What's next?
Ich will sie
Was will ich heute Abend noch sein? Bens Frage hängt zwischen uns in der stickigen Club-Luft. Ich frage mich selbst. Seine Finger streichen über meinen Handrücken, ein langsamer, absichtlicher Kontakt, der mir den Atem raubt. Ich weiß genau, worauf er hinauswill – dieser Blick, diese Berührungen, die Art wie Lukas neben mir steht, als würde er jeden Moment wieder meine Haut berühren. Aber ich kann die Worte nicht aussprechen. Nicht so direkt.
Ich beiße mir auf die Unterlippe. Mein Blick wandert zu unseren Gläsern, wo sich das Eis bereits in dünnen Schichten auflöst. "Ich... weiß nicht genau", murmele ich endlich, während meine Finger nervös über die feuchte Oberfläche meines Drinks streichen. Die Antwort ist eine Lüge - wir alle drei wissen es befürchte ich.
"Wollen wir denn woanders hingehen, um es rauszufinden?" Fragt Lukas jetzt etwas direkter.
Die Mischung aus Neugierde und Alkohol brennt in mir. Beides drängt mich, einfach "Ja" zu sagen – zu allem, was sie vorschlagen. Ist das klug? Mein Verstand warnt mich, aber mein Körper, dieser fremde, vertraute Körper, den ich erst seit Stunden kenne, scheint schon entschieden zu haben. Ich spüre, wie meine Finger unwillkürlich um das Glas zucken, als würde ich nach Halt suchen.
Ich schaue ihn an und spüre, wie ich nicke. Es ist keine bewusste Entscheidung – eher eine körperliche Reaktion, die meinem Verstand davonrennt. Lukas' Augen leuchten auf, während Ben hinter mir ein leises, triumphierendes Geräusch macht. "Dann lass uns gehen", sagt Lukas mit einer Stimme, die wie rauchiger Whiskey über meine Haut fließt. Seine Hand findet meine, warm und fest, als würde er schon jetzt nicht genug von meiner Haut bekommen.
Lukas zieht mich vom Barhocker auf dem ich halb saß, seine Hand fest um meine, während Ben hinter uns die Gläser bezahlt. Der Weg durch den Club fühlt sich plötzlich endlos an – ein Gewirr aus schwitzenden Körpern und flackernden Lichtern, das mich orientierungslos macht. Dann steigen wir die Treppe hoch. Er drückt er die Tür auf, und kalte Nachtluft schlägt mir ins Gesicht.
Die kalte Nachtluft trifft mich wie eine Faust. Lukas' Hand ist noch immer fest um meine, seine Finger verschränken sich mit meinen, als würde er fürchten, ich könnte sonst wegfliegen. Hinter uns höre ich Bens Schritte auf dem Asphalt, gleichmäßig und selbstbewusst. Die Straße ist leer, nur vereinzelt flackern Laternen, deren Licht sich in Pfützen spiegelt.
„Die Wohnung ist nur drei Blocks weiter“, sagt er, während seine freie Hand schon die Schlüssel aus der Tasche fischt. Ich spüre, wie Ben leicht versetzt auf meiner anderen Seite stumm neben uns her läuft.
Die Treppen knarren unter unseren Schritten als wir die Haustüre passiert haben. Lukas geht voraus. Schlüssel klirren, ein Schloss schnappt auf. Lukas tritt in die Wohnung, aber anstatt das Licht an zu machen, dreht er sich zu mir und zieht mich mit einem Ruck zu sich. Seine Hände greifen nach meinem Gesicht, kalt von der Nachtluft, doch sein Mund ist heiß, als er mich küsst – kein zögerndes Abtasten mehr, sondern eine klare Besitzergreifung. Seine Zunge dingt fordernd in meinen Mund.
Die Tür fällt hinter uns ins Schloss, ein dumpfes Klacken. Lukas' Kuss brennt noch auf meinen Lippen, seine Hände gleiten von meinem Gesicht runter in Richtung meiner Hüften, als ich plötzlich von hinten herumgedreht werde. Ben – ganz Bart und kühle Hände – packt mein Kinn, bevor ich protestieren kann. Sein Kuss hat jetzt auch mehr Absicht. Ich fühle mich wie ein Spielball zwischen ihnen, jeder Zug eine neue Überraschung. Wann, denke ich, muss ich mich eigentlich entscheiden? Würde ich Ben oder Lukas nehmen?
