschaltet wurde konnten es keine 08:00 Uhr sein. Bea hatte, wenn alles gut gegangen war meine Nachricht gestern Abend oder heute Morgen erhalten. Spätestens, wenn ich nicht zum Dienst erschien würde sie aufmerksam werden. Laute Männerstimmen schalten durch den Raum. Mehrere Frauen schrien in Panik auf und es waren laute Schläge zu hören. Ich trat in den Gang, der leer war. Dann betraten zwei Männer den Gang, sahen mich und riefen „Sie ist hier!“ sie liefen auf mich zu und ich sah den zügellosen Haß in Ihren Augen. Sie rannten hinter einander und jeder hatte das Doppelte meines Körpergewichtes. Es war besser stiften zu gehen. Ich rannte also barfuß los und erreichte mit fünf Metern Vorsprung die Kreuzung zu Gang Drei, die versetzt angeordnet war. Der Gang war leer und ich rannte ihn entlang, ich hörte die schneller werdenden Schritte und wusste, dass sie gleich in den Gang einbiegen würden, rechts neben mir tauchte der Durchgang zu Gang vier auf und ich warf mich hinein. Leise bewegte ich mich durch den Gang und erkannte einen weiteren Durchgang, blieb aber im dritten Gang und schlüpfte in eine der Zellen. Die Frau bewegte sich nicht. und die Matratze war nur ein dunkler Fleck. Es stank hier noch schlimmer als im Rest des Raumes und ich trat in die Verbindungsecke, an der die vier Stellwände zusammenstießen und setzen meinen Fuß auf die Wand und zog mich mit einem Ruck auf die Wand. Ich horchte rittlings auf dem Metallrand der Stellwand sitzend nach Schritten, aber die Gangster hatten begonnen im vierten Gang jede Kabine mit Taschenlampen auszuleuchten und einer stand im Durchgang zu Gang fünf. Ich ließ mich langsam und leise in die Zelle im Gang 3 hinab. Ich durchquerte die Zelle und späte in den Gang, dann überwand ich erneut auf gleiche Weise die Stellwand zu Gang zwei und die Zelle war tatsächlich meine. Ich suchte meine Jacke und versuchte vergeblich die Naht der Jacke möglichst leise aufzureißen. Die Kerle brüllten vor Wut: „Sie muss irgendwo sein!“ Sie hatten also den Rest des Raumes durchsucht und würden nun Kabine für Kabine durchsuchen. Ich musste Zeit gewinnen und späte in den Gang. Er war leer, daher rannte ich mit der Jacke in der Hand in Richtung des Büroraumes. Die Tür war geschlossen und ich legte den Kopf an die Tür um zu horchen ob jemand im Raum war. Ich hörte nichts und öffnete leise die Tür einen Spalt. Der Raum war hell erleuchtet und der Kerl, der mir gestern mit seinem Monolog die Spielregeln erklärt hatte saß mir mit dem Rücken zugewandt im ansonsten leeren Raum. Ich schielte in den Raum und sah neben der Tür einen Schlagstock in einem Korb liegen Schlingen und weitere Folterwerkzeuge lagen daneben. Ich riss die Tür auf und rollte mich mit einer Aikido-Rolle vorwärts in den Raum, griff im Aufstehen den Schlagstock und führte einen horizontalen Schlag aus. Ich traf den Mann, der sich mit dem Stuhl umdrehte ziemlich fest am Kopf, was ein sehr hässliches Geräusch verursachte. Er klappte lautlos auf dem Stuhl zusammen. Ich drehte ihn in Richtung Schreibtisch legte seine Unterarme darauf und nahm eine auf dem Tisch liegende Automatik-Pistole sowie einen Cutter an mich und schlüpfte hinter die Tür, die ich leise schloss. In der Tür steckte innen der Schlüssel. Den zog ich ab und steckte ihn in die Tasche der Lederjacke. Ich hockte mich hin und legte die Jacke auf Schoß und Knie und schnitt den Saum der Jacke und die Tasche mit dem Cutter auf das Handy lag in meiner Hand. Ich wählte Beas Nummer, aber sie ging nicht dran. Dann wählte ich hastig meine Nummer und sofort war Bea dran „Wo bist Du?“ Hastig erklärte ich „Dritter Stock!“. Da wurde die Tür aufgerissen und zwei Kerle kamen in den Raum. Leise legte ich das Handy weg und entsicherte die Pistole. Es war der Mann von der anderen Schreibtischseite und einer der Vögel, die mich gestern abgeholt hatten. Sie traten auf den vermeintlich Sitzenden zu und sprachen in an „Willi wir müssen weg, die Bullen sind da.“ Erst jetzt fiel mir auf, dass sie dunkle Uniformen trugen. Ich stand auf und schloss die Tür. Als sie sich mit dumpfen Knall schloss fiel Willi zu Boden. „Willi kommt nicht mit.“ sagte ich und legte auf sie an. Der Größere drehte sich um und lächelte mich an. „Du kleine Hure wirst nicht schießen, Du weißt nicht mal wie man das Ding entsichert.“ Ich sah seine Entschlossenheit loszustürmen und wie er sich spannte. Angst erfasste mich und ich schoss ihm ins Bein. Der Kerl sackte zu Boden und blieb blutend und schimpfend liegen. Der Andere war bei dem Schuss zusammengezuckt und hob die Hände über den Kopf und ich befahl ihm sich hinzuknien. Der Getroffene jammerte und drohte „Dafür bringe ich Dich um.