Chapter 44 by Schreiberlein
Wie soll das alles enden?
Gut hoffentlich
Hakan und meine **** freuten sich über meine Heimkehr. Ich genoss die Unbeschwertheit des Lebens innerhalb der Menschen, die nun meine **** war. Ich trat in dem Ju Jutsu Verein ein, den Sylvia als Trainerin leitete und wir trainierten mehrmals die Woche. Der zweite große Theorieblock fiel mir leicht, da ich keinen Stoff aufholen musste und ich hatte sehr gute Ergebnisse.
Bährmann ließ mir mitteilen, dass die Untersuchung gegen mich eingestellt würden und die Aussagen der Frauen meine Angaben untermauert hatten. Willi, der Kerl, den ich zuerst niedergeschlagen hatte, war der sadistische Kopf der Bande und eigentlich Hausmeister in dem Gebäude. Irgendwann hatte er eine Dienstleisterin in das Gebäude gebracht und dort festgehalten. Später hatten sein Bruder und Freunde der beiden ihn unterstützt und immer weitere Frauen ****. Sie bemerkten bald, dass sie mit der Masse zu sehr viel Geld kam und auch immer weitere Kunden aus den bestehenden Etablissements abzogen. Die Kunden wurden durch Drohungen eingeschüchtert, nichts zu verraten und bekamen kostenlos Frauen, wenn sie Freunde mitbrachten. Die Habgier und die immer größer werdende Anzahl an Frauen und Freiern konnten sie schließlich nicht mehr steuern und die ersten Frauen starben. Aus Angst vor Entdeckung formte dies eine noch viel verschlossenere Gemeinschaft und Willi führte akribisch Buch über seine Gäste und Mitstreiter. Hunderte von Videos und Fotos zeigten die Taten der Männer. Schließlich war es die Selbstüberschätzung der beiden, mit der sie Türsteher der Bordelle bestachen Informationen über die Mädchen und den Zustand der Clubs zu sammeln und zu verraten.
Am Ende des zweiten Blocks legte ich meine Dan-Prüfung ab und erhielt den schwarzen Gürtel. Sylvia war so stolz, dass sie fast zu platzen schien. Im Anschluss an den zweiten Block erfolgte ein weiteres Praktikum und diesmal musste ich sehr viel Verkehrsüberwachung und Streifendienst erledigen. Das gewöhnliche Leben des Polizisten wurde von leidenschaftlichen Eskapaden mit Sylvia oder Hakan gewürzt. Ich und Jana hatten mit Hakan sehr befriedigende Erlebnisse. Ömer machte auch keinen Hehl daraus, dass er mich vermisst hatte. Ron und Mehmet hatten sich etwas abgesondert . Unsere Freunde feierten noch manchmal mit Hakan, Jana und mir, aber seit sie wussten, dass ich Polizistin werden würde hatte mich keiner mehr von ihnen angefasst. Das änderte sich, als wir meine bestandenen Prüfungen mit einer Party in meinem Zimmer feiern wollten und Leyla plötzlich einen Bauchtanz vorführte. Ich fand das unheimlich geil und tanzte ihre Bewegungen spiegelnd auf sie zu. „Das ist ein Bauchtanz!“ raunte sie mir zu und zog mir das T-Shirt aus. Mit nacktem Oberkörper präsentierte ich meine super trainierten Bauchmuskeln und konnte die Geilheit der Kerle sehen. Leyla umschlang meine sich im Takt der Musik wellenartig bewegende Taille von hinten und öffnete meine Hose. Bald hatte sie dafür gesorgt, dass ich nur noch im String vor den fünf Männern und drei Frauen stand. Kurz darauf schob sie mir zwei Finger in den Slip und ich küsste sie leidenschaftlich. Die Männer skandierten „Lesbensex!“ und Leyla und ich schauten uns kurz in die Augen und verstanden uns. Ich zog sie aus und wir legten uns aufeinander auf den Boden. Dort fingerten wir uns gegenseitig und dann standen wir auf und ich zog Hakan und Jana in mein Bett. Hakan war schon sehr erregt und nahm mich ungewöhnlich hart, was mir sehr gefiel. Jana hatte an einer solchen Orgie noch nicht teilgenommen und war etwas deplatziert. Dann gefiel es ihr aber scheinbar sehr gut. Ich sah, dass Leyla mit einem der Kerle fickte und einen anderen blies. Mir fiel unsere Wette mit Hakan wieder ein und als Hakan und ich gleichzeitig kam stand ich auf und ging zu der Couch hinüber und nahm mir die beiden übriggebliebenen Jungs vor. Hakan schaute zu und fickte Jana danach noch mal. Als alle geduscht hatten saßen wir noch beieinander und ich sah, wie glücklich Hakan war. Wir schliefen zu dritt in einem Bett und ich bedauerte, dass Sylvia nicht da war.
Sylvia rückte eins um andere Male aus um mit ihrer Einheit besondere Einsätze zu erledigen. In der Regel ging es um Opfer oder Zeugenbefragungen, die von Frauen durchgeführt werden sollten. Dann kam es in einer Stadt zu zwei Zwischenfällen mit K.O.-Tropfen und die Frauen waren stundenlang misshandelt worden. Sylvias Einheit brach zu einem Obsevationseinsatz auf. Der Schauplatz war eine unübersichtliche Partymeile mit vielen verschiedenen Bars und Lokalitäten. Die Frauen konnten sich nicht einmal erinnern, in welcher Bar sie zuletzt gewesen waren. Da das nächste Wochenende bevorstand rückte die Einheit am Freitag in Zivil ab. Der Plan war einfach. Sich zu Zweit oder Dritt unter das Partyvolk mischen und gegenseitig observieren. Bei zwölf Frauen würde sich vielleicht der oder die Täter an einer der Gruppen versuchen. Tatsächlich wurden im Laufe des Abends zwei Mitglieder vermisst und erst am Morgen übelzugerichtet aufgefunden. Entsprechend der vereinbarten Vorgehensweise kannte Sylvia nun den Ort, an dem die beiden betäubt worden waren. Die Einheit hielt sich zurück und überließ der lokalen Wache die Befragungen. Wie immer hatte niemand etwas gesehen oder wahrgenommen. Die Einheit rückte in einen etwas weiter entfernten Ort ab um am nächsten Tag die Aktion zu wiederholen. Sylvia forderte mich zur Unterstützung an. Wir planten nun in Dreier Teams und eine Beamtin sollte konsequent die beiden anderen beobachten. Ich schlug vor noch männliche Beamte hinzuzuziehen, die mit den einzeln agierenden Beamtinnen ein Party-Pärchen bilden sollten. Sylvia forderte vier Beamte an, aber es waren nur drei verfügbar. Ich rief Ben an und fragte, ob er Zeit hätte und er hatte Zeit und Lust an der Aktion teilzunehmen. Wir vereinbarten, dass die Teams getrennt voneinander in die Lokale kommen und sich erst dort treffen sollten. Ich bildete mit Ben, Martina und Ella ein Team. Martina und Ella waren zwei süße Brünette mit toller Figur und als sie zurechtgemacht vor mir standen sahen sie zum anbeißen aus. Ella hatte auffällig helle graublaue Augen. Da wir davon ausgingen, dass es zwei Täter waren, die das Gelände beobachteten reisten wir in zwei Reisebussen mit zwei Kegelclubs an. Die Frauen im Bus hatten schon ziemlich vorgeglüht und waren bester Laune. Wir freundeten uns mit ihnen an, so gut es auf der kurzen Fahrt möglich war und als wir an der Partymeile ausstiegen waren wir allerbeste Freundinnen. Sylvia war im anderen Bus mitgefahren. Jede Beamtin hatte einen Alarmsender bei sich, der sofort zu betätigen war, wenn es ungewöhnliches passierte. Ich schlenderte in Richtung der Bar, in der ich mit Ben verabredet war. Auf dem Weg wurde ich von einer Reihe von bereits angetrunkenen Kerlen angesprochen. Alle wollten tanzen und feiern. Ich verhielt mich unauffällig und steuerte auf kleinen Umwegen mein Ziel an. Ben tanzte mit einer großen Brünetten und hatte sichtlich Spaß. Seine Aufmerksamkeit hatte ich, als ich mich in der Nähe aufhielt und auf der überfüllten Tanzfläche alleine tanzte. Martina und Ella erschienen kurz nach mir und hatten zwei Typen im Schlepptau. Sie gingen zunächst auch tanzen und signalisierten dadurch alleine zu sein. Danach gingen sie zur Bar und bestellten etwas zu ****. Ich registrierte wohl ein halbes Duzend Männer, deren Blicke an ihnen hing. Sie nippten an den Drinks und wurden wie zu erwarten angebaggert. Sie lachten und verhielten sich völlig normal, sie stellten die Drinks auf die Theke und ich hatte die Gläser im Blick. Etwa eine halbe Stunde passierte nichts, dann kam ein gutaussehender Mann zu mir getanzt und sprach mich an. Ich hatte Schwierigkeiten, den Kerl zu beschäftigen und gleichzeitig die Kolleginnen zu beobachten. Aber es gelang mir zu tanzen – obwohl ich eine miserable Tänzerin war – und die Kolleginnen im Auge zu behalten.
Dann ging die Musik aus und alles war schwarz. Ich hörte Stimmen aus der Ferne und die Dunkelheit wich einem grauen Nebel, der sich immer weiter hob. In meinem Kopf schrillte eine unfassbar helle Glocke und ein Bohrer war dabei eine Schädeldecke zu durchdringen. Die Kraft eine Hand an den Kopf zu führen hatte ich nicht. Die Stimmen kamen näher und es war etwas Vertrautes dabei, das ich nicht greifen konnte. Ein „Beep, Beep“ begleitete das Ganze und schien unrhythmisch zu sein. Der **** in meinem Schädel blieb konstant und wurde durch einen Ganzkörperschmerz ergänzt. Dann konnte ich die Augenlider heben und die Helligkeit war so schmerzhaft als hätte jemand Nadeln in meine Augen gesteckt. Ich badete in einem Meer von **** und spürte nichts als diesen. Dann war wieder alles dunkel und leicht. Ich hatte das Gefühl zu Fliegen und ich wollte nicht zurück in den ****. Dann schlief ich ein. Ich erwachte und konnte die Augen öffnen. Sylvia saß neben mir und lächelte mich an. Ich lag in einem Bett und realisierte, dass der Raum kahl und leer wie ein Krankenzimmer war. Es war ein Krankenzimmer und die weiß getünchten Wände waren noch immer unangenehm hell. Ich wollte sprechen, aber die Zunge klebte an meinem Gaumen. „Ich glaube, sie wird wach.“ sagte jemand und ich fragte mich: „Wer denn? Wer schläft denn?“ „Anna, kannst Du uns hören?“, sagte jemand. Ich wollte nicken, aber die Muskulatur ließ es noch nicht zu. Irgendjemand beugte sich über mich und hob meinen Kopf etwas an. Ein Becher kam auf mich zu und ich öffnete den Mund um irgendetwas zu ****, das keinen Geschmack hatte, aber das pelzige Gefühl von meiner schweren Zunge spülte. Mir wurde schlecht und ich würgte. Der **** war wieder da und jedes würgen verschlimmerten ihn. Das Gesicht von Sylvia wurde ernst und alles war wieder schwarz. Ein endloser erscheinender Alptraum beschäftigte mich und ich musste aus einem tiefen Loch klettern und immer versagten meine Kräfte vor Erreichen des Randes. Dann sprach ich mit mir selbst und sagte mir: „Das werde ich doch wohl schaffen.“ und dann kletterte ich, ich strengte mich über meine Kräfte an und plötzlich wurde es hell. Der Traum endete abrupt und Sylvia und Ben schauten mich lächelnd an. Ich spürte Wärme und Geborgenheit. Sylvia nahm meine Hand und ich konnte ihre Wärme spüren. Etwas machte in rhythmischen Abständen einen Beep, Ich überlegte, ob das alles nur ein Traum sei und ich nun erst erwacht sei. Ich lag doch in meinem Bett, oder? Dann war die Realität mit einem Schlag da. Die Bar und die Musik. Ben, Martina und Ella. „Was war los?", fragte ich mühsam. Ben und Sylvia wirkten erleichtert „Du bist in der Bar plötzlich umgefallen und der Notarzt hat Dich abtransportiert.", erklärte Ben. „Warum Du umgefallen bist konnte noch nicht geklärt werden, aber viel spricht für K.o.-Tropfen. Der Test kommt noch.“, ergänzte Sylvia. „Aber ich habe nicht ein Glas getrunken.“, widersprach ich. Ben nickte „Das stimmt.“ Martina und Ella kamen ins Zimmer und machten einen besorgten Eindruck. Ich war das Küken der Truppe und alle schienen besorgt zu sein. Eine Schwester in Weiß erschien und legte mir einen neuen Tropf an. „Das wird nicht nötig sein.“, sagte ich. Sylvia machte ein überraschend ernstes Gesicht: „Du warst zwei Tage weg und bist grenzwertig hydriert.“ „Das ist richtig.“, sagte eine Stimme von der Tür.“ Eine etwa dreißig Jahre alte Frau mit schwarzem Pferdeschwanz und weißem Kittel stand in der Tür. und hatte eine Mappe mit Papieren in der Hand und sie führt aus: „Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sie als Junkie einstufen. Wir haben geringe Spuren von LSD und GHB in Ihrem Blut gefunden.“ Sie dozierte, das LSD auch über die Haut aufgenommen werden kann und die GHB- Menge sehr gering war. "Es wäre möglich, dass sie etwas oder jemanden berührt haben, der eine Kombination diese Substanzen an der Oberfläche trug. Das LSD war der Transporteur und Verstärker. Sie hatten Alpträume und das Gefühl diesen Traum steuern zu können?“ Ich nickte. „Die geringe Menge, die wir finden konnten hätte einen Junkie nicht mal lächeln lassen. Aber für ihre 42 kg und leicht angeschwitzt reichte es. Sie können morgen wieder aufstehen. Das ist eine völlig andere Sache als mit den anderen Frauen, bei denen wir von einer Oralen Verabreichung des GHB ausgingen. Wahrscheinlich war das nur ein Test.“ Ben schaltete sich ein: „Anna hat nur mit so einem Kerl getanzt.“ „Hatte er kurze oder lange Ärmel?“, fragte die Ärztin deren Namensschild sie als Dr. Lange auswies. „Lange.“, wusste ich, ein Graues Shirt mit langen Armen. Mir war keine Substanz auf dem Shirt aufgefallen und etwas Besonderes. Ich beschrieb den Typ und das Shirt. „Aber Frau Dr. Lange, Warum ist der Typ nicht umgefallen, wenn er da Zeug an sich hatte?“, fragte ich. Sie lächelte geheimnisvoll: „Sie kommen schnell wieder auf die Füße, das ist gut. Er hat wahrscheinlich Gegenmaßnahmen getroffen und den Kontakt vermieden.“ „Was kann ich mir unter Gegenmaßnahmen vorstellen?“, nahm Sylvia meinen Gedanken vorweg. „Cremes und dichte Kleidung. Die Chirurgen verwenden Cremes um die Haut vor den Desinfektionsmitteln zu schützen und die schotten die Haut nicht rückfetten ab. Manche reagieren aber allergisch auf diese Cremes. Sie entfernte mit geübten Fingern den Zugang und rief eine Schwester: „Wir machen eine Hautgewebeuntersuchung und bringen Sie neue Bettwäsche. Diese geht zusammen mit der Kleidung ins Labor zur Analyse. Anna, wir extrahieren nun Partikel auf ihrer Haut, und dann duschen Sie. Dann wissen wir mehr.“ Die Schwester holte entsprechendes Material und nahm mit Klebestreifen von meinem Körper Proben und half mir aufstehen. Dann faltete sie vorsichtig und betont langsam die Bettwäsche zusammen und legte sie in einen Plastikbeutel, den sie beschriftete und verschloss. Dann führte sie mich zur Dusche und blieb bei mir, bis ich mich abgetrocknet hatte. Im Krankenhaushemdchen ging es zurück in das Zimmer, in dem Sylvia noch wartete. „Was hast Du nun vor?“, fragte ich. Sylvia erwiderte: „Wir machen einen Allergietest und dann suchen wir weiter.“ Ben konnte den Kerl ziemlich genau beschreiben, aber auf keiner der Überwachungskameras, die am Eingang des Geländes installiert worden waren konnte er ihn entdecken. Allerdings konnte man diese Kameras leicht umgehen, wenn man ihre Lage kannte. Sylvia bereitete eine neue Falle vor, während ich mich erholte. Hakan wollte am Sonntag kommen und mich abholen. Frau Dr. Langes verdacht wurde durch das Labor bestätigt. Es war eine Mischung aus LSD-ähnlichen Substanzen und GHB. Sie war sich sicher, dass im richtigen Mischungsverhältnis das Opfer leicht zu steuern wäre und wie in Trance reagieren würde. Am Freitagabend traf sich das Team und ging auf die Jagd. Es war nun sehr persönlich geworden und die örtliche Polizei hatte Vollalarm. das ganze Gelände konnte abgesperrt werden und jeder Besucher kontrolliert werden. Aber es geschah nichts. Als das Team am Samstag einen weiteren Versuch starten wollte, waren alle ziemlich angefressen. Ich hatte Sylvia überreden können, mit Ben in einem Fahrzeug den Eingang zu beobachten und nach dem Tänzer Ausschau zu halten. Hinter den verdunkelten Scheiben beobachteten wir das Einströmen der Gäste. Um 22:00 Uhr waren wir uns sicher, dass er uns nicht passiert hatte um 22:30 Uhr war ein Treffen des Teams in einer Damentoilette nahe des Zentrums vorgesehen. Wir gingen in diese Richtung und als wir zu dem Gebäude kamen, waren die Toiletten nicht nutzbar. Die Frauen standen in einer langen Reihe zur Tür hinaus. Ben wurde gebeten die Herrentoilette kurz zu sperren und das Team ging wortlos in das Herrenklo, das unbenutzt war. Ich wollte die Gelegenheit nutzen und kurz für kleine Mädchen und öffnete einer der Kabinen. Die Kabine war leer, aber arg verschmutzt und weißes Pulver lag auf dem Boden und der Brille und dem Deckel. Ich rief Sylvia und zeigte es ihr. „Er ist hier.“, resümierten wir gleichzeitig und Sylvia nahm mich sowie zwei weitere Beamtinnen mit und Ben und der Rest gingen auch zusammen. wir gingen in sämtliche Lokalitäten, in denen Getanzt wurde und in der vorletzten sah ich ihn. Er tanzte mit einer hübschen Brünetten und die beiden waren sehr heftig am flirten. Wir schickten nach Ben und auch er erkannte ihn wieder. Er hatte das graue Shirt an und nahm die junge Frau immer wieder in den Arm. Wir hielten uns im Hintergrund, aber verteilten uns etwas. Die anderen Täter waren sicher nicht weit und vielleicht wurden wir schon beobachtet. Tatsächlich machten wir bald drei Männer aus, welche das Pärchen auffällig beobachteten. Als die junge Frau zweimal leicht unkoordiniert wirkte wussten wir, dass es nicht mehr lange dauern würde. Plötzlich standen die drei Verdächtigen auf und nahmen das Pärchen in ihre Mitte und bald schoben sie sich zu fünft in Richtung Ausgang. Wir folgten ihnen und erkannten, dass sie sich abgesprochen hatten. Sie bogen mehrmals und bald in eine Dunkle Seitengasse ab und blieben vor einem Kühlraumanbau eines Gebäudes stehen. Die Tür schloss einer der Männer auf und sie schoben die Brünette vor sich her in den Raum in dem weitere Männer warteten. Sylvia und Ben standen vor mir. Sylvia rief den Notarzt und die männlichen Kollegen über Funk. Als diese eintrafen erfolgte der Zugriff. Sylvia rannte auf die Tür zu und riß diese auf. Der Innenraum war soweit ich aus der Entfernung erkennen konnte hell erleuchtet. Die Frau konnte ich nicht sehen, aber die Männer griffen die Polizisten sofort an und zwei gingen zu Boden. Ben schob mich mit einer Hand hinter sich und Sylvia sprang in die Türfüllung. Ich hatte sie so noch nie gesehen. Mit ihrer Kampftechnik konnte keiner der Männer mithalten und bald drängten mehr Beamte in den Raum nach. Der Notarzt blieb neben uns stehen und schaute uns fragend an. Der Tumult ging im Inneren weiter und es waren laute Schreie zu hören. Dann wurde es leiser und Ben und ich rückten näher. Vor der Tür lagen zwei Beamte und ich nahm eines der Funkgeräte und bat um weitere RTW und Unterstützung. Dann nahm ich die Kabelbinder der Kollegen und eine Dienstwaffe aus deren Gürtel und fesselte die neben der Tür liegenden Männer. Dann betrat ich den Raum. Sylvia stand vor einem einzigen Kerl der mir den Rücken zudrehte und hielt die Fäuste oben. der Mann hatte eine Tüte Pulver in der Hand und bestreute damit die am Boden liegenden Beamten. Ella und Martina knieten und waren auf die Unterarme gesunken, sie rieben sich die Augen und waren kampfunfähig. Es war totenstill. Dann sprach der Mann „Gleich wirst Du müde und umfallen. Dann ficke ich dich und lasse dich den Rest fressen. Damit warf er eine Handvoll des Pulvers in Richtung Sylvia, die leicht torkelte und keinen Sicheren Stand mehr hatte. Eiskalter Zorn stieg in mir hoch und ich nahm die Dienstpistole des Kollegen und legte an. Es war kein Problem ihn von hieraus zu erschießen und mein Zorn war unendlich. Da trat lautlos ein großer Schatten neben mich und drückte meine Hand herunter. Ben schlug den Mann mit einem Schlag nieder und ich fesselte ihn sofort. Ben führte Sylvia nach draußen. In der Ecke des Raumes war ein Waschbecken und eine Schlauch. ich nahm den Schlauch und drehte das Wasser auf und lief zu Sylvia. ich wusch das Pulver ab und zog ihr die Kleidung soweit möglich aus. Schließlich stand sie in Unterwäsche vor mir und war nass wie ein Pudel. Schaulustige drängten sich in die Gasse und johlten „Ausziehen, Ausziehen!“ Ben brachte einen Beamten nach dem anderen vor den Raum und ich wusch sie, wobei mir der Notarzt half ohne zu fragen. Das Wasser war eiskalt und schließlich kamen weiter RTW bis zur Mündung der Gasse gefahren und wir konnten die Beamten mit schwereren Verletzungen abtransportieren. Als ich Ella wusch wurde sie wach und sah mich an: „Das habe ich mir schon lange gewünscht ,Anna. Mit Dir zu duschen.“ und lächelte. Sylvia wurde zusammen mit der Brünetten in einen Krankenwagen gebracht und dann lagen nur noch die Täter im Raum. Ich bat den Notartzt um Handschuhe und Ben und ich zogen die Kerle unsanft über die Schwelle und fesselten sie. Dann empfahl uns der Arzt die Oberbekleidung mit einem Messer zu entfernen um das Pulver abzuwaschen. Ben besorgte mehrere Messer und wir entkleideten die Männer und wuschen das Pulver von ihnen ab. Die Schaulustigen filmten dies mit ihren Handys und verlangten, dass ich sie auch waschen solle. Als wir das notwendigste getan hatten ging ich Richtung Gassenausgang um Trinkwasser zu holen ein Kollege reichte mir eine Einsatzjacke und ich betrat eines der Lokale und bat um Trinkwasser, denn das Pulver verursachte auch eine stark dehydrierende Wirkung. Der Wirt lehnte ab, er sei nicht die Wohlfahrt. Ich kehrte schließlich zurück und wartete bis der Tänzer abtransportiert werden konnte, ich hatte ihn gewaschen und Ben hatte mich genau beobachtet. Er schlug die Augen auf und sah mich an. „Dich Bullenhure werde ich mir noch vorknöpfen. Warte nur ab. Dafür wirst Du büßen.“ Ich entgegnete: „Du wirst die Attraktion im Knast der Triebtäter. Viel Spaß, Dein Arsch wird dort sehr gefragt sein.“ Er lächelte nicht mehr und wurde abtransportiert. Ben und ich fuhren ins Krankenhaus und schauten nach Sylvia, der es aber gut ging. Bei den Beamten und Beamtinnen, die das Pulver in die Schleimhäute bekommen hatten gab es hingegen die zu erwartenden größeren Probleme. Da aber am Montag schon alle ihre Berichte schreiben konnten, wurde für Dienstag die Heimreise vorgesehen. Ausnahmsweise durfte diesmal ich fahren. Als wir zu Wache kamen verkündete Sylvia dann militärisch streng, nach dieser Schreckensfahrt „Antreten in Fünf Minuten in der Umkleide.“ Tatsächlich standen alle Kameradinnen nach fünf Minuten im Umkleideraum stramm. Das war gar nicht Sylvias Art. Sie baute sich vor uns auf und sprach mit strenger Stimme: „Das war ein hervorragender Einsatz. Leider kam es im Verlauf der Aktion zu sexuellen Übergriffen und sehr kaltem Wasser. Das muss getadelt werden.“ Bei den letzten Worten hatte sie sich nur schwer beherrschen können. „Was ist die gerechte Strafe?“ rief sie. „Rückenschruppen mit warmen Wasser, aber zuerst kalt duschen.“ riefen die sechs Frauen. Sofort wurde ich gepackt und in eine der Duschen gezerrt. Dann drehten sie das Wasser kalt auf. So standen wir zu sechst in Uniform unter der kalten Dusche und jammerten. Wir zogen uns aus und ich bekam einen Schwamm überreicht und eine Flasche Schaumbad. Die Frauen verteilten sich unter die Duschkabinen. Ich stieg zu Martina in die Dusche und seifte ihr den Rücken gründlich ein. Obwohl sie einen Freund hatte bestand sie auf einer großzügigeren Auslegung des Begriffs Rücken. So verfuhr ich zu Spaß aller mit allen Kolleginnen. die vorletzte war Ella. Ich schrubbte ihren Rücken und sie flüsterte: „Wunderbar.“ Ich fuhr ihr keck mit dem Schwamm über den Bauch und die Brüste. Sie atmete tief aus und nahm mir den Schwamm weg und seifte mich damit ein. „Wie lange dauert das denn?“ drängelte Sylvia, die in der Letzten Kabine stand. und ich küsste Ella schnell auf den Mund und verschwand. Sylvia schloss die Tür und wir küssten uns lange. Dann seifte ich sie überall ein und reizte sie bis sie kurz vor dem Durchdrehen war. dann drehte ich das Wasser ab und verkündete: „Strafe abgearbeitet!“ „Noch lange nicht.“, meinte sie spöttisch. Wir trockneten uns ab und zogen trockene Uniformen an. Schreiber beglückwünschte Sylvia zum erfolgreichen Einsatz und forderte uns auf unsere Zeitkonten auszugleichen. Daher würden wir ein paar Tage frei haben.