Die Hände der beiden beschränken ihrer Berührungen jetzt nicht mehr auf Taille, Hüfte, Schultern und Gesicht. Immer wieder streifen sie jetzt auch an meinen Brüsten und meinen Po entlang.
Lukas' Hände sind plötzlich an meinem Kleid, die Finger graben sich in den dünnen Stoff, während Ben von hinten meinen Reißverschluss nach unten zieht. "Warte—", versuche ich zu sagen, aber mein Atem stockt, als Ben meinen Nacken mit Zähnen markiert. Ein Schauer jagt mir den Rücken hinunter, während mein Kleid über meine Schultern gleitet.
Das Kleid gleitet an mir hinunter, ein seidiger Wasserfall aus blauem Stoff, der sich zu meinen Füßen auf dem Holzboden ausbreitet. Ich stehe da – nur noch in Spitzenunterwäsche und den verdammt hohen Heels – und fühle mich gleichzeitig nackter und geschützter als je zuvor. Ein Klater Luftzug von einem offenen Fenster streicht über meine Haut, lässt meine Brustwarzen unter dem Spitzen-BH hart werden, während ich zwischen den beiden Männern im engen Flur stehe. Wir haben es gerade einmal drei Meter über die Schwelle geschafft.
Lukas' Finger gleiten unter die Träger meines BHs. Seine Hände gleiten wieder unter den Trägern hervor und folgen ihnen weiter nach unten, wo sie bald meine brüste erreichen. Nur der Stoff des BHs trennt seine Hände von meinen Brüsten. Mein Herz schlägt bis in meinen Hals.
Bens Hände gleiten langsam an meinen Lenden entlang. Seine Finger zeichnen jede Kurve nach. Die verspielten Schnüre meines Strings spannen sich unter seiner Berührung. Ich spüre, wie sich meine Muskeln unwillkürlich anspannen, nicht aus Ablehnung, sondern weil mein Körper noch nicht gelernt hat, sich dieser Art von Berührung hinzugeben.
Vorsichtig zeichnet er nun auch die Rundungen meines Pos nach.
Lukas’ Daumen streicht über den Spitzenrand meines BHs, wo der Stoff auf meiner Haut einschneidet. Seine Bewegungen sind langsam. „Du zitterst“, stellt er fest, was mich noch mehr zum Erröten bringt. Seine andere Hand schiebt sich von hinten unter meinen BH, kühle Finger gegen meine erwärmte Haut – ein Kontrast, der mich erschauern lässt. Vorsichtig massieren seine Hände das weiche Gewebe. Es fühlt sich so viel besser an wenn er es macht, verglichen mit meinen eigenen Brührungen von heute Mittag.
Bens Druck von hinten gegen meinen Po schiebt mich vorwärts, bis meine Brüste sich gegen Lukas' Brust pressen. Der plötzliche Kontakt lässt mich die Luft anhalten. Mein Gesicht gräbt sich in den Stoff, während sich meine Finger automatisch in das Material krallen. Ich fühle mich wie ein Schiff im Sturm, zwischen ihnen hin- und hergeworfen, aber Lukas' Mund auf meinem ist ein Anker. Sein Kuss ist fest, fast fordernd, aber nicht grob.
Ich spüre Bens Mund an meinem Nacken. Einige Küsse, jeder einzelne ein Stück tiefer als der zuvor. Seine Lippen sind warm und leicht rau, ein Kontrast zu den kühlen Fingerspitzen, die jetzt meine Schultern umfassen. Der erste Kuss landet genau auf dem Wirbel, wo mein Haaransatz endet – ein flüchtiger Kontakt, der mich zusammenzucken lässt. Der nächste folgt tiefer, genau an der empfindlichen Stelle hinter dem Ohr, wo sein Atem meine feinen Härchen zum Beben bringt. Beim dritten Kuss öffnet sich sein Mund leicht, seine Zunge zeichnet einen feuchten Strich über meine Wirbelsäule, während seine Hände langsam von hinten meine Brüste umfassen.