“ Auf dem Schreibtisch entdeckte ich Kabelbinder. Ich reichte sie dem Knieenden „Fessel ihn und fädle zwei weitere zu einer losen Acht ein!“ Er fesselte den noch immer Schimpfenden und schlüpfte in die zwei Schlingen, die ich mit einer Hand zuzog. Dann sprach ich zu Bea „Wollt ihr noch vorbeikommen?“ aber ich erhielt keine Antwort. Ich Spähte durch einen Türspalt und sah ein paar der Gauner, die sich rückwärts in Richtung der Tür bewegten und Frauen vor sich zur Deckung führten. Ich zog die Jacke an und trat hinter die Männer die rückwärtsgehend auf mich zukamen. Die Tür schloss ich leise und schloss ab. Es waren Drei. Denen im Abstand erste SEK Beamte vorsichtig folgten. Den ersten erwischte ich mit dem Schlagstock am Kopf und er sank still zu Boden. Das Mädchen lief schreien davon und der zweite dreht sich um auch ihn besänftigte der Schlagstock. Der Dritte war ein kleiner, drahtiger Kerl mit engstehenden Augen der sich zu mir drehte und der der Frau ein Messer an die Kehle hielt. „Lass fallen!“, sagte er, „Oder ich schlitze die Hure auf.“ Ich sagte: „Gib auf!“ und zielte auf seinen Kopf. „Du bist eine Bullenhure!“, schrie er, „Gestern hab ich Dich gefickt!“ Ich nickte: „Gut, dass Du mich erinnerst, dann muss ich nicht nach Dir Suchen um Dir die Eier wegzuschießen.“ Der Zweifel flackerte in seinen Augen. Hinter dem Kerl tauchte ein schwarz gekleideter SEK-Beamter auf und packte ihn an seinem Messerarm, ich zog die Frau weg. Sofort herrschte mich ein zweiter nachfolgender Beamter an: „Waffe weg und auf den Boden!“ Ich legte die Waffe weg und legte mich flach auf den Boden. Ich legte das Handy daneben und wartete. Die Handschellen an meinen Handgelenken fühlten sich seltsam an und die Kälte des Bodens griff nach mir. Das Chaos im Raum war unfassbar. Frauen liefen halbnackt und schreiend zwischen Beamten mit gezückten Waffen. Ich hob den Kopf und versuchte zu erkennen, was passierte. Als Bea mit Meisner auf mich zukamen lächelten beide spöttisch und der SEK-Beamte grinste breit als Bea sagte: „Danke, das ist eine von uns, allerdings ohne passende Uniform.“ Sie löste die Handschellen und ich konnte den Wahnsinn um mich herum wahrnehmen. Beamte hatten begonnen, die Frauen nach draußen zu bringen. Ein SEK-Beamter trat zu uns: „Da ist abgeschlossen.“ Ich reichte ihm den Schlüssel: „Da drin sind drei Mann wie Feuerwehrleute gekleidet, zwei gefesselt, einer mit einer schweren Kopfverletzung und einer mit Schusswunde. Ich deutete auf den Schlagstock und die Automatik: „Das sind die Tatwaffen.“ erklärte ich. Sanitäter eilten in Richtung der hinteren Gänge und ich sah abgemagerte Frauen mit eingefallenen Gesichtern, die kaum gehen konnten. „Feuerwehrleute!“, sagte ich „Einige werden versuchen als Feuerwehrleute zu entkommen.“ Bea nickte und sprach in ein Walkie-Talkie. Dann führte Meisner mich hinaus. Auf der Treppe bemerkte ich, dass ich keine Schuhe anhatte und wollte sie holen, aber Bea kam mir entgegen und hielt mich zurück „Wir holen sie. Es gibt da einiges, was Du nicht sehen musst.“ Entsetzen stand in ihren Augen und wir gingen weiter. Eine Sanitäterin reichte mir im Treppenhaus eine Decke, die ich um mich schlang und fragte, ob ich verletzt sei. Ich schüttelte den Kopf, aber kurze Zeit später saß ich in der Notaufnahme. Der Arzt fragte mich, ob ich vergewaltigt worden wäre und ich bestätigte es. Er untersuchte mich und er stellte keine gravierenden Verletzungen fest. Bea holte mich ab und brachte mir meine Uniform mit. Sie reichte mir eine kleine Tasche mit meinen zwei Handys und brachte mich ins Präsidium. Ich schrieb den Rest des Tages Berichte und Bea nahm Josh persönlich fest. Am späten Nachmittag ging ich über den Flur und entdeckte Moni auf einem der Wartestühle. Ich ging zu Ihr und sie blickte mich verwirrt an. „Ich wohne zur Zeit in Deiner Wohnung, ich habe etwas aufgeräumt und Deine Sachen stehen im Keller.“ „Aber Sie sind…“, stammelte sie nur. Am frühen Abend fand eine große Besprechung statt. Als ich mit Bea im den Raum kam, war die Stimmung ziemlich gedrückt. „Wir haben insgesamt 22 Täter festnehmen können, vier liegen im Krankenhaus und die meisten wussten angeblich nicht, dass die Frauen gekidnappt worden waren. Wir haben sieben tote Frauen gefunden. Sie sind allem Anschein nach verdurstet.“ Er wies auf mich und sagte „Anna, können Sie uns kurz erklären wie das Prinzip dieser Organisation funktionierte?“ So sehr ich auch überrascht war hier sprechen zu dürfen so sehr freute es mich auch. Ich erklärte den Aufbau und Vorgehensweise der Verbrecher: „Die schwere Kopfverletzung und die Schussverletzung sind meines Wissens die Drahtzieher, die durch diese Aktion die bestehenden Bordelle austrocknen und dann übernehmen wollten.