Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 29 by Schreiberlein

Kommt es zu einem Einsatz gegen George?

Ja, und ich bin dabei.

Frau Münch erklärte kurz „Wir planen einen Zugriff auf dem Grundstück eines Waffenhändlers. Sechs von Ihnen sollen als leichte Mädchen getarnt auf das Gelände gelangen und den Kontrollraum in diesem Gebäude unter ihre Kontrolle bringen. Das Gebäude wird von acht Wachleuten bewohnt, wobei einer immer im Kontrollraum Wache hat und einer am Tor steht. Sie werden sich mit den Wachleuten amüsieren und diese überwältigen, dann den Kontrollraum übernehmen und das Eindringen des Einsatzkommandos damit verschleiern. Gibt es Freiwillige?“ Alle Frauen hoben die Hand. „Anna wird ihnen kurz erklären was Sie zu erwarten haben.“ Ich erklärte dass die Wachleute sehr ruppig über mich hergefallen waren und sich auch immer wieder gegenseitig anstachelten. „Sie werden Euch sofort betatschen und begrapschen. Die Blonden werden sie sich zuerst vornehmen wollen.“ Ich sah die Unsicherheit in den Augen der Frauen. Sie werden sich sicher zuerst streiten, wer wen mitnehmen kann und solange mit sich beschäftigt sein. Frau Münch unterbrach mich „Es ist also etwas Improvisation gefragt. Eine von Ihnen lenkt die Kerle ab und die anderen haben Zeit das Chaos zu nutzen und die Kerle zu überwältigen. Wer spielt freiwillig den Lockvogel?“ Alle Beamtinnen schauten betreten zu Boden und eine bleierne Stille breitete sich aus. Münch schaute von einer zur anderen. „Niemand?“ Ich schaute in betretene Gesichter. Diese Männer hatten mich auf jede erdenkliche Weise benutzt und gedemütigt und die Angst dieser Frauen war begründet. Ich sah, wie die zierliche junge Beamtin tief einatmete und den Blick heben wollte. Meine Stimme wirkte laut, schrill und nervös als ich sagte „Ich mache es!“. Alle sahen mich an. Münch schüttelte den Kopf „Das ist nicht möglich. Wir können Sie dieser Gefahr nicht aussetzen. Die Beamtinen …“ Ich unterbrach sie unhöflich „… werden die Sache schnell im Griff haben und die Männer werden nichts mit mir anstellen, was sie nicht schon getan haben.“ Die jungen Frauen schauten noch überraschter als Frau Münch. Die Bundespolizisten zogen sich zu einer kurzen Beratung zurück und schließlich kam einer wieder in den Raum. „Er nickte mir zu und verkündete „ Wir haben keine Zeit, eben haben unsere Techniker einen Anruf im Bordell aus dem Objekt registriert. Der Plan ist nicht schlechter als vorher. Sofort setzten sich alle in Bewegung und Frau Münch führte mich der Gruppe hinterher zu einem Mannschaftswagen. Ich sah mir die Frauen an. Keine sah wie eine Hure aus. Sie standen am Bus und erhielten gerade ihre Dienstwaffen. „Halt!“ rief ich, als die ersten einsteigen wollten. Alle schauten verdutzt. „In den Klamotten könnt ihr unmöglich antreten. Sie sahen sich gegenseitig an und erkannten, dass ich recht hatte.“ Münch hatte einen Einfall „Wir haben doch diesen Transporter mit der geklauten Ware sichergestellt, da war doch jede Menge an angemessener Kleidung dabei, oder?“ Der Dienststellenleiter Schneider nickte unglücklich und wir eilten Münch nach, die in einer Tür verschwand. im dahinterliegenden Raum stand ein großer Transporter. Sie öffnete eine Seitentür und die aus Kisten bestehende Ladung wurde sichtbar. Die erste Kiste wurde herausgezogen und geöffnet .Es waren billige Kleider, kurz und grell. Eine Kiste mit High Heels wurde entdeckt und geöffnet. Innerhalb weniger Minuten wandelte sich der triste Garagenraum in eine Umkleide. Die Frauen stiegen in Hotpants, knappe Oberteile und kurze Röcke. Ich fand ein schwarzes Strechkleid mit einem gewagten Schlitz und tiefen Dekolletee. Die zierliche blonde Beamtin Sylvia ließ stieg in einen knappen Ledermini und ein schwarzes Bustier. Schließlich waren alle versorgt und wir stiegen in den Bus. Die Dunkelheit von draußen wurde durch Taschenlampen erhellt und die Frauen schminkten sich und ordneten ihre vom Pferdeschwanz befreiten Haare. Frau Münch informierte uns, dass der Bus der Huren drei Kilometer vor dem Objekt angehalten worden war und die Damen nun gerade durch Einsatzkräfte befragt wurden. Wir erreichten kurz darauf den Bus und ein Bundesbeamter trat zu Münch und erklärte mir zunickend „Es ist so wie sie sagte, es wurden sechs Mädchen angefordert. Der Fahrer sagt, dass er immer bis zum Gebäude fahren muss und dort wartet. Den Bus hätten sie noch nie durchsucht.“ „Gut!“ sagte Münch. Die Beamtinnen verstauten Kabelbinder und Waffen in der knappen Bekleidung und ihre Uniformen und Schutzwesten in Taschen unter den Sitzen. Dann wurde der Fahrer instruiert sich wie gewöhnlich zu verhalten und keinen Laut zu geben. Als sich die Bustür schloss saß ich direkt hinter dem Fahrer und Sylvia, die zierliche kleine Beamtin saß neben mir. Sylvia war die ranghöchste Beamtin und hatte das Kommando.

Wird der Einsatz gelingen?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)