So fuhr ich heiß wie Frittenfett nach Hause. Dort traf ich Hassan an und er liebte mich in meinem Zimmer und ich kam zweimal. Dann kochten wir und ich erzählte ein wenig vom Einsatz. Als die anderen eintrafen aßen wir zusammen und Jana und Hakan gingen nach dem Abwasch auf mein Zimmer. Wir schauten TV und alle waren vom Tag wirklich geschafft. Ich stand wie gewohnt auf und fuhr in Uniform zu Sylvia. Ich überraschte sie mit Brötchen und wir saßen noch lange beim Kaffee zusammen. Ich erzählte ihr von der Drohung des Tänzers der als Gerold Preisel eingetragen war meiner Ansicht, dass er für lange Zeit einsitzen würde. Immerhin rief sie den Leitenden Beamten an und informierte ihn über die Drohung. Dieser nahm sie zu Kenntnis und war ebenfalls der Ansicht, dass der Kerl alt und grau sein würde, wenn er wieder frei käme. Wir gingen ins Dojo und trainierten ein paar Stunden. Am Nachmittag würde eine Gruppe auffällig gewordener Jugendlicher das Dojo besuchen und wir würden ein Probetraining mit ihnen machen. Die **** waren sehr anstrengend und forderten uns die ganze Zeit heraus. Schließlich stellte einer der 16 jährigen fest, dass er mich jederzeit besiegen könne. Sylvia lächelte und meinte: „Das war dann wohl eine Herausforderung.“ sie steckte einen Ring ab und erklärte die Regeln. Mein Gegner war mehr als einen Kopf größer und wog um die 90 kg. Wir stiegen in den Ring und mir war klar, dass er es sehr ernst nehmen würde und dass ich im Falle einer Niederlage die Aktion ad absurdum geführt hätte. Mein Gegner stürmte auf mich los und ich wich seinem **** nur aus. Nach einigen Versuchen wurde sein Vorgehen kontrollierbarer. Er versuchte mich zu fassen. Seine Anstrengungen konterte ich noch immer nicht. Er wurde ziemlich sauer und wollte den Kampf in einer letzten Anstrengung endlich entscheiden. Er fasste meinen Kragen und diesmal ließ ich es zu. Er zog mich zu seiner Seite und ich setzte einen Scherenwurf an, fegte seine Beine nach vorne und seinen Oberkörper nach hinten. Er schlug hart auf. Die **** waren begeistert und wir lobten den Unterlegenen für seine Taktik und Stärke. Wir gingen danach noch etwas **** und verabredeten uns für den nächsten Tag zum Joggen.
Schaue ich heute zurück war dieser schlimmste Tag meines Lebens ohne Vorankündigung und keine dunkle Wolke hing am Himmel. Es war vielmehr einstrahlend blauer Himmel, der uns am Morgen begrüßte und ich setze mich zeitig in Bewegung, um Sylvia zu treffen. Kaum hatte ich Hakans Morgenlatte geblasen, war ich unterwegs und hatte nur eine enge Tight an und ein Oberteil um mit Sylvia meine obligatorischen Kilometer zu machen. Entgegen ihrer Gewohnheiten war sie nicht vor mir am vereinbarten Parkplatz und der starke Regen der Nacht machten den Parkplatz zu einem Morast. Ich stieg dennoch aus meinem Auto aus, welches das einzige auf dem Parkplatz war und wartete auf sie. Nach fünfzehn Minuten wurde ich unruhig, denn nie hatte Sylvia mich so lange warten lassen. Es waren zwei Kilometer zu ihrer Wohnung und selten benutzte sie ihr Auto für diesen Weg. Ich setzte mich also in Bewegung und rannte ihr entgegen. Als ich in ihre Straße einbog sah ich einen Mann aus ihrem Haus kommen, der die typische Haltung eines Täters hatte. Er bewegte sich wie jemand, der etwas angestellt hatte und sich nun rasch und unauffällig vom Tatort entfernen wollte. Ich steigerte mein Tempo und folgte ihm, an Sylvias Haus vorbei in die nächste Querstraße und sah, wie er in einen SUV einstieg und losfuhr. Ich hatte das Kennzeichen und drehte um zu Sylvias Haus. Ich war noch einhundert Meter entfernt, als mein Handy klingelte. Es war Schneider der sich mit „Hallo Anna, entschuldigen Sie die Störung, aber wir haben gerade erfahren, dass Gerold Preisel bei einer seiner Behandlungen fliehen konnte. Vielleicht sehen Sie Sylvia ja noch. Wir können Sie nicht erreichen.“ Es war die dunkelste Vorahnung, die mich sofort erfasste und ich bat Schneider eine Streife und einen Notarzt zu Sylvias Adresse zu entsenden. Er stellte keine Frage und legte sofort auf. Ich zog einen Sprint bis Sylvias Haus durch, die Haustür war verriegelt und daher späte ich durch alle Fenster im Erdgeschoss und konnte nichts entdecken. Lediglich das Badfenster im ersten Stock war gekippt und ich kletterte sofort über die Haustürüberdachung nach oben und nach einem beherzten Tritt war das Fenster offen. Ich stieg in das Bad ein und gelangte über den Flur in Sylvias Schlafzimmer. Nie werde ich dieses Bild vergessen. Sie lag mit ihren Handschellen gefesselt auf dem Bett, die Hände waren mittels der Handschellen über ihrem Kopf am Bett fixiert, Ihre Beine waren mit einer Schlinge an den Oberkörper gepresst und ihr Becken stand dadurch unnatürlich vor. Die Haut war mit Dunkeln Verbrennungen übersät und es roch nach verbranntem Fleisch. Der gesamte Unterleib war rohes Fleisch und sie gab keinen Laut von sich. Es dauerte mehrere Sekunden bis ich begriff, was ich sah. Sylvia war schrecklich gefoltert worden. Ich versuchte ihren Puls zu ertasten, sie war warm, aber ich fühlte keinen Puls. Ich wählte den Notruf und forderte einen Notarzt an, auch wenn ich mir nicht erklären konnte, wie dieser Körper hätte leben können. Innerlich brach ich zusammen. Es dauerte gefühlte Stunden bis der Notarzt eintraf aber es waren nur Minuten. Als es klingelte öffnete ich die Tür und führte ihn zu Sylvia. Er entfaltete eine mir unverständliche Hektik und spritzte ihr Medikamente. Ich begriff, dass sie lebte und diesen Hoffnungsschimmer versuchte ich zu bewahren. Messer schnitten Seile durch und ich schloss die Handschellen auf. Als Sylvia abtransportiert wurde begriff ich, dass sie noch lebte und sie vielleicht zu mir zurückkehren würde. Ich wurde distanziert und ruhig. Die Wohnung übergab ich der eintreffenden Streife mit der Bitte die Spurensicherung zu verständigen. Dann stieg ich in den Krankenwagen und fuhr mit ins Krankenhaus. Die Behandlungen dauerten Stunden und nach und nach traf das Team ein und wir saßen stumm und geschockt in einer Ecke des Wartebereichs. Schneider kam mit Meisner und versuchte mich zu befragen, aber ich blockte sofort. Es war mir nicht möglich jetzt darüber zu sprechen. Sie nickten und fuhren zur Wohnung um sich ein Bild der Lage zu machen. Am späten Nachmittag kam ein Arzt und fragte nach Angehörigen. Sylvia hatte niemanden sonst, sie war nie verheiratet gewesen und beide Eltern waren verstorben. Ich schaute kurz auf und sagte dann: „Ich bin ihre Lebensgefährtin.“ Keine der anderen sagte ein Wort oder bewegte sich nur. Der Arzt nickte und beim Anblick von sechs Polizistinnen davon vier in Uniform bezweifelt niemand den Wahrheitsgehalt einer Aussage. Er teilte mir mit, dass Sylvia starke Stromschläge am ganzen Körper erhalten hatte wodurch sich einerseits Verbrennungen ergeben hatten und andererseits Herzrhythmus-Störungen. Er machte klar, dass die nächsten Tage entscheidend sein würden, diese massiven Störungen auch zu einem Herz- oder Hirninfarkt führen könnten. Die Verbrennungen habe man versorgt und wären nun weniger dringlich. Sie wurde derart oft und brutal missbraucht, dass der Arzt von wilden Tieren sprach. Ich nickte und schwieg. Ich blieb im Krankenhaus, auch wenn ich sie nicht sehen durfte. Schneider schickte eine Kollegin um mich abzulösen ich gab ihr meine Handy-Nr. und nahm ihr das Versprechen ab, mich sofort anzurufen, wenn sich etwas tat. Dann fuhr mich Ella im Streifenwagen zu meinem Auto. Es war immer noch das einzige Fahrzeug und meine Reifenspuren waren im nun getrockneten Boden gut zu erkennen. Neben meinem Auto hatte ein zweites gestanden als der Boden noch nass war. Ella schaute mich seltsam an als ich sagte „Warte bitte kurz.“ Ich stieg aus und ging zu meinem Auto. auf dem Boden waren meine und die einer zweiten Person zu sehen. unter dem Scheibenwischer war ein Umschlag festgemacht. Ich holte Latex-Handschuhe aus dem Streifenwagen und nahm den Umschlag. Dieser war leicht und etwas Hartes war darin und Papier. Ich öffnete ihn behutsam mit einem Messer welches mir die hinzugetretene Ella reichte. Im inneren war eine CD und mehrere Bilder von Sylvia. In einem ersten Bild war sie unverletzt und auf jedes weitere Bild zeigte Etappen der Folterung. Auf dem letzten stand: „Dich werden wir auch kriegen“. Ella war entsetzt. Ihre Hand hatte sich unvermittelt auf den Griff der Dienstwaffe gelegt. Und die Taschenlampe zitterte. Ohne weitere Worte setzten wir uns in den Streifenwagen und fuhren zur Wache. Ich rief Meisner an und er beorderte die Spurensicherung zu meinem Wagen. Immer noch in meinen Sportkalotten stand ich bald darauf vor Schneider und Meisner, die fassungslos auf die Bilder schauten. Ich ging zu einem der Arbeitsplätze und legte die CD ein. ES war eine Video-Datei darauf. Das Video zeigte wie Sylvia gefesselt war und wie die Männer sie misshandelten. es waren mindestens sechs Männer, wobei einer sie ohne und alle anderen mit Kondom vergewaltigten. Während die Männer sie benutzten quälte die anderen sie mit Elektroschockern. Preisel ließ sich ohne Maske zeigen, die übrigen hatten Ski-Mützen auf. Wenn Sylvia bewußtlos wurde, benutzten sie ihren Mund und warteten bis sie wieder wach wurde. Dann befragten sie Sylvia nach mir, aber sie sagte nichts. Es fehlten Teile, die nicht aufgenommen worden waren, aber der im Bild ersichtliche Radiowecker zeigte, dass die Folterung am frühen Abend begonnen haben muss und bis zum Morgen andauerte. Um 7:00 Uhr wurde Sylvia gefragt was sie heute vorgehabt hätte und stockend und kraftlos sagte sie „Joggen“. „Mit Deiner kleinen Polizeihure?“ fragte Preisel. Sylvia sagte nichts mehr und er presste ihr den Schocker auf die Brust und löste ihn immer und immer wieder aus, bis das Gerät versagte und der zuckende Leib zur Ruhe kam. Meisner war hinter mich getreten und sagte tonlos: „Wenn ich das Schwein kriege bringe ich ihn um.“ Schneider stöhnte wie im **** auf. Er fuhr mich nach Hause und postierte eine Streife vor dem Haus. Ich zog mich um und ging in die Küche. Alle saßen beim Abendessen und lachten. Ich sah die Fröhlichkeit meiner **** und konnte nicht mehr gehen. In der Türfüllung sank ich zu Boden und weinte hemmungslos. Mam und Hakan trugen mich ins Wohnzimmer und nur stockend konnte ich berichten was geschehen war. So weinte ich eine Stunde mit dem Kopf auf dem Schoß meiner Mutter. Hakan erklärte den anderen die Situation und Ömer und Hassan setzten sich zu mir. Sie waren ebenso fassungslos wie ich und Hakan hielt nur meine Hand ohne etwas zu sagen. Dann gingen alle traurig zu Bett und Hassan blieb mit Mam zurück.
Hassan war sicher vielmehr als ein Vater, nun aber bot er Schutz und Sicherheit. „Was auch immer Du nun tust, es wird eine neue Richtung für Dein Leben geben. Dein bisheriges Leben ist Geschichte.“ Ich erklärte ihnen, dass draußen ein Streifenwagen zu unserem Schutz abgestellt ist und Mam war erleichtert. Ich ging zu den Beamten, einem erfahrenen Wachtmeister Schulte und eine junge Polizeischülerin und gab ihnen einen Hausschlüssel und zeigte ihnen wo eine Toilette war. Mam machte Kaffee und bot ihnen an in der Küche zu wachen. Ich wusste, wie sich Observationen in einem Auto anfühlten. Ich ging in die Küche und setzte mich zu Ihnen. Ben kam und gesellte sich zu uns. Ömer hatte ihn angerufen und er nahm mich wortlos in den Arm. Er kannte Sylvia und schätzte sie sehr. Es wurde wenig gesprochen und schließlich schlief ich auf den Tisch gestützt ein. Ben trug mich ins Bett und ich erwachte mit dem Gedanken diesen Alptraum niemals vergessen zu können. Ben schlief leise schnarchend auf dem Sofa und erwachte als ich aufstand. Ich duschte und zog meine Uniform an und ging in die Küche. Die Polizeischülerin schlief vornübergebeugt auf dem Stuhl und Schulte stand an der Theke und trank den wohl 200. Kaffee. Ich machte Frühstück für alle und wir sprachen etwas mehr als mir lieb war. Ich hatte im Krankenhaus mehrfach angerufen, aber es gab nichts zu berichten. Schneider rief Schulte an und bat ihn mich zur Wache zu fahren. Wir fuhren also zur Wache und Schneider überraschte mich mit Hauptkommissar Weinmüller, der für die Ausbildung verantwortlich ist. „Anna, Ihre Ausbildung ist nun im zweiten Jahr und eigentlich hätten sie erst in sechs Monaten ihre Prüfung. Die Ereignisse haben aber nun den Polizeipräsidenten aufgeschreckt und zusammen mit dem Innenministerium hat er angeordnet, dass Sie den Abschluss sofort ablegen.“
Der Grund dafür lag auf der Hand. Schaffte ich die Prüfung, dann war ich Polizeibeamtin mit Dienstwaffe und unterlag fast unbeschränkter Anweisungsmöglichkeiten und er hatte mich unter Kontrolle. Fiel ich durch, dann erledigte sich das Thema Anna und Polizei von selbst. Ich nickte, ich hatte keinen Kopf dafür aber Sylvia hätte es gewollt. „Die Prüfungen beginnen am Montag. Sie sind bis dahin beurlaubt. Viel Glück!“ ich dankte und verließ nachdenklich den Raum. Ich fuhr ins Krankenhaus und Ella wartete schon auf mich. Ich erzählte ihr vom vorangegangen Gespräch und meiner Einschätzung. Sie nickte und stimmte mir zu. Ich fuhr nach Hause und dort warteten bereits drei Beamtinnen des Teams mit ihren Schulungsmappen. Ella hatte sofort Alarm gegeben. Sie hielten mich auf Trapp und erst am späten Abend konnte ich sie rausschmeißen. Aber am nächsten Tag standen sie um 08:00 Uhr wieder vor der Tür und hielten mich auf Trapp. Sie ließen mir keine Ruhe und von Freitag bis Sonntagnachmittag hatten Sie alle relevanten Prüfungsthemen mit mir aufgearbeitet. Wir fuhren zusammen ins Krankenhaus und ich saß eine Stunde an Sylvias Bett und weinte. Mit verheulten Augen brachten sie mich nach Hause und nur ich bemerkte den Dunklen SUV, der uns vom Krankenhaus bis kurz vor mein Zuhause folgte. Am Montagmorgen stand ich wie gewohnt auf und weckte Ben, dessen Anwesenheit auf meiner Couch nun schon Tradition hatte, mit einem Kuss auf die Schläfe. Wir frühstückten und er fuhr mich zur Prüfung. Um das inhaltlich halbwegs nach geltenden Regeln ablaufen zu lassen hatte Weinmüller eine etwas ausführlichere Hauarbeit mit "Bachlorarbeit" betitelt und sogar zwei Prüfer dafür gefunden. Ich sollte jeden Tag zwei Modulprüfungen ablegen, was keineswegs regelkonform war. Aber das Ganze war ohnehin fragwürdig. Ich hatte gute bis sehr gute Ergebnisse in allen bisherigen Klausuren gehabt und die gestellten Aufgaben waren nicht schwer. Ich konnte mich nur schwer konzentrieren, aber alle vier Prüfungen liefen gut. Mittwoch war eine sportpraktische Prüfung bei der ich die Prüfer sehr zu beeindrucken schien. Am Freitag hatte ich die mündliche Prüfung und verteidigte meine Thesis. Die Prüfungskommission verabschiedete sich ernst und ohne sichtliche Regung von mir und ich sah ihren Unwillen das ungewöhnliche Vorgehen zu akzeptieren.
Weinmüller und Schneider bestellten mich für Montag 09:00 Uhr ein. Die halbe Wache war angetreten und ich wurde zum Polizeikommissar ernannt. Mit Bedenken in den Augen händigte mir Schneider meine Dienstwaffe aus und ich las in seinen Augen „Bitte nicht benutzen!“ aber er lächelte seine eigenen Bedenken weg. Ein Gratulationsschreiben des Innenministeriums rundete die Farce ab. Ella half mir in die Uniform mit den neuen Rangzeichen. „Gut gemacht!“, lobte sie mich. Aber mir standen die Tränen in den Augen, dass Sylvia diesen Augenblick nicht miterlebte. Ben umarmte mich und seine Freude war echt. Ich wurde Sylvias Einheit zugewiesen und sollte zunächst Verkehrsüberwachungen vornehmen. So würden wir viel Streife fahren und keine Dummheiten machen. Ich fuhr mit Ben ins Krankenhaus und erzählte der immer noch im Koma liegenden Freundin von meiner Beförderung. Ihr Gesicht blieb regungslos und ich flehte sie an aufzuwachen und mir zu sagen, was ich tun sollte. Der Arzt hatte gesagt, dass Koma-Patienten oft viel von ihrer Umgebung wahrnehmen und es helfen würde die Lieblingsmusik für die Patienten abzuspielen. Ich hatte daher einen MP3-Player für Musik gekauft und spielte sie ihr immer wieder ab. Dann nahm ich mich auf und erzählte von meinem Tag und was alles passiert war.
Als ich am Abend das Krankenhaus verlies und Ben mich nach Hause fuhr blieb der SUV vor dem Krankenhaus stehen und folgte uns nicht. Ich verständigte die Einheit, dass mir zwei seltsame Gestalten im Krankenhaus verdächtig vorgekommen seien und zehn Minuten später saßen zwei Beamtinnen im Zimmer von Sylvia. Schneider hatte das befürchtet und Meisner hoffte sogar ein wenig auf eine solche Aktion. Dass ich ein Kennzeichen eines der Täter kannte hatte ich bislang nicht verraten. Ich ging wieder öfter Joggen, was Ben nicht sehr gefiel. Aber ich ließ mich nicht beirren und bald stellte ich fest, dass der SUV oft kurz nach mir auf dem Waldparkplatz erschien. Es war an der Zeit etwas zu unternehmen. Als wir bei einer Verkehrsüberwachung Kennzeichen hinsichtlich der Halter abfragten, hatte ich Namen und Anschrift des SUV ermittelt. Der Wagen war nicht gestohlen gemeldet und der Halter hatte einen Betrieb in einem kleinen Gewebegebiet.