“ Der Dienststellenleiter unterbrach mich „Die sichergestellten Unterlagen belegen dies, denn wir fanden detaillierte Analysen zu jedem bekannten Bordell in der Stadt.“ Ich räusperte mich und er schaute mich auffordernd an: „Dies war nur möglich, weil die Täter sich die mangelnde Kommunikation zwischen den Dienstleisterinnen und uns zu Nutze machen konnten.“ „Ich bin sehr auf Ihren Bericht gespannt“, schloss er ab. Bea zog mich aus dem Besprechungsraum „Wie bist Du denn an diesen Josh gekommen?“ „Gehen wir was ****?“ formulierte ich die Gegenfrage. In Ihrem Büro erzählte ich ihr die tatsächliche Begebenheit, die sich in unwesentlichen Einzelheiten von dem offiziellen Bericht unterschied. Bea versprach dies nicht weiter zu erzählen. Sie brachte mich nach Hause und als in Uniform zum Haus ging saßen die Jugendlichen an der üblichen Stelle und rauchten. Sie versteckten die Zigaretten als sie mich kommen sahen und es gab große Augen als sie mich erkannten. Ich grüßte und ging zur Wohnung. Als ich vor meiner Wohnungstür stand kam der Nachbar heraus und feigste: „Sind sie gekommen um diese neue Hure zu verhaften? Das wäre nämlich gut, diese Hure.“ Ich zog den Schlüssel aus der Tasche und wünschte ihm eine gute Nacht. Am nächsten Morgen holte Bea mich vor dem Haus ab. Ich wurde noch zu Details der Schießerei befragt, denn die beiden Verletzten hatten Strafanzeige gegen mich gestellt wegen Körperverletzung. Ich schilderte die Vorkommnisse und am frühen Nachmittag rief mich der Dienststellenleiter Bartschneider zu sich. Er erklärte mir, dass er auch nach Studium der Berichte die Ereignisse und Zusammenhänge nicht wirklich verstanden hätte. Allerdings würden sich in der Zusammenschau der hiesigen Ereignisse und der Ereignisse um Nina, Julia und George ein paar Lücken wie von selbst füllen. Er hatte die Anzeigen betreffend der nunmehr vier Körperverletzungen entsprechend der Ausbildungsordnung meiner Ausbildungsdienststelle gemeldet, die daraufhin das Praktikum für beendet erklärt hätte. Die innere Abteilung würde die Angelegenheit untersuchen. Ich solle morgen normal meinen Dienst zuhause antreten. „Sie werden morgen einiges zu hören bekommen. Das SEK ist übrigens der Meinung, dass Ihnen die Strapse ausgezeichnet gestanden hätten.“, lächelte er. Wir verabschiedeten uns und ich ging zu Bea. Bea war traurig, dass ich gehen musste und fuhr mich zur Wohnung. Vor meiner Wohnungstür saß Moni. Ich schloss auf und übereichte ihr den Wohnungsschlüssel. Sie war über Nacht in der Wache geblieben. Ich rief Bea noch einmal an, ob sie mit dem Vermieter reden könne. Und sie versprach es. Ich packte meine Habseligkeiten zusammen und fuhr mit dem Bus zum Bahnhof. In Uniform kam ich spät abends nach Hause und freute mich alle gesund wieder zusehen. Ich ging früh schlafen und musste die Ereignisse erst verarbeiten.
Am Morgen ging ich wie gewohnt zur Wache. Der Wachhabende beorderte mich mit ernster Miene sofort zu Dienststellenleiter Schneider. Ich trat also vor dem Büro, das zu zwei Seiten mit den Nachbarbüros verglast war an. Die Tür war noch nicht ins Schloss gefallen, da begann das verbale Schlachten. „Sie haben zwei Personen verletzt. Schwere Gehirnerschütterungen, Eine Schussverletzung? Woher hatten Sie die Schusswaffe?“ Mit jedem Satz wurde er ärgerlicher, lauter und dann kündigte er an mich aus dem Dienst zu entfernen. Mir stiegen die Tränen im die Augen, und ich fragte mich, was hatte Bartschneider denn da geschrieben hatte. Die Schimpfkanonade erhob sich erneut und wurde noch lauter. Die Kollegen an den Schreibtischen konnte ich nur noch undeutlich erkennen sah aber dass nun alle standen und immer mehr in die Nachbarbüros strömten um meiner Hinrichtung beizuwohnen, wie ich meinte. Die Drohungen gipfelten nun mehr in zivilrechtlichen Konsequenzen als die Tür geöffnet wurde und Sylvia neben mir auftauchte. „Ich bin noch nicht mit ihr fertig!“ schrie Schneider mit rotem Kopf. „Doch, Herbert, das bist Du und jetzt lies den Bericht den wir gerade bekommen haben!“ Die Stimme gehörte Kriminalhauptmeister Maier, der dicht vor seiner Rente stand und sich so ziemlich alles erlauben konnte. Er reichte ihm einen paar Blätter. Sylvia zog mich aus dem Raum und alle Kollegen applaudierten. Aber ich dachte sie verhöhnten mich und die Beine drohten mir wegzuknicken. Erst als Maier mir die Hand schüttelte und mir gratulierte „Gut gemacht Mädchen!“ realisierte ich das Missverständnis meinerseits. Jemand trocknete meine Tränen. Ein Kollege nach dem anderen beglückwünschte mich und Sylvia zog mich in Ihr Büro.
