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Chapter 4 by The Pervert

Eine dieser Frauen ?

Sashiira

In diesen Zeiten zu überleben war schwer. Besonders wenn man versuchte halbwegs ehrlich zu sein. Schon immer waren die ehrlichen ausgenutzt worden und hatten besondere Mühe ihr karges Leben erträglich zu gestalten, denn: Es war früher so und es wurde heutzutage höchstens schlimmer, aber der ehrliche wurde niemals reich. Und selbst für das notwendigste konnte man kaum aufkommen.

Sahiira gehörte zu den ehrlichen, und Armen. Sie war eine Bettlerin, die lediglich statt nach Almosen nach Arbeit suchte. Sie wollte arbeiten und dafür bezahlt werden statt auf zufällige Gefälligkeiten angewiesen zu sein, aber Sie fand selten anständige Arbeit.

Mit 25 Jahren gehörte Sie zu den Frauen die oft schon als zu alt für die meisten Arbeiten angesehen wurden.

Auch wirkte Ihr Körperbau nicht so als würde Sie lange, harte Arbeit aushalten. Sie war mit 1,70m relativ gross für eine Frau, wog aber nur etwas über 70 Grans (ca 50 kg.). Sie war ausgesprochen schlank, hatte eine unverschämt schmale Taille und kleine, feste Brüste. Ihr längliches Gesicht war schmal und zeigte keine Fettpolster unter dem Kinn oder den Wangen. Dabei hatte Sie ein hübsches Gesicht mit grossen Augen und einem schön geschwungenen Mund. Währe Sie nicht zweimal gebrochen worden, hätte Sie auch eine hübsche Grade Nase gehabt, aber auch so machte Sie das Gesicht interessant. Etwas ganz besonderes waren ihre Augen. Sie waren von einem kräftigen ins blaue gehenden Violett. Das Haar das Ihr Gesicht einrahmte war fast hüftlang und von feurigem rot. Zwar war Sie stolz auf ihre Haare, aber der Zweckmässigkeit halber trug Sie meistens einen Zopf oder band die Haare zu einem Knoten den Sie unter eine Stoffkappe versteckte. Trotzdem schaffte es immer eine verfilxte Strähne ihr rechts vor dem Gesicht zu hängen.

Ihre Arme waren dünn und auch ihre Beine waren obwohl wunderbar geformt und grade, den meisten Männern zu dünn. Ihr Bauch war flach und man konnte fast ihre Rippen zählen. Ihre spitzen kleinen Nippel wahren Braun, so wie ihre Haut auch nicht so bleich war wie die vieler anderer Bewohner der mittleren und nördlichen Inseln.

Diese Schlankheit war keinesfalls Sashiiras Wille, sondern lag einfach daran, das Sie seit frühester Jugend selten genug zu essen bekommen hatte. Nur einmal vor einiger Zeit hatte Sie fast ein Jahr lang gut gelebt. Sie hatte regelmässig zu essen bekommen und entwickelte bald eine Figur, das Ihr die Burschen ob alt oder **** hinterher schauten. Damals war Sie auch gut gekleidet gewesen. Sie war Hübsch genug um den feien Damen eine Konkurrenz sein zu können. Doch das war Vergangenheit.

Jetzt lebte Sie auf Elaiana, einer kleinen Insel mit der grossen Stadt Hestailaman, etwas unten links von der Mitte des Inselreiches Aarandor.

Die Hälfte der Insel war bebaut. Eine grosse Stadt mit dicken hohen Mauern zum Meer hin und felsigen Wänden im inneren der Insel machten Sie zumindest bisher uneinnehmbar. Und es hatten schon einige Versucht gegeben die Stadt zu erobern. Denn hier gab es zwei Dinge von hohem Wert.

Einmal gab es Handwerker mit grossen Fertigkeiten und mit durch die Jahre aussergewöhnlich vielfältig eingerichteten Werkstätten. Das grosse Herz von Malakari, ein mechanisches Gebilde das die tausend wichtigsten Himmelskörper und Sterne im Astrororum von Begal für die Propheten des Ga´al in Bewegung hielt war hier gebaut worden.

Und niemand bezweifelte, das es nirgendwo anders hätte erschaffen werden können. Und es war auch hier erdacht worden, denn die besten Erfinder der bekannten Welt waren ebenfalls hier beheimatet.