Ich nahm mein zweites Smartphone zur Hand und installierte eine Babyphone-App darauf. Zusammen mit einem Kopfhörer mit Telefonfunktion und Mikro baute ich das in mein Auto ein, das von der KTU freigegeben worden war. Ich konnte so aus der Ferne unauffällig beobachten, wer in die Nähe meines Autos kam und mithören wenn gesprochen wurde. Die Wege in dem Waldgebiet kannte ich auswendig, da Sylvia stets hier mit mir lief. ich suchte mehrere passende Verstecke und brachte mit dem Streifenwagen abschließbare wasserdichte Kisten zu den Verstecken. Die Kisten würden nicht einmal Pilzsuchern auffallen. Dann wurde es etwas schwieriger, denn Waffen zu besorgen ist gottlob nicht einfach. Eine passende Gelegenheit ergab sich, als wir im Rahmen einer Hausdurchsuchung das Objekt bis zum Eintreffen der KTU sicherten und vier Pistolen und eine Remington 870 sowie eine Barrett M82A1, mit der wir auch bereits in der Ausbildung zu tun hatten nebst Munition landeten in meinem Kofferraum. Alle Waffen waren unbenutzt und noch in der Originalverpackung. Unter dem Vorwand, nach der Post und den Blumen zu sehen hatte ich Sylvias Haustürschlüssel erhalten und lagerte einen Teil der Waffen dort oder in den Waldverstecken. Ich berichtete Sylvia davon, wenn ich alleine mit Ihr war.
Verschiedentlich trafen die Täter kurz nach mir auf dem Parkplatz ein, wurden dann aber gestört, wie meine Überwachung zeigte. Ein paarmal war es Ben, der am Parkplatz wartete oder Spaziergänger die störten. Dann ergab sich die Gelegenheit. Es waren zwei Täter. Ich konnte sehen, dass sie neben meinem Auto geparkt hatten und die Täter stiegen aus und unterhielten sich. Einer der Männer machte sich an meinem Reifen zu schaffen und sagte: „Wenn die Kleine sich bückt, dann gibt Du ihr mit dem Teaser einen und wir fesseln und knebeln sie. Harro und Gerold warten mit den anderen an der Halle. Hoffentlich macht die genauso viel Spaß wie die andere Nutte. Gerold will sie ja unbedingt kalt machen, ich würde die ja behalten und sicher einsperren, da könnten wir uns Monatelang mit ihr befassen.“ Mir lief ein Schauer den Rücken hinunter als ich dies hörte. Sie quatschen noch weiter und vieles drehte sich um ihre verwirrte Sichtweise auf Frauen. Ich holte eine Automatik aus der nächsten Kiste und klebte sie mir mit einem Klebestreifen unter das Shirt. Dann lief ich zurück zum Auto und sah die beiden am Auto stehen und rauchen. Ich war etwas aufgeregt und grüßte lächelnd und freundlich: „Hallo, guten Morgen!“ „Guten Morgen!“, erwiderten sie und dann wies einer der Männer auf meinen Reifen, „Ich glaube, sie haben ein Problem.“ Ich hatte die Hände unter das Shirt geschoben als wolle ich mir die Finger wärmen. Ich machte ein betroffenes Gesicht und bückte mich zum Rad hinab im Lack konnte ich sehen, wie der Näherstehende in die Tasche griff und löste die Waffe ab und riss sie hoch und hielt sie einen Zentimeter vor sein Gesicht. Dem Dahinterstehenden erklärte ich „Pass auf Du Arsch, Wenn ich hiermit deinen Kumpel erschieße, dann reicht bei der Entfernung der Rest der Kugel noch für dich. Ich ließ sie mit den Händen an ihr Fahrzeug treten und öffnete meinen Kofferraum Kabelbinder-Schlingen hatte ich immer griffbereit und fesselte sie nun mit einer Hand. Ich durchsuchte sie und fand zwei Teaser. Den Größeren fragte ich: „Tut das weh?“ und drückte den Schocker auf seiner Brust ab. Er schrie auf. Ich fragte: „Wo solltet ihr mich hinbringen?“ Beide schwiegen. Ich drückte den Schocker in seine Genitalien und drückte ab. Er schrie und jammerte: „Das dürfen sie nicht, Sie sind Polizistin. Ich will meinen Anwalt sprechen, Anwalt.“ Ich drückte wieder den Teaser in seine Genitalien und lächelte, „Ich habe heute frei, da bin ich keine Polizistin.“ „Sie dürfen uns nicht foltern.“, forderte er. Ich drückte dreimal ab und er machte sich in die Hose. Der andere war kalkweiß. Ich kniete mich neben ihn und drückte den Teaser in seinen Unterleib: „Möchtest Du auch einen Anwalt?“ Er schüttelte den Kopf: „Nein, ich brauche keinen Anwalt.“ „Also noch mal die Frage, wo warten Gerold und Harro?“, beharrte ich. Die beiden waren erschrocken, dass ich diese Namen nannte. Ich setze den Teaser auf die durchnässte Hose und belehrte dessen Träger „Urin leitet Strom besonders gut. Möchtest Du deinem kleinen Freund noch mal etwas sagen? Es kann sein, dass ihr hiernach nie wieder etwas voneinander hört. Wie lange kann das Ding bei maximaler Stärke eigentlich feuern? Schon gut, ich werde es gleich wissen.“ „Ich sags“, riefen beide gleichzeitig. Ich forschte nach: „Wo und wie ist euer Zeitplan?“ Sie antworteten ängstlich: "Um 11:00 Uhr sollen wir Dich im Gewebegebiet bei Harros Firma abliefern. Gero hat einige Freunde eingeladen und gegen 11:00 Uhr sind alle da.“ „Wieviele?“, fragte ich. „Um die zwanzig.“ Das war eindeutig zu viel für mich. Ich hätte die Remington nehmen können und einen nach dem anderen vom Gebäude gegenüber abknallen können, aber das war unsicher. Ich stand auf und rief Ella an. Sie verständigte die Übrigen. 25 Minuten später stand die Einheit vor mir auf dem Parkplatz. Ich erklärte: „Ihr wollt nicht wissen wie und warum, aber dieser Müll dort hat mir die Adresse verraten wo sich Gerold Preisel und die übrigen Täter, insgesamt zwanzig, aufhalten. Dort warten Sie auf mich und wollen mir das gleiche antun wie Sylvia. Vorschläge?“ Wir fingen an zu diskutieren und kamen zu einem eindeutigen Ergebnis. Die beiden Gestalten warfen wir in den Kofferraum des SUV und ich fuhr damit zu mir nach Hause und ich zog meine Uniform an. Dann fuhren wir im Tross in Richtung der angegebenen Adresse. Zu dem Betrieb gehörten zwei Ausfahrten und die ließen sich leicht sperren. Um 10:50 Uhr hielt ich dem Vollgepissten sein Handy ans Ohr und ließ ihn Gerolds Standort der Polizei verraten. Unterdessen hatten wir das Gelände observiert und es ließ sich niemand blicken. Unterdessen brach der Polizeifunk fast zusammen. Nahezu alle Kollegen waren auf dem Weg hierher und verursachten ein höllisches Chaos. Um 10:55 Uhr schlugen wir los und der schwarze SUV fuhr aufs Werksgelände. Sofort öffnete sich eines der Tore und Gerold Preisel und einige andere Gestalten erschienen um mich in Empfang zu nehmen. Der siegessichere Ausdruck in seinen Augen verschwand als ich vom Fahrersitz stieg und die Waffe auf ihn richtete. Reifen quietschten, als hinter uns vier Zivilfahrzeuge bremsten. Preisel stürmte auf mich los und innerhalb der sechs Meter die er zurücklegen musste hatte ich jede Gelegenheit ihn zu erschießen, aber mit einem in seiner Härte angemessenen Fauststoß knockte ich ihn aus. Er ging wortlos und hart zu Boden. Die anderen Kerle wichen zurück. Meisner trat neben mich und fragte: „Warum hast Du ihn nicht erschossen? Ich hätte für Dich ausgesagt.“ Ich drehte mich zu ihm während die Kollegen die Männer festnahmen. „Wegen Sylvia.“, sagte ich und führte ihn zum Kofferraum und beichtete was ich getan hatte. Meisner lächelte. Und sagte zu den beiden: „Wenn ihr einen Ton darüber verliert, dann verrate ich euren Freunden, das ihr uns angerufen habt und eure Freunde sind nicht wirklich gewaltfrei.“ Die beiden nickten. Preisel wurde kurz wegen seiner gebrochenen Nase behandelt und landete in einer Hochsicherheitszelle zur Untersuchungshaft. Sein kalter Entzug wurde nicht mit Medikamenten erleichtert. Ich fuhr ins Krankenhaus und die Schwester sagte mir, dass Sylvia erste Reaktionen gezeigt habe und ich blieb die ganze Nacht bei ihr sitzen. Ich hatte dienstfrei, aber Schneider rief an und bat mich zu kommen. Er war aufgebracht als er vor mir stand: „Anna, das Ganze stinkt zum Himmel, ausgerechnet Sylvias Einheit ist zuerst am Einsatzort und greift wenige Minuten vor Eintreffen des SEK zu. Wie wollen Sie mir das erklären?“ „Gar nicht.“, entgegnete ich. Er legte den Kopf schief und sagt: „Ich muss einen Bericht schreiben und der sollte nachvollziehbar und schlüssig das ganze darlegen.“ Ich nickte “ Wir hatten in der Nähe eine Kontrolle des ruhenden Verkehrs und waren daher zufällig schneller dort.“ Er seufzte „Wir haben 12 Geständnisse, dass die festgenommenen Personen sich zu einer Gruppenvergewaltigung einer jungen Polizeibeamtin verabredet hatten und ausgerechnet diese Beamtin steigt als erste aus dem Auto. Und dies zu just dem Zeitpunkt an dem die geplante Straftat erfolgen sollte.“ Ich seufzte: „Bitte, wenn wir dort alle erschossen hätten, dann wäre das nicht einfach zu erklären, aber so ist alles vorschriftsmäßig erfolgt.“ „Alles?“, fragte er. Ich nickte: „Fast, lassen sie dem SEK im Bericht den Vortritt aber bitte fragen Sie mich nicht nach Details.“ Jetzt lächelte er: "Sie sind eine hervorragende Polizistin und Sylvia wäre sehr stolz auf Sie.“ Er schüttelte mir die Hand und versprach Ergebnis orientiert zu formulieren. Ich fuhr ins Krankenhaus und Sylvia sah schon viel besser aus. Natürlich wirkte sie noch viel zerbrechlicher als sonst und die künstliche Ernährung hielt sie problemlos am Leben.
Es kostete einiges an Zeit, meine Vorbereitungen mit Kisten und Waffen wieder zu beseitigen, alles befindet sich sicher verwahrt in meinem Besitz. Martina sollte bis auf weiteres das Team leiten. Sie versuchte etwa strenger zu sein als es ihr möglich war und bald sagte ich ihr, dass sie sich zu sehr anstrengen würde. Sie schaute mich betroffen an: „Aber ich will so sein wie …“ ich legte ihr zwei Finger auf den Mund: „Ich auch, aber ich bin Anna und Du Martina. Wir beide sind nicht Sylvia.“ Sylvia machte keine großen Fortschritte und es waren jetzt schon acht Wochen vergangen. Ich bemühte mich um Kontakte zu Spezialisten auf dem Gebiet der Komapatienten. Dazu las ich fast jeden Artikel mit diesem Thema.
Mein Liebes und Sex-Leben hatte sich wieder normalisiert und ich genoss es mit Hakan und Jana zusammen zu sein. Wir ergänzten uns sehr gut und Jana wurde immer selbstbewusster. Sie nahm sich was sie im Bett haben wollte und ihre Bi-Ader war zu meiner Freude sehr ausgeprägt. Wenn wir ausgingen, dann war sie es die verrückte Ideen hatte. Einmal wettete sie, dass Hakan unsere Slips nicht am Geruch erkennen könne und das in einer Bar. Er schaffte es tatsächlich und sie musste einen Monat sein Zimmer nackt putzen. Meine Schichten ließen ein so geordnetes Liebesleben wie wir es zuvor hatten nicht mehr zu. Ich verdiente ganz gut und hatte wenige Ausgaben.
Im Dienst kam es zu wenigen Problemen, aber ein Einsatz war speziell und Besonders. Wir wurden zu einem etwas außerhalb gelegenen Bordell gerufen, dessen Besitzer an die siebzig war und seinen Sohn nicht ins Geschäft lassen wollte. Die beiden prügelten sich fast und wir schlichteten. Ich nahm den Erich beiseite und fragte ihn nach dem Grund des Streits. Er erklärte mir, dass er dieses Bordell nun seit vierzig Jahren leite und sein Sohn Harald im Geschäft vor allem die Möglichkeit sehe, kostenlos Sex zu haben. Er habe vorgeschlagen aus dem Geschäft auszusteigen, wenn Harald als Nachfolger sich verpflichten würde, bis zum Lebensende eine monatliche Rente an ihn zu zahlen. Ich verstand. Aber Harald lehne dies ab, da seiner Meinung nach der Club nicht ausreichend abwarf. Ich fragte Erich nach den Büchern und er zeigte mir diese bereitwillig. Monatlich nahm er 4.200,- € an der Theke ein. Die Mädchen arbeiteten selbstständig und kosteten ihn nichts, die Bar machte er noch selber. Er erhielt aber 15% der Einnahmen der Frauen. Die Kosten beliefen sich auf etwa 3.000,- €. Da Gebäude gehörte Erich und hatte unwesentlichen Renovierungsstau. Er verlangte 2000.-€ monatliche Rente. Ich versicherte Erich, dass ich da auch kein Problem sähe und sprach mit Harald, der eine völlig andere Ansicht hatte. Als wir gingen baten wir Harald nicht mehr zum Bordell zu kommen. Die sechs Dienstleisterinnen waren froh, als wir endlich gingen. Ich erzählte Ömer am Abend davon nachdem er mit mir geschlafen hatte und er stimmte mir zu. Er scherzte, „Kauf Du das doch, keine Probleme mit der Polizei und Du ziehst Dich jeden Abend im Club auf der Bühne aus. Die Kerle stehen auf Uniformen.“ Wir lachten und ich fragte, ob er mich mal in Uniform ficken wolle. Er nickte „Bitte in Handschellen!“ Ich lachte und holte beides. Wir hatten beide unseren Spaß und er nahm mich mehrmals.
Auf meine Anfragen hin erhielt ich schließlich Angebote aus den USA von zwei Wissenschaftlern, die eine besondere Aufwecktechnik entwickelt hatten, bei der die Patienten quasi einen Reset erhielten. Sie waren damit sehr erfolgreich, auch wenn das Ganze nicht ungefährlich erschien. Die Tiefennarkose sollte einen Herztod bewirken und anschließend sollten durch Wiederbelebung und Medikamente das neuronale System reaktiviert werden. Ich sprach die Behandelnden Ärzte an, die aber einräumen mussten nicht über die erforderlichen Kenntnisse zu verfügen. Daher schrieb ich mehrere Spezialisten in Deutschland an und bat um Ratschläge. Nahezu alle Antworten äußerten sich positiv, wiesen aber auf die besonderen Bedingungen jedes Einzelfalles hin. Daher bat ich die behandelnden Ärzte um eine Kopie der Krankenakte und ergänzte dies mit einer Beschreibung des Tathergangs bat auf dieser Grundlage um Kostenabschätzung. Sylvia war wie wir alle privat versichert und es wurden nur solche Leistungen übernommen, die in absehbarer Weise zur Genesung beitragen würden. Parallel dazu übersandte ich die Angaben zur Behandlung und die Expertisen der deutschen Ärzte an die Kasse. Die Antwort war einfach und klar. Die Behandlungsmethode sein nicht belegt und die Kosten werde man nicht übernehmen. Einige Tage später erhielt ich die Antwort der Ärzte aus den USA. Es würde rund 75.000 € kosten, die Behandlung durchzuführen. Besondere Schwierigkeiten würden sich auch durch die Einfuhr der Medikamente ergeben. Zudem müsse ich einen OP und ein Krankenzimmer bereit stellen. Mit dem Angebot wandte ich mich wieder an die behandelnden Ärzte und die versprachen sich für eine kostenlose Behandlung einzusetzen. Die Krankenhausleitung widersprach dem aber und wollte für die Benutzung der Einrichtungen 5.000,- € haben. Im Ergebnis brauchte ich ca. 80.000,- €. Mein Kontostand war trotz meiner sparsamen Lebensweise 12.000 €. Das war ein Problem mit dem ich mich an Ömer wenden konnte. Er schaute sich meine Aufstellung an und gab mir recht, dass ich mindestens 80.000,- € benötigten würde. Dann bat er mich die Handschellen und meine Uniform zu holen und Wir hatten wieder ein sehr befriedigendes Zusammensein. Dann wurde er ernst. „Ich leihe Dir das Geld, aber Du musst eine Sicherheit haben.“ sagte er. „Ich habe nichts, was ich anbieten könnte.“ entgegnete ich. „Oh doch. Du hast doch die Möglichkeit diesen Club zu kaufen. Wir hatten überschläglich errechnet, dass er sich trägt. Du zahlst 1000,- € monatlich zurück. Ich rechnete im Kopf 4.200,- € Theke + 2.000,- € (15%-Beteiligung) – 3.000 € Laufende Kosten -2.000 € Rentenkosten -1000,- € Kredittilgung. Damit bliebe ein geringer positiver Betrag übrig. Ömer wiederholte sein Angebot „Du übernimmst den Club und in einem Vertrag wird dieser als Sicherheit für den Kredit eingetragen.“ Kannst Du nicht mehr zahlen, geht der Club an mich und Du musst die 2.000,- € jeden Monat woanders organisieren. Ich war mehr als verwirrt, warum ging Ömer nicht selbst zum Besitzer und bot die Summe, wenn alles derart einfach aussah. Ich versprach es mir zu überlegen und hatte eine schlaflose Nacht. Schließlich fragte ich Martina um Rat. Sie war überrascht und beurteilte es positiv. Natürlich würden es viele nicht verstehen, wenn ein Polizeibeamter nebenberuflich so einen Club besitzt, aber arbeitsrechtlich sei es nicht zu beanstanden. Ein Vergleichsangebot bei mehreren Banken konnte ich nicht erhalten, da ich keine Sicherheiten hatte.
Meinen Besuch bei Erich hatte ich etwas vorbereitet und hatte High Heels und einen kurzen Rock angezogen. Er erkannte mich dennoch sogleich wieder und wusste auch noch meinen Namen. Ich fragte Erich, ob er noch immer den Club zu den Bedingungen abgeben wolle und er nickte. Dann fragte er „Willst Du ihn übernehmen?“ Ich nickte und er schluckte. „Dir gebe ich ihn für 1.500,-€ im Monat, wenn ich einmal im Monat kommen darf und eines der Mädchen mir einen bläst. Das waren 500,- € für einen Blowjob, der mich selbst 50.-€ kostete. Also fragte ich nach dem Grund. „Nach 40 Jahren will ich bis zu meinem Tot noch ein Auge auf alles haben.“ Wir schüttelten uns die Hände und ich versprach einen Vertragsentwurf vorbeizubringen. Zwei Wochen danach hatten wir den Notartermin und das Gebäude und der Club waren mir.
Ich betrat an diesem Abend zum ersten Mal meinen eigenen Club. Ich sprach mit den Mädchen und merkte, dass sie nun auf einen etwas intensiveres Marketing hofften. Erich hatte sich stets geweigert im Internet oder auf anderem Wege Werbung zu machen. Daher waren einige der Mädchen schon weggegangen. Ich schaute mir die Internetauftritt von Ömers Clubs an und hatte bald schon einen eigenen Internetauftritt erstellt. Ein Fotograf kam und machte Bilder von den Mädchen. Als alle Mädchen fotografiert waren richtete der Fotograf seine Kamera auf mich und sagte „Du bist die letzte.“ Er knipste drauf los und ich erklärte ihm, dass ich keines der Mädchen sei. Trotzdem machte er einfach weiter und irgendwie gefiel es mir auch. Nach ein paar Minuten war es vorbei. Er brannte mir eine CD mit den Bildern und bekam sein Geld.
Wir wollten die Neueröffnung drei Wochen später groß feiern und ich lud Mam, Ron, Hakan und Mehmet zusammen mit Hassan und Ömer ein. Alles war herausgeputzt und Erich saß an der Theke und schaute sich verwirrt um. Der Laden war voll und ich hatte alle Hände voll zu tun, die Bar zu machen. Die Mädchen waren ständig umlagert und Ron und Mam hatten Not die Kerle abzuwehren. Mam flüchtete schließlich hinter die Theke und half mir. Zusammen hatten wir bald alles im Griff und Mam konnte gut mit den Gästen. Auch Ron hatte Ihren Spaß und half wo sie konnte. Erich wirkte etwas verloren und ich hatte Zeit mich zu ihm zu setzen. Dann lächelte er und sagte „Ich hätte jetzt gern meinen Blowjob.“ Ich schaute mich um aber keines der Mädchen war frei. Ich verstand und lächelte zurück, nahm ihn an der Hand und ging mit ihm ins Büro. Es war nicht leicht, den alten Mann noch einmal bis zum Ende zu bringen, aber ich schaffte es. Er grinste und sagte „Du bist ein gutes Mädchen. Leider war das wohl heute mein letzter Besuch hier. Der Arzt sagt dass ich es nicht mehr lange mache.“ Ich erschrak und drückte ihn feste. Er ging noch einmal mit mir durch das Haus und erzählte mir zu jeder Ecke eine Geschichte. Dann ließ ich ihn nach Hause fahren. Und sah ihn nie wieder.
Die Renovierung und Neueröffnung hatte mich stark in Anspruch genommen und ich hatte Sylvia vernachlässigt. Mein Zeitplan wurde nun noch enger und ich hatte die Ärzte aus Amerika bereits beauftragt, als ich an einem Sonntagmorgen bei Sylvia am Bett saß und es ihr erzählte. In zwei Wochen würde die Behandlung starten. Meine private Rettungsaktion hatte sich inzwischen herumgesprochen und viele Kollegen versprachen mich zu unterstützen. Vor allem aber Martina und die Mädchen hielten mir den Rücken frei, so dass ich mit der Doppelbelastung klar kam. Mam und Ron halfen zudem, wo sie nur konnten.
Erich starb in der Woche vor Sylvias Behandlung und ich hatte nur zwei Monatsabschläge gezahlt. Harald stand am gleichen Abend im Club und forderte mich auf sofort zu gehen. Ich verwies auf die Vereinbarung und er drohte mit Anwälten und Gericht. Baum hatte die Verträge sehr genau und rechtssicher abgefasst, daher befürchtete ich keine Schwierigkeiten. Ich bezahlte die Beerdigung und alle Mädchen gaben ihm das letzte Geleit. Sein Sohn Harald kam nicht.
