Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 9
by
Reyhani
Wem begegnet Pia?
Jule, Schwanz Eins und Zwei
Gleich am Eingang treffe ich meine alte Schulfreundin Jule, die hier arbeitet. Sie hält ein Tablett mit Muffins so vor die Brust, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hin greifen soll.
„Hey, Pia, schön dich zu sehen. Nimm einen und hol dir auch deinen Sextag-Kaffee. Für uns ist alles gratis heute.“
Ich habe Jule schon länger nicht gesehen. Sie sieht blendend aus. Ihre lockigen, roten Haare sind kaum zu bändigen und umrahmen ihr volles Gesicht mit der Stupsnase und den vielen Sommersprossen. Jule ist ein bisschen auf der fülligeren Seite, was durch die Vorbereitung auf den Sextag noch verstärkt wird, aber das steht ihr. Besonders an den schweren Titten und am Hintern macht sich der zusätzliche Speck gut.
„Auf einen Kaffee habe ich spekuliert und einen Muffin nehme ich auch gerne“, begrüße ich sie. Der Zuckerguss ist genauso weiß, wie Jules Busen. „Wie läuft's denn bei dir? Bist du aufgeregt? Du hattest am Zweiten und Dritten ausgesetzt wegen des Babys, nicht?“
„Am dritten bin ich schon wieder eingestiegen, aber nur halbtags. Heute ist der Kleine endlich groß genug, über Nacht in der Krippe zu bleiben. Es ist mein erster voller Sextag. Ich freu mich so, wieder dabei zu sein“, strahlt mich Jule an. „Leider ist noch nicht viel passiert. Ich habe später Tischdienst, da geht vielleicht mehr. Am meisten freue ich mich auf die Party heute Abend bei Jannik.“
„Tröste dich, mein Sextag ist bis jetzt auch noch ausbaufähig. Hast du denn keine Cousins oder Onkel? Und hier, tut dein Chef nichts für seine Angestellten? Der sieht doch eigentlich so aus, als ob er alle seine Aushilfen auf einmal zum Frühstück verspeist.“
Ich schiele zu dem Hünen hinter der Theke. Er trägt zwar ein weißes Hemd mit Fliege in Bordeaux und hat einen akkurat frisierten Bart. Trotzdem denke ich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, dass er eher in eine Motorradkneipe gehört als in ein Café.
„Nur Cousinen“, seufzte Jule. „ ... und die Nachbarn haben noch nicht auf dem Schirm, dass ich wieder dabei bin. Was Karl angeht, er sieht zwar nicht so aus, aber mein Chef ist in der Beziehung überfürsorglich. Bei der Teambesprechung heute Morgen durfte ich maximal seinen Schwanz kurz lutschen. Zur behutsamen Wiedereingewöhnung, sagt er. Er würde mich nie ficken, denn ich bin so was wie eine Tochter für ihn. Als ich noch jünger war, hat er eine Saison bei uns gewohnt, um meine Mutter runter zu bringen. Seitdem sehen wir uns regelmäßig. Weißt du, über ihn habe ich diesen Job bekommen.“
Ich bin gerührt und sehe Karl gleich mit ganz anderen Augen. Diese Art von Mitbewohner gibt es in meiner **** ja nicht, weil Papa sich um Mama kümmert, wenn sie die Hormone nach dem Sextag absetzt. In den vergangenen Jahren habe ich zwar auch die Hilfe von Freunden beansprucht, aber die sind natürlich nicht gleich bei uns eingezogen. Mitbewohner sind für mich immer nur faule Schmarotzer gewesen. Dass das auch so einen schönen Effekt haben kann wie bei Jule und Karl, das habe ich bisher nicht gewusst.
Karl hat wohl gespürt, dass wir von ihm gesprochen haben. Er kommt zu uns, kneift Jule freundschaftlich in die linke Brust und fragt mich, was ich trinke. Den Sextag-Latte lasse ich mir natürlich nicht entgehen und bald kehrt er mit einer großen Tasse zurück: eine Menge Milchschaum, Karamellsoße und obendrauf schwimmen zwei weiße Marshmallows.
