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Chapter 5 by The Pervert
Was geschah damals ?
Sie suchte Arbeit und fand Ärger.
Sashiira hatte ein langes Kleid aus einfachem blauen Stoff an, das an der Taille von einem dicken Seil zusammengerafft wurde. Sie trug einfache Sandalen aus Holz und Kordel. Der einzige Schmuck den Sie hatte war ein breiter kupferner Reif an ihrem Oberarm. Dabei handelte es sich um ein Teil das Sie sich nach ihrer Ankunft in der Stadthalle besorgt hatte. Jeder der keinen festen Beruf und eine feste Anstellung hatte bekam einen Armreif, auf den er aufzupassen hatte. Wenn derjenige Arbeit fand und sein Arbeitgeber zufrieden war konnte er sich in eines der fünf leeren Felder bei bestimmten Schmieden ein Zeichen einprägen lassen. Arbeitete er immer bei demselben Herren durfte dieser alle halbe Jahre ein Zeichen einprägen lassen. Arbeiten bei unterschiedlichen Herren konnte schneller zu einem Zeichen führen, aber die wenigsten waren bereit vorschnell eines zu vergeben. So konnte also nach etwa Zweieinhalb Jahren ein voller Ring abgegeben werden. Wer einen solchen vorweisen konnte hatte das Recht sich in der Stadt niederzulassen und als dessen Bürger auch die Rechte und den Schutz der Stadt Hestailaman in Anspruch nehmen zu dürfen.
Sashiiras Weg hatte Sie in das Viertel Pertener geführt wo viele kleinere Werkstätten und Läden zu finden war. Sie war weder dumm noch scheute Sie schwere Arbeit, weshalb Sie sich eine Stelle erhoffte bei der Sie genügend Lohn für eine einfache Unterkunft erhoffte. Sashiira hatte die Hoffnung auf ein gutes, anständiges Leben schon Begraben. Ihr würde es genügen ein Dach über dem Kopf, genügend Nahrung, ein zweites Kleid und Schuhe für den Winter zu besitzen.
Sie hatte schon eine Reihe Läden und Werkstätten besucht, aber niemand schien die dürre Junge Frau gebrauchen zu können. Ein Böttcher der grade Eichenplanken für ein neues Fass zuhobelte schaute Sie lange an, dann machte er Ihr ein Angebot, das Sie befürchtet hatte und ablehnte. Er schien enttäuscht schickte Sie aber in eine Gasse wo ein angeblicher Freund von Ihm eine Putzhilfe für seinen Laden suchen würde.
Sashiira dankte Ihm und suchte die Gasse auf. Sie war eng und dunkel und endete nach mehreren Windungen an einer hohen Mauer. Zwar gab es hier drei kleinere Läden, aber keinen wie ihn der Böttcher beschrieben hatte. Sashiira war schon öfter verspottet worden, und so schrieb Sie auch dieser Episode keine weitere Bedeutung zu, aber als Sie zurückgehen wollte, versperrten drei dreckige Burschen ihren Weg.
Die drei sahen sich ähnlich so das Sashiira Sie sofort als Brüder einschätzte, womit Sie auch recht hatte. Die Forellis hatten sich auf sämtliche dunklen Geschäfte spezialisiert, die es gab. Vom Schmuggel und Handel mit allem was Geld brachte wie auch Sklaverei, bis zu **** - Die Forellis waren dabei. Und wehe dem der Sie betrügen wollte.
Im Moment waren Sie auf Mädchenfang, denn ein Reicher Mann aus der oberen Stadt wollte seinen Harem auffrischen. In diesen Geschäften waren Sie also derzeit unterwegs, und Sashiira schien Ihr nächstes Opfer werden zu sollen. Die Brüder waren alle ziemlich gross, etwa 1,82m, schlank mit breiten Schultern. Ihre Gesichter sahen eingefallen aus, da Sie alle dem Schlofar-Kraut zusprachen das zwei von ihnen sogar jetzt kauten. Dadurch wirkten Ihre Gesichter alt und ungesund, und ihre Zähne waren braun was man durch die zurückgezogenen Lippen gut sehen konnte. Ihre Haare waren hellblond und zerzaust.
Einer trug einen Sack über der Schulter und ein Seil in der Hand. Der mittlere stand barhändig herum, hatte aber zwei Messer im Gürtel. Der dritte hielt ein gedrehtes Tuch in den Händen. Sie mussten aus der einzigen Tür hier gekommen sein, denn um Sashiira war nur Mauerwerk. Die drei grinsten, und die beiden Schlofar-Kauer spuckten gelegentlich auf den Boden. Eingehend betrachteten Sie Sashiira, die zwar Angst hatte, aber bisher noch jede Situation gemeistert hatte. Nicht zuletzt deshalb weil Sie Kämpfen konnte und kräftiger war als man Ihr ansah. Nicht nur einmal hatte Sie auf der Suche nach Arbeit einen Schmied auf seine Bemerkung er suche jemanden der kräftig arbeiten könne verblüfft als Sie seinen Amboss hochgehoben und durch die Werkstatt getragen hatte. Ausserdem war Sie schnell. Leider waren die Umstände hier sehr ungünstig. Es war dunkel, die Gasse war eng und es gab absolut nichts hier, nicht mal einen losen Stein den Sie als Waffe hätte gebrauchen können.
So wie die drei da standen und Sie grinsend musterten schienen Sie auch keine Bedenken zu haben wenn Sie schreien würde. Sonst hätten Sie sich nicht so viel Zeit gelassen.
„Hübsches Gesicht," meinte der mittlere schliesslich. „Aber ziemlich dürr. Die hat ja nicht mal Titten."
„Doch, doch, Bruma. Ich sehe welche. Immerhin hat Sie schöne lange Haare." meinte der Tuchhalter.
„Ihre Beine sind auch so dürr. Wie Bohnenstangen. Glaubt Ihr wirklich das der ... das er Sie nehmen wird ?"
„Wenn Sie hinter den anderen steht wird er Sie schon nehmen. Er kann Sie ja noch etwas mästen bevor er Sie fickt." erwiderte Bruma, der mittlere.
„Also Mädchen, Du kannst es dir leicht oder schwer machen. Entweder Du steigst selber in den Sack, dann werden wir dich bei uns eine weile unterbringen und dann kommst Du in die Obhut eines reichen Mannes, wo Du ein ziemlich angenehmes Leben haben wirst, - wenigstens eine Weile. Solange Du dich von dem Herrn ohne Gegenwehr bumsen lässt.
Oder Du wehrst dich ! Dann werden wir dich zwar auch mitnehmen, aber Du wirst in einem nicht mehr so guten Zustand demselben Herren angeboten. Sollte er dich tatsächlich nehmen hast Du unverschämtes Glück. Wahrscheinlicher ist es aber, das Du von uns an eine der Hafenkneipen verscherbelt wirst wo der Wirt dich täglich von mindestens 20 der dreckigsten Typen die Du dir nur vorstellen kannst bespringen lassen wird.
Also, was ist dir lieber ?"
„Wenn Du schreist kriegst Du auffe Fresse." ergänzte der linke Typ.
Welchers der tollen Angebote nimmt Sashiira an ?
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