„Da hast Du ja was Schönes angerichtet.“ begann Sylvia. „Einen großen Menschenhändlerring hochgenommen, quasi im Alleingang. Als die Kollegen von dort heute Morgen anriefen und nach Dir fragten erhielten sie zur Antwort, Du würdest soeben gevierteilt. Eine Minute später hatten wir alle den Abschluss Bericht und eine Kopie der Tageszeitung im Postfach. Ich bin so stolz auf Dich.“ Ich konnte noch nicht sprechen und nun realisierte ich, das ich die Angst die ganze Zeit verdrängt hatte und nun alles aufbrach. „Ich werde gefeuert!“ Brachte ich hervor. „So ein Quatsch!“ Maier war uns gefolgt und stand nun neben mir. „Dieser Bartschneider hat Dich in den allerhöchsten Tönen gelobt und betont Deine vorbildliche Ermittlungsarbeit. Hier wird niemand gefeuert.“ Dann setzten sie sich und ich musste erzählen. Ich wählte auch diesmal die Version, dass ich Josh zufällig kennengelernt hätte und wir einen One-Night-stand hatten in dessen weiterer Verlauf es zur **** kam. „Dieser Josh behauptet, Du seist eine der Prostituierten aus dem Club gewesen. Und auch der Clubchef spricht von einer neuen und sehr hübschen Dienstleisterin, die für eine Woche im Club gearbeitet hätte.“ Ich erklärte den staunenden Kollegen, dass es einfach sei ein Zimmer in diesen Clubs zu bekommen, vor allem, wenn frau es nicht bezahlen muss. Maier zog die Augenbrauen hoch „Sehr gewagt!“ Ich erwiderte: „Ja, aber niemand redet mit einer Uniformträgerin. Wenn Du Strapse und High heels trägst, dann schon eher“ „Nicht wenn ich sowas anhabe, dann redet keiner mehr.“ lachte Maier. Sylvia flüsterte mir verschwörerisch zu „Strapse und High heels? Ich freue mich darauf.“ Maier verabschiedete sich und eine Kollegin brachte mir einen vorläufigen Dienstplan von Schneider. Der sah für die restliche Zeit meines Praktikums vor, dass ich in eine Hundertschaft sollte um Einsätze bei Großveranstaltungen haben. Ich atmete tief aus. Das war wohl auch gut, etwas in der Masse unterzutauchen. Schon beim nächsten Einatmen klingelte Sylvias Telefon. „Ja, sie ist hier.“ Dann legte sie auf. Sie schaute mich eindringlich an und ich bekam ein mulmiges Gefühl, da sie schwieg.
Die Tür wurde mit Schwung aufgerissen und Schneider stand in der Tür. Ich stand auf. „Anna, warum haben Sie denn nichts gesagt? Nach diesem Bericht war es reine Notwehr.“ Er streckte die Hand aus und kam auf mich zu. Ich musste den neuen Dienstplan in die linke Hand nehmen, um seine Hand zu ergreifen. Mit seiner linken Hand fischte er geschickt den Dienstplan und lächelte „Kleine erneute Dienstplanänderung. Die Innere Abteilung und Herr Bartschneider haben ihre erneute Anwesenheit als notwendig erachtet. Sie beide melden sich morgen früh bei Herrn Bartschneider.“ Sylvia und ich schauten uns an. „Warum ich?“ fragte Sylvia. „Weil sie Erfahrungen mit den traumatisierten Opfern haben. Keine der Frauen ist zu einer Aussage bereit.“ Wir brachen sofort auf und nutzen einen PKW der Fahrbereitschaft. Nachdem wir unsere Reisetaschen gepackt hatten trafen wir gegen Abend bei Bea ein. Wir bezogen zwei Zimmer in einer kleinen Pension um die Ecke von der Wache. Ich hatte vorsorglich das Strapsset eingepackt, das Mam gereinigt hatte. Bea lud uns auf ein Bier ein und da sagten wir gerne zu. Wir gingen in die Altstadt und fanden bald ein gemütliches Lokal und klönten wie alte Freundinnen. Drei nette Frauen ohne Bekleidung riefen die Matchos auf den Plan und bald schon saßen zwei nette Kerle am Tisch. Wir lachten viel, aber als die Kerle herausbekamen, dass wir alle Polizistinnen waren, war der Spaß vorbei. Es war trotzdem ein netter Abend. Bea brachte uns zur Pension und wünschte uns eine gute Nacht. Wir wählten ein Zimmer aus und ich fragte Sylvia, ob sie mein SEK-Spezial-Outfit noch sehen wolle und musste es auch sogleich vorführen. Wir streichelten uns und liebten uns mehr als eine Stunde. Dann schliefen wir ein. Wir wurden früh wach und lagen noch etwas aneinander gekuschelt zusammen. „Warum gehst Du mit Männern ins Bett?