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Chapter 20

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Irina kommt aus dem Bad

Das warme Wasser half Irina, sich zu entspannen und sich allmählich an die Situation zu gewöhnen. Die beiden Orks hatten offenbar nicht die Absicht, den Raum zu verlassen, während sie badete. In ihren langen roten Roben standen sie unbeweglich wie Säulen links und rechts des Ausgangs und schauten ihr ungerührt zu. Im Vergleich zu den schlimmen Befürchtungen, die die junge Frau gehegt hatte, als sie abgeführt wurden, war dies sogar eine einigermaßen erträgliche Entwicklung der Dinge.

Die drehte den beiden den Rücken zu und schaute sich nicht um, während sie sich gründlich wusch. Auf diese Weise konnte sie sich einreden, allein zu sein.

Schwieriger wurde es, als sie fertig war und der Moment nahte, an dem sie das Becken verlassen musste. Sie gewann etwas Zeit dadurch, dass sie sich nach hinten lehnte und bis zum Hals im Wasser liegend treiben ließ. Sorgsam achtete sie darauf, ihren Rücken nicht zu sehr durchzudrücken, damit ihre Brust unter der Wasseroberfläche blieb und die Spitzen ihres üppigen Busens bedeckt blieben.

Doch ewig konnte sie den Augenblick der Wahrheit nicht hinauszögern. Ein ungeduldiges Räuspern zeigte an, dass die Wächter ihre Absicht durchschaut hatten. Sie ergab sich in das Unvermeidliche, nahm einen tiefen Atemzug und richtete sich auf. Schritt um Schritt stieg sie aus dem Teich, immer mehr ihrer weißen Haut enthüllend. Nur unzulänglich gelang es ihr, die peinlichsten Stellen ihrer drallen Weiblichkeit mit den Händen zu bedecken. Den Blick wandte sie dabei schamhaft zur Seite, um den beiden Beobachtern nicht in die Augen schauen zu müssen.

Nachdem sich ihr Körper in der warmen Quelle aufgewärmt hatte, traf sie die frische Luft in der Höhle wie ein Eishauch. Gänsehaut überzog sie von Kopf bis Fuß und überall stellten sich die feinen Härchen auf. Besonders misslich empfand sie, dass ihre Brustwarzen noch stärker auf die Kälte reagierten und sich binnen Sekunden groß und hart aufrichteten, sich dabei dunkler färbten, bis sie wie reife, bissfeste Himbeeren auf den hellen Hügeln thronten.

Einer der Männer reichte ihr ungerührt ein Tuch und sie begann dankbar, sich abzutrocknen. Konnte sie sich dabei doch wieder abwenden und ein wenig ihrer Würde zurückgewinnen.

Selbstvertrauen und Zuversicht wurden leider wieder erschüttert, als ihr neue Kleidung gegeben wurde. Sie hatte gehofft, ihr altes Kleid anziehen zu können. Selbst schmutzig und an diversen Stellen zerrissen wäre es ihr bedeutend lieber gewesen als alles, was sie bisher bei den Orks gesehen hatte. Doch das Teil, das man ihr gab, war völlig unvorstellbar. Irina konnte sich kaum dazu durchringen, es als Kleidung zu bezeichnen. Es auch noch anzuziehen, war unmöglich. Sie drückte das feuchte Handtuch an sich und schüttelte vehement den Kopf.

Einer der Priester reichte ihr ein Etwas aus Lederriemen, Schnallen und Nieten, das man bestenfalls als Geschirr oder Gurtzeug bezeichnen könnte. Wie ein Mensch so etwas tragen sollte, war Irina schleierhaft.

„Du bekommst das oder gar nichts“, knurrte ihr Gegenüber.

Sie rang noch ein paar Minuten mit sich, dann nahm sie es entgegen. Offensichtlich gab man ihr keine andere Wahl. Nachdem sie die Gurte und Schlaufen ein paar Mal hin und her gedreht hatte, meinte sie schließlich verstanden zu haben, wie es gedacht war. Sie stieg hinein und zupfte und zerrte so lange an den Riemen und Bändern, bis die wesentlichen Stellen ihrer Anatomie zumindest einigermaßen zugedeckt waren. Schmale Lederstreifen liefen über ihre Nippel und ihre Vagina, verbunden mit anderen Schnüren, Kettengliedern und Schleifen.

Allerdings fragte sie sich, was mit ihren empfindlichen Körperteilen geschehen würde, wenn sie sich in dieser Aufmachung bewegen sollte und das raue Leder anfing, daran zu scheuern.

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