Die Stadt war riesig, es lebten gut 200.000 Menschen hier, aber Sie war auch schon immer ziemlich unfreundlich. Speziell für die Armen.

Sashiira lebte jetzt schon fast drei Jahre hier weil sich die Insel für Sie als Sackgasse erwiesen hatte. Um von hier fort zu gelangen gab es nur zwei Wege. Mann musste jemanden kennen, der einen mit seinem Boot oder Schiff mitnahm, oder man musste sich eine Fahrt kaufen. So viel Geld wie für eine Überfahrt auch nur zur nächstgelegenen Insel, Bunfar gebraucht wurde hatte Sashiira noch nie auf einen Haufen gesehen geschweige denn besessen. Was das Kennen von Bootseignern anging sah es zwar besser aus, denn Sie kannte gut ein halbes Duzend, nur waren die Gefälligkeiten die Sie dafür von Ihr einforderten für Sie nicht akzeptabel.

Obwohl 25 und schon öfter in ihrem Leben in Bedrängnis hatte Sie bisher noch mit keinem Mann geschlafen.

Sie wollte es nicht. Nicht bevor Sie denjenigen fand, den Sie lieben konnte, und der Sie liebte. Deshalb auch wollte Sie sich erst recht nicht als Hure verdingen. Dabei war Sie sicher das Sie genügend Kunden gefunden hätte. Und hätte Sie genügend Geld und genug zu Essen gehabt, so das sich ihre Formen etwas mehr runden würden und Sie dann auch bessere Kleider hätte, währen selbst die wählerischsten Kunden zufrieden. Aber Sie hatte bisher Wege gefunden am Leben zu bleiben, und würde wohl lieber aus Hunger sterben, als sich so zu erniedrigen.

Nur einen Mann gab es, dem Sie jederzeit erlaubt hätte Sie zu lieben. Und er hatte abgelehnt.

Tavolori.

Zu Ihm war Sie grade unterwegs. Er verdiente Ihren Respekt und Sie war ihm in mehrfacher Hinsicht zu Dank verpflichtet. Ihr Weg führte Sie nur deshalb schon wieder zu ihm, weil Sie Ihn schon wieder um eine Gunst bitten musste. Ihr Magen knurrte als Sie durch die zu dieser späten Abendstunde nur spärlich beleuchteten Strassen des Pertener-Viertels wanderte, auf dem Weg zu seinem Haus. Sie hatte seit zwei Tagen nichts gegessen ausser einem Kanten schimmeligen Brotes und einer angefaulten Sina-Frucht. So sehr es Sie auch ärgerte und Sie sich schämte, aber Tavolori würde Ihr zu Essen geben. Ohne eine Gegenleistung. Sie verstand nicht wieso er sich so ganz anders verhielt als die anderen Menschen die Sie kannte. Und grade solchen die es besser hatten oder als hilfsbereiter galten.

In ihrem an Grausamkeiten und bösen Geschicken wahrlich reichen Leben war er gradezu ein strahlendes Licht der Güte und der Liebe. Das hätte aber ausser Ihr wohl niemand behauptet. Und andere hätten auch gar nicht die Gelegenheit gehabt Ihn so kennenzulernen. Sie schon. Ihr Leben hatte Sie schon mit viele Menschen zusammengeführt, guten und schlechten, aber kaum jemand davon lebte noch. Das war anscheinend Ihr Schicksal. Immer wenn Sie jemanden verliess den Sie länger kannte ereilte Ihn kurz darauf der ****. In anderen Fällen hatten solche Leute andere Schicksalsschläge zu erdulden.

Als Sie das erfahren hatte versuchte Sie mehr den je sich von den Menschen fernzuhalten, aber das war nicht einfach. Und das Sie nun erneut Tavolori aufsuchen musste kam Ihr fast wie ein Verrat vor, denn wenn Sie tatsächlich den Menschen mit denen Sie zu tun hatte den **** oder Unglück brachte, dann war er in Gefahr. Sie erreichte die Gasse in der Sie ihn kennengelernt hatte. Gewissermassen. Sein Haus war nicht mehr weit entfernt. Sashiira konnte die Erinnerung an damals nicht zurückdrängen. Sie war grade erst ein paar Tage auf der Insel und wanderte auf der Suche nach Arbeit durch die Strassen.

Was geschah damals ?

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