“, fragte Sylvia plötzlich. Ich stutzte, denn die Antwort lag auf der Hand. „Ich mag es.“, sagte ich daher. „Was magst Du?“, hakte sie nach. „Ich mag es gern etwas ruppiger und das Gefühl ausgeliefert zu sein.“ Sie nickte. „Heute Abend gehst Du im Club anschaffen und ich schaue zu.“, sie sagte es so, dass es keinen Widerspruch duldete. Und wie sie es sagte erregte es mich. Wir Frühstückten und gingen zur Wache. Herr Bartschneider wartete schon auf uns. „Willkommen meine Damen. Schön, dass sie sich die Zeit nehmen. Anna, Sie müssen in den dritten Stock zu Herrn Bährmann von der Inneren und wir versuchen nochmal mit den Opfern zu sprechen.“ Wir trennten uns und ich hatte eine Stunde die größten Schwierigkeiten mit diesem Bährmann, der immer und immer wieder die Notwendigkeit des Schusses in Frage stellte. Schließlich konnte ich ihm glaubhaft machen, dass ich Angst hatte und in Notwehr handelte. „Sie werden sehen, dass der gegnerische Anwalt sie nicht freundlicher anfassen wird.“, erklärte er mir. Als wir fertig waren suchte ich Sylvia auf, die alleine mit Bartscheider in einem Vernehmungsraum saßen. Sie waren sichtlich niedergeschlagen und berichteten: „Keine der Frauen redet mit uns oder will Anzeige erstatten. Es ist zum verzweifeln. Sie glucken im Gang und Tratschen, aber wenn sie alleine eine Aussage machen sollen, dann schweigen sie.“ Ich nickte, „Herr Bartschneider, könnten sie mich gleich zwangsweise vorführen?“ Beide schauten mich an, als wäre ich ein rosa Elefant. „Der Streifenwagen soll mich in 10 Minuten an der Pension auflesen und nicht zu zärtlich mit der Kollegin bitte.“ Ich rannte los und zog mir in der Pension das ultra enge und knappe schwarze Kleid an, High heels und meine kleine Nutten- Tasche. Reichlich zerlumpte Strümpfe und ein sehr gewagter String vervollständigten das Outfit. Die beiden Kollegen wussten nicht, dass ich eine Kollegin war und ich war reichlich renitent, als ich abgeführt wurde. Ich wehrte mich noch, als ich ins Wartezimmer gebracht wurde und dem männlichen Kollegen einen sehr erfreulichen Anblick bot. Die anderen anwesenden Damen hatten sich einigermaßen zivil gekleidet, als sie zur Polizei gingen um nicht auszusagen. Ich beschwerte mich lautstark über die Behandlung und verlangte sofort wieder auf die Straße gelassen zu werden. Die Frauen hatten sich sicher teilweise in ähnlichen Situationen befunden und ich spiegelte ihnen nun das eigene Verhalten vor. In einem lautstarken Monolog beschimpfte ich den anwesenden jungen Polizisten unablässig und ließ nichts unversucht, um die anderen Damen auf meine Seite zu ziehen. Viele der Damen stimmten mir auch offen zu. und begannen in meinen Vortrag einzustimmen. Der junge Polizist winkte eine Kollegin hin zu und beriet sich kurz mit ihr. Ich befürchtete, dass sie mich herausziehen würden, was meinen Plan zunichte gemacht hätte. Der junge Mann verließ den Raum und die Kollegin vielleicht zwei Jahre älter als ich blieb allein mit uns zurück. Ich provozierte sie nun und brachte das Faß bei ihr zum überlaufen, als ich kundtat, dass die Polizei niemals etwas für uns Huren täte. Sie schaute mich kurz und wütend an, dann platzte sie. „Die meisten von Ihnen sitzen nur deshalb hier, weil eine mutige Kollegin sich in ihr Gefängnis einschleusen ließ. Sie wurde dort ebenso wie sie gequält und missbraucht. Aber während Sie alle hier schweigen und die Täter schützen sitzt die Kollegin im Verhör in der Inneren und muss berichten was die Kerle mit ihr gemacht haben. Sind denn Polizistinnen mutiger als Sie?“ Die letzten Worte hatte sie geschrien und mir drohten die Tränen zu kommen. Verlegen wandte ich mich ab, aber die Blicke der Frauen sagten alles. Eine sprach in die sich entsetzlich ausbreitende Stille „Ich habe sie gesehen, ein entsetzlich junges Ding, hat zwei der Kerle mit dem Knüppel niedergeschlagen und dadurch konnte ich entkommen. Der Rita wollte einer die Kehle durchschneiden, da hat sie ihm gedroht ihm die Eier abzuschießen.