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Chapter 21
by
daimon
Will Liesi follow her?
Das Zaudern hat ein Ende (22. März)
Mit einem „Ach, was solls!“ ergriff Liesi Simones Hand.
Diese war froh, dass der Weg bis zu ihrer Wohnung kurz war. Nicht genügend Zeit für weitere Grundsatzdiskussionen. Hoffte sie zumindest.
„Wo gehen wir jetzt eigentlich hin? Zu dir?“
„Ja, ein Hotel kann ich mir nicht leisten.“
Simone war die Bemerkung ausgerutscht, ehe sie sich über deren Doppel- oder eher Eindeutigkeit klar geworden war.
„Eine arme Studentin also. Ich weiß nicht, aber diese Sache wird mir immer unheimlicher.“
Simone reichte es langsam mit den Bedenken ihrer Begleiterin. Sie blieb abrupt stehen und wollte sie schon anfauchen, als sie in die feixenden Augen Liesis blickte. Am liebsten hätte sie ihr das gemeine Grinsen aus dem Gesicht geschlagen. Aber nur einen Moment lang, dann …
„Du …“
Der dritte Kuss war der bislang ausführlichste. Die beiden Mädchen versanken, rochen, schmeckten einander. Ihre Körper hatten die Kommunikation übernommen.
Da riss sie ein „Habt ihr keine Wohnung?“ aus ihrer Verzückung.
Die Frauen trennten sich **** und hielten nach dem Störenfried Ausschau. Liesi war fuchsteufelswild. Simone stellte überrascht fest, dass sie schon vor ihrem Haus standen.
„Wisst ihr eigentlich, dass **** in diesem Haus wohnen? Lesbisches Gesindel!“
Als die geifernde Frau aus dem Eingang trat, stürzte sich Liesi auf die gut gekleidete Gestalt.
Sie pflanzte sich wütend vor ihr auf und schien knapp davor, sie anzugreifen.
„Halt, Liesi, nicht!“
Die Angesprochene wandte sich zur ihrer wild fuchtelnden Freundin, dann hörte sie das gackernde Lachen der homophoben Schlampe und ballte wieder ihre Fäuste.
„Liesi, das ist meine …“
Die war allerdings nicht mehr aufzuhalten. Das Lachen war zu viel. Sie erhob ihre Hand.
„Nicht so stürmisch meine Liebe! Simone, meinst du wirklich, dass du mit soviel Temperament fertig wirst? Warum stellst du uns nicht vor?“
Liesi versuchte, sich aus dem festen Griff der überraschend starken jungen Frau zu befreien.
„Das ist meine Schwester, Sandra.“
Sandra ließ die Hand los und Liesi trat zurück. Sie blickte Simone fragend an.
„Na du hast ja eine schöne ****!“
„Also wirklich. Das war doch nur ein Scherz. Das Problem mit euch sexuell fixierten LGBTQlern ist, dass euch jeglicher Humor abhandengekommen ist.“
„Humor? Weißt du, wie oft ich von irgendwelchen homophoben Arschlöchern blöd angegangen werde? Wie viele von uns gemobbt oder auf offener Straße zusammengeschlagen werden?“
„Schon gut, ich wollte niemanden verletzen. Noch weniger wollte ich euch stören.“
Liesi schwieg schmollend. Simone wollte zu ihr, sie umarmen, doch irgendwie hatte sich ein Spalt zwischen ihnen aufgetan.
„Es tut mir wirklich leid. Ich geh dann wohl lieber. Ich wollte meinem Schwesterchen nur das hier geben.“
Simone nahm die Visitenkarte auf der nur Juliette und eine Telefonnummer stand.
„Sie war sehr beeindruckt gestern, soll ich dir ausrichten. Das bin ich übrigens auch, beieindruckt, meine ich.“
Mit dieser Äußerung ließ sie einen lasziven Blick über Liesi gleiten.
Sie wartete keine weitere Antwort ab und stöckelte auf eine wartende Limousine zu.
„Machts gut ihr beiden! Und lasst euch nicht mehr stören!“
Simone ging jetzt zu Liesi, die verdattert mit tiefrotem Gesicht dastand. Sandras Blick war ihr durch und durch gegangen.
