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Chapter 75
by
Bitbuster
Frauen
Wie man(n) es macht ...
„Wie hieß der Film? Täglich grüßt das Murmeltier?“ waren seine ersten Gedanken, als Patrick wie immer geweckt wurde.
Nach der Morgenroutine prüfte er kurz sein Postfach, welches leer war.
„Gut, dann jetzt ins Labor“
Auch hier führte ihn sein Weg routinemäßig als erstes in das Büro von Sophia, bevor er sich umziehen würde.
„Guten Morgen“
„Guten Morrrrrrgen“ schnurrte sie ihn an.
„Oh, gut geschlafen?“
„Das auch. Heute soll in der Besprechung entschieden werden, ob wir mit dem Schiff oder per Shuttle nach Nepoka fliegen“
Sophia erklärte ihm, dass dort große Mansilvorräte lagern müssten.
„Proben haben wir noch keine?“ fragte er nach.
„Sollten heute noch eintreffen. Wie war denn dein Abend gestern?“
Patrick erzählte von dem Fest und vom Treffen mit Jenny.
Sophia hörte aufmerksam zu und meinte dann „Ja, Blödmann“
„Wieso?“
„Manchmal bist du empathisch, wie ein Sack Steine“ seufzte sie.
„Ja, danke. Und warum?“ fragte er nach und zog dabei die Stirn kraus.
„Warum du so bist, weiß ich nicht.“ meinte sie und grinste dabei.
Patrick ignorierte die Antwort.
„Ich hatte sie doch gefragt, ob sie zum Fest wollte. Hätte ich sie in mein Quartier einladen sollen? Wäre wohl etwas aufdringlich. Sie wollte doch alleine sein.“
„Eben nicht. Auf die Idee, ihr vorzuschlagen, noch etwas im Aboretum zu bleiben bist du offensichtlich nicht gekommen.“
„Warum sollte ich? Sie wollte doch weg von dort.“
„Nein, sie wollte dich nicht langweilen“
„Jaja, kein Mann wird Frauen je verstehen können“
„Das kann gut sein“ dabei lächelte sie und nickte zur Bestätigung mit dem Kopf.
„Also sie sagt, dass sie gehen möchte, meint aber, dass sie lieber geblieben wäre?“
„In dieser Situation und in dem Kontext schon, ja.“
„Ja gut ... und was soll ich jetzt machen?“
„Dich umziehen?“ und wieder grinste sie etwas.
„Hast Du heute einen Clown gefrühstückt, oder was?“
„Nein, zwei“ antwortete sie und musste laut loslachen.
„Kann es sein, dass du wieder deine 'heiße' Woche hast?“
„Noch nicht, aber du wirst der erste sein, der es erfährrrrrrrt.“. Sie rollte mit den Augen und machte mit der Hand eine neckisch, kratzende Bewegung in der Luft.
„Ja ist gut. Kannst Du bitte mal ernsthaft sein, wenn ich dich schon um einen Rat frage?“
„Natürlich, Entschuldigung“ und es klang, als wenn es ihr wirklich etwas leid tat, wie sie sich gerade verhalten hatte. „Ich an deiner Stelle würde jetzt einige Tage abwarten, vielleicht das Wochenende nutzen und sehen, was passiert. Ich hingegen würde jetzt zu ihr gehen, auch wenn sie gerade im Dienst ist, und fragen, wann und wo wir uns wieder treffen wollen. Aber das wäre eben meine Reaktion. Wie Du das lösen möchtest, kannst nur du entscheiden.“
Er überlegte.
„Hm, es stört dich nicht, wenn ich mal eben zu ihr gehen würde?“
„Natürlich nicht, hol' sie dir, Tigerrrrrr.“
Patrick holte tief Luft, nickte und verließ dann Sophias Büro.
In der Tür zum Gang stieß er fast mit Koshiko zusammen, die ihn kopfschüttelnd hinterher sah.
Auf dem Deck 8 wimmelte es von Sicherheitspersonal, was nicht weiter verwunderlich war, da hier die Übungsräume und auch das Büro der SO zu finden waren.