“ Die junge Beamtin nickte Ihr zu. „Auch dafür muss sie sich nun verantworten und die Kerle behaupten, sie hätten euch zum Tanzen aufgefordert und kommen damit durch, weil ihr schweigt. Wahrscheinlich habt ihr mit der Kollegin kein Problem mehr da draußen, sie wird wahrscheinlich aus dem Dienst entfernt und bestraft werden, wenn die Kerle damit durchkommen.“ Jedes Wort saß. Es folgte betretenes Schweigen das nur durch einen Seufzer unterbrochen wurde und eine der Frauen berichtete gehört zu haben wie sie das junge Mädchen abends im Foyer fertig gemacht hätten. Das brachte sie über die Klippe. Die Frau, deren Bewacher ich niedergeschlagen hatte stand auf und ging zu Polizistin „Ich werde aussagen.“ sagte sie so laut, dass alle es hören konnten und dann schaute sie langsam in die Runde. Sie verließ den Raum Richtung Vernehmungsraum und innerlich lächelte ich obwohl mir zum Heulen zumute war. Diese Kollegin hatte alles aufgewühlt und dramatisiert. Aber besser hätte es nicht laufen können. Alle Frauen machten nun Aussagen und bald saß ich alleine im Wartezimmer. Die junge Kollegin stand noch immer senkrecht mit durchgedrücktem Rücken als Bea in den Raum kam. Sie lächelte mich an. „Was haben wir denn hier noch für ein Schätzchen?“ Ich nickte ihr zu und stand auf. Ich ging auf die Polizistin an der Tür zu und schloss die Tür. „Entschuldigung bitte, wir konnten niemanden einweihen. Ich danke Dir, für Deine Worte.“ Sie schaute verwirrt zu Bea, die ihr erklärte „Das ist Deine Kollegin Anna. Die Gewinnerin des diesjährigen Schauspielpreises.“ Die Kollegin trat einen Schritt zurück und schaute mich von oben bis unten an. Dann stammelte Sie „Aber wieso?“ Ich erklärte „Psychologie, spiegle das Verhalten eines Menschen und er wird sich darin erkennen. Du hast ihnen in einem weiteren Schritt gezeigt, dass ich eine von ihnen war und sie mich verraten, wenn sie schweigen. Entschuldige, wir hatten keine Zeit Euch alle einzuweihen. Bitte sei nicht sauer.“ Sie lächelte, trat dann näher und sagte: „Sauer? Quatsch, Wie bist Du denn auf diesen Trick gekommen?“ Bea sagte: „Das würde mich auch interessieren.“ „Im Grunde steht der Trick im Lehrbuch für Kriminalistik. Wechsele im Verhör die Seite und schlag dich auf die Seite des Befragten, dann bist Du sein Verbündeter und er ist mitteilsam. Ich sah die beiden an: „Bitte holt ihr den Kollegen, den ich so genervt habe, ich wollte mich auch bei ihm entschuldigen.“ Die junge Kollegin holte ihn und ich entschuldigte mich auch bei ihm höflich. Er gab zu, dass ich ihn bis an seine Grenze provoziert hätte. Dann nahm ich ihnen das Versprechen ab, über die Aktion Stillschweigen zu bewahren und es niemanden zu verraten. Bea ergänzte: „Wir haben keine Aussage beeinflusst, wir haben sie nur gebeten und überzeugt auszusagen. Den Gehalt der Aussage ändert es nicht, ob wir vorher bitte, bitte sagen oder das emotionale Klavier spielen.“ Die beiden versprachen zu schweigen und Bea führte mich ab in Richtung Vernehmungsraum. Wie besprachen die Aussagen, als Meisner hereinkam und mich einen kurzen Augenblick fassungslos anstarrte. Bea brachte ihn auf den aktuellen Stand. Wir hatten nun 19 belastende Aussagen und die meisten betrafen die vermeidlichen Hauptakteure. „Hat der Fasching damit zu tun und will ich wissen, was?“, fragte er zum Abschluss. Wir schüttelten alle den Kopf. Er lächelte und ging. Es war später Nachmittag und wir machten Schluss. Für morgen waren weitere 22 Opfer eingeladen und Bea war der Ansicht, dass diese nun, da die ersten Aussagen vorlagen ohne weiteres Aussagen würden. Wir waren alle der Ansicht, dass es nicht helfen würde die gleiche Show noch einmal zu geben. Wir verabschiedeten uns und Sylvia und ich gingen zur Pension. Scherzhaft verlangte sie, dass ich ihr fünf Minuten Vorsprung geben solle. Wir gingen dann neben einander und ich vertraute ihr an, wie sehr mich die Worte der Kollegin berührt hatten. Sylvia versicherte mir, dass die meisten Kollegen wohl so denken würden, einige aber Risiken dieser Art grundsätzlich ablehnen würden und ich daher nicht mit 100% iger Zustimmung rechnen sollte.