Die Ärzte sendeten die erforderlichen Medikamente voraus und teilten mir dann mit, dass diese im Zoll festgehalten würden. Wir versuchten mit den Kollegen vom Zoll zu sprechen, diese stellten sich aber stur. Schließlich erfuhr Beate Münch davon und rief mich an. Ich erklärte ihr mein Problem und etwas später meldete sich die Bundespolizei bei mir. Sie fragten, wohin die Kiste gebrachte werden sollen. Sogar ein Radiosender wollte ein Interview mit mir und ich berichtete vom Kampf um Sylvia. Es gab eine große Spendenaktion und ich verbrachte immer weniger Zeit mit Hakan und vermisste ihn sehr. Wenn ich Zeit hatte verbrachte ich diese bei Sylvia.
Am Abend vor der Behandlung saß ich wieder an ihrem Bett und hielt ihre Hand. Plötzlich stand Hakan neben mir und hielt meine. Er sah mich an und sagte nur „Alles wird gut gehen.“
Am Morgen der Behandlung hatte ich große Angst, dass etwas schief gehen könnte. Die Ärzte waren kurz vor mir im Krankenhaus eingetroffen und besprachen bereits alles mit den behandelnden Ärzten, als die Klinikleitung mit mir sprechen wollte. Sie erklärten mir, dass sie nun mehr Geld für die Nutzung der Einrichtung verlangen müssten und forderten nun das Doppelte. Das war nun sicher kein Beinbruch und die Spendenaktion hätte dies ausgeglichen, aber es war unfair. Ich nickte nur und teilte dem Verwaltungsleiter mit, dass es sein gutes Recht wäre dies zu fordern. Er nickte und betonte wie leid es ihm tue. Ich nickte, und bat um Entschuldigung, dass ich nun gehen müsse, denn ich hätte noch ein Interview mit zwei Zeitungen und dem Fernsehen und würde die Sorgen der Klinik auch dort zur Sprache bringen. Dann verließe ich den Raum und teilte in einem Live-Interview im Radio die Forderung der Klinik mit. Die Empörung war riesig und der Verwaltungsrat entschuldigte sich umgehend für das Missverständnis. Selbstverständlich würde man Sylvia kostenlos behandeln lassen.
Ich war schon reichlich angefressen als die Behandlung gegen 12:00 Uhr begann. Gegen 13:45 kamen die behandelnden deutschen Ärzte aus dem OP und berichteten, dass Sylvia nun planmäßig kurzfristig in einen klinisch toten Zustand versetzt würde und die Ärzte sie dann reanimieren würden. Gegen 16:30 Uhr brachten sie Sylvia auf die Intensivstation und die US-Ärzte sprachen von einem guten Verlauf der Behandlung. Der Wartebereich füllte sich zunehmend und die halbe Polizei stand um mich herum. Erst am späten Abend leerte es sich wieder und eine Schwester brachte mich zu Sylvia, die blass und regungslos im Bett lag. Die Schläuche und Maschinen um sie herum erschütterten mich nun noch mehr und ich war enttäuscht. Erichs Beerdigung fiel mir ein und die Angst wurde übermächtig. Ich hatte mehrere Sprachnachrichten auf den MP3-Player gespielt und neue Musik. Ich legte ihr den Kopfhörer an und startete die Wiedergabe. Dann brachte mich Hakan heim und wir saßen noch lange mit Mam in der Küche und redeten. Schließlich brachte mich Hakan ins Bett und nahm mich nur in den Arm. Ich hatte nicht den Eindruck, auch nur eine Minute geschlafen zu haben als ich aufstehen musste. Ich duschte und ging zum Dienst. Schneider rief mich um 14:00 Uhr an und bat mich in die Klinik zu fahren. Er legte sofort auf und ich befürchtete das Schlimmste als ich dort eintraf. Die Schwester führte mich zu Sylvia, die mit offenen Augen im Bett lag. Sie konnte sich nicht bewegen und nicht sprechen, aber die Ärzte versicherten, dass dies nur an den Schläuchen und dem langen Koma lag. Einer der Ärzte nahm mich beiseite und sagte mir, dass die körperlichen Verletzungen alle verheilen würden, Komapatienten aber in einzelnen Fällen ihr Verhalten vollständig änderten. „Liebevolle Partner werden abweisend und tyrannisch besondere Charakterzüge werden ausgeprägter oder verschwinden. Dies kann temporär oder für immer sein. Am Besten wird es sein, dass ihr Zeit geben und nicht erwarten, dass sofort alles wieder wie früher ist.“ Ich hörte die Worte, aber sie war stark und ich war sicher, alles würde wie früher sein. Ich saß neben ihr und zum ersten Mal seit langer Zeit waren es Freudentränen. Innerhalb einer halben Stunde war die ganze Einheit im Zimmer und die Schwestern schimpften mit uns. Schneider und Meisner kamen und waren sehr gerührt. Es würde noch ein langer Weg werden, aber wir würden es schaffen, davon war ich überzeugt. An diesem Abend feierte ich mit Hakan, Mehmet, Ron und Jana in meinem Club. Mam hatte in letzter Zeit die Theke im Alleingang bewältigt und ich beschloss sie einzustellen und zu bezahlen, wenn sie wollte. Es war ein Montag, an dem Ruhetag war und wir hatten alles für uns alleine. Schließlich meinte Mehmet, es wäre ein komischer Puff ohne Mädchen. Ich war völlig von der Rolle und fragte ihn „Du wollen Zimmer gehen?“ „Nein, ich will Dich tanzen sehen.“ Ich nickte und ging zur Anlage und wählte eine passende Musik, dann trat ich auf die kleine Bühne mit der Poolstange und begann mich rhythmisch zu bewegen und zog die Uniformjacke in ganz kleinen Schritten aus. Es folgten die Stiefel, die ich von der Bühne kickte. Die Mädchen, die in den Zimmern übernachteten kamen in die Bar und setzten sich an die Theke. Dann öffnete ich meine Hose und lies sie **** langsam nach unten sinken, während ich um die Stange tanzte. Nur im String und meiner Bluse tanzte ich weiter und Mehmet wurde mehr als unruhig. Knopf für Knopf meiner Bluse öffnete ich und legte sie schließlich beiseite. Im String und dem Sport-BH wiegte ich meine Hüften und meine sehr trainierten Bauchmuskeln vollführten ein heißes Spiel unter meiner Haut. Die ich ging zu Mehmet und drehte mich mit dem Rücken zu ihm, damit er meinen BH-Verschluss öffnete, was er gerne tat. Dann zog ich ihn mit auf die Bühne, bückte mich mit gestrecketen Beinen vor ihm, so dass er meinen Po vor sich hatte und griff mit einer Hand nach meinen Handschellen und drückte in mit meinem Po an die Stange. Er hatte eine riesige Latte wie durch seine Hose spüren konnte. Dann drehte ich mich um und führte seine Hände über seinen Kopf und mit zwei schnellen Bewegungen hatte ich ihm die Handschellen angelegt. Er lachte und kam nun von der Poolstange nicht mehr weg. Ich tastete ihn nun gründlich ab und lies nichts aus. Als ich seinen Schritt abtastete machte ich ein betroffenes Gesicht in Richtung des Publikums, welches schallend lachte und die Mädchen schlugen sich auf die Schenkel. Ich wollte es nicht weitertreiben und drehte mich wieder mit dem Rücken zu ihm und beugte mich wieder vor um die Schlüssel der Handschellen zu holen. Dann schloss ich auf und befreite ihn. Er nahm mir die Handschellen weg und schlang sie um eines meiner Handgelenke und fesselte nun mich an der Stange, allerdings mit dem Bauch in Richtung der Stange. Dann zog er mein Becken von der Stange weg, so dass ich mich vornüber beugen musste. Er imitierte mich und spreitzte meine Beine und begann von der Fessel aufwärts Millimeter für Millimeter abzutasten. Am Knie angekommen wechselte er zum anderen Bein und setzte dann seine Untersuchung weiter fort. Dann fuhr er mit der Hand zwischen meine Beine und ich keuchte auf. Es hatte mich ohnehin sehr erregt an ihm zu spielen nun spürte ich, dass ich fast auslief. Das Publikum grölte und wenn ich den Kopf wendete um zu sehen, was Mehment weiteres plante, dann sah ich, dass Hakan seine Hände nicht von Jana ließ. Mehmet war nun nicht mehr zu stoppen und zog mir den Slip aus. Er dreht mich etwas um die Stange, so dass die Bar nun Links neben und war und dann drang er überraschend in mich ein und fickte mich. Es war mir nichts peinlich. Auch nicht, dass ich jeden seiner Stöße freudig begrüßte und ihm entgegen eilte. Ich bog den Rücken durch und als ich kam war es eine Erlösung und krönender Abschluss des Tages. Mehmet spritze auf meinen Rücken und Ron brachte mir ein Zelltuch und fragte in die Runde noch jemand möchte. Natürlich meldete sich Hakan und er löste die Handschellen und drehte mich mit dem Rücken zur Stange. Dann zog er seine Hose aus und drückte mich auf die Knie. Er fickte mich in den Hals und ich konnte merken, wie erregt er war. Er zog es durch und spritzte in meinen Hals. Ich wurde „befreit“ und eines meiner Mädchen reichte mir einen Kimono. Ich setzte mich zu den Mädchen und sie waren überrascht, dass ich in sexueller Hinsicht ziemlich entspannt war. Wir lachten noch viel und kehrten erst spät nach Hause zurück.
Hakan schlief in Janas Zimmer und so blieb ich alleine. Ich wollte vor dem Dienst erst noch ins Krankenhaus und war daher früh auf. Ich traf niemanden im Haus an und gelangte sehr früh zum Krankenhaus. Ich betrat Sylvias Zimmer und sie schlief noch. Leise setzte ich mich neben sie. Als sie sich kurze Zeit später rührte beugte ich mich vor und küsste sie auf den Mund. Sie öffnete die Augen und sah mich entgeistert an. Als ich mich weiter nähern wollte hatte sie Panik in den Augen. Ich zog mich zurück und die Panik legte sich. Ich erzählte Ihr vom Dienst und meiner Prüfung, aber ihr Blick ging in die Ferne. Ich musste zum Dienst und verabschiedete mich dann zeitig. Noch immer führte uns Martina von einer Routineaufgabe zur anderen. Wir murrten nicht, aber wirkliche Ermittlungen sahen anders aus. Zwischenzeitig wurden die Strafverfahren gegen Nina und Julia eröffnet und Julias Verteidiger erreichte eine Trennung der Verfahren um Julia von den weitaus schlimmeren Straftaten von Nina zu trennen. Ich verfolgte dies nur am Rande und als Julias Prozess wegen meiner **** begann wurde ich naturgemäß als eine der ersten Zeuginnen vernommen. Nachdem mich der Staatsanwalt vernommen hatte befragte mich der Rechtsanwalt von Julia und stellte mich als nymphomane Hure dar. Er versuchte die **** als lustigen Mädelsausflug darzustellen und stellte mir eine Reihe von merkwürdigen Fragen. So fragte er nach der Anzahl meiner Fluchtversuche und –möglichkeiten. Ich erklärte nach dem ersten Fluchtversuch 3 Stunden in einer Wanne mit 5°C kaltem Wasser gelegen zu haben. Außerdem hätten sie mich anschließend einer Bande von Vergewaltigern überlassen. Dies hätte mein Experimentierwagnis doch im Ganzen etwas gehemmt. Der Richter harkte betreffend des Perversen nach und wollte nähere Angaben dazu. Ob und wie nach ihm gefahndet worden wäre. Beate Münch hatte die Untersuchungen geleitet. Sie schüttelte nur den Kopf und ich musste es mit Nichtwissen beantworten. Beate kam sofort nach der Verhandlung zu mir und wir besprachen das am nächsten Tag in Ihrem Büro. Sie forderte mich bei Martina an und wir ermittelten weiter. Julia sagte aus, Nina hätte den Typ im Internet gefunden und daher nahmen wir uns noch einmal Ninas Laptop vor und die Techniker zeigten mir einige Tricks, um solche Angaben zu finden. Ich ermittelte zusammen mit einem netten Nerd die komplette Route auf der Nina mich verschleppt hatte. Alle Nachrichten der Clubbesitzer konnten sichergestellt werden und wurden dem Staatsanwalt übergeben. Bea beauftragte Martina die Bordelle auf zu suchen und die Clubbesitzer zu befragen. Sie tat gut daran mich nicht dabei haben zu wollen. Es gab vierzehn Festnahmen, weil die Clubs Zwangsprostituierte gekauft hatten und wie Sklavinnen hielten. In Kooperation mit anderen Bundesländern steigerte sich diese Anzahl noch. Als wir ihnen steckten, dass Julia und Nina uns auf ihre Spur geführt hatten sagten die Kerle gegen sie aus.
Nach zwei Wochen konnte Sylvia wieder sprechen. Keine Person durfte sie anfassen. Auf körperlichen Kontakt reagierte sie mit Aggression. Ich sprach mit dem Arzt und er erinnerte mich an seine Warnung. Erst eine lange Therapie würde wohl eine Verhaltensänderung bewirken können. Immerhin war sie rein körperlich gesund, sah man von einigen Narben ab. Sie hatte schrecklich viel Muskelmasse eingebüßt und ging vier Wochen nach ihrem Erwachen für drei Monate in Reha. Der Prozess gegen Gerold Preisler stockte und es ergaben sich schwere Ermittlungspannen der zuständigen Polizei. So hatten sie die **** allesamt mit Wasser gebunden um weitere Verletzungen von Beamten zu vermeiden. Dies hatte fast 99% der Beweise vernichtet. Der zuständige Staatsanwalt war ****. Immer hin gab es ausreichend Zeugenaussagen zu den Vergewaltigungen und auch DNA. Daneben war das Verfahren wegen versuchten Mordes an Sylvia noch nicht einmal eröffnet. Er hatte sich in der Untersuchungshaft auch bereits mehrfach mit anderen Straftätern gezofft und steckte in großen Schwierigkeiten.
Mein Club lief hingegen hervorragend und Mam managte ihn ziemlich gut. Einige meiner Kollegen wußten, dass ich ein Bordell besaß und wenn sie Huren für eine gewisse Zeit im Milieu verstecken mussten, dann wurde ich gefragt. Dafür hatte ich einen fast offiziellen Sicherheitsdienst. Die entsprechenden Kollegen verpflichteten sich meinen Club und die übrigen Mitarbeiterinnen zu schützen und deshalb stand oft ein dunkler Lieferwagen auf dem Parkplatz und wurde regelmäßig mit heißem Kaffee aus dem Club betankt. Ömer hatte mir 80.000,-€ geliehen und nach Abzug der Spendung und der im Ergebnis kostenfreien Bereitstellung des OPs und Pflegepersonals hatte ich 75.000,-€ bezahlt. Ich zahlte tilgte jeden Monat mit dem gesamten Gewinn des Clubs und würde in weniger als 30 Monaten den Kredit getilgt haben. Haralds Klage auf Herausgabe des Erbes von Erich wurde abgewiesen.
Als Sylvia aus dem Krankenhaus entlassen werden sollte traf sich die ganze Einheit dort um sie zu verabschieden. Sie würdigte mich keines Blickes und es riß mir das Herz aus dem Leib, als ich ihr wortlos den Haustürschlüssel hinlegte. Die anderen sahen meinen **** und fragten nicht. Nur Ella sprach mich darauf an. Und ich gab stockend zu, wie es zwischen Sylvia und mir gestanden hatte vor dem Vorfall. Sie verabschiedete sich nicht und ließ sich von Martina nach Hause bringen. Ich hatte nach Freigabe des Tatorts dort das ganze Schlafzimmer renovieren lassen und Möbel gekauft, die ihr vorher gut gefallen hatten. Am Abend vor ihrer Entlassung hatte ich mit dem Putzgeschwader aus dem Club alles sauber gemacht und gewienert.
Ich konzentrierte mich auf meinen Job und war bald Birgit Münchs rechte Hand. Wenn sie einen Fall bekam recherchierte ich den Hintergrund und hatte bald den Ruf eines Schweißhundes. Hatte ich eine Spur, dann verfolgte ich diese ohne mich beirren zu lassen. Mein Sex- und Privatleben normalisierte sich, aber mir blieb wenig Freizeit. Ich hatte Sylvia in guten Tagen versprochen das Dojo als Trainer zu unterstützen und hatte dies auch ein- bis zweimal pro Woche getan. Mein Ehrgeiz war mäßig, aber die Nahkampf-Ausbildung der Polizeianwärter wurde verletzungsbedingt ausgesetzt und ich sollte als Interimstrainerin einspringen. Diese Arbeit machte besonderen Spaß. Ich trainierte zudem noch viel an der Waffe und vor allem am Scharfschützengewehr fand ich Gefallen und übte viel.
Die Bettspiele mit Jana und Hakan waren wie die Luft zum Atmen. Und wir hatten viel Freude daran uns an die Grenzen zu bringen. Dann und wann, wenn keine Zeit blieb mit den beiden zusammen zu sein nahm ich mir einen Kunden in meinem Club. In den ersten zwei Monaten hörte ich nichts von Sylvia. Dann sagte Martina mir, dass sie Sylvia besuchen wolle und fragte ob ich mitfahren wolle. Alles in mir wollte sie sehen und fast hätte ich nachgegeben, aber dann sagte eine Stimme in mir, dass ich noch eine Niederlage nicht verwinden würde. Mit Tränen in den Augen lehnte ich dankend ab und bat Grüße zu bestellen. Ella fuhr mit Martina und als Sylvia meine Grüße erhielt, äußerte sie sich abfällig über mich. Da platzte Martina der Kragen und sie schrie Sylvia an wie undankbar sie sei und welche Risiken ich aufgenommen hätte um sie ins Leben zurück zu bringen. Sylvia bat sie dann zu gehen. Ella war darüber sehr traurig und ich musste sie trösten, obwohl jedes Wort mich wie ein Pfeil getroffen hatte.
Der Prozess gegen Preisler betreffend der Vergewaltigungen drohte nun endgültig zu scheitern, da die KTU einige der DNS-Spuren versaut hatte. Das Verfahren gegen George war hingegen kurz und schmerzlos. Er erhielt eine hohe Haftstrafe und verschwand für lange Zeit im Knast. Hugos Verfahren entwickelte sich ebenfalls zu einem Fiasko. Die Verteidiger hatten Zweifel an der Rechtmässigkeit des Polizeizugriffs geweckt und der Richter erschreckte alle mit einem Monolog über Rechtsstaatlichkeit. Nur der energische Einwand des Staatsanwaltes und der belegten Entführungen und Verschleppung von Minderjährigen verhinderte Schlimmeres.
