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Chapter 40 by Schreiberlein

Führt uns die Spur weiter?

Ja, zum Straßenstrich.

Um 05:00 Uhr wurde ich geweckt und machte mich fertig. Es gab ein Mini-Frühstück und einen Kaffee, Dann rannte ich zum Bus und betrat gegen 05:40 Uhr die Wache. Dem Strom der Kollegen folgend fand ich die Umkleideräume und legte die Uniform aus meiner Sporttasche an. Einige der Kollegen und Kolleginnen musterten mich neugierig. Um 05:55 Uhr meldete ich mich beim Wachleiter Herrn Schlachter zum Dienst. Er freute mich zu sehen und begrüßte mich. Er teilte mir mit, dass ich Beate zugeteilt sei und einiges weitere, was ich schon wusste. Er wünschte mir eine gute Zeit und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ich wartete vor Beates Büro bis sie um 06:20 Uhr erschien und mich abholte. Wir fuhren den ganzen Vormittag zu zweit Streife und es war entsetzlich langweilig. Dann zeigte sie mir die einschlägigen Straßenstrichbereiche. Selbst um kurz nach Mittag warteten hier viele Dienstleisterinnen auf Kunden. Sobald wir auftauchten verschwanden die Kunden und die Frauen schimpften. Ich nahm die Karte und bat Bea mir die Trauerweide zu zeigen .Bea war überrascht, dass ich schon einschlägige Lokalitäten kannte. „Die Trauerweide ist eine Ausfallstraße und hier gibt es viele Pendler und Berufskraftfahrer. Woher kanntest Du dieses Revier?“ „Moni hatte eine Monatskarte bis hierher in ihren Sachen.“ log ich. Bea nickte „Hier haben wir nicht nach ihr gefragt, weil wir annahmen, dass sie eher Stadt einwärts bleiben würde.“ Wir hielten an einer Bushaltestelle an. Ich zeigte ihr die Karte mit den Busverbindungen des regionalen Verkehrsverbundes. „Die 140 fährt von der Riemannstraße bis genau hierher und in der Gegenrichtung zurück.“ Sie nickte „Sehr gut recherchiert! Frau Kommissar-Anwärterin“ lobte sie mich. Eine Prostituierte stand etwa 150m voraus am Straßenrand, unschlüssig ob sie bleiben oder verschwinden soll. „Hast Du ein Bild von Moni dabei?“ fragte ich und Bea nickte und wies auf eine Mappe auf dem Rücksitz. Ich nahm die Mappe und Bea nahm eine Fotografie heraus, die an der Innenseite der Mappe mit einer Büroklammer befestigt war. Drei weitere Bilder gab sie mir auch. „Ich fahre jetzt auffällig zurück und Du gehst zu dem Mädchen und befragst sie. in fünf Minuten hole ich dich bei dem Mädchen wieder ab. Wir schauten auf die Uhr und ich stieg aus. Hinter der Bushaltestelle ging ein Waldweg in die ungefähre Richtung der Frau und ich lief direkt diesen Weg entlang, während Bea mit Blaulicht in entgegengesetzter Richtung davon brauste. als ich auf Höhe der Frau war sah ich, dass sie am Eingang eines einmündenden Waldweges stand. Weiter im Wald standen vier weitere Frauen und hörten mich nicht kommen, bis ich sie ansprach. Ich hatte zwar die Uniform, aber keine Dienstkappe aufgesetzt. Daher dauerte es einige Sekunden bis sie die Wappen und Abzeichen erkannten. Ich blieb ruhig und versuchte sie direkt auf Englisch anzusprechen denn es schienen Osteuropäerinnen zu sein. „Bleiben sie ruhig, niemand möchte ihnen etwas tun. Es ist alles in Ordnung. Diese Frau ist verschwunden, haben Sie sie gesehen? Sie betrachteten das Bild von Moni und wurden nun neugierig. „Sie hat hier an der Straße gestanden und ist verschwunden.“ „Ja, Moni!“ sagte eine der Frauen. Sie nickte auch bei den anderen drei Frauen und ich notierte alles. Die Frauen waren ängstlich und eingeschüchtert und unzureichend ernährt, ihre Haut war schlecht. Als Bea in den Wald weg einbog blieben sie aber stehen. Bea gegenüber waren sie sehr reserviert. Und wir erreichten nichts mehr. Ich verabschiedete mich von den Frauen und schüttelte jeder die Hand. Dann fuhren wir weiter Stadtauswärts. „Wohin führt die Straße?“ fragte ich. „Industriepark Nord, dort endet unser Bezirk. Warum verschwinden nur einzelne und andere nicht? fragte Bea. „Konkurrenz!“ antwortete ich. Wieder war Bea überrascht. „Konkurenz?“ Ich sah mir die Bilder der Frauen an. „Das sind Frauen , die auch in Häuser arbeiten könnten. Die stehen normal nicht an der Straße. Also treibt etwas sie an die Straße und dort werden sie eingesammelt.“ Bea stimmt mir zu. Dem gehen wir morgen nach. Sie wendete und wir fuhren zur Wache zurück. Ich bat Bea mich morgen an einer Bushaltestelle aufzunehmen und ich ließ die Uniform auf der Wache und machte einige dringende Erledigungen.

Habe ich an meine Sicherheit gedacht?

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