Lukas' Hände, die während des Kusses meinen Po gefunden haben, wandern in entgegengesetzter Richtung zu Bens Küssen an meinem Körper hoch. Seine Finger graben sich für einen Moment noch fester in meine Hüften, bevor sie langsam die Kurven meiner Taille hinaufgleiten. Jede Berührung hinterlässt eine Spur aus elektrischen Schauern, die sich mit den warmen Wellen vermischen, die Bens Lippen auf meiner Wirbelsäule hinterlassen. Es fühlt sich an, als würde ich zwischen ihnen zerrissen werden – nicht schmerzhaft, sondern auf eine Art, die mich atemlos macht.
Bens Hände gleiten langsam meine Schenkel hinab, kühle Finger gegen meine erwärmte Haut, während seine Lippen bereits meine Taille erreichen. Ich spüre, wie sich mein Körper unwillkürlich nach hinten lehnt, direkt gegen ihn, während Lukas seine Lippen von meinen löst und mit seinem Mund seinerseits an meinem hals abwärts wandert. Die Doppelberührung lässt mich die Luft anhalten – ein elektrischer Schock, der mir die Knie weich macht.
Seine Küsse gleiten tiefer in mein Dekolleté, jedes Mal ein Stück weiter hinab, während seine Hände auf meinen rippen verharren. Ich muss mich gegen ihn stützen, denn von hinten drückt Ben mich unnachgiebig vorwärts, sein Mund jetzt am Bund meines Strings. Seine Hände kneten meinen Po mit einer Entschlossenheit, die mich erröten lässt, während ich zwischen ihnen gefangen bin – Lukas' Atem heiß auf meiner Haut, Bens Bart kratzend gegen meinen unteren Rücken.
Lukas' Küsse gleiten weiter hinab. Seine Lippen sind warm, aber nicht heiß – ein steter Kontrast zu der Hitze, die unter meiner Haut pulsiert. Ich spüre, wie meine Muskeln unter seinen Berührungen zucken, unwillkürliche Reaktionen dieses neuen Körpers, den ich noch nicht vollständig verstehe. Beide knien jetzt, Lukas vor mir, Ben hinter mir, ein menschliches Dreieck auf dem kalten Holzboden.
Lukas’ Küsse wandern weiter nach unten, bis seine Lippen schließlich das schwarze Dreieck meines Strings berühren. Der Stoff ist dünn und seine Berührung brennt wie Feuer durch das Material hindurch. Ein unwillkürliches Zucken lässt mich zurückschrecken – nicht aus Ablehnung, sondern weil die Intensität der Empfindung mich überwältigt. Mein Körper ist noch so neu, so unerforscht, dass jede Berührung überraschend intensiv ist.
Doch Ben missversteht meine Reaktion. Sein Bart kratzt gegen meinen unteren Rücken, als er sein Gesicht plötzlich zwischen meine Backen vergräbt. Der unerwartete Druck lässt mich nach Luft schnappen, während seine Hände sich fest um meine Hüften krallen. Es öffnet sich sein Mund leicht, und ich spüre seinen Atem, heiß und feucht, durch den dünnen Stoff meines Slips. Die Doppelberührung – Lukas’ sanfte Lippen vorne, Bens fordernder Mund hinten – lässt meine Knie zittern und ein hohes Stöhnen presst sich erstickt aus mir.
Die Welt um mich verschwimmt zu einem Dunst aus Berührungen, Gerüchen und diesem verdammten Zittern in meinen Knien. Lukas' Finger krallen sich jetzt in die Seitennähte meines Slips, ziehen den Stoff nach unten, Millimeter für Millimeter, während die Zungen der beiden weiter an Ort und Stelle verweilen. Dann gleitet der Slip runter. Ich nehme nicht mehr wahr, wie er meine von den Heels umklammerten Knöchel erreicht, da die Zungen der beiden jetzt meine Haut direkt berühren.
Die Luft steht still. Lukas’ Atem streicht heiß über meine blanke Haut, während sich seine Finger in meine Schenkel graben. Meine Hände krallen sich in seine Haare, nicht um ihn wegzuziehen, sondern um ihn fester an mich zu pressen. Ich will mehr von ihm. Mehr von seiner Berührung.
Ich stöhne, während beide Zungen mich verwöhnen – eine vorn, eine hinten. Lukas‘ Zunge zeichnet langsame Kreise, bevor sie sich fokussiert, ein punktgenauer Druck, der mich keuchen lässt. Hinter mir ist Ben weniger geduldig, sein Bart kratzt gegen meine Haut, während er meine Backen auseinanderdrückt, um besser dranzukommen. Es ist zu viel und doch nicht genug, ein endloser Kreislauf aus Verlangen und knapper Erfüllung.