Im gewohnten Trott erhielten wir eine Anfrage des Ordnungsamtes. Es wurden immer wieder Prostituierte im Sperrbezirk gesichtet. Bei Eintreffen der Ordnungshüter verschwanden diese aber spurlos. Ich recherchierte, fand aber keine bekannten vorausgehenden Fälle. Ich einigen größeren Städten hatte es ähnliche Erscheinungen gegeben. Es war keine Schwerkriminalität, daher beachtete Birgit das ganze kaum. Ich sagte ihr mir die Sache vor Ort anzusehen und meldete daher einen verdeckten Außeneinsatz an. Sie nickte und ich fuhr in den Sperrbezirk, der die gesamte Innenstadt umfasste. Aus den Erfahrungen der anderen Städte wusste ich, dass alle Bereiche gemieden wurden, in denen Parkraumüberwachungen oder -Kontrollen stattfanden. Ich suchte also die größeren Straßen ohne direkte Parkmöglichkeiten aber mit Zufahrten zu Parkhäusern ab. Tatsächlich entdeckte ich bald zwei schwarzhaarige auffällig bekleidete junge Frauen, die sich entsprechend verhielten. Ich parkte in einem der Parkhäuser und ging zu Fuß in Richtung der Frauen. Doch kaum hatte ich mich auf etwa 300 m genähert stiegen sie in ein Auto und verschwanden. Es gab also ein Warnsystem und das Auftauchen einer Uniform führte zum Abbruch. Ich brach ab und ging am späten Nachmittag des nächsten Tages mit schwarzen Overknees einer **** kurzen Hotpants und ziemlich transparenten Bluse an einer ähnlichen Lage vor das Parkhaus. Ich ging in Richtung Innenstadt und sah voraus zwei Dienstleisterinnen am Straßenrand. Ich ging grüßend an ihnen vorbei und platzierte mich 50 m hinter ihnen Richtung Innenstadt. Es dauerte nicht lange und ein Auto hielt an. Es saß ein Südländer am Steuer und ein Zweiter hinten. Das war so ungewöhnlich, dass ich sofort fragte warum er hinten säße. „Sie erklärten mir etwas Spaß haben zu wollen und Huren stiegen nun mal nicht gern hinten ein. Da hatte er Recht. Wir einigten uns auf einen Blowjob Natur und einen Fick für den anderen für 150,-€ Sonderangebot. Ich stieg ein und lozte sie in das Parkhaus zu einem fast leeren Deck. Sie stellten keine Fragen, also waren das Profis. Ich stellte den Beifahrersitz ganz nach hinten und der Fahrer kam um das Auto herum und legte sich in den flachgestellten Beifahrersitz. Ich kroch in den Fußraum zwischen seine Beine und er holte seinen Schwanz aus der Hose zog ihn lang und leckte darüber. Die beiden unterhielten sich in einer mir unbekannten Sprache und lachten. „Warum lacht ihr?“ fragte ich. Der hinten saß und aufmerksam zuschaute sagte „Er hielt Dich für Polizei.“ „Aha, macht Polizei so?“ und nahm den ganzen Schwanz auf. Sie lachten. Die beiden gehörten definitiv zu der Zuhältergruppe und wahrscheinlich Teil des Wachsystems. Der Schwanz in meinem Mund wurde nun heftig in mich gestoßen und er Spritze mir in den Mund. Ich stieg aus und spuckte es aus. Die beiden stellten den Sitz wieder gerade und der hinten Sitzende legte sich auf den Rücken. Ich nahm ein Kondom aus der Tasche nahm das Reservoir zwischen die Zähne und platzierte es auf der Spitze des Schwanzes, den ich kurz wixte. Dann stieg ich über ihn und ritt ihn dabei keuchte und stöhnte ich wie es sich gehörte. Der Kerl spritzte ins Kondom und lächelte glücklich. Ich stieg aus und erhielt mein Geld, dass ich wie gewohnt in meine kleine Handtasche steckte. Die Beiden bauten sich neben dem Auto auf und sprachen mich an „Hey, hast Du Zuhälter?“ Ich verneinte. „Hast Du Lust für uns zu arbeiten?“ Ich lachte, „Warum sollte ich?“ „Du schaffst im Sperrbezirk an, das verboten. Kommt Polizei Du Knast. Wir aufpassen und warnen.“ Und wieviel wollt ihr dafür?“ fragte ich und heuchelt Neugierde vor. „15%, aber mindestens 50€ pro Tag.“ Das Angebot kam so direkt und korrekt ausgesprochen, dass es auswendig gelernt erschien. Also hatten sie es bereits mehrfach ausgesprochen. 50 € lohnte sich erst, wenn ich überschläglich 350,-€ einnahm. Zwei Blowjobs und zwei Ficks. Das war für einen Tag in einer guten Lage machbar aber anspruchsvoll. Einmal erwischt werden bedeutete 150 € Strafe und an dem Tag keine Einnahme und würde sollte frau mehrfach erwischt werden immer teurer werden. Es war daher nicht in jedem Fall ein gutes Geschäft. Daher sollte es verhandelbar sein. „Das klingt nicht schlecht, aber die 50,-€ sind happig, wenn ich keinen guten Platz habe.“ erklärte ich. Damit lag der Ball im Feld der Zuhälter. Sei nickten „Du mitkommen zu Chef?“ Das war genau dass was ich wollte. Andererseits musste ich nun Widerwillen signalisieren. „Dann verdiene ich heute nichts mehr.“ Sie nickten „Chef macht Angebot.“ Versicherten sie mir. Ich nickte und stimmte zu. Wir stiegen ins Auto und diesmal stieg ich hinten ein. Ich nahm mein Handy uns schrieb Birgit eine SMS „Bitte mein Handy orten, wenn ich morgen nicht zum Dienst erscheine. Fahre mit Zuhältern zum Chef. Anna“
Die Antwort kam eine Minute später „Mach keinen Quatsch, sei Vorsichtig. Birgit“ Ich packte mein Handy weg und verfolgte die Fahrt, die zu meiner Überraschung ging es stadtauswärts und wir näherten uns einem Erholungsgebiet und die Fahrt endete auf einem großen Parkplatz den ich öfter benutzt hatte und auf dem mehrere Wohnmobile standen. Die beiden Kerle parkten neben einem der Wohnmobile und wir stiegen aus. Der eine klopfte an dessen Tür und öffnete diese. Er trat ein und ich folgte. Das Innere war aufgeräumt und sauber. Und an einem Tisch saß ein aufmerksam schauender attraktiver Mittdreisiger und schaute mich neugierig an. Die beiden sprachen in der mir nicht bekannten Sprache mit dem Mann der nickte und mir einen Platz anbot. „Die beiden sagen, dass Du eine gute Hure bist und schwören, dass Du einen spitzen Service anbietest.“ sagte er akzentfrei und lächelte freundlich. „Ich bin Robby und leite das Unternehmen. Du bist sehr hübsch, warum gehst Du nicht in ein Haus?“ Diese Frage war absolut berechtigt. „Die Häuser sind voll mit jungen schönen Mädchen aus Bulgarien und der Ukraine. Die Bordelle lassen die Mädchen auf eigene Rechnung arbeiten und verlangen Horror-Mieten. Ich sollte 1.600,-€ für einen Monat bezahlen für kleines Zimmer.“ Er schaute mir tief in die Augen und ich hielt dem Blick stand. Er nickte. „Wie alt bist Du?“ „Zwanzig Jahre“ antwortete ich. Er nahm meine Hand. „Eine Hure, die Betriebswirtschaft studiert und rechnen kann, das ist selten.“ „Deshalb ist Euer Angebot zwar grundsätzlich interessant, aber noch zu teuer.“ Sein Gesicht wurde härter, „Warum?“ Ich rechnete ihm meine Kalkulation vor und er nickte „Du studierst wirklich BWL, aber das Angebot umfasst ja auch eine Komponente, die über den Warndienst hinausgeht und viel mehr wert ist: Sicherheit. Kein Freier bleibt unbeobachtet und wir können jederzeit nachvollziehen wer bei Dir war." „Und stellt mir Astern auf‘s Grab?“ Ich kann mich ganz gut selbst verteidigen. Er nahm meine Handtasche aus meinen Händen und zählte das Geld auf den Tisch „Der Service umfasst ja auch, dass wir Dein Geld bewachen, so dass ein Überfall sich gar nicht lohnt. Und die meisten Freier werden Dich ohnehin nicht überfallen. Und andere Zuhälter sind nur dann ein Problem, wenn sie wehrlose Opfer vermuten. Er steckte mein Handy ein und gab mir das Geld und die Handtasche zurück. Ich fragte nach meinem Handy und er lächelte „Bekommst Du wieder, wenn Du gehst. Sei bitte unser Gast.“ Er stand auf und verließ den Wagen und zog mich fast zärtlich hinter sich her. Immer mehr Autos trafen nun auf dem Parkplatz ein und Männer und Frauen kehrten zurück. Schließlich standen zehn Männer und zwanzig Frauen vor mir. Die Männer gingen sehr respektvoll und beinahe zärtlich mit den Frauen um, bei denen es sich überwiegend um dunkelhaarige Südosteuropäerinnen handelte. Einer der Männer trat zu meinem Gastgeber und sprach eindringlich auf ihn ein. Sofort wurde der Chef noch aufmerksamer. „Entschuldige bitte. Es gibt ein Problem und Du musst sofort gehen.“ Sagte er und sah er mich eindringlich an. „Was habt ihr für Stress, die Polizei?“ fragte ich. Er schüttelte den Kopf „Nicht die Polizei. Aber die da.“ Er zeigte auf die Zufahrt des Parkplatzes, auf der vier Neunsitzer erschienen. Sie näherten sich langsam und blieben schließlich 50 Meter vor dem Wohnmobil stehen. Ein Transporter erschien und sperrte die Zufahrt ab. Die Frauen drängten sich zurück und die Männer bildeten einen Halbkreis um sie einige stiegen wieder in die Autos. Die Männer erhielten Stöcke und Stangen gereicht und dann öffneten sich die Busse und aus jedem stiegen fünf schwarzgekleidete Kerle aus. Einer ging auf uns zu und rief von weitem: „Robby, ich habe Dir gesagt, dass Du verschwinden sollst.“ Nun musst Du mir noch zwei Frauen geben. Zur Strafe und dann verschwindest Du.“ Ich wusste genug und sagte zu Robby „Gib mir mein Handy!“ Wie in Trance packte er in seine Tasche uns reichte mir mein Handy. Die Schwarzgekleideten kamen näher und ich drehte mich weg und wählte Birgits Nummer „Birgit keine Fragen. Alle verfügbaren Steifen auf den großen Parkplatz am Seestern, bitte schnell! Dann steckte ich das Handy in meine Handtasche, zog meine High Heels aus und legte alles ordentlich auf den Boden. Ich trat wieder zurück und ging an Robby und seinen Leuten vorbei nach vorne. Und blieb vier Meter vor dem Anführer stehen. „Bleiben Sie stehen, die Polizei ist informiert und wird in wenigen Minuten hier sein.“ Er lächelte kalt und rief: „Robby, woher hast du denn die Nutte? Die werde ich auf jeden Fall selbst behalten. Schätzchen die Bullen kommen nicht wegen ein paar Huren.“ Dann sprang er vor und kam auf mich zu. Ich war schneller und brach ihm zunächst beide Schüsselbeine mit zwei Fauststößen, dann brach ich ihm die Nase und er sank zu Boden. Die übrigen Schwarzgekeideten stürmten vor und die Männer in meinem Rücken ebenfalls. Der Sprecher hatte wie die übrigen seiner Leute einen Schlagstock an seinem Gürtel. Gerade rechtzeitig konnte ich den Schlagstock hochreißen und einen Schlag eines zweiten Mannes abwehren. Er brach zusammen als ich den Schlagstock mit aller **** in seine Weichteile versenkte. Dann war die Linie der Schwarzen an mir vorbei gerannt und drang auf die Männer in Unterzahl ein. Robby befahl die Frauen in die Autos und ich rannte den mir den Rücken zudrehenden Kerlen hinterher Zwei brachte ich mit dem Stock zu Fall und lehrte sie mir nie den Rücken zuzudrehen. Dann wandte ich mich nach links um drei weitere mit einem Schlag in die Kniekehlen zu Fall zu bringen. Der vierte sah mich kommen und wandte sich mir zu, so dass einer der Männer ihn niederschlug vier der Verteidiger lagen schon Blutend an Boden die Schwarzen wandte sich dem Zenrum und damit mir zu. Sechs kamen auf mich zu als der Erste Streifenwagen erschien. „Die Bullen!“ riefen einige der Schwarzen und wandten sich in diese Richtung. Sofort drangen die schon dezimierten Verteidiger vor und weitere der Schwarzen wurden Opfer der Stangen. Ich zog mich zu den Autos in den die Frauen saßen und ängstlich auf die Männer starrten, die versuchten in die Autos zu gelangen bislang war dies den Männern nicht gelungen und zwei weitere der Schwarzen büßten ihre mangelnde Aufmerksamkeit. Ich rief den Frauen zu, dass sie losfahren sollten und schließlich startete ein den Motor und würgte den Motor ab. Dann startete Sie mit laut aufheulendem Motor und einige der Schwarzen mussten zur Seiten springen um nicht überfahren zu werden. Der zweite und dritte Wagen startete und sie fuhren Pirouetten auf dem Parkplatz. Zwei Polizeiwagen hielten mit quietschenden Reifen und Beamte sprangen heraus und drängten die Schwarzen mit gezügten Dienstwaffen zurück. Ein Beamter schaute mich überrascht an als ich ihn fragte: „Hast Du noch Kabelbinder?“ Er war so überrascht, dass er mir tatsächlich zwei reichte und zusah wie ich einen am Boden liegenden Angreifer fesselte. Dann besann er sich: „Wer bist Du denn?“ fragte er. Ich nannte Dienstrang und Namen. Er nickte und grinste: „Undercover?“ „Scheint so.“, erwiderte ich. Die restlichen Schwarzen gaben auf und wurden festgenommen. Birgit stand etwas abseits und wirkte Deplatziert. Ich ging zu ihr und bat sie mit mir die Verletzten zu zählen. Zusammen zählten wir neun verletzte Verteidiger und dreizehn verletzte Angreifer. Ich ging zu Robby, der am Boden lag und sich die Seite hielt. Er lächelte: „Polizistin und kein BWL.“, dann wurde er erst, „Kannst Du Dich um meine Mädchen kümmern?“ Ich nickte. Birgit nahm mich beiseite: „Ich bin sehr auf Deinen Bericht gespannt. Es sollte doch nur um eine Ordnungswidrigkeit handeln und nun haben wir zweiundzwanzig Verletzte.“ Ich nahm sie mit zu Robby und befragte ihn: „Wer sind die Typen? Und haben sie Mädchen von Euch ****?“ Er nickte: „Zuerst hatte jeder seine Straßen und Plätze, dann wurden die Sperrbezirke immer weiter ausgedehnt und diese Rocker beanspruchten mehr Platz für sich. Wir zogen uns zurück, aber sie verdrängten uns immer weiter. Dann nahmen sie vier meiner Frauen mit.“ Wo sind Eure Frauen jetzt?“, fragte Birgit. „Wir wissen es nicht. Sie haben eine Zentrale in der Leistnerstraße. Von dort aus leiten sie ihre Geschäfte.“ Die ersten Krankenwagen erschienen und transportierten Verletzte ab. Ich deutete auf den Chef der Schwarzen: „Das ist der Boss dieses Einsatzes. Er hatte mich angegriffen.“ Sie lächelte und sagte: „Du hast Spaß, wenn es Ärger gibt. Die Mädchen hatten die Autos verlassen und halfen den Männern. Ich rief sie herbei. „Wer hat einen Führerschein?“ Niemand meldete sich und ich bat die unverletzten Männer mir zu helfen die Frauen weg zu bringen. Wir mussten mehrmals fahren, um die Wohnmobile und alle Frauen in meinen Club zu bekommen. Ich fiel nach Mitternacht ins Bett und hatte mein Auto noch in dem Parkhaus stehen.
Ich stand daher am nächsten Morgen noch früher als sonst auf und fuhr mit dem Bus zum Parkhaus und dann zum Dienst. Ich erledigte einen Teil des erforderlichen Papiergrams bevor Birgit erschien. Sie sah die Berichte durch und fragte: „Wie hast Du erreicht, dass Dich die Typen für eine Hure hielten?“ Sie schaute über ihre Brille und sagte: „Sag es mir nicht, wenn die Antwort unanständig ist und ich sie nicht hören möchte.“ Sie ergänzte: „Ich habe gestern eine Einheit vor dieser Zentrale postiert, da ist seit gestern nichts passiert.“ Meisner kam zu uns: „Ihr hattet gestern Spaß?“ „Ja!“, erklärte Birgit es gibt wiedermal einen Revierkampf verschiedener Zuhältergruppen und gestern ist das eskaliert.“ Meisner sah mich an: „Weil Du Dich eingemischt hast?“ Ich wurde sauer: „Nein, ich war nur zufällig da. Aber wenn zwanzig bewaffnete Rocker eine kleinere Gruppe aufmischen und ankündigen Frauen zu verschleppen, dann darf man als Polizistin nicht einfach wegsehen.“ Er nickte: „Vorne steht ein Anwalt und will zu seinem Mandanten. Der liegt aber mit gebrochenen Schlüsselbeinen im Krankenhaus.“ Ich nickte: „Und einer gebrochenen Nase.“ Meisner nickte Birgit zu: „Ich schlage vor, ihr sammelt die Aussagen aller zusammen und wir sehn wen, wir, wofür, wann anklagen.“ Birgit nickte und ihre Stimmung wurde nicht besser.
Die Rocker gehörten einer bekannten Vereinigung an und galten als sehr **** und gefährlich. Die Polizei hatte bislang nie Zutritt zum Vereinsheim erlangt. Nun hatten wir über zwanzig Aussagen, dass diese Rocker Menschen **** hatten. Es gab einigen Druck, entschlossen vorzugehen und bald stand ein Großaufgebot mit einem Durchsuchungsbefehl vor dem Vereinsheim. Aber nichts wurde gefunden. In Abwesenheit des Chefs hatte ein anderer die Geschäfte übernommen und die meisten Zeugen schwiegen beharrlich. Wir fuhren konsequent Streife in den Gebieten und befragten jede Dienstleisterin. Aber alle schwiegen. Wir hatten also nur einen **** mit Körperverletzung zur Anklage zu bringen und der Rockerchef Roger Baumann sagte nicht aus. Es war erbärmlich, aber wir hatten nichts in der Hand. Die Sache wurde nun seitens der Justiz auf sehr kleiner Flamme mit Bußgeldern abgewiegelt. Robby und seine Truppe stand immer noch bei meinem Club, als die Rocker entlassen wurden. Robby verließ mit seinen Leuten die Stadt und wollten an anderer Stelle wieder neu starten. Es tat mir sehr leid, nicht mehr für die Gruppe tun zu können.
Als alle Berichte geschrieben und abgeheftet waren, war ich niedergeschlagen, auch weil Sylvia nun seit einigen Tagen wieder aus der Reha zurückgekehrt war und offensichtlich auch weiterhin keinen Kontakt wollte. Ich erfuhr durch Dritte, dass sie wieder ins Dojo gehen wollte und wechselte ohne weitere Worte in ein anderes um ihr nicht zu begegnen. Schließlich war sie wieder dienstfähig und wir sahen im Dienst und ignorierten uns dort sehr sorgfältig.
Ich hatte im Dienst allerdings auch wenig mit ihr zu tun und erledigte in der Hauptsache Routineaufgaben für Birgit und manchmal Meisner. Ich hatte einige Umbauten am Club geplant und nutzte die Zeit, um Mam zu entlasten und gab ihr ein paar Wochen frei. Ich machte die Theke selbst und war zufrieden mit meinem nun geordneten Leben. Als ich eines Abends im Club nach den letzten Gästen aufräumte hörte ich ein Geräusch an der Tür. Die Tür war immer verschlossen und konnte nur von innen oder dem Schlüssel geöffnet werden. Die Außenkamera zeigte nichts und so ging ich zur Tür. Im Gang vor der Tür sprang mich jemand aus dem Durchgang zu den Toiletten an und drückte mit etwas gegen den Hals. Es gab ein häßliches Geräusch von Überschlagblitzen, als der Teaser ausgelöst wurde und ein irrer **** durchzuckte meinen Körper. Als ich wieder wach wurde war mir kalt und ich saß nackt mit den Händen auf dem Rücken gefesselt in einem Kleinbus, der nur spärlich beleuchtet war. Ein sehr engsitzendes Halsband scheuerte bei jeder Kopfbewegung. „Sie ist wach.“ sagte jemand hinter mir und ein schwarzer Sack wurde mir über den Kopf gestülpt. Ich rätselte, wer hinter der Aktion stecken konnte und das Risiko einging eine Polizeibeamtin zu entführen, einging.
Es wurde nicht weiter gesprochen, und nach einiger Zeit stoppte der Bus und die Seitentür wurde geöffnet und ich wurde unsanft gepackt und über kalten Boden gezerrt. Es roch nach Benzin. Dann spürte ich Metall unter meinen Füßen und ein Summen und ein Ruck verriet, dass wir in einem Aufzug standen. Scheppernd wurde eine Tür zugezogen. Ich hatte das Gefühl, dass es abwärts ging. Es dauerte etwas bis ein Ruck das stoppen des Aufzug signalisierte. Mit dem Gleichen Scheppern wurde die Tür wieder geöffnet. Es war Musik und rauhe Stimmen zu hören. Es roch nach Zigarettenqualm. Dann wurde das Stimmengewirr lauter und jemand rief, „Wen haben wir denn da?“. Der Sack wurde abgenommen. Ich stand in einem Gang vor einem großen dunklen Raum. Ein großer Fernseher nahm einen Teil der Wand ein und auf drei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitzgarnituren saßen und lagen etwa fünfzehn Schwarzgekleidete Männer und lachten bösartig zu mir herüber. Zwei nackte dunkelhaarige Frauen trugen den Männern **** und Gläser herbei. Ich wurde weitergezerrt und wir erreichten schließlich einen Quergang und wandten uns nach links. Einige der abzweigenden Türen waren geschlossen, andere zeigte einfache Betten und Spinde. Alles war Weiß und Grau gestrichen und machte einen gepflegten Eindruck.