„Karl, kann ich nicht mal richtig bedienen?“, schmollte Jule ihren Chef an. „Hier am Empfang ist es echt langweilig. Ich hatte noch gar nichts von meinem Sextag.“
„Na gut, aber fang langsam an. Im Separée ganz links am Fenster sitzt ein Student mit Laptop, der hat lange nichts bestellt. Aber mach mir keine Schwierigkeiten, die Bestimmungen für Arbeitnehmerinnen in der bevorzugten Reproduktionsphase sind echt streng. Nicht mehr als drei Penetrationen innerhalb von zwei Stunden. Danach Pause, mindestens eine halbe Stunde nach einer vaginalen Besamung. Ich kriege immer diese Horrorbroschüren vom Bevölkerungsministerium, wo ausgebreitet wird, wie viele Befruchtungen durch Stress im Beruf verhindert werden. Da fühlt man sich schon fast als Verbrecher, wenn man junge Frauen wie euch überhaupt einstellt.“
Jule verdreht nur die Augen und drückt ihrem Chef das Tablett in die Hand. Zusammen gehen wir zu den mit Stellwänden zum Sextag improvisierten Separées. Ich werde mir ein ruhiges Plätzchen suchen, meinen Latte genießen und vielleicht kann ich noch ein wenig mit Jule plaudern, wenn sie ihre Bestellung abgearbeitet hat.
„Fröhlichen Sextag! Kann ich euch noch was bringen?“, fragte Jule, denn im Separée sitzt nicht einer sondern gleich zwei junge Männer in unserem Alter zusammen auf einem Sofa. Sie diskutierten über etwas auf dem Bildschirm des Laptops, der vor ihnen auf dem niedrigen Tischchen aufgebaut ist.
„Nein, schon gut, wir müssen eh gleich los“, meint der große Blonde mit der umgedrehten Basecap ohne aufzublicken.
„Schade, dabei haben wir so leckere Sextag-Angebote. Sicher, dass ihr nichts wollt?“
Jetzt schaut er doch hoch und mustert Jule genau.
„Okay, ’nen schnellen Espresso, aber dann muss ich wirklich los.“
„Du bleibst dabei, kein Feiertag für dich?“, wendet er sich an seinen Freund. „Die mit den Titten macht uns bestimmt gerne zwei Espressos und die andere Fotze ist ja auch noch da.“
„Mensch Alter, hab ich doch erklärt, mein Onkel bringt mich um. Musste schwören, dass ich mich an die Gebote halte, sorry.“
„Hi, die Fotze heißt übrigens Pia“, mische ich mich ins Gespräch der beiden ein. „Darf ich mich kurz zu euch setzen? Dann kann ich vielleicht später noch kurz mit Jule, den Titten, sprechen.“
„Ja gerne“, grinste der etwas kleinere mit den schwarzen Haaren. „Schwanz eins ist Tim, Schwanz zwei ist Can. Aber leider zurzeit außer Dienst.“
Mir gefällt sein Humor und ich setze mich in den Sessel neben ihn. Irgendwie kommt er mir bekannt vor. Ich will ihn grade fragen, da kommt Jule mit der Bestellung zurück. Ich nehme einen Schluck von meinem Latte – wie immer fantastisch. Aber ich bin skeptisch, ob Jule mit der kleinen Tasse, die sie bringt, auf ihre Kosten kommt.
Wie wird der Espresso serviert?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
#Sextag
Die Geschichte eines Feiertags in einer nahen Paralelwelt
https://chyoa.com/story/Sexw%C3%BCnsche.6565 dieses ist die Geschichte, die ihr dazu lesen solltet. Sie war die Inspiration für diese Geschichte. danke an https://chyoa.com/user/JeffStarkmann
Updated on Apr 23, 2025
by JackTheWolf
Created on Mar 21, 2024
by JackTheWolf
- 222 Likes
- 32,106 Views
- 46 Favorites
- 13 Bookmarks
- 36 Chapters
- 12 Chapters Deep
Comments moved below the chapter.
Comments