Bens Zunge, die mich bis jetzt nur oberflächlich verwöhnt hat, dringt nun forschend in meinen Anus vor – ein scharfer, feuchter Stoß, der mich zusammenzucken lässt. Sein Griff um meine Hüften wird fester, hält mich im Moment des Zurückweichens fest, während seine Zunge sich wieder zurückzieht, nur um gleich noch tiefer vorzudringen. Die Bewegung ist nicht sanft, aber auch nicht brutal – eine präzise Grenzüberschreitung, die mich zwischen Schock und Begierde gefangen hält.
Die Doppelberührung lässt mich erstarren. Mein Körper spannt sich an, ein instinktiver Widerstand gegen diese fremde Intensität, aber ihre Hände halten mich fest. Lukas’ Finger graben sich in meine Schenkel, während Bens Griff um meine Hüften kein Entkommen zulässt. Ich bin gefangen in diesem Netz aus Berührungen, das mich fesselt und gleichzeitig befreit.
Es fällt mir schwer, regelmäßig zu atmen. Ich kämpfe zwischen abgehacktem Stöhnen eher um Luft. Lukas' Zunge zuckt auf meiner empfindlichsten Stelle, während Bens Griff mich wie ein Schraubstock hält. Jeder Atemzug wird zum Kampf – zu flach und ich ersticke, zu tief und ich verliere die Kontrolle über meine zitternden Muskeln. Die Luft bleibt mir in der Kehle stecken, als Lukas plötzlich mit seinen Lippen nach meiner Klitoris tastet und saugt, gleichzeitig wie Bens Finger meinen Anus öffnet. Ein erstickter Laut entweicht meinen Lippen, halb Schmerz, halb Ekstase.
Die Berührung verschwindet so plötzlich, wie sie kam – Bens Mund löst sich von mir, lässt mich unvollendet zittern, während die kühle Luft über die feuchte Stelle streicht. Ich höre Schritte, die sich entfernen, dann eine Schublade, die knarrend aufgezogen wird. Lukas lässt nicht nach, seine Zunge malt weiterhin langsame Kreise, während seine Finger meine Schenkel umklammern, als würde er spüren, dass ich jeden Moment zusammensacken könnte. Meine Knie sind weich wie Butter, meine Oberschenkel zittern unter der Anstrengung, mich aufrecht zu halten.
Die Heels graben sich in den Holzboden, als ich mich instinktiv nach vorn lehne, Lukas' Haare zwischen meinen Fingern verknotend. Jede Bewegung seiner Zunge lässt mich stöhnen. Dann höre ich Ben zurückkommen.
Ich sehe mich nach ihm um.. Lukas’ Mund löst sich von mir, sein Atem strömt heiß über meine nackte Haut. „Entspann dich“, murmelt er, während seine Finger meine Schenkel massieren. Mein Blick findet Bens Hände– ein Fläschchen Gleitgel und etwas Metallisches, das im schwachen Licht glänzt.
Das Glitzern des Metallteils fesselt meinen Blick – ein glatt polierter Kegel mit einem breiten, flachen Ende, der in Bens grober Hand unwirklich wirkt. Sein Daumen fährt langsam über die glänzende Oberfläche, während er sich hinter mich stellt.
Ben sucht kurz meinen Blick – eine stumme Frage in seinen dunklen Augen, ein letztes Schlupfloch für meinen Widerstand. Doch mein Nicken ist kaum mehr als ein Zucken meines Kinns. Lukas steht vor mir auf und seine Hand umschließt meinen Nacken von hinten und er küsst mich, während das Metall des Kegels mich berührt, wo eben noch Bens Zunge war. Die Kälte des Materials lässt mich zusammenzucken, ein scharfer Kontrast zur Hitze meines Körpers. Mir entfährt ein Stöhnen, das Lukas als Einladung nimmt mir einen tiefen Zungenkuss zu geben. Ich schmecke mich. Eine leichte säure die mich noch mehr anmacht. Schnell weicht die Wahrnehmung der kühle des Metalls dem Gefühl von Dehnung. Ich merke wie meine Muskulatur langsam aufdehnt. Ich kann den Kuss von Lukas nicht erwidern. Mein Mund steht offen und ich versuche das intensive Gefühl des Eindringens zu verarbeiten.