Vor einer Tür blieben meine beiden Entführer mit mir stehen und klopften. Dann öffneten sie die Tür und stießen mich in einen etwa 5 mal 8 Meter großen Saal. Die Decke war höher und die Luft besser. Ein riesiges Bett mit bis zur Decke reichenden Metallpfosten nahm die gegenüberliegende Wand ein und links stand eine Couch, auf dem Sofa saß Baumann und lächelte böse. „Da ist ja unserer Gast.“ Er stand auf und kam auf mich zu. Mir graute es. Er nickte den Entführern zu und sie verließen den Raum. „Du dumme kleine Polizeihure hast mir die Nase gebrochen. Dafür werde ich alles an Dir brechen was möglich ist, jeden Knochen, deinen Willen und dann werde ich Dich töten.“ Er wurde ruhiger und holte aus einem Schrank eine Kette. und einen Tritt aus Metall. Er befestigte die Kette an einem Haken an der Decke und ich bemerkte, das die Decke eine Vielzahl von Haken hatte und über dem Bett waren die Metallpfosten sogar diagonal mit Streben verbunden. Er stellte den Tritt beiseite und kam wieder zu mir. Er befestigte Handgelenksmanschetten oberhalb der Fesselung und hantierte mit einem grauen Seil, dass er vor meinem Körper herführte und durch einen Ring der herabhängenden Kette führte. Er behielt die Endes des Seiles in der Hand und zog daran. Dann löste er eines meiner Handgelenke und zog meine Arme an dem Seil nach vorne und nach oben und hielt es dort fest. Er trat hinter mich und befestigte nach einem weiteren Zug das Seil an den Handgelenksmanschetten und schloss die Handschellen wieder. Meine Arme waren nun gestreckt nach oben gebunden. Er ging zum Schrank und kehrte hinter mich tretend zurück, griff sich ein Fußgelenk und zog es nach hinten oben. Er hatte eine Schlaufe und führte diese über mein Bein bis zum Oberschenkel und dann etwas zurück und über den Fuß. Er befestigte an jeden Fußgelenk eine Manschette und die Schleife an meinem Oberschenkel ich musste nun auf einem Bein stehen. Dies war erst der Anfang, das war mir klar. Er ging wieder zu dem Schrank und kam mit etwas zurück, dass ich nicht sehen konnte. Dann befummelte er mich überall. Und steckte mir einen Finger in die Vagina. Er hielt mir den Finger vor das Gesicht, aber ich leckte ihn nicht ab. Er lächelte, trat zurück und holte eine kurze Peitsche hinter dem Rücken hervor. Dann schlug er damit auf mich ein. Kopf, Bauch Brüste, Po, es war ihm gleichgültig wo er mich traf. Nach einiger Zeit war ich dunkelrot. Er hielt mir den Finger wieder hin und ich leckte ihn ab. Er trat wieder hinter mich und seine Hände rissen grob an meinen Nippeln. Dann öffnete er seine Hose und drang von hinten in mich ein. Er war gut gebaut und wie immer, wenn es gröber zuging gefiel es mir sogar ein wenig. Er spritzte in mir ab und lies mich hängen und ging ins Bett. Schlafen konnte ich natürlich nicht und wenn ich einnickte, dann entspannte sich mein höllisch brennendes Bein und ich wurde durch den Ruck wach. Ich hatte also Zeit, meine Lage zu überdenken. Die ganze **** war sehr vorsichtig und gezielt vorgenommen worden, wahrscheinlich auch als Warnung an die Polizei. Sein umständliches beinahe ängstliches Hantieren mit dem Seil zeugte von Respekt und Vorsicht. Ein schnelles Entkommen war sicher nicht möglich. Es galt langfristig zu überleben. Er erwachte irgendwann und ich hatte jedes Zeitgefühl verloren. Er stand auf und Löste das Seil von der Decke und zerrte mich zum Bett. Er warf mich darauf und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht „Spüre ich nur einen Zahn, dann schlage ich sie Dir alle aus.“ Damit steckte er mir seinen Schwengel in den Hals und fickte mich in den Mund. Er brauchte überraschend lange und spritzte mir in die Kehle. Dann musste ich seinen Schwanz sauber lecken. Er fesselte meine Arme an das Gestell über dem Bett, aber ich konnte knien. Er verließ den Raum und ich nickte kurzzeitig immer mal wieder ein. Dann kam er mit drei Männern wieder und während zwei stehen blieben setzte sich einer zu Baumann. Sie besprachen weitere Aktionen ihres kriminellen Geschäfts und dass sie dies offen vor mir taten war sehr beunruhigend. Die beiden Männer verließen den Raum und Baumann und der andere blieben zurück. Schließlich fragte der andere in meine Richtung deutend „Was ist mit ihr?“ Baumann stand auf und kam zu mir. Er nickte dem anderen zu, der seine Hose öffnete, mich auf den Bauch drehte und in mich eindrang. Dann entzog er sich und nahm mich anal. Ich jammerte und ächzte. Er besamte meinen Darm und ich musste seinen Schwanz sauber lecken. Baumann zog mich aus dem Bett und band mich an einem Bettpfosten fest, so dass ich knien konnte. Das Sperma des Mannes tropfte zu Boden. Baumann befahl mir das weg zu lecken, bevor er wieder zurück sei und verließ den Raum. Ich robbte etwas zur Seite und beugte mich vor, so dass mein Arme einen Teil des Oberkörpergewichtes aufnehmen konnten und leckte so viel auf wie ich konnte. Dann erschienen zwei Kerle und trugen eine längliche Kiste neben das Bett. Sie musste schwer sein, denn die hatten ihre Mühe. Dann kamen zwei weitere mit zwei Leitern und stellte sie Rechts und Links neben das Bett. Sie hoben zu viert einen Träger auf das Gestell über dem Bett. Der Träger hatte zwei Leisten und war mittig mit der Kiste verbunden, aus dem ein Seil mit einem Karabinerhaken hervor kam. Eine Stromleitung wurde über das Gestell zum Boden geführt. Sie standen vor mir und redeten über mich. „Sieht gut aus für eine Polizeifotze. Wenn wir Dich rüber bekommen, wird es Dir übel ergehen, glaub mir.“ sie demütigten mich, fassten mich aber nicht an. Dann erschien Baumann und sie schwiegen. Baumann warf ein Bündel auf das Bett. Zieht ihr das an. Die Kerle zogen mich hoch und machten mich los. Dann lösten sie die Fesseln und versuchten meine Arme in dieses Geschirr zu bekommen, stellten sich aber sehr ungeschickt an. Ich bat den einen meinen Arm los zulassen und führte ihn artig durch die passende Öffnung. Auf der andern Seite verfuhr ich genauso. Baumann nickte zufrieden. Dass Geschirr bestand aus drei starken Ringen, die oberhalb der Brust, unterhalb der Brust und nahe dem Bauchnabel lagen und mit Riemen zum Rückenteil führten welches einen breiten Längsriemen zu haben schien. Die Riemen ließen meine Brüste frei und zwei Ketten verbanden das Geschirr noch mit dem Halsband. Die Handgelenkmanschetten wurden am Halsband befestigt. Sie legten mich bäuchlings auf Bett und einer reichte Baumann ein kleines schwarzes Kunststoffteil. Es gab ein Surren über mir und ein Karabiner an meinem Rücken klickte. Ein erneutes Surren ertönte und ich wurde angehoben. Baumann nickte und die Männer verließen den Raum. Baumann ging zum Schrank und holte seine kurze Peitsche und einen Stab mit Ringen. Den Stab verband er mit den Fußgelenkmanschetten und spreizte dadurch meine Beine etwas. Ich hatte nun eine kniende Position, ohne auf den Armen abgestützt zu sein. „Wir werden uns nun unterhalten und Du wirst mir antworten. Wo ist Robby?“ Ich erklärte, es nicht zu wissen, weil Robby niemanden traue. Erschlug etwa 10 Minuten auf meinen Po und meinen Schoß. Als ich nur noch schluchzte hörte er auf. „Zweite Frage: Was weiß die Polizei über unsere Organisation?“ Das war kniffelig, da ich ihm nicht alle Erkenntnisse preisgeben wollte. Also erklärte ich eine kleine Beamtin zu sein, die normale Sachbearbeitung mache und dann und wann für das Ordnungsamt den Sperrbezirk kontrolliere. Wir wussten von seinem Vereinsheim und alles was bei der Durchsuchung festgestellt worden war. Baumann gab sich damit zufrieden und wollte wissen wie und warum es zu Durchsuchung gekommen war und wer die Akteure dabei gewesen waren. Ich nannte nur die Namen, die sowieso bekannt waren und keine Hintergründe. Er wirkte unzufrieden und hakte wegen zweier Staatsanwälte nach. Ich war tatsächlich an keiner der Besprechungen mit der Staatsanwaltschaft beteiligt gewesen und er glaubte mir. Dann wollte er wissen, warum mich so gut kämpfen könne. Ich berichtete nur die Tatsachen „Meine Ausbilderin meinte ich hätte Talent du hat mich in ein Dojo mitgenommen. Es hat mir immer Spaß gemacht. Die Befragung dauerte mehrere Stunden und mehrmals unterbrach er um mich von hinten oder in den Mund zu ficken. Dann holte er wieder etwas aus dem Schrank und befestigte einen Gurt am untersten Ring des Geschirrs und fädelte etwas darauf. Dann führte er mir einen Vibrator ein und befestigte das freie Ende des Gurtes am Rücken. Mit einem „Viel Spaß:“ ließ er mich alleine. Der Vibrator begann surren zu arbeiten und ich keuchte auf. Nach etwa eine Minute schaltete er ab, blieb einige Minuten aus und schaltete sich wieder ein und kurz darauf wieder aus. Ich hatte keinen Zeitvergleich aber die Intervalle, in denen der Vibrator aktiv war erschienen mir immer kürzer zu werden. Ich wurde immer geiler obwohl ich genau dieses Gefühl zu unterdrücken suchte. Ich hoffte auf Erlösung, wurde aber enttäuscht. Irgendwann kam Baumann wieder und schien guter Laune zu sein. „Deine Freunde scheinen Dich zu vermissen.“ Er zog den Vibrator heraus und ließ mich alleine. Er kam mit einem Teller wieder und stellte ihn auf den Boden. Er ließ mich mit der Winde herunter und zog mich rabiat auf den Boden auf die Knie „Friss!“ sagte er und zeigte auf den Teller. Dann beugte er sich über den Teller und spuckte auf das Essen. Er ging wieder und ich versuchte etwas von dem Teller zu essen, was aber kaum ging, da ich unweigerlich mit dem Gesicht in den Teller fiel. Ich schaffte ein paar Bissen, da wurde die Tür geöffnet und ein junges Mädchen von 16 bis 17 Jahren erschien. Sie nahm mir den Teller wortlos weg und ging. Sie war mit einem kurzen Jeansrock und einem T-Shirt bekleidet und hatte Turnschuhe an. Ich lag auf dem Boden und froh einen Augenblick alleine zu sein, als Baumann wieder erschien und das Mädchen mitbrachte. Er legte sich mit ihr ins Bett und sie liebten sich. dann schrie sie einen Orgasmus heraus und Baumann kurz darauf ebenfalls. Das Mädchen stand auf und kam zu mir, setzte sich auf mein Gesicht und befahl „Sauber lecken!“ .Ich kannte diese Demütigungen schon von Nina und George. Daher fand ich es widerlich, würde aber nicht daran sterben. Ich kam dem Befehl also lieber nach. Baumann trat hinzu und zog das Mädchen hoch und steckte mir seinen Schwanz zum Säubern in den Mund. Dann befestigte er eine Rolle unter der Decke und leget ein Seil darüber. Dann befestigte er einen Karabiner am Sein und beides an meinem Halsband dann zog er mich hoch, bis ich auf den Zehenspitzen stand und Befestigte das Seil an einem Kreuzknebel an der Wand. Er setzte sich auf das Sofa und Entspannte sich. Das Mädchen zog sich an und ging, kam aber nach kurzer Zeit mit einem Bier zurück und reichte es Baumann, der die Füße auf die Polster legte und entspannte. Das Mädchen ging zu dem Schrank und holte die kurze Peitsche und prügelte auf mich ein. Sie schwitze vor Anstrengung und ich jammerte und weinte als Baumann mit einer Handbewegung das Ganze beendete. Das Mädchen verließ den Raum und Baumann lächelte böse „Ja so ist das mit der heutigen Jugend. Keinen Respekt mehr vor der Justiz und Polizei. Dabei sollte Melanie doch angesichts ihrer ****.“ Er legte sich zurück und schien eingeschlafen zu sein. Aber sein boshaftes Wesen war hellwach. Denn plötzlich sagte er „Der Club, aus dem wir Dich abgeholt haben, der gehört doch Deiner Mutter, hoffentlich ist sie gut feuerversichert. Ich befürchte, bei Deinem überstürzten Aufbruch hast Du eine Kerze umgestoßen.“ Er lächelte böse als er meine Bestürzung sah. Im Obergeschoß schliefen die Frauen und konnten umkommen. Dann fielen mir die Rauchmelder ein, die ich alle hatte nachrüsten lassen. Ich entspannte und sagte „Weiß nicht“. Er wollte alles über die Polizeiausbildung wissen und dann wechselte er plötzlich das Thema. „Diese Polizistin, die ihn Ihrer eigenen Wohnung überfallen wurde. Kanntest Du sie?“ „Ja klar, wir kennen uns alle.“ antwortete ich. „Schon dumm von dem Typen, dass er sie nicht umgebracht hat. Am Ende fehlten ihm die Eier. Das wird mir nicht passieren.“ Er löste das Seil und legte mich auf das Bett. Nachdem er mich gefickt hatte und sich seinen Schwanz hatte sauber lecken lassen, drehte er sich um und schlief. Ich war so erschöpft, dass ich auch sehr tief schlief. Am Morgen wachte ich erholt auf und Baumann lag neben mir. Er blinzelte und rammte mir danach seinen Schwanz in den Hals. Über den Tag, soweit ich dies als Tag deuten konnte quälte und benutzte er mich. Nachdem er alle meine Körperöffnung mehrfach benutzt hatte ließ sein Interesse etwas nach und er quälte mich mehr. Wenn ich Nahrung bekam spuckte er ins Wasser und in die Speisen. Wurde ich zur Toilette geführt, dann immer gefesselt und auf Knien rutschend. Immer wieder ließ er Melanie auf mich einschlagen und erzählte mir, dass sie Nichte und Patenkind des Staatsanwalts sei. Es habe sich bereits gelohnt, sie zu entführen und zur Hure zu machen. Damit die Beziehung der beiden nicht leiden würde, bekäme der Herr Staatsanwalt jeden Monat 10% ihres Hurenlohns zusammen mit einem Foto in ihrem Nuttenoutfit zugesandt. Zumeist sei dabei auch eine Bitte des Mädchens hinsichtlich einer Entscheidung in der einen oder anderen Strafsache enthalten. Welcher Onkel kann sich dem Wunsch seiner Nichte schon entziehen. Er hatte mich mit der Winde in jede nur denkbare Position gebracht und benutzt. Eines Morgens, nachdem ich seine Morgenlatte geblasen hatte zog er mich aus dem Bett und zog mir das Geschirr aus, ließ aber Halsband und die daran gefesselten Hände unberührt. Dann ging er zum Schrank und holte eine Größere Peitsche und verprügelte mich bis ich ohnmächtig wurde.
Ich erwachte auf dem Sofa im Aufenthaltsraum der Mannschaft, die zu Baumann gehörten und einer der Kerle rammte mir gerade seinen Schwanz in den Unterleib. Die Kerle hatten nur auf mich gewartet und einer nach dem anderen benutze mich. Ich war nun das Fickstück der Mannschaft. Da sie in mehreren Schichte zu arbeiten schienen hatte ich lange Tage (oder Nächte). Waren die normalen Tage schon schlimm, dann waren Rekrutierungsabende die Hölle. Ich erfuhr, dass beitrittswillige Mitglieder der Gang an diesen Abenden endgültig überzeugt werden sollten. Dazu zählte auch der geübte Umgang mit Polizeihuren und ich wurde allen zur Verfügung gestellt. Diese Gangbangs endeten immer damit, dass sie mich auf eine Plane legte und sich auf mir befriedigten. Sie kannten keine Gnade oder auch nur Bedenken. Gerade als ich mich fragte, wann ich die ersten Geschlechtskrankheiten bekommen würde, hatte ich einen Tripper. Einer der Kerle hatte eine Bekannte, die bei einem Arzt arbeitete und die ihm einen entsprechenden Test besorgte. Als dieser positiv ausfiel wurde ich von allen Kerlen verhauen, denn entsprechend ihrer schrägen Wahrnehmung war ich diejenige, die diese Infektion hierher gebracht hatte .Immerhin erhielt ich Medikamente und sollte bald wieder benutzbar sein. Da ich nicht wußte, wie lange ich schon hier war, machte ich mir Sorgen um Verhütung. Auch wenn ich meine Drei-Monatsspritze erst kurz vor der **** erhalten hatte, würde diese irgendwann unwirksam werden. Die Kerle fickten mich derweil in den Mund oder mit Kondom. Da kaum jemand dieser Intelligenzbestien zum Arzt ging und gegen seinen Tripper etwas unternahm, war das Ende abzusehen. Da Baumann mich stets in seinem Verließ gehalten hatte, bekam ich hier draußen auch einiges von den Geschäften auf niederer Ebene mit. Zudem wurde neue Mädchen hier für den Strich bereitgemacht. Dies erfolgte mehrmals auf die gleiche Art. Die Mädchen wurden soweit sie noch nicht an den Strich gewöhnt waren hierher gebracht und **** gemacht und dann von allen Kerlen benutzt. Wenn eines der Mädchen sich weigerte blieb sie zunächst hier unten und einer der Kerle versuchte ihr Vertrauen zu gewinnen, meist, indem er sie vor den anderen schützte und behütete. Dann, wenn sie ihm einigermaßen vertraute, forderte er dann kleine Gegenleistungen und diese endeten immer auf dem Strich. In diesen Zeiten wurde ich auch zuerst weniger beachtet und diente allenfalls als Beispiel dafür, was mit ihnen geschieht, wenn sie nicht parieren. Allerdings bläuten sie den Mädchen auch stets ein, dass die Polizei ihnen nicht helfen würde und viele Polizisten auch mit ihnen zusammenarbeiten würden. Höhepunkt und Abschluss des Hurenabiturs wie es die Kerle nannten war, dass sich die Mädchen in ihrem Hurenoutfit den Wachleuten anboten und die mit bereit gestelltem Geld real bezahlten. Die Mädchen sollten dadurch das Gefühl erhalten, wirklich etwas zu verdienen und oft gingen sie mit 1000,-€ hier raus. Sie gaben das Geld schnell aus und wussten nun, wie sie mehr bekommen konnten.
Als nach einer mir endlosen Zeit mal wieder ein wunderbarer Frischlingsabend angekündigt wurde. War ich gerade wieder gesund. Sie hatten mir mal wieder die Hände mit einem grauen Seil gefesselt und mich am Morgen sogar mit einem Wasserschlauch und kaltem Wasser gewaschen. Offenbar ekelten sogar diese Kerle sich irgendwann vor etwas. Als die Frischlinge kamen war ich schon an ein Andreaskreuz gefesselt. Einer der tollen Kerle zeigte den jungen Typen, wie man eine Frau schlägt und zur Räson bringt. Danach war üblicherweise Freies Abficken der Polizistin und dies endete mit mir auf der Plane am Boden und alle wichsten auf mich. Beim Abficken gab es immer wieder Typen, die nicht in der Weise mit einer Frau umgehen konnten wie die Rocker dies vorgaben. Diese wurde meist schnell entfernt. Dem Typ, der nun auf mich zukam, traute ich nicht mal zu selber Auto zu fahren aber mit Anfeuerung seiner Kammeraden gelang es ihm mich auf den Boden zu drücken und in mich einzudringen. Er stieß kräftig zu und er war für diesen Abend der zehnte oder zwölfte der dort war. Er fickte mich und sah mich plötzlich merkwürdig an. ich schaute ihn an und erkannte ihn. Es war Kelvin, ein junger Polizeianwärter, dem ich Kampfsport-Unterricht gegeben hatte. Er war für den Polizeidienst ungeeignet gewesen. Er bewegte sich langsamer und es schien ihm bewusst zu werden, was er gerade tat. Ich flüsterte ihm zu „Mach weiter, sonst bringen sie Dich um.“ Der Kerl, der hinter mir auf dem Seil stand schien schon aufmerksam zu werden als Kelvin sich fing und weiter rammelte. Er schaute mich nicht wieder an und drehte sich weg als er fertig war. Seine Kumpels beglückwünschten ihn wie er es der Polizeischlampe gezeigt habe und draußen warteten doch noch viel mehr dieser Huren. Dann lag schon der Nächste auf mir und ich schrie unter dessen Stößen.
Der Wachmannschaft hatte der Abend gut gefallen, aber ihr Spaßmoment mit mir erlahmte. Daher überlegten sie sich eine neue Bosheit. Einer führte mich zur Toilette und als wir wieder kamen setzte er mich zwischen zwei quaderförmige Gegenstände die von Tüchern verdeckt waren. Kaum dass ich saß, nahm der vor mir stehende meine Beine hoch, so dass ich nicht weglaufen konnte. Dann zogen sie die Decken weg. es waren zwei Glasterrarien mit zwei großen Taranteln darin. Die erschreckten Tiere gingen in Angriffsposition und ich schrie wie um mein Leben. Mein Herz drohte auszusetzen und vor Panik höre ich auf zu atmen. Die Schweine hatten einen großen Spaß und schockten mich nun jeden Tag mit diesen Tieren. Mal legten sie mich zwischen die Behältnisse und fielen dort über mich her, mal stellten sie die Behältnisse auf mich, wenn ich schlief. Einmal organisierten sie eine abgestoßene Hülle und legten sie mir auf den Bauch. Aber auch diese Bosheiten nutzten sich irgendwie ab und daher banden Sie mich eines Tages an das Andreaskreuz und befahlen mir in jedes Terrarium einen Fuß zustellen. Ich bebte vor Angst und sogar Baumann kam aus seinem Verließ und sich das anzuschauen. Der Spinnenexperte machte mir klar, dass wenn ich die Füße nicht freiwillig hineinstellen würde sie das mit **** tun würden und das würde die Tiere sicher bis aufs Blut reizen. Die Kerle schauten schadenfroh zu, wie ich langsam und zögerlich den Fuß in das etwa 30 mal 30cm großen Gefäß setzte. Als mein Fuß den Boden berührte bewegte sich die Spinne nicht. Vorsichtig verlagerte ich das Gewicht und ohne die erst Spinne aus den Augen zu lassen setzte ich den zweiten Fuß in das zweite Glas. Die Tiere waren ruhig geblieben. Doch nun begannen die Kerle gegen das Glas zu klopfen und die Tiere wichen zurück und berührten mich, begannen meine Beine hinauf zu grabbeln. Mein Herz drohte auszusetzen, aber immer wieder rief eine Stimme in mir „Nicht Panisch werden, halte durch.“ Ich ignorierte das Gefühl der zwei meine Bein herauf grabbelnden Spinnen und sah in den Augen dieser Männer plötzlich Angst und Furcht. Viele hatten angesichts der Tiere den Raum nicht mehr genutzt und gemurrt, nun würden diese Spinnen gleich frei werden. Baumann spürte auch, dass die Stimmung kippte. und ordnete an „Genug! Bringt sie in mein Zimmer!“ Sie brachten mich zu ihm und noch immer bebte mein Atem. er fesselte mich wieder am Seil unter der Decke und fickte mich im Stehen. Dann setzte er sich und sagte „Schade, dass wir auf unterschiedlichen Seiten stehen.“ Ich musste ihn sauber lecken und er brachte mich zurück. Die Männer, teilweise ihres Spaßes beraubt wurde noch rauher und sie kündigten mir wieder eines ihrer Events an.
Es war ruhig an diesem besagten Abend. Auf dem Fernseher lief irgendein Porno und ich kniete vor der Couch am Boden und einer der Kerle ließ sich von mir die Eier lecken. Das Summen des Aufzugs war nicht ungewöhnlich, das Gitter wurde geöffnet und zwei leise Plopps ertönten zusammen mit dem Klirren von ausgeworfenen Patronen. Alles in mir schrie „Gefahr“ und ich kippte seitlich weg auf den Boden, als eine kleine zierliche dunkle Gestallt um die Ecke schaute und mit der Automatik hinter dem Schalldämpfer und einer gegen den Uhrzeigersinn ausgeführten Handbewegung fast Lautlos neun meiner Kerkermeister erschoss. Ich blieb am Boden liegen bis die letzte Hülse über den Boden ausrollte und sich die von den Kugeln aufgewirbelte Flusen langsam wieder setzten. Ich erhob mich nackt und mit gebundenen Armen, die ich nach oben hielt. Die Gestalt, von der ich nur zwei graublaue Augen sah zerschnitt die Fesseln und reichte mir ein Paket ich riss es auf und darin war ein Maleroverall. Ich schlüpfte hinein und in die schwarzen Turnschuhe. „Kannst Du hiermit umgehen?“ fragte die schwarze Gestalt und deutete auf eine Pistole die sie auf den Tisch legte, der von Blutspritzern gesprenkelt war. Ich nickte und sie reichte sie mir Latexhandschuhe, die ich überstreifte. „Weitere Gefangene?“ ich zeigte auf die Tür zu den Bedienungen. Die Gestalt verschwand in der angegebenen Richtung und nahm mir die Walter PPK mit Schalldämpfer und rannte los. Den Gang nach links und an den offenen Türen vorbei bis zu Baumanns Raum. Ich klopfte und öffnete sogleich die Türe. Er saß auf seinem Sofa und hatte ein Bier in der Hand. Ich handelte ohne zu zögern. Mein erster Schuss traf ihn in der Brust und er sank mit überraschem Ausdruck zurück. Der zweite traf zwischen die Augen. Ich hatte gesehen, dass Baumann alle Unterlagen und Geschäfte in einem Ordner dokumentierte. Ich fand ihn sogleich daneben seinen Laptop und eine Stahlkassette, in der der Schlüssel mit einem Schlüsselbund steckte. Alles steckte ich in einen Rucksack, den er immer zu seinen Außenterminen mitnahm. Ich drehte um und schaute in jeden Raum. Im Dritten saß Melanie auf einem schmalen Bett und giftete mich an „Was willst Du hier?“ „Dich holen.“ Sie stand auf und schlug nach mir. Sie hatte nur diese eine Chance. Sie ging beim ersten Schlag zu Boden und blieb liegen. Ich zerrte sie hoch und trug sie mehr als alles andere in Richtung Lift. Ich traf dort die dunkle Gestalt und zwei verängstigte Frauen in Bademänteln an. Sie waren dabei eine Palette mit einem Hubwagen aus dem Lift in den Gang zu schieben. Und wir mussten erst zwei tote Männer wegziehen. Wir stellten die Palette gleich neben eine Palette mit Gitterbox, in der Blaue und gelbe Gasflaschen standen. Sie drehte alle Flaschen auf und legte ein kleines schwarzes Kunststoffgerät auf die Pakete, die nun daneben standen. Wir bestiegen den Lift und fuhren hoch. Oben angekommen durchquerten wir eine kleine Halle in der drei Tote lagen und standen vor einem Großen Tor. Rechts daneben war eine Tür und wir traten ins Freie. Die saubere klare Luft verwirrte mich zunächst und vor dem Tor stand ein schwarzer Kleinbus, in den die schwarze Gestallt sprang. Die beiden Frauen und ich legten Melanie auf die vordere Bank des Busses und setzten uns, ich stieg nach vorne. Unsere Retterin, denn ich vermutete eine Frau, reichte mir wortlos einen Lappen und Waffenöl. Damit reinigte ich die Waffe, nachdem ich sie entladen hatte und wischte auch das Magazin und jede Patronen ab. Dann baute ich alles wieder zusammen und legte die Waffe und das Reinigungswerkzeug auf die Fußmatte. Wir waren ein Stück einen Kiesweg entlang von der Halle weg gefahren und hielten an. Wir schauten zurück und sahen ein prachtvolles weißes Haus mehr eine Villa in einem parkähnlichen Garten. Die Halle lag rechts davon und war nicht mehr als eine Garage im Verhältnis zum Haus. Dann bebte die Erde und das Dach des Hauses hob sich etwas an und schnellwachsende Risse durchzogen die Fassade. Ein tiefes Grollen war zu hören und das Gebäude sackte in sich zusammen. Rauch und Staub schoss aus den Fenstern, deren Flügel hinausgeschleudert wurden und nach ein paar Sekunden blieb nur ein Trümmerberg und eine Staubwolke übrig. Die Fahrt ging weiter und ich merkte mir den Weg und jeden Straßennamen. Dann hielten wir und ich musste den Maleranzug ausziehen und die Handschuhe und die Turnschuhe. Stattdessen bekam ich eine Decke. Die Fahrt ging direkt zur Wache und sie hielt davor an. Es war nur ein leises „Tschüß“, was die Schwarze Gestalt hervorbrachte, dann stiegen wir aus und nahmen Melanie in unsere Mitte. Der Bus fuhr an und ich sah ihm nach. Ich hatte nicht einmal danke sagen können. Der Bus verschwand um eine Ecke und ich nahm den Rucksack und die beiden Frauen und wir überquerten die Straße.