‚Schlampe vielleicht. Aber homophob? Ganz sicher nicht!‘ dachte sie bei sich.
„Also, wo waren wir stehengeblieben?“ sagte sie laut.
Da war wieder das Lächeln, das Simone seit ihrem ersten Treffen in der Bäckerei nicht mehr aus dem Sinn ging. Sie war unendlich erleichtert, als Liesi die ihr gereichte Hand nahm und quasi über die Kluft sprang, die sich schnell schloss.
„Sollen wir nicht lieber zu mir gehen? Wer weiß, welche Monster aus deiner Verwandtschaft da oben noch lauern?“
„Sandra ist kein Monster. Sie hat nur … na ja … einen etwas speziellen Humor.“
„Und dein Freund? Der, der dich gestern so rangenommen hat?“
„Der ist auf Geschäftsreise.“
„Weiß er, dass du …?“
„Was meinst du?“
„Na ja, dass du mit anderen …“
„Er ist mein Freund, aber wir sind nicht exklusiv. Wir kennen uns schon lange. Waren vorher einfach beste Freunde. Platonisch meine ich.“
Inzwischen waren sie in ihrer Wohnung angekommen. Simone unterdrückte jeglichen Reflex der Hausfrau oder Nesthüterin und machte keinerlei Anstalten, das Chaos in ihrer Wohnung zu beschönigen.
„Möchtest du einen Kaffee? Etwas anderes?“
„Etwas anderes wäre mir definitiv lieber.“
Mit diesen Worten entledigte sie sich in einer Geschwindigkeit ihrer Kleidung, die Simone überraschte.
Als diese sich aus ihrer engen Jeans schälte, und beinahe hinfiel konnte sich Liesi eine schnippische Bemerkung nicht verkneifen.
„Ich sag’s ja, blödestes Kleidungsstück überhaupt so eine Hose.“
„Dein Humor ist dem meiner Schwester gar nicht so unähnlich. Sollte mir zu denken geben.“
„Bin ich denn so unsensibel? Ist diese Hose ein Teil deiner Identität, den ich beleidigt habe?“
Liesi war offenbar noch nicht über die Begegnung mit Sandra hinweg. Es war besser, endlich Taten sprechen zu lassen.
Die beiden nackten Mädchen küssten sich, torkelten, stolperten über Keidungsstücke und anderen Unrat, der am Boden herumlag und landeten schließlich im ungemachten Bett. Jetzt geschah, worauf Simone gehofft hatte, Liesi übernahm die Initiative.
Sie ging es quälent langsam an. Simone begann sich Sorgen zu machen, ob ihre Gespielin sie genauso begehrte wie sie sie. Wie sonst war es möglich, dass sie ewig mit ihren Haaren spielte, ihre Nasenspitze küsste und diese Pausen mit den langen, tiefen Blicken. Ein Teil von ihr sehnte sich nach forschem männlich forderndem Sex.
Andererseits ließ ihr die langsamere Gangart Zeit, sich an die ungewohnte Situation zu gewöhnen. Sie genoss die Berührungen, auch wenn sie bislang unerträglich flüchtig und wie zufällig waren. Es war weniger eine Eroberung als eine Einladung.
Als eine der Knospen, die Liesis sehr frauliche Brüste in ihr Gesichtsfeld kam, griff sie danach, fühlte zum ersten Mal das weiche und doch straffe Fleisch eines anderen Mädchens. Sie knetete, zwirbelte die dunkelrosa Warzen, die sich sogleich zu schrumpeligen Rosinchen zusammenzogen.
Dann verlagerte sich ihre Geliebte, führte eines ihrer Knöspchen an Simones Mund. Diese nahm zum ersten Mal, seit sie ein Säugling war, einen Nippel zwischen die Lippen. Zuerst saugte sie an ihrem neuen Spielzeug, dann peitschte sie zärtlich mit der Zungenspitze darüber, dann streichelte sie die Warze mit ihrer gesamten Zungenfläche. Als sie ganz leicht zubiss zuckte ihre Geliebte zunächst zurück, drückte ihre Brust aber sogleich wieder vertrauensvoll gegen ihren Mund.