Als wir in Sylvias Zimmer kamen drückte sie mich gegen die Tür und fesselte meine Handgelenke mit ihren Handschellen auf dem Rücken. Ich war so überrascht, dass ich sie nicht abwehren konnte. Dann küsste sie mich und flüsterte: „Du magst es doch etwas ruppiger.“ Ich konnte nur aufkeuchen, als sie mit geschickt zwischen die Schenkel fuhr und ihren Mittelfinger in mir versenkte. Sie warf mich auf das Bett und drehte mich auf den Rücken. Sie schob mir das knappe Oberteil nach oben und Zwirbelte meine Nippel. Ich keuchte. „Gefällt Dir das?“, fragte sie. Sie küsste mich und ich keuchte: „Ja!“. Sofort begann sie mich zu entkleiden und schob das Oberteil nach oben und zog mir den String und den Rock aus. Dann zog sie sich aus und legte sich auf mich. Unsere Küsse wurden immer leidenschaftlicher und drängender. Dann drehte sie sich um und bot mir ihren Schoß zum lecken an. Ich leckte sie und sie fingerte und leckte mich. Wir kamen gleichzeitig. Dann lagen wir nebeneinander. „So hast Du Dir das vorgestellt?“, fragte sie. „Das war schon in die Richtung.“, erwiderte ich. „Zeig es mir!“, forderte sie mich auf. Dieses Spiel machte mich sehr an und sie löste die Handschellen. „Mit einem Augenblick.“ verschwand ich und kehrte mit einem zweiten Paar Handschellen zurück. Ich drehte sie auf den Rücken und befestigte jede Handschelle an einem Handgelenk und einem Fußgelenk. Sie stöhnte auf um musste sich schon etwas verbiegen, um die Handschellen nicht zu sehr zu spannen. Ich drehte sie mit Mühe auf den Rücken und sie streckte den Rumpf um die Knie in den erforderlichen Winkel zu bekommen. ich kniete mich zwischen ihre Beine und lächelte sie an. „Bequem?“, fragte ich. „Geht so.“, kam es gepresst zurück. Ich schlug ihr mit der flachen Hand auf den Venus hügel und leckte ihr über die Klit. Sie stöhnte und presste sich mir entgegen. Ich wiederholte es ein paar Mal und sagte ihr dann: „Das gefällt Dir, Du kleine Hure, oder?“ Dann umrundete ich sie und traktierte ihre Brüste mit der flachen Hand bis sie rot wurden. Dann wiederholte ich die Totur an der Klit und kniete mich über sie. Sie leckte wunderbar und dann kam sie mit einem sehr langen und nicht endend wollenden Orgasmus. Ich befreite sie und sie lag in meinen Armen. „Ich weiß nun, was Du meinst.“, flüsterte sie und wir küssten uns. Wir duschten und machten uns frisch, dann gingen wir essen. Ich wunderte mich, dass sie einen kleinen Rucksack mit sich führte, fragte aber nicht. Wir tranken noch ein Glas Wein und wollten dann gehen. Sie nahm vor dem Lokal meine Hand und erklärte mir: „Wir sind noch nicht quitt, ich schulde Dir noch etwas.“ Damit sog sie mich weiter und schließlich standen wir vor dem Saunaclub und Pete schaute uns fragend an. Als Sylvia hineingehen wollte sagte Pete „Sorry Ladies, das ist ein Bordell. Das ist nichts für Euch.“ „Pete,“, sagte ich zu ihm, „Wenn ich im knappen Minirock und High Heels kam warst Du weniger besorgt." Er schaute verblüfft und nickte: „Hallo Anna!“. Wir gelangten unangefochten in den Club und ich überzeugte Jutta uns einzulassen. Sie nickte und verstand kein Wort. wir gingen in den Umkleideraum und Sylvia öffnete ihren Rucksack und holte zwei Plasikbeutel heraus und reichte mir einen davon. Der darin eingepackte Bikini hatte einen minimalen String und das Oberteil bestand aus zwei schmalen spitzen Dreiecken, die meine Nippel nur knapp verdeckten und von dünnen Schnüren gehalten wurden. Ihr Bikini war feuerrot und war ebenfalls als String mit einem Minimalaufwand an Stoff hergestellt worden. Das Oberteil war ihrer sehr schmalen Statur angepasst und hatte zwei aus Schnüren gespante Caros. Wir packten unsere Sachen in den Spind nahmen zwei unbenutzte Badetücher und gingen in den Barraum. Es war deutlich mehr Leben in dem Raum als bei meinem letzten Besuch und einige der Herren schienen über unser Erscheinen sehr erfreut. Sylvia steuerte eine Sitzgruppe an, in der drei Plätze waren. Es dauerte nur wenige Minuten, bis sich ein Endvierziger zu uns setzte. Er sprach nicht lange drumrum und fragte Sylvia nach ihrem Preis. Sylvia beugte sich zu ihm und sagte vernehmlich: „Sie ist die Nutte, Du kannst sie für 100,- € ficken und ich schaue zu.“ Sofort nickte der Mann und ich holte einen Schlüssel. Es waren nur drei Zimmer frei und es waren noch zwei Mädchen im Barraum. Ich ging voraus und Sylvia und der Kerl folgten mir. Im Zimmer verhielt ich mich wie gewohnt und legte die Badetücher aufs Bett und der Eddi seinen Badmantel über den Stuhl. Dann legte er sich aufs Bett und ich zog mich aus. Sylvia setzte sich auf den Stuhl und legte den Badmantel unter. Als ich anfing den Schwanz hart zu blasen kniete sie sich hinter mich und befahl: „Tiefer, du blöde Hure.“ Damit drückte sie mir beiden Hände an den Hinterkopf und ich blies bis zum Schaftende. Eddi hatte schon seine liebe Not, als ich das Kondom überstreifte und mich auf ihn setzte. Ich keuchte und röchelte. Silvia saß hinter mir und zwirbelte meine Nippel. Dann befahl sie: „Stellungswechsel!“ und ich musste mich auf den Rücken legen. Sylvia zog sich aus und setzte sich auf mein Gesicht. Dann lies sie sich von Eddy meine Beine geben und legte sie sich unter ihre Achseln. Eddy fickte mich wie wahnsinnig und meine Zunge zeigte auch Wirkung, aber Sylvia stachelte Eddy an: „Los fick die Schlampe fester!“ und Eddy tat sein Bestes. schließlich kam Eddy etwas vor mir und Sylvia fingerte mich zum Abschluss. Eddy blieb erschöpft liegen und Sylvia und ich lagen uns in den Armen. Wir duschten und Sylvia legte die 100,-€ einem der Mädchen hin: „Teilt das unter Euch auf!“ Sie nickte. Wir verließen den Club und schlenderten Hand in Hand zur Pension. Wir schliefen beieinander ein und wachten erholt auf.