Durch den Computer erfuhr Patrick, dass sich Jenny gerade in einem der Umkleideräume befand.
Langsam ging er zum dem Raum und wartete im Gang in der Nähe der Tür.
Wie es der Zufall wollte, sah er, wie Thea ihr Büro verließ und in seine Richtung ging.
„Hallo, guten Morgen. Was machst Du denn hier?“ fragte sie.
„Ich … äh … ich warte auf Jenny.“
„Oh, verstehe, hat sie es geschafft“ Thea lächelte „sie hat Schichtende und sollte sich gleich umgezogen haben“
„Was geschafft? Ihre Schicht?“ hakte er nach.
„Ja, ihre Schicht“ Thea nickte und ging schnell weiter „Ich muss zum Lager, bis später mal.“
Noch bevor er über den Satz nachdenken konnte, stürmte Jenny aus der Umkleide.
„Oh, Hallo“ stoppte er sie.
„Hallo“ sagte sie gedehnt „Was machst Du denn hier?“
„Ich hatte auf dich gewartet, weil, also, wollte fragen, wann und wo wir uns wieder treffen wollen?“ sagte er viel hektischer und aufgeregter, als er es hätte fragen wollen. _„Mist, du bist doch kein Teenager mehr“ _ärgerte er sich über sich selbst.
„Oh, ähm...“ sie überlegte und spürte, wie sie dabei rot wurde „vielleicht am Freitag Nachmittag? Wieder im Aboretum? Diesmal würde ich dann etwas zu Essen und **** mitbringen.“
„Klar... ich meine ... natürlich, sehr gerne.“
„Gut, ich lasse Dir die Uhrzeit per Computer zukommen, ok?“
„Ja“ dabei nickte er und ärgerte sich wieder etwas über sich selbst.
Mit schnellem Gang verschwand Jenny an der nächsten Abzweigung und er ging in die andere Richtung zu den Turboliften.
„Und?“ fragte ihn Sophia, als er wieder in ihrem Büro stand.
„Habe einen Termin für Freitag Nachmittag“
„Puuuh“ machte sie und atmete dabei tief aus „Einen Termin hast Du mit der KS oder dem Käpt'n. Mit Jenny hast du ein Date.“
„Ein Date ist doch auch nur ein Datum in einer anderen Sprache.“
„Rendezvous?“
„Auch andere Sprache“
Sophia schaute ihn fast hypnotisch an. „Fickvorbereitungstreffen?“
Jetzt musste Patrick lachen.
„Ja, Blödmann, foppen kann ich mich alleine“ meinte sie gespielt ärgerlich und konnte sich ein Schmunzeln kaum verkneifen, weil sie erkannte, dass er es nun war, der sie neckte.
„Poppen?“ fragte er nun wieder bewusst falsch nach.
„Auch das.“
Beide lachten laut und Sophia stand von ihrem Sessel auf.
„Komm mal her“
Kaum stand er vor ihr, als sie ihn umarmte und fest an sich drückte.
„Du doof“
„Du auch“
Schnell drehte sie ihren Kopf und steckte ihre Zunge in sein Ohr.
„Ehj“ machte er „Du weißt, dass ich das nicht mag“
„Stimmt“ antwortete sie mit einem breiten Grinsen. „Da muss die böse Miezekatze wohl bestraft werden“
„Oh, fängst du jetzt auch damit an?“
Sophia schaute ihn etwas verständnislos an.
„So wie Thea?“
„Nein, ganz bestimmt nicht, ich bin dann doch eher die Schmusekatze, aber mit der muss man auch viel Zeit verbringen, sehr viel Zeit.“
„Schon recht“ antwortete er und kniff ihr in den Hintern.
„Ohhh ... böserrrrrr Katerrrrr“ schnurrte sie.
„Passend zur bösen Miezekatze“
Beide lachten wieder und Patrick verließ das Büro, um sich umzuziehen.
Fund
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Eine Reise durch Zeit und Raum
Eben noch auf der Erde und jetzt schon im All
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