Das erste was ich sah war Sylvia. An der Theke vor dem Wachhabenden stand Sylvia und Ella. Ella stand mit dem Rücken zu mir und Sylvia schaute mich mit ungläubigen Augen an. Dann rief sie „Wir brauchen einen Krankenwagen, schnell!“ Die beiden Frauen legten Melanie auf den Boden und knieten sich daneben. Ella schaute mich an und kam auf mich zu. „Bist Du verletzt?“ Ich schüttelte den Kopf, merkte aber, dass sie mir nicht recht glauben wollten. „Das Blut?“ fragte Sylvia. „Ist nicht von mir. Ist von meinen Entführern.“ Der Wachhabende legte den Hörer wieder auf und berichtete, der Arzt sei auf dem Weg. Mehrere Kollegen erschienen und halfen den Frauen und Melanie auf. Sie war wieder bei Bewusstsein und schrie hysterisch „Roger wird mich abholen und euch scheiß Bullen alle umbringen!“ Die Beamten mussten energischer Zugreifen um sie zu bändigen. „Wer ist das Herzchen?“ fragte Sylvia und ich registrierte, dass dies schon der Zweite Satz war, der an mich gerichtet wurde. „Ich glaube, das ist Melanie Mühlfurth.“ sagte ich vorsichtig. Und wer ist Roger?“ hakte sie nach. „Roger Baumann, Aber der kommt sicher nicht mehr vorbei, oder nur, wenn The Walking Dead eine Reality Show wird.“ Diese Serien hatten wir oft zusammen gesehen und sie schmunzelte sogar. „Brauchst Du wirklich keinen Arzt?“ fragte Ella. „Einen Gynäkologen und einen Spezialisten für Geschlechtskrankheiten wären gut.“ Jetzt schauten alle verblüfft und der Wachhabende machte ein Gesicht als wäre ich ein Außerirdischer. „Ja, Safer Sex war in der WG der Entführer nicht wirklich angesagt.“, brachte ich heraus. Birgit kam auf mich zu: „Du bist wieder da?“ Jetzt schaute ich verwirrt und stammelte: „Wieder da? Roger Baumann hat mich entführen lassen und eben wurde ich und die drei befreit.“ Ich sah, dass dies für alle neu war und Birgit war bleich wie eine Wand. „Was habt ihr denn gedacht? Dass ich ein verlängertes Wochenende zum angeln mache? Wie lang war ich eigentlich weg?“, fragte ich. Birgit schleppte sich in einen Vernehmungsraum und sah aus, als wäre sie angeschossen worden. Ich setzte mich neben sie und war wirklich besorgt. Sie schaute mich an und lächelte schwach. Sie erklärt: „Anna, wir wussten nichts. Es gab einen Brand in Deinen Club. Und Du warst die Letzte, die dort gesehen wurde. Es hieß, Du hättest finanzielle und persönliche Schwierigkeiten.“, der schnelle Seitenblick auf Sylvia entging mir nicht, „Deine Mutter, Ron und Hakan haben immer wieder von **** gesprochen, aber es gab keine Hinweise darauf.“ Sylvia unterbrach sie: „Bis auf die Tatsache, dass keinerlei persönliche Sachen fehlten.“ Sie war sehr verärgert. Ich wollte nur duschen und etwas schlafen. „Könnt Ihr die KTU rufen?“, fragte ich dazwischen. Alle schauten mich überrascht an. „Ja die KTU, ich bin über und über mit Blut bespritzt und hatte heute schon achtmal unfreiwillig Sex und war bei einer Schießerei dabei. Früher holten wir dann schon mal die KTU. Oder soll ich selber runter gehen?“, erläutere ich. Birgit nickte und stand auf. „Ich rufe Deine Mutter an.“ Sylvia fragte: „Hast Du eine Adresse? Wo wurdest Du festgehalten?“ Ich nickte, und ging zur Karte. In Gedanken fuhr ich den Weg zurück und zeigte auf eine Stelle der Karte. Bleimannweg stand da. Ich nenne die Adresse und: „Ihr könnt es nicht verfehlen, es ist das Haus, das in Schutt und Asche liegt.“ Dann ging ich zur KTU. Die Kollegen dort nahmen alle möglichen Proben und untersuchten mich auf Schmauchspuren und machten drei Abstriche. Dann durfte ich duschen. Ella brachte mir eine Jeans, T-Shirt und Turnschuhe. Ich widersprach: „Es muss noch meine Uniform im Spind hängen.“ Ella drehte sich schnell weg und sagte nichts. Ich hatte den Rucksack geschultert als ich nach oben ins Büro gehen wollte. Birgit fing mich aber ab und erklärte mir, dass man mich entlassen habe, weil ich mich nicht gemeldet hätte.
Meine Nerven waren am Ende. Ich hatte heute fünfzehn Tote gesehen, einen selber erschossen und war elfeinhalb Wochen in Gefangenschaft gewesen und meine Kollegen? Kündigten mir. Ich setzte mich. Und Birgit fing an: „Versteh doch, wir“ „… haben sie nicht so gut gekannt und es wäre ihr schon zuzutrauen, dass sie einfach so verschwindet.“, beendete ich den Satz. Schneider kam mit ernster Miene auf mich zu und setzte gerade an als ich ihn anschrie: „Was noch? Bekomme ich jetzt noch ein Knöllchen, weil ich bei meiner **** mein Auto im Halteverbot hab stehen lassen?“ Hinter Ihm erschien Mam und Hakan im Gang und ich ließ Birgit und Schneider stehen und ging zu Ihnen. Wir sanken zu Dritt auf die Knie und Mam weinte „Ich wusste, dass Du es irgendwie schaffst.“, schluchzte sie. Ich stand auf und ging Richtung Ausgang. Der Arzt stand beim Wachhabenden und dieser zeigte auf mich. Ich ging also zu ihm und er erklärte mir freundlich Gynäkologe zu sein und seine Praxis sei zwei Straßen weiter und wir könnten sofort gehen. Ich nickte und ließ mich dort untersuchen. Er bestätigte meinen Verdacht, ich hatte eine leichte Infektion und die Bluttests auf HIV und Hepatitis würden morgen Ergebnisse liefern. Er spritzte mir die Drei-Monatsration, einen Vitamin-Cocktail und sagte, ich sei unterernährt, aber bis auf den Sonnenlichtmangel körperlich sonst gesund. Er stellte fest, dass ich sehr viel gewaltsamen Sex gehabt hatte und er gerne weitere Untersuchungen machen würde, wenn ich Gelegenheit hätte. Er schrieb mich für drei Tage krank. Ich nickte und fuhr nach Hause. Vor dem Haus standen fünf Streifenwagen mit Blaulicht und als ich ausstieg fielen Martina und die Mädels mir um den Hals. Ron, Mehmet, Jana und Hassan hatten schon gekocht und wir luden meine Freundinnen ein, mit uns zu essen. Die Geschichte meiner **** erzählte ich nicht und keiner fragte danach. Aber ich hatte viele Fragen. Mein Club stand immer noch. Die Entführer hatten lediglich ein paar Brandflecken und einen lauten Knall zustande gebracht. Die Verpuffung hatte das Feuer gelöscht und keinen weiteren Schaden verursacht. Mam hatte die geplante Renovierung daher vorgezogen und alles war wie neu. Die Mädels verabschiedeten sich und jede versicherte mich nicht mehr aus den Augen zu lassen.
Ich schlief in meinem eigenen Bett und als ich erholt aufstand fühlte ich was Freiheit meint. Ich frühstückte in Ruhe und auf dem Tisch lag mein Schlüsselbund, mein Personalausweis und mein Dienstausweis. Ich war so enttäuscht, dass ich weinend am Tisch saß als Mehmet kam. Er versuchte erfolglos mich zu trösten, aber ich hatte mir das anders vorgestellt. Hassan kam wie jeden Morgen auf einen Tee. Seine ruhige und erfahrene Art besänftigte mich etwas und als er sich mit Jana verabschiedete war ich wieder stabil. Ich nahm mir einen Tee und ging in mein Zimmer. Dort stand der Rucksack und die Neugierde überkam mich. Ich zog Latexhandschuhe an und blätterte den Ordner durch. Dort waren für eine Reihe von Geschäften Register angelegt und in Tabellen wurden Datum und Beträge aufgeführt. Ein Register war extra angelegt und hier waren Bilder von Melanie in aufreizenden Klamotten und Mails mit Staatsanwalt Tauber, von dem auch ein Bild beigefügt war. Baumann war ein Mensch der Rückversicherungen und hatte alles dokumentiert. Ein Register enthielt ein Datenblatt für jede Hure und deren Wocheneinnahmen. Ich nahm die Kassette und stellte sie vor mich. Der Schlüssel drehte sich leicht und ich zählte 165.000,-€ vor mich hin und außerdem Fahrzeugbriefe und Schlüssel zu sieben Fahrzeugen.
Als es klingelte packte ich den Ordner und den Laptop in den Rucksack und stellte die Kassette in meinen Kleiderschrank, den Rucksack in eine Ecke. Ella war gekommen um mich abzuholen. Ich freute mich sie zu sehen und sie erzählte, dass gestern noch zwei Teams zu der von mir angegeben Adresse gefahren seien, dort aber tatsächlich nur noch ein Schutthaufen zu finden gewesen wäre. Ich grüßte den Wachhabenden wie immer und wurde in einen Verhörraum gebeten. Birgit und Meisner warteten bereits. „Brauche ich einen Anwalt?“, scherzte ich. Meisner drückte mich fest und herzlich an sich. Er schaltete den Rekorder ein und sprach die Einleitung. Dann bat er mich um eine Darstellung der Ereignisse. Ich hatte schon hunderte dieser Vernehmungen miterlebt und erklärte und schilderte alles genau und präzise. Nur den Rucksack und den Tot von Baumann hatte ich nicht erklärt. Die Beiden nickten. Meisner brachte das Band zum Schreiben weg. Da wurde die Tür aufgerissen und Tauber stand in der Tür. Er war für seine laxe Art bekannt und uns gegenüber arrogant und überheblich. Er legte sofort los: „Sie haben Melanie Mühlfurth niedergeschlagen und ****?“ Er war sichtlich beunruhigt. „Herr Tauber, was soll das jetzt?“, fragte Birgit. Ich nickte ihm zu und bat Birgit um einen kurzen Augenblick mit Tauber alleine. Dabei spielte ich an dem Aufnahmegerät herum und wartete bis Birgit den Raum verlassen hatte. Tauber schrie mich an: „Warum haben Sie das getan?“ „Weil sie sonst zusammen mit Roger Baumann umgekommen wäre. Er hatte sie vor zwei Jahren **** und für sich anschaffen lassen. Ihnen hat er regelmäßig Infos zu Melanies Huren-Karriere zukommen lassen. Schließlich sollten sie doch wissen, dass sie noch lebt und neben Melanies nicht unerheblichen Einnahmen wollte Roger Baumann Melanie Mühlfurth auch als Druckmittel gegen sie, ihren Paten und Onkel. Was wird ihre Schwester dazu sagen?“, erzählte ich. Er war kein guter Schauspieler und jedes Wort traf ihn wie einen Peitschenhieb. „Das ist nicht wahr. Und sie können von alledem nichts beweisen.“, versuchte er sich herauszureden. Ich konterte kühl: „Herr Tauber, was wollen Sie? Ihre Nichte lebt und ist bis auf eine Prellung und einen leichten Tripper wahrscheinlich gesund. Sie wollte bei Baumann bleiben. Die Zeit für einen Stuhlkreis hatte ich nicht. Sie griff mich an und das Ergebnis ist ein blaues Auge und das Leben in Freiheit. Die Beweise habe ich vielleicht, vielleicht auch nicht, aber Melanie kann ja einiges dazu sagen. Er atmete tief durch und sagte knapp: „Danke!“ und ging. Birgit erschien und lächelte. Mit der Frage: „Hast Du Beweise?“ verriet sie, dass sie die für alle Vernehmungsräume obligatorischen Mithörtechniken genutzt hatte. Ich beantwortete die Frage nicht, da Schneider erschien. „Ich muss Sie …“, begann er. „bitten zu gehen? Weil ich entlassen wurde?“ vollendete ich und stand auf. Entgegen seiner sehr distanzierten Art umarmte er mich aber und hielt mich fest. Er war tief erschüttert und tat mir fast leid. „Du machst es uns ja auch nicht leicht“, sagte er, ließ mich aber nicht los und duzte mich: „Das mit Deiner Kündigung ist längst vom Tisch. Du bist ab sofort wieder im Dienst." Ella erschien und lächelte. Nun konnte ich nicht anders und ich drückte alle drei. Birgit und ich gingen in ihr Büro. An meinem Schreibtisch saß ein junger Polizist und versuchte im Einfinger-Suchsystem irgendetwas am PC zu schreiben. Ich schloss die Tür und fragte: „Wer ist das?“ Birgit verdrehte die Augen und sagte: „Der Verkehrspolizist von Morgen.“ Sie erklärte mir, dass mein Verschwinden viele Rätsel aufgeworfen hatte und meine ehemalige Einheit nie an ein gewünschtes Verschwinden geglaubt hatte, „Es kam aber auch Suizid in Frage, wegen finanzieller und emotionaler Probleme, denn immer hin hast Du jede Menge Schulden. Es war also schon möglich, dass Du einen warmen Abriss Deines Clubs in Erwägung gezogen hättest um Deine Mutter abzusichern und Dich dann im Wald erschießt.“ Das hatte ich nicht bedacht und meine harten Worte vom Vorabend taten mir nun leid. Es wurde geklopft und Sylvia kam herein. Sie nickte mir zu und begann: „Das Haus ist total zerstört. In der Garage haben wir drei Tote bergen können. Sie nannte Kaliber und wahrscheinliche Waffe. Wer auch immer Dich befreit hat, war ein Profi. Nach Angaben der Baubehörde war unter den Haus ein Tiefbunker. Der wurde nach den Unterlagen aber stillgelegt und nicht mehr genutzt. Das Haus gehört einer Verwaltungs-GmbH und ist an einen Holger Müller vermietet, der aber schon zwölf Jahre tot ist. Der Gartenfachbetrieb und die Verwaltungsgesellschaft haben nie einen Menschen angetroffen, Aber alle Schreiben wurde sofort beantwortet und Rechnungen prompt bezahlt. Die Bagger tragen nun Schicht für Schicht ab. Weißt Du wie tief es runter ging?“ Ich schüttelte den Kopf :„Mindestens 15m, der Zugang war in der Garage.“ Sylvia erklärte: "C4 hätte viel mehr Verwüstung anrichten müssen, wahrscheinlich wurde die Druckwelle weggeleitet. Es gab mindestens einen Zugang zum Haus und den Liftschacht.“ Birgit schaltete sich ein: „Macht es Sinn, dass ihr zusammen zur Ruine fahrt?“ Sylvia schüttelte den Kopf und meinte "Die nächsten Wochen graben die erstmal das Haus weg. Wenn wir noch weitere Beweise zu Baumann finden wollen, dann nur in einigen Wochen.“ „Ich habe noch was.“ unterbrach ich. Sie sahen mich an. „Ich habe Baumanns Laptop und einen Ordner mit seinen Geschäftsunterlagen.“ Birgit sah mich fragend an: „Warum hast Du das nicht schon längst gesagt?“ „ Ich bin erst seit 10 Minuten im Dienst und eigentlich krankgeschrieben.“ erklärte ich. Die Kassette erwähnte ich nicht. Birgit sah uns an und entschied: „Holt das Zeug.“
Sylvia ging sofort vor und ich folgte ihr. Wir nahmen einen Streifenwagen und fuhren schweigend zu mir. Ich stieg aus und Sylvia folgte mir. Ich sagte „Ich hole den Rucksack, warte hier.“ Und sprintete in mein Zimmer. Ich hatte gerade den Rucksack geschultert als Sylvia in der Tür stand und sich umschaute. „So hatte ich es mir vorgestellt.“, sagte sie und lächelte. Sie setzte sich auf meinen Stuhl und drehte sich vom Schreibtisch weg zum Zimmer hin. Es war plötzlich und unerwartet und haute mich deshalb um. Ich setzte mich auf das Bett und sie schaute mich an: „Ich bin Dir eine Erklärung schuldig, das weiß ich. Seit diesem Tag mit Preisler kann ich die Berührung von Menschen nicht mehr ertragen. Wenn mich jemand berührt, dann ist alles wieder da, dann ist er wieder da. Ich wusste, dass wenn ich eines Tages wieder normal lebe, es unvermeidlich sein wird, dass wir uns berühren. Meine Therapie hat mir schon geholfen und eines Tages werde ich vielleicht wieder ungezwungen mit jemanden zusammen sein können, aber noch ist es nicht so weit. Daher habe ich versucht Dich von mir weg zu treiben und fern zu halten. Als Du so plötzlich verschwunden warst, habe ich realisiert, dass jeder von uns auch morgen schon weg oder tot sein könnte und da war es zu spät. Ich war nicht so für Dich da, wie Du für mich und ich konnte Dir nicht helfen.“ Sie weinte und ich sank vom Bett auf den Boden und schaute sie nur an. „Es ist nicht schlimm.“, sagte ich, ohne innere Überzeugung, „Wenn ich weiß, dass Du nicht sauer auf mich bist, dann komme ich auch mit dieser Distanz aus. Nur bitte rede mit mir, wenn ich Dir zu nahe komme.“. Sie nickte: „Solange Du die Uniform anhast, wird das kein Problem sein.. Du hast ein schönes Zimmer und ich danke Dir für Deine Hilfe mit der Behandlung und dem neuen Schlafzimmer. Ich habe es noch nie betreten, aber es sieht gut aus sagt Ella. Ich kann die Treppe nicht hinaufgehen und schon gar nicht in dieses Zimmer.“ Ich nickte, packte aufgewühlt den Rucksack und wir fuhren zurück. Das Auswerten des Ordners war nicht einfach. Als ich im Büro ankam war mein Schreibtisch frei und ich erkundigte mich nach dem jungen Kollegen. Birgit sagte mir, dass er sofort als er von meiner Wiederaufnahme des Dienstes hörte gepackt hätte. Zusammen mit der KTU nahmen wir zunächst die Fingerabdrücke jeder Seite und fanden viele bekannte Abdrücke von Baumann und seinen Helfern, die unbekannten Abdrücke waren die Schwierigeren. Birgit bestellte Melanie zum Verhör und Tauber begleitete sie. Frau Mühlfurth war sehr unkooperativ und es bedurfte einer Anstrengungen von Tauber sie dazu zu bewegen wenigstens einige Fragen zu beantworten. Wir erfuhren, dass Baumann sie nach der Schule hatte entführen lassen und seine Männer ihr wahnsinnige Angst gemacht hatten. Dann hatte Baumann sie verteidigt und ihr später glaubhaft gemacht, dass seine Führungsfunktion nun natürlich beschädigt sei, da seine Freundin nicht zum Wohle der Gruppe beitrage. Melanie hatte schließlich Stück für Stück ihre Freiheit verloren und Baumann hatte sie jedem seiner Männer angeboten. Danach waren weitere Männer dazu gekommen, die Baumann geschäftlich brauchte und die Gruppe hatte sie jedes Mal im Kollektiv gelobt, wenn ein Deal zustande kam. Bald schon schaffte Melanie wie alle anderen Huren auch an, nur sorgte Baumann dafür, dass es besondere Kunden waren, die in einem Hotel in Ihren Genuss kamen. Sie nannte ein paar Namen und mir kamen einige der Namen bekannt vor. Tatsächlich stimmten einige der Namen mit den Reitern im Ordner überein. Baumann hatte die Männer mit Melanie zusammengebracht und dann erpresst. Sie realiserte, dass Baumann praktisch jedem Mädchen die gleiche Geschichte erzählt hatte. Ich bat um Erlaubnis, Baumanns Frauen und Mädchen einsammeln zu dürfen, die noch auf der Straße waren. Birgit bestand darauf, dass ich zumindest zwei weibliche und zwei männliche Kollegen mitnahm.
Spuren und Hinweise, Entwicklungen
Zwischendurch rief der Arzt an und hatte erfreuliche Nachrichten. Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen zeigten keine HIV oder Hepatitis-Erkrankung. Höchstvorsorglich sollte ich aber in sechs Wochen den Test wiederholen und bis dahin mit Kondomen verhüten. Die KTU meldete sich und erklärte in meinem Beisein, dass die sicher gestellten Spuren auf und an mir meine Aussage belegten. Die Analyse belege auch, dass ich bei einer Schießerei zugegen war, aber keine Schusswaffe abgefeuert hatte, denn die Proben meiner Hände waren Rückstandsarm. Die Auswertung des Laptops sei noch nicht abgeschlossen, aber schon jetzt zeigten erste Auswertungen ein weitverzweigtes Netzwerk von Personen.