Liesi war unterdessen nicht untätig. Vorsichtig, um ihre in der lesbischen Liebe unerfahrene Freundin nicht zu verschrecken, hatte sie begonnen, sich deren Brüsten zu widmen. Die zarten Tittchen waren leicht mit einer Hand zu umfassen und ließen sich herrlich kneten. Die erfahrene Liebhaberin sah bald, worauf sie gewartet hatte, die ersten Zeichen starker Erregung. Da waren zusammengezogenen Brustwarzen, die deutliche Rötung von Brust und Hals. Dabei hatte sie noch gar nicht richtig begonnen, die Kleine zu verwöhnen. Als letzten Test griff sie dem inzwischen brav an ihrer Brust nuckelnden Mädchen zwischen die leicht gespreizten Beine.
Die Reaktion war sehenswert. Simone quietschte und hob ihr Becken, als Liesi ihre erfreulich angefeuchteten Finger zurückziehen wollte. Diese folgte der Aufforderung und begann leicht durch die völlig haarlose Spalte zu fahren. Simone hätte beinahe in Liesis Warze gebissen und stöhnte laut auf.
Zögerlich gab Simone die Brust der Freundin frei, als ihr diese zärtlich über die Wange strich. Erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit öffnete sie die Augen. Die üppigen blonden Haare umgaben sie wie ein Zelt. Die blaugrünen Augen verschwommen, als sich das Gesicht näherte. Ganz leicht nur berührten die Lippen ihren Mund. Liesi zog sich leicht zurück und beobachtete den entzückenden erwartungsvoll geöffneten Mund. Sie strich ihr mit dem Finger über die Lippen, dann küsste sie ihren Hals, den Eingang des Tales zwischen ihren Brüsten. Dann ein leichter Hauch über ihrer linken Brustwarze, während zärtliche Finger sich um ihre rechte kümmerten. Das Saugen löste in Simone heftige Gefühle aus, die die geschickte und unglaublich bewegliche Zunge noch steigerte.
Liesis Hand hatte währenddessen niemals den Schritt ihrer Geliebten verlassen. Bemüht, den Höhepunkt der Freundin noch etwas hinauszuzögern, mied sie deren Klitoris. Das schien Simone nicht zu gefallen, die ihr Becken mit heftigen rhythmischen Bewegungen nach oben warf und versuchte, sich mit ihrer Perle an der Hand der Freundin zu reiben.
Simone sog zischend die Luft zwischen ihren zusammengebissenen Zähnen hindurch, als sie einen kalten Lufthauch auf ihrer plötzlich verwaisten Brust spürte. Dann ein Kuss auf ihrem Nabel. Liesis Zunge eine feuchte Spur bis zu ihrem Allerheiligsten und dann war es endlich so weit. Unerträglich lange verharrten die Lippen über ihrer Perle, die schon längst zu allem bereit unter ihrem Häubchen hervorgekommen war. Sie spürte ihre Nähe, fühlte ihren Atem. Simone war erstarrt. Nur ein leichtes Zittern ging durch den Körper.
Liesi bekam die Ungeduld ihrer Liebsten zu spüren, als sich eine kräftige Hand in ihre Haare krallte und ihr Gesicht nach unten drückte. Liesi konnte kaum noch atmen, so stark wurde sie in die klitschnasse Scham gedrückt. Sie wurde von Geruch und Geschmack der anderen Frau überwältigt, als diese begann, sich an ihrem Gesicht zu reiben.
Simone hatte genug vom raffinierten Liebesspiel. Es machte ihr herzlich wenig, ob sie sich an der Zunge, Nase oder woran auch immer rieb. Endlich kam ihre Erlösung und der Griff in Liesis Haaren lockerte sich.
Diese erhob sich und wischte sich mit der Hand den Mädchenschleim aus dem Gesicht.
„Du hast es wohl nicht so mit Vorspiel, oder?“
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Das Milieu hat viele Gesichter
Erlebnisse junger Dirnen
Mehrere Mädchen begeben sich mehr oder weniger freiwillig ins horizontale Gewerbe. Diese Geschichte ist ein genehmigter Spinoff von "Eine Karriere im Rotlichtbezirk" von Jarl66 https://chyoa.com/story/Eine-Karriere-im-Rotlichtbezirk.34775
Updated on Dec 14, 2025
by daimon
Created on Mar 16, 2021
by daimon
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