More fun
Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 8 by Reyhani Reyhani

Wohin geht Pia?

Vormittags-Bummel

Ich habe beschlossen, die kleine Einkaufsstraße unseres Viertels hinunter zu bummeln. Am Vormittag, wenn alle noch in der Schule oder im Betrieb sind, ist in der Regel noch nicht so viel los. Außer Studenten sind meist nur ein paar Rentner unterwegs. Die alten Herren noch erschöpft, falls sie Familienbesuche gemacht haben, die Damen so süß aufgekratzt, was der Tag wohl noch bringt.

Vor dem Haus stoße ich fast mit zwei jungen Männern zusammen: blond, durchtrainiert, schwarze Hosen, kurzärmlige, weiße Hemden mit den obligatorischen Namenschildern. Sie wollen sich mit mir über die Schönheit von Gottes Schöpfung unterhalten. Ich lehne höflich ab, denn ich habe andere Pläne. Kurz überlege ich, ob ich die beiden direkt hoch zu Mama schicke. Doch dann erinnere ich mich an das Vorstellungsgespräch. Es macht vielleicht keinen guten Eindruck, wenn Mama mit frischbesamten Löchern dort auftaucht.

Auf der Bank vor dem Haus sitzt Kowalski zusammen mit einem anderen alten Knacker. Sie **** Bier und rufen den beiden muskulösen Christen zu, es mal bei Frau Meier zu versuchen. Die sei auch ein beeindruckendes Werk Gottes ... von 150 Kilo. Ich hoffe, die beiden Jungs sind wirklich im Zeichen der Barmherzigkeit unterwegs. Die alte Frau Meier könnte sicher ein bisschen Zuwendung gebrauchen. Und vielleicht wird sie darüber ja auf ihre alten Tage noch gläubig.

Ich verdrücke mich schnell, während Kowalski seine Scherze treibt. Ich habe keine Lust, mir noch mal die Nippel zerquetschen zu lassen. Es gelingt mir, unbemerkt um die Ecke zu verschwinden. Glück gehabt. Die Einkaufsstraße ist, wie zu erwarten, mäßig belebt. Aber die meisten Geschäfte sind schon geöffnet. Nach den Betriebsversammlungen am Morgen ist jetzt eine ruhige Zeit, bis am Nachmittag die größeren Aktionen für das Publikum beginnen. Doch alle Geschäfte haben zumindest ihre Sextag-Schaufenster enthüllt. Da gibt es jetzt schon was zu sehen, auch wenn man gar nichts kaufen will.

Im Fenster des Dessousgeschäfts steht wie in den letzten Jahren das rote Sofa. Darauf hat die Besitzerin in einer schwarzen Korsage und schwarzen Seidenstrümpfen Platz genommen und versucht sich in lasziven Posen. Man kann dort am Sextag tolle Rabatte bekommen, wenn man bereit ist, sich selbst eine Weile aufs Sofa zu setzen. Wenn man sich im Schaufenster ficken lässt, ist es sogar fast ganz umsonst.

Papa hat mir geholfen, eine schöne Erstausstattung zu ergattern. Er hat seinen Chef mitgebracht, der mir unbedingt gratulieren wollte. Ein älterer, weltgewandter Herr im teuren Anzug. Nach den ruppigen Jungs auf meiner Schulfeier hat er mich wie eine Prinzessin behandelt. Da sind wir schnell runter, ich habe mir im Geschäft was ausgesucht und Papa hat von draußen fotografiert. Vielleicht kommt Papas Chef heute Nachmittag wieder vorbei, um Bella zu gratulieren. Dann suche ich das Teil noch mal raus. Ich habe zwar etwas zugelegt aber da es nur aus ein paar Riemen besteht, müsste es noch passen.

Ich schlendere weiter. An der Ecke ist ein Klempner mit Traumbad-Showroom, da muss ich auf jeden Fall kurz ins Fenster gucken. Außer in Notfällen geht am Sextag niemand auf Montage. Ich habe Glück und grade steht ein junger Monteur im Schaufenster. In diesen kleinen Betrieben muss jeder mal ran, da kann man auch Pech haben und den alten Chef oder die Sekretärin erwischen. Offensichtlich macht dem Jungen das Posen auch noch Spaß. Als er sieht, wie ich vor dem Fenster stehenbleibe, flext er seine Brustmuskeln nur für mich.

Außer einem bis unten geöffneten Blaumann trägt er nichts. Sein Schwanz steht wie eine Eins. Es ist ja noch früh am Tag, vielleicht hat er noch nicht mal etwas einwerfen müssen. Er ist groß, viel größer als Bens. Da hätte ich schon Schwierigkeiten, ihn in meinen Po zu bekommen. Aber ich will ihn ja sowieso in meiner Muschi, damit der Sextag auch für mich endlich richtig beginnt.

Gibt es irgendeinen Vorwand, den Laden zu betreten? Mir fällt nichts ein. Die Frau um die 40, die sich an mir vorbeidrängelt, hat solche Probleme offenbar nicht. Kurz darauf verschwindet der junge Monteur aus dem Schaufenster und wird durch ein blonde, junge Frau mit Pferdeschwanz ersetzt. Unsicher versucht sie sich etwas aus dem Schritt zu wischen. In ihrem Blaumann ist schon ein verräterischer, feuchter Fleck. Ich versuche, sie durch einen Daumen hoch aufzumuntern, doch ich bin auch ein bisschen neidisch. Ausbildungsbeginn: Die ist gut versorgt. Ich mache mich auf den Weg zu meinem Lieblings-Coffeeshop. Da hole ich mir zum Trost erst einmal meinen gratis Sextag-Latte.

Vorher komme ich noch am Ärztehaus vorbei. Wie gewöhnlich ist heute kein Publikumsverkehr. Die Praxen nutzen den Tag für Teamevents und um die neuen Präsentationsfotos zu erstellen. Im Schaukasten im Eingang hat mein Zahnarzt noch einmal die vom letzten Jahr aufgehängt, bevor die neuen am Nachmittag enthüllt werden. Ich erkenne den Cumshot auf die makellosen Zahnreihen meiner Ärztin wieder. An das Foto von Aylin, der jungen, türkischen Sprechstundenhilfe, erinnere ich mich auch noch. Sie sitzt mit weit geöffneten Beinen in einem Zahnarztstuhl, so dass ihre pinke Pussy gut zur Geltung kommt. Wie es Vorschrift ist, trägt sie ein weißes Kopftuch zum Sextag. Ist sie dieses Jahr wieder dabei oder ist sie schon in der Babypause?

Das Fenster des Coffeeshops ist eher bescheiden. Die Aushilfe auf dem Barhocker starrt gelangweilt in ihr Handy. Aber die Sextag-Uniform der Mädels ist ganz süß: brustfreies, bordeauxrotes Mieder, kurzes Röckchen in derselben Farbe und dazu weiße Kniestrümpfe. Jetzt bemerkt mich das Mädel im Schaufenster, sie lächelt und öffnet dazu die Beine. Ihre Spalte wird von einem Muffin verdeckt, der vorne auf dem Barhocker steht. Gleichzeitig winkt sie mit einem Kaffeebecher. Super, offenbar ist das Gratisangebot erweitert worden. Und mal sehen, ob sich so früh am Tag auch schon ein bekanntes Gesicht zeigt.

Wem begegnet Pia?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)