Plötzlich überwindet der Plug den letzten Widerstand und gleitet gänzlich in mich. Ein verschluckter Schrei löst sich aus meiner Kehle, verwandelt sich aber sofort in ein kehliges Stöhnen, als die Kälte des Metalls von meiner inneren Hitze verschluckt wird. Mein Körper zuckt wie unter einem elektrischen Schlag, jeder Muskel spannt sich an, während ich mich instinktiv nach vorne gegen Lukas pressen muss. Seine Arme fangen mich auf, halten mich fest, während sein Mund sich wieder auf meine presst - ein rauer Kuss, der mir den Atem nimmt.
Dann dreht Lukas mich herum, seine Hand fest an meiner Hüfte, während Ben mir seine Hand reicht. Ein ungeschicktes Trio, das sich in Richtung des nächsten Zimmers bewegt – meine Heels verhaken sich kurz in dem String, der an meinen Knöcheln hing. Der Plug in mir verschiebt sich bei jedem Schritt, ein steter Druck, der mich atemlos macht. Bei den ersten kleinen Schritten rutscht der String endgültig von meinen Knöcheln, ein seidiger Widerstand, der dann nachgibt. Der Stoff fällt lautlos zu Boden, ein schwarzer Schatten auf dem hellen Holz, während ich zwischen ihnen weiterstolpere, nackt bis auf die Highheels, den BH und den glitzernden Plug.
Der kurze Moment in dem mir die Situation bewusst wird ist surreal. Meine beiden Begleiter noch vollkommen bekleidet, während ich zwischen beiden nahe zu nackt den Raum wechsel. Ich bin unglaublich erregt und aufgeregt.
Der Flur endet abrupt an einer Tür – ich stolpere fast über meine eigenen Füße, als Ben sie mit einem Fußtritt aufstößt. Wir verzichten abermals darauf das Licht anzumachen.
Bens Hand löst sich von meiner, und mit einer flüssigen Bewegung zieht er sein Shirt über den Kopf. Das dünne Baumwollmaterial gleitet an seinen Armen hoch, enthüllt einen Körper, der im fahlen Licht der Straßenlaterne wie gemeißelt wirkt. Schatten spielen über die definierten Konturen seiner Brust, betonen jeden Muskelstrang, der sich unter der Haut spannt. Sein Atem hebt den Brustkorb gleichmäßig, während sein Blick mich festhält – ein stummer Dialog zwischen uns, der mehr sagt als Worte es könnten. Die Laterne draußen wirft ein streifiges Muster durch die Jalousien, malt tigerhafte Streifen über seine Haut, die sich mit jedem Atemzug verschieben.
Dann spüre ich Lukas hinter mir. Seine Finger finden den Verschluss meines BHs mit der Selbstverständlichkeit eines Mannes, der weiß, was er tut. Ein leises Schnappen durchbricht die Stille, gefolgt vom kaum hörbaren Rascheln des elastischen Materials, das sich lockert. Die Träger fallen mir von den Schultern, kitzeln über die Haut, bevor der gesamte BH sich langsam nach vorne schiebt – ein langsamer Abgang, bei dem jeder Millimeter ein neues Stückchen Haut freilegt. Die kühle Luft des Zimmers streicht über meine Brüste, lässt die Spitzen hart werden, während ich zwischen ihnen stehe – Ben vor mir, halbnackt und aufmerksam, Lukas hinter mir, dessen Atem warm meinen Nacken trifft.
Ich stehe da zwischen ihnen – nackt bis auf die Heels und den Plug – und spüre, wie meine Unsicherheit mich lähmt. Was wollen sie von mir? Was erwartet Lukas, der jetzt meinen Nacken mit seinen Zähnen markiert und die knöpfe seines grünen Hemdes öffnet, während Ben sich inzwischen oberkörperfrei vor mir auf die Bettkante gesetzt hat. Mein Atem geht zu schnell, fast hektisch, als ich begreife, dass ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll. bin ich jetzt Lara, die sich von zwei Männern gleichzeitig verführen lässt? Die Diskrepanz zwischen meinem alten Ich und diesem neuen Körper macht mich schwindelig.
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