Der Tag auf der Wache verlief anders als gedacht, da die Frauen wieder schwiegen alles Zureden von Bea und Sylvia brachte nichts. „Hast Du einen Plan?“ fragten sie mich. „Wer ist der grimmigste Beamte in der Wache und hasst Frauen?“ nickte ich. Ich rief Bährmann an und erklärte ihm meinen Plan Er ließ sich einen Kollegen geben und erzählte ihm das Märchen von der bösen Anna. Ich saß in Uniform in seinem Büro und er schlug mehrmals erbost auf den Tisch, als die Tür aufging und ein riesiger kahler Beamter die Tür öffnete. „Ich soll die da zur Vernehmung nach unten bringen und warten.“ sagte er und packte mich grob am Arm. Bährmann schlug Handschellen vor und der Hüne nickte und legte mir Handschellen an. Unnötig ruppig zerrte mich der Hauptwachtmeister in den Vernehmungsbereich und wurde in den Warteraum verwiesen. „Er murmelte was von: „Verdammte Scheiße, auch dass noch.“ und schob mich in den Raum. Die Damen schauten auf und blickten verständnislos auf meine Handschellen. Die Raumwache wurde unter einem Vorwand abgezogen. Der Kerl drückte mich auf einen Stuhl und schaute gelangweilt nach draußen, während ich anfing zu schluchzen. Es gelang mir sogar vermehrt Tränenflüssigkeit zu bilden. „Deine Kollegin heult.“, sagte eine der Frauen. „Ist mir egal, selber schuld.“, sagte er. Ich sah ihn wütend an: „Selber Schuld?“ fragte ich ihn. Er giftet zurück: „Ja, warum schießt Du auch auf harmlose Bürger und schlägst drei Männer bewusstlos, um ein paar Huren zu retten. Wirklich, die armen Kerle.“ „Das ist sie.“, murmelte eine etwa 35-jährige Frau und rückte näher. „Du bist das Mädchen, die die Polizei zu uns geführt hat, oder?“ „Nein,“, brodelte er los „sie ist eine überspannte Polizeibeamtin, die ihr Leben riskiert hat um Euch zu retten. Euch, die nicht gerettet werden wollt. War doch schön da, oder? Ist kein Problem, während ihr der Prozess gemacht wird, spazieren die Typen, die Euch das angetan haben raus und machen das wieder. Ihr könnt Euch gleich wieder dort anmelden. Ach so, die die verdurstet sind nicht mehr, aber dafür finden sich andere Doofe. Euer Ehrenkodex ist scheiße.“ Er blickte zu mir und ich brachte tatsächlich eine Träne hervor. „Auch das noch.“, jammerte er. „Wird Dir wirklich der Prozess gemacht?“, fragte die Frau neben mir. „Bei der Beweislage steht meine Aussage gegen die der Täter.“, brachte ich hervor. „Aber da waren doch Beweise und die Toten.“, sagte sie. „Die Straftaten müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden, solange sind sie unschuldig.“, sagte der Hüne. „Das ist nicht richtig!“, beschied die Frau leise,„sie haben mich vier Wochen dort festgehalten und am Anfang habe ich noch Kraft gehabt anzuschaffen, dann konnte ich mich kaum mehr auf den Beinen halten und stank. Keiner der Freier will dich dann noch. Dann kamen immer mehr junge Frauen und sie haben uns in den dritten und vierten Gang gesteckt und nur die ganz bösartig Perversen kamen noch um uns zu quälen. Britta hat einer der Wärter zu Tote stranguliert, als er sie fesseln wollte.“ Tränen liefen über ihr Gesicht und mit einem Ruck stand sie auf. Ich hatte noch keines der Opfer gesprochen und realisierte, das jede dieser Frauen Unglaubliches er- und überlebt haben musste. Der Hüne schaute mit einem male betroffen zu mir. „Das hast Du alles riskiert?“, fragte er und ich nickte die erste verließ den Wartebereich in Richtung Vernehmungsraum und zwei Stunden später war ich alleine mit dem Hünen. Bährmann kam herein und fuhr den Riesen an: „Was soll das denn mit den Handschellen, Mann? Das ist eine tadellose Beamtin, von deren Mut sie sich etwas abschneiden können." Der Riese nickte und ging auf die Knie um meine Handschellen zu lösen. „Gott sei Dank!“, murmelte er und stand auf. Er reichte mir die Hand und ich nannte meinen vollen Name und Dienstrang und das ich mich auf die Zusammenarbeit mit ihm freuen würde und dankte ihm.
Bea und Sylvia hatten ausreichend belastende und überzeugende Aussagen gesammelt. Zusammen mit den sichergestellten Beweisen konnte die Staatsanwaltschaft Anklagen erheben und jedem Täter ausreichend Taten nachweisen. Am folgenden Tag wurden die restlichen Frauen vernommen. Diese sagte ohne weitere Überzeugungskünste aus und wir konnten am frühen Nachmittag in Richtung Heimat aufbrechen. Sylvia bat mich mehr Zeit mit ihr zu verbringen und nun, da wir wieder in der vertrauten Umgebung sein würden, konnten wir uns nicht ungehemmt sehen und miteinander umgehen. Ich trat am anderen Tag meinen Dienst in der Bereitschaft an und blieb noch eine Woche bis zum Block.
Wie soll das alles enden?
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Annas Erlebnisse
Abiturentin Anna findet ihre Berufung
Anna
Updated on Nov 11, 2016
by Schreiberlein
Created on Nov 10, 2016
by Schreiberlein
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