Wir verabschiedeten uns und ich fuhr in den Club. Mam hatte hervorragende Arbeit geleistet und die Bar war ein wirklicher Hingucker. Sie hatte modernere Sitzgruppen gekauft und so mehr Platz geschaffen und die Bühne etwas vergrößert. Die Mädchen waren sehr zufrieden und hatten gut zu tun. Dass der Umbau erst kürzlich abgeschlossen worden war, davon zeugte ein großer Container, der den Parkplatz teilweise blockierte. Daher hatte ich schon an der Straße geparkt und gegenüber stand ein dunkler Van der Kriminalpolizei. ich ging hinüber und zückte den Block für die Knöllchen und tat so, als wolle ich das hier geltende Halteverbot durchsetzen. Die Kollegin öffnete das Fenster und lachte: „Untersteh Dich!“. Wir sprachen kurz und sie erklärten, dass solange Baumanns Helfer noch teilweise auf freiem Fuß seien, Schneider eine unauffällige Observation angeordnet hätte. Ich nickte und wollte wieder gehen, als Gregor auf mich zukam. Gregor war der Nachbar und ihm gehörten ein verwahrlostes Mehrfamilienhaus und ein Einfamilienhaus neben meinem Club. Die Wohngegend war neben einem Bordell und am Rande eines Gewerbegebiets alles andere als gut. Er schimpfte schon von weitem. Er hatte Dauerstress mit Erich gehabt, kam aber mit mir gut aus. Ich grüßte ihn und er freute sich mich zu sehen. Ich lud ihn auf einen Kaffee in den Club ein und überraschenderweise nahm er an. Er setzte sich an die Theke und ich setzte mich neben ihn. Ich war noch immer in Zivil und Ron machte den Kaffee. Gregor erzählte von seinen Problemen mit seinen Mietern und dass er die Hütte am liebsten verkaufen wolle. Seine Frau wolle zu den Kindern ziehen und das wäre auch vernünftig. Ich nickte und hörte interessiert zu. Er breitete seine Sorgen aus und erklärte sein Misstrauen gegen Dritte, Banken und Politik. Ich lenkte ihn vorsichtig zurück zu den Immobilien und erfragte den Preis. Für alles wollte er 250.000,-€ haben, räumte aber selber ein, dass die Vermietung problematisch sei und er endlosen Schriftwechsel mit der Gemeinde hätte, die eine reine Wohnwirtschaftliche Nutzung des Blocks nicht dulden wollte. Sein Wohnhaus hätte Bestandsschutz und war bereits vor dem Gewerbegebiet errichtet worden. Ich hatte Interesse und bat ihn einen Gutachter bestellen zu dürfen. Er stimmte zu und freute sich über mein Interesse. Ich rief Ömer an, der einen guten Sachverständigen kannte und dieser wollte bereits am kommenden Tag vorbeikommen. Ich fuhr nach Hause und überlegte, was ich als nächstes Tun konnte, als Ömer in mein Zimmer kam. Ich hatte ihn so lange nicht gesehen und ihm die ganze Geschichte noch nicht erzählt. Er war sehr erregt und drängte mich zum Bett. Ich stoppte ihn und erklärte ihm meine gesundheitliche Situation. Er nickte und nahm das angebotene Kondom und liebte mich zweimal. danach lagen wir nebeneinander und ich hatte diesen guten Sex vermisst. Ich erzählte ihm alles von Baumann und er nickte. „Ich habe Baumann nie getroffen oder kennengelernt, aber es gab Gerüchte über seine Machenschaften und er hatte wohl so einen Auto Tick und eine Halle ein paar Objekte vom meinem Club entfernt gemietet, das voll mit seinen Autos stehen soll.“ Dann fragte er bezüglich meines Anrufs zum Gutachter und ich erklärte ihm meine Optionen. Er stellte keine unnötigen Fragen sondern nickte nur. Hakan kam und war überrascht uns im Bett vorzufinden. Jana setzte sich wenig später auch dazu und ich erklärte allen mein gesundheitliches Problem und die Optionen Oral und/oder Kondom. Ich führte den Club in einer Personengesellschaft und Ömer befürchtete nun Nachteile, wenn sich das Unternehmen vergrößern würde. Er rief noch aus meinem Zimmer seinen Steuer- und Wirtschaftsberater an, der uns einen kurzfristigen Termin zusagte. Mein Privatleben pendelte sich offenbar bald wieder ein.
Ermittlungen auf dem Strich
Der nächste Tag war ein Freitag und ich bat die vier mich begleitenden Kollegen in Zivil zu erscheinen. Ich erschien mit kurzen Rock, Overknees, tiefem Ausschnitt und Lederjacke. Sie verdrahteten mich und ließen mich eine Straße vorher aussteigen. Ich stöckelte in Richtung Straßenstrich und bog in die Heiße Zone ein. Es waren jede Menge Frauen in der Straße und ich ging auf die erste zu. Sie giftete sofort los und ihr: „Mein Freund kommt gleich.“ kannte ich auch schon. Tatsächlich erschien sofort ein Schwarzer Minibus und kam zu mir. Es saßen drei Kerle drin, die alle zu Baumann gehörten. Sie erkannten mich nicht und wollten Spaß. Ich nickte, da der Preis stimmte und stieg ein und setzte mich neben den Hinten Sitzenden. Sie sprachen belanglos bis wir auf dem Parkplatz hielten und machten mir dann klar, dass sie diesen Bezirk kontrollierten und sie mich nun entweder einstellen oder verhauen würden. Ich schlug vor auszusteigen und als sie meine Dienstwaffe vor der Nase hatten, widersetzten sie sich nicht, „Sie sind festgenommen wegen **** und Vergewaltigung einer Polizeibeamtin.“ Die obligatorischen Kabelbinder sicherten den Abtransport, für den wir der Einfachheit halber ihren Bus nahmen. Dann wiederholten wir das noch zweimal und hatten mit etwas Verzögerungen neun Baumann-Helfer festgenommen. Die unverzüglich aufgenommenen Verhöre waren sehr ergiebig. Ihres Denkers beraubt und mit massiven Beschuldigungen konfrontiert hatte Birgit leichtes Spiel und am Abend hatte ein SEK einen erfolgreichen Zugriff in zwei Wohnungen, bei dem sieben weitere Täter festgenommen wurden. Ich identifizierte sie alle als meine ****. Ich nahm mir die Zeit und fuhr mit meinen Kollegen noch einmal auf den Strich und bat eines der Mädchen alle Kolleginnen, die von Baumann kontrolliert wurden zusammen zurufen und sagte ihnen, dass Baumann tot sei und alle seine Helfer festgenommen worden waren. Ich erklärte ihnen, dass sie nun verschiedene Optionen hätten, nämlich in ihr altes Leben zurückzukehren, weiter alleine anzuschaffen und von einem neuen Zuhälter ausgebeutet zu werden, oder aufeinander aufzupassen. Einige der Frauen trauten mir nicht und erst als ich meine Erfahrungen mit Baumanns Leuten ansprach kamen sie näher und stimmten mir zu. Ich hatte Schneider gebeten eine Zivilstreife auf dem Parkplatz zu postieren um schwere Übergriffe zu verhindern. Das Sozial- und das Ordnungsamt hatten seit längerem eine feste Einrichtung auf dem Parkplatz geplant, in der direkte Hilfe angeboten werden konnte. Sieben Mädchen wollten direkt gehen weil sie **** worden waren und ich gab ihnen Birgits Visitenkarte um Ihre Aussagen aufnehmen zu können. Sechs der Mädchen die aussteigen wollten hatten ein anderes Problem. sie hatten praktisch kein Dach über dem Kopf. Ich fragte sie, ob es in Ordnung wäre ein paar Nächte in leeren Zimmern meines Club zu schlafen und sie willigten ein. Ein Mannschaftsbus brachte die Mädchen in den Club und ich bat Ron, die Mädchen von den Gästen zu trennen und fuhr dann selbst zum Club. Meine Bitte war schwierig umzusetzen, da eine räumliche Trennung nie vorgesehen war, aber mit Hilfe der bei mir mietenden Damen gelang es eine provisorische Trennung zu schaffen. Ich besuchte die Frauen und bat sie sich den männlichen Gästen nicht zu zeigen, denn das war ich meinen Mieterinnen schuldig. Dann meldete sich der Gutachter und fragte, ob ich bei seiner Begehung mit kommen wollte und ich bejahte. Der Gutachter, ein Herr Schwarz, ignorierte meinen Aufzug, aber seine Blicke sprachen Bände. Ich stöckelte also hinter Gregor und Schwarz her und dieser notierte und fotografierte zahllose Mängel in dem Mietblock, der mit seinen fünf Geschossen und wuchtigen Breite immerhin zwanzig Wohnungen beinhaltete. Die Wohnungen waren verkommen und eigentlich unbewohnbar. Die letzten Mieter waren soeben ausgezogen. Schmutz und Unrat lag in den Wohnungen und Fluren. Meine Hoffnung schwand. Dagegen war Gregors Haus in einem Top- Zustand. Ich fragte nicht nach dem Preis, aber Gregor wusste selbst, dass der Block nichts wert war und sagte: „Für das Wohnhaus wollte ich mir wenigsten einen neuen Porsche kaufen. Wenn ich schon zu den Kindern ziehen muss, dann mit etwas Spaß." Wir kamen überein miteinander zu sprechen, wenn der Gutachter einige Zahlen vorlegen könnte. Schwarz kam noch mit mir bis zu seinem Auto und schätzte, dass der Block nichts wert wäre und eine Renovierung zu einem Geschäftshaus bei der Vielzahl der Wohnungen und ohne Fahrstuhl nicht sinnvoll sei. Eine reine Wohnraum-Nutzung scheide aber aus und selbst dann wären die anstehenden Reparaturen durch die Miete nicht gedeckt. Er versprach sich zu melden und verabschiedete sich mit einem Blick auf meine Overknees. Ich ging in den Club und sprach mit Mam, wir machten einen Kassensturz und der Club war praktisch schuldenfrei. Alles was Ömer noch nicht erhalten hatte waren 15.000,- € und die lagen im Safe. Mam hatte gut gewirtschaftet und wir zahlten die 15.000,-€ bei der Bank ein und glichen das Darlehnskonto aus. Wir fuhren früher als normal nach Hause und ich war froh, dass Ömer zum Essen blieb. Er fragte, was die Besichtigung ergeben habe und ich sagte ihm, dass es wohl nichts werden würde. Die Gründe erschienen ihm einleuchtend. Aber als ich auf die Probleme mit der Wohnraumnutzung zu sprechen kam hakte er nach. „Dein und mein Club stehen in reinen Gewerbegebieten und dürfen nicht zu Wohnzwecken vermietet werden, wir beide vermieten sie aber an die Dienstleisterinnen. Es kommt also nur darauf an welchen Zweck die Wohnung nachher hat." Er hatte zweifellos recht und es bedurfte vielleicht nur eines besonderen Konzeptes für den Block. Ich würde es überdenken. In dieser Nacht schlief ich mit Hakan und Jana in einem Bett, aber ich hatte nur Sex mit Jana. Am nächsten Tag fuhr ich allein mit einem Streifenwagen und in Uniform zu der Halle, die in der Nähe von Ömers Club stand. ich hatte alle Schlüssel und Fahrzeugbriefe aus der Kassette mitgebracht. Ich versuchte den Schlüsselbund durch, an dem der Schlüssel der Kassette angebracht war und einer passte. Ich öffnete die Stahltüre, die dabei einen großen Stapel Briefe vor sich herschob und schaltete das Licht ein. Es standen sieben abgedeckte Autos in der Halle. Zwei Porsche 911 als Cabrio und geschlossen, ein Audi A8, ein Mercedes SL, ein Audi TT und zwei alte VW-Käfer geschlossen und als Cabrio. Sorgfältig verglich ich die Papiere mit den Fahrzeugen und alle Autos hatten ordentliche zugehörige Papiere. Die beiden Porsche waren neu und noch nie zugelassen worden, ebenso der A8 und der TT. Die übrigen Autos waren von einem Restaurator wieder hergestellt worden, dessen Gutachten auf dem Fahrersitzen lagen. Ich hatte die ganze Zeit Latex Handschuhe getragen und nahm mit nun die Post vor. Es handelte sich um Schreiben des Vermieters und des Restaurators. Der Restaurator bot für jedes von Ihm restaurierte Fahrzeug eine hohe Summe und sprach von interessierten Kunden und bat um Nachricht. Der Vermieter fragte nur an, ob die Halle weiterhin genutzt würde und wies auf ausstehende Mietzahlungen hin, wobei der Ton immer gröber wurde und er mit Zwangsräumung drohte und schließlich einen Titel beifügte. Ich rief Ömer an und bat ihn herüber zu kommen. Er war wenig später da und staunte. Für den A8 bot er mir auf die Hand 150.000,-€ in bar. Ich entgegnete, dass die Autos Baumanns Erben soweit es solche gab gehörten und ich nicht darüber verfügen dürfe. Ömer rief Baum an und beriet sich mit ihm. Zehn Minuten später stand Baum in der Halle und ich unterschrieb eine Anzeige gegen Baumann wegen ****, Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Vergewaltigung in mindestens Fünfzig Fällen und forderte ein Schmerzensgeld von 1.500.000,- € Welches durch Beschlagnahme seines Vermögens beizubringen sei. Es folgte eine Aufstellung der Strafsachen, die in dieser Angelegenheit eingeleitet und angelegt worden waren. Ein entsprechender Titel wurde gleichzeitig beantragt. Baum grinste und bot für das Porsche Cabrio sofort den Listenpreis+20%. Er riet uns die Autos aus der Halle auf Ömers Parkplatz zu bringen und den Käfer stehen zu lassen. Der Vollstreckungstitel des Vermieters auf 30.000,- € entsprach dem Angebotspreis des Restaurators für den Käfer. Damit würde dieser Titel bedient und kein Schaden entstehen. Wir brauchten eine Stunde um die Autos um zuparken. Dann nahm ich die Post und legte das Angebot des Restaurators auf den Käfer und verschloss die Halle. Baum hatte mir versichert, dass die Fahrzeuge ansonsten sicher abhanden gekommen wären. Da mit Sicherheit niemand meiner Forderung entgegen treten würde könnte ich im Übrigen damit rechnen, dass meiner Forderung seitens des Gerichts mehr oder weniger sofort statt gegeben würde. Im Übrigen würde er die Verfahrenskosten vorstrecken und damit jede Hemmschwelle des Gerichts brechen. Ich fuhr zum meinem Club und vernahm dort die sechs Frauen nacheinander in der Bar. Sie hatte alle eine ähnliche Leidensgeschichte aber vier der Frauen sprachen schlecht Deutsch und der Wortlaut kam mir ähnlich dem von Robbys Leuten vor und daher rief ich ihn an. Ich bat ihn mit einer der Frauen zu sprechen und ggf. zu übersetzen wenn er sie verstehen würde. Die junge Frau nahm den Hörer zögerlich entgegen und plötzlich schrie sie immer wieder „Robby, Robby!“ sie beruhigten sich nur langsam und nach zehn Minuten gaben Sie mir mein Telefon zurück und Robby war dran. „Das sind meine Leute. Ich bin heute Abend da, wo seit ihr?“ Ich erklärte ihm, dass wir im Club seien und dort warten würden. Ich brach die Vernehmung ab, da die Frauen nichts verstanden. Ich brachte den Streifenwagen zur Wache erklärte Birgit die Fortschritte und fuhr in Uniform zum Club zurück. Birgit und Schneider hatten mir im Eilverfahren meine Dienstwaffe und die Uniform zurückbesorgt. Sie nickte nur, als ich sagte, dass zwei der Frauen zu Robbys Truppe gehörten. Ich fuhr zurück zum Club und traf Schwarz davor an, der auf mich wartete. Meine Uniform schien ihn noch mehr zu verwirren als meine Overknees und der Minirock. Wir setzten uns in den Barraum und er schob mir einen Packet mit zwei spiralgebundenen Gutachten über den Tisch. Ein zweites Exemplar hatte er Gregor ausgehändigt. Eines war für den Block. Während ich las fasste er die wesentlichen Fakten zusammen. Der Block hatte nicht nur keinen Wert. Die Entsorgung würde sogar den Grundstückswert übersteigen und er riet dringend von einem Kauf ab. Das Gutachten ging von einer an sich soliden aber verwahrlosten und sanierungsbedürftigen Struktur aus. Dach, Heizung und Keller waren i.O. Aber alle 20 Wohnungen benötigten neue Bäder und die Elektroinstallation war veraltet. Für den Block ergab das Entsorgungskosten von 75.000- € bei einem Grundstückswert von 22.000,- €. Zudem wäre die Sanierung wegen einer rechtlich nicht zulässigen Wohnraumnutzung unwirtschaftlich. Im Gegensatz dazu war das Wohnhaus ein Juwel. Die Zwei Wohnungen waren klein aber fein und absolut gepflegt. Nach seiner Hochrechnung hatte das aber wegen der schlechten Lage im Gewerbegebiet einen Wert von 150.000,-€. „Was werden Sie nun tun?“, fragte er neugierig. „Pläne.“, gab ich zurück und verabschiedete mich. Ich wartete im Auto auf Robby, da eine Uniform in einem Bordell nicht wirklich förderlich ist und als er eintraf gab es ein großes Hallo mit den Frauen. Wir gingen in ihr Zimmer und Robby übersetzte ihre Aussagen .Sie waren im Gegensatz zu den anderen Frauen vom Strich weg **** worden und dann so eingeschüchtert worden, dass sie nicht mehr flohen. Sie bedankten sich tausendmal und fuhren schließlich mit Robby.
Ich mache Pläne und Geschäfte.
Ich legte mich auf das Bett, schaute in den Spiegel über mir und dachte nach. Dann löste sich das Puzzel in meinem Kopf und alles rückte an seinen Platz. Ich rief Gregor an und fragte, was für einen Porsche er haben wolle und er sagte: „911 Cabrio, aber das wird befürchte ich, nichts werden, wenn ich das Gutachten lese.“ Ich fragte ob der Porsche auch Schwarz sein dürfte und das war seine Traumfarbe. Ich bot ihm ein unverschämtes Kompensationsgeschäft an: „Ich besorgte Dir deinen Porsche und Du gibst mir den Block und das Haus.“ Ich nahm den Block damit kostenlos und für sein Haus erhielt er den Porsche. Er war grundsätzlich einverstanden. Ich bot ihm an, den Porsche zu besichtigen und er stimmte zu. Dann rief ich Ömer an und fragte nach einem Architekten. Er hatte einen an der Hand und hakte nach: „Was hast Du vor?“ „Wart’s ab!“ sagte ich und fuhr heim. Drei Tage später gründete ich mit Mam eine GmbH. Wir waren gleichberechtigte Geschäftsführer und ich brachte den Club als Einlage ein.“ Gregor hatte den Porsche besichtigt und war begeistert, da er viele Extras hatte, die an sich nicht üblich waren. Ömer war dabei, als die Umschreibung erfolgte. Zusammen mit der Grundbucheintragung sollte auch eine Nutzungsänderung eingetragen werden und von Wohnhaus in Geschäftsgebäude erfolgen. Der Notar verlas alles und fragte nach dem Kaufpreis der Objekte und erhielt wahrheitsgemäße Auskünfte. Er runzelte die Stirn, aber einer Polizistin in Uniform konnte man trauen. Die Gemeinde war erfreut zu hören, dass das Objekt gewerblich genutzt werden sollte und man ließ anfragen welches Gewerbe denn dort betrieben werden würde. Ich konnte nicht anders: „Überwiegend horizontales.“ Das Architekturbüro war über meine Vorstellungen sehr verwundert, fertigte aber entsprechende Pläne an. Zwei der Wohnungen im Erdgeschoss wurden verbunden und dadurch die beiden Treppenaufgänge. Ein Zugang sollte zugemauert werden und die beiden Wohnungen boten noch Platz für eine Pförtnerloge und einen Sitzbereich. Die Wohnungen wurden saniert und mit neuen Bädern versehen. Es waren achtzehn nahezu identische gleich große Drei-Zimmer-Küche – Bad-Wohnungen in der jeweils drei Mädchen meines neuen Laufhauses untergebracht werden konnten. Die Renovierung schloss eine neue Elektrik ein und sollte 370.000,-€ kosten. Hakan und Ömer saßen stundenlang vor meinen Plänen und Berechnungen und nickten schließlich. Hakan entwarf ein zentrales Sicherheitskonzept für das Laufhaus und den Club. Die Parkfläche konnte über die Zufahrt des alten Parkplatzes vervierfacht werden und lag nun hinter den Häusern und war von der Straße aus nicht sichtbar. Jede Wohnung verfügte über ein Video-System im zentralen Dielenbereich und über einen Bildschirm neben der Tür konnten die Dienstleisterinnen Fotos und Infos den Besuchern im Treppenhaus darstellen und gleichzeitig die Besucher vor der Tür sehen. Eine einfache Küche gehörte zu jeder Dreier-WG. Alle Zimmer erhielten einen einheitlichen Boden und im Keller gab es einen großen Waschsalon. Ich hatte neben Mam nun noch vier Wachleute und zwei Putzfrauen beschäftigt. Ich erhielt kein Gehalt.
Die Frage der Finanzierung blieb indes offen. Ich hatte 165.000,- € Bargeld aus der Kassette und speiste diese nach und nach in den Club ein. Das grenzte an Geldwäsche, aber so wurde das erpresste Schwarzgeld nun doch noch versteuert. Acht Wochen nach Einreichung meiner Klage gegen Baumann erhielt ich meinen Titel und ließ die verbliebenen Autos pfänden und verkaufte an Ömer und Baum. Den SL verkaufte ich an den Restaurator und den verbleibenden Käfer auch. Den TT behielt ich zunächst. Die Finanzierung ließ daher wenig Spielraum für Extras. aber die Handwerker starteten bald.
Baumanns Gehilfen hatten indes meine Aussagen bestätigt und zum Teil Geständnisse abgelegt. Ich arbeitete viel und die Wohnung in Gregors altem Haus war oft voll mit Mam, Hassan, Ömer, Hakan, Mehmet, Ron und Jana. Also hatte ich die Küche vergrößert und ein Büro dort eingerichtet. Da wir nebenan genügend Spielzimmer haben würden, reservierte ich uns eine Wohnung.
Ich war gerade dabei die Baumann Akte zu schließen, als die Bürotüre leise geöffnet wurde. Ich nahm wahr, dass jemand hinter mich trat und blickte in Sylvias Gesicht. „Du hast Dich rar gemacht, viel zu tun?“, fragte sie. „Ich nickte überrascht. Die Eröffnung des Laufhauses stand unmittelbar bevor und gleichzeitig hatte die Staatsanwaltschaft die Anklagen gegen Baumanns Komplizen erhoben. Die Zuhälter würden lange einfahren. Vor drei Tagen hatte man Preisler tot in seiner Zelle gefunden. Er hatte sich selbst erhängt. Die Aufräumarbeiten an Baumanns Bunker waren noch im Gange und von meiner Befreierin fehlte jede Spur. Ich erklärte: „Morgen ziehen die ersten Mieterinnen ein.“ „Wieviel hast Du vermietet?“, fragte sie. „Vermietet sind 24 Zimmer, also acht Wohnungen, aber alle Zimmer sind voll.“ Sie runzelte die Stirn und ich erklärte: „Ein Teil der Frauen biete ich kostenfreien Unterschlupf vor ihren Zuhältern und sie können erst mal die Stimmung testen, ob sie bleiben und mieten wollen. Mit dem Club und den Mieterinnen komme ich geradeso hin.“ Sie nickte und fragte: „Warum tust Du das?“ Ich seufzte und sah weg. Leise sagte ich: “In Baumanns Kerker habe ich geschworen, den Menschen Gutes zu tun und diesen Frauen zu helfen wenn ich Dich jemals wieder sehe.“ Ich konnte sie nicht ansehen, aber sie kniete sich vor mich hin und nahm meinen Kopf zwischen ihre Hände. „Keine Wohnung mehr frei für mich?“, fragte sie „Doch!“, schluchzte ich, „Die Einliegerwohnung im Wohnhaus. 55 Quadratmeter für 410,- € warm, aber die Wohngegend und die Nachbarn sollen nicht die Beste sein.“ „Ich nehme sie wegen der Nachbarn. Wann kann ich einziehen?“ fragte sie.
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Annas Erlebnisse
Abiturentin Anna findet ihre Berufung
Anna
Updated on Nov 11, 2016
by Schreiberlein
Created on Nov 10, 2016
by Schreiberlein
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