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Chapter 19
by
castashadowme
Eine weitere Nacht an der Autobahn.
Selbsterkenntnis kommt nach dem Fall.
Julia hörte die Schritte der beiden in der Ferne verklingen und im Fahrgeräuschsrauschen der angrenzenden, hinter der Böschung sich befindenden Autobahn untergehen. Sie war nun allein in diesem Motelzimmer, mit sich, mit den Gedanken, im dämmrigen Halbdunkeln. Ihre eigene Stimme hallte in ihrem Kopf nach, diese Geständnisse auf der Kamera, die Massimo aufgezeichnet hatte. Sie schluckte und sah die Umrisse der Kamera neben sich, auf dem anderen Bett liegen. Ihr war schummerig, seltsam, bebend zumute. Ihr bürgerliches Leben war nach den Ereignissen mit den Eltern, mit dem Rektor, mit Chrissi und Ulf ohnehin so gut wie zuende. Aber dieser Clip?! Landete er auf irgendeinem Wege im Netz, würde sie wahrscheinlich schnell zu einer Art traurigen Berühmtheit werden. "Studentin jetzt Nutte", "Notgeile Berlinerin schafft an", "**** und versaut" wie sollten sonst die eingängigen Social Media Schlagzeilen lauten.
Sie schüttelte den Kopf. So wahrscheinlich war das vielleicht doch nicht. Viele Mädchen zogen sich neuerdings für die Kamera aus und ließen sich beim Sex filmen. Sie wäre nur eine von vielen, aber eine, die ihren Namen nannte und sich öffentlich als Prostituierte bezeichnete. Es lief ihr elektrisch züngelnd ein Schauer über den Körper. Der Film zeigte aber kein naives Mädchen, kein vertrauensseliges Herzchen, das ihrem Freund einen Gefallen tat und dafür später bitter zu zahlen hatte. Der Film zeigte vielmehr eine selbstbewusste notgeile Schlampe, die sich gerne für Geld ficken ließ.
Sie ging ihre Optionen durch, wurde nervös, dann wieder ruhig. Sie war ganz klar auf Droge gewesen. Das hörte man alleine an der belegten, lallenden, etwas unsicheren Stimme, und ganz klar war auch, dass sie nichts von der laufenden Kamera gewusst hatte. Sie hatte mit ihm, dem Freier, nicht mit Massimo geredet, der die Kamera gehalten hatte. Sie war heimlich, und dies ohne ihre Einwilligung, gefilmt worden. Sie ließ ihren Kopf ins Kissen fallen. Andererseits waren die Worte mehr als klar gewesen. Kein Mensch bei Verstand würde nach dem Ansehen dieses Clips mehr an ihrer Verhurtheit zweifeln. Keiner. Sie hatte schlicht und ergreifend die Wahrheit verkündet. Jeder spürte Wahrheit, wenn er sie hörte, und es entsprach bis in die letzte Fiber ihres Wesens hinein dieser, ihrer Wahrheit. Sie wollte dieses Leben, und tief in sich wusste sie, hatte sie es wohl auch immer gewollt: Die Härte, die Krassheit, die Vehemenz und Unverlogenheit der Straße, der Gosse. Es war alles kein Zufall, und letzte Nacht hatte sie nur in ihrem Wunsch bestärkt, nicht im Geringsten abgeschreckt. Sie kannte keinen Ekel mehr. Die Lust regierte ihr Leben. Sie ließ sich treiben, fallen, sich tragen. Die Intensität entfachte sich in ihr tausendfach, wie eine implodierende, sich aufzehrende Supernova, wollte sie es immer härter, krasser, deutlicher spüren, ihren Körper, ihre Grenzen, ihr Dasein ausschöpfen, erforschen, an den Rand des Erträglichen treiben.
Erregt, und ohne nachzudenken, griff sie nach der Kamera. Sie klappte das Display auf, spulte den Film zurück und schaute sich zu, wie sie von allen Seiten, in den Mund, in den Arsch, von zahllosen Männern nacheinander gefickt wurde. Sie sah sich stöhnen, sabbern, lechzen, auf allen Vieren, hockend, sitzend, kauernd. Sie sah das Glänzen in ihren Augen, die Gier in ihrem Lächeln, den Hunger nach Wichse und Sperma auf ihren Lippen. Je länger sie sich beim Ficken zusah, desto geiler wurde sie. Sie begann sich die Möse zu reiben und vorzuspulen. Ein fetter Sack besprang sie, ein häßlicher Bierbauch presste sich an sie, und sie, sie klammerte sich an den Freier, ließ sich tiefer und geiler ficken, feuerte ihn an, stöhnte mit heller Mädchenstimme, und genoss es. Ihr junger Körper unter diesem haarigen fetten Kerl schien noch zarter, schöner, unberührter. Die Szene brachte Julia an den Rand des Orgasmus, den sie aber hinausschob. Sie wollte an der Grenze bleiben, spielend, züngelnd, sich bremsend, berührend, entfachend. Sie spulte weiter vor. Ein Normalo mit Brille wichste sie vor ihr stehend an, während ein anderer Kerl sie von hinten fickte. Die Kamera zoomte auf ihr Gesicht. Ihr Gesicht war kaum wiederzuerkennen. Lust entgleiste, schillerte in jeder ihrer Faser. Ihre Augen loderten. Nimmersatt stürzte sie sich auf den Schwanz, der vor ihr gehalten wurde. Gierig rammte sie ihn in ihren Schlund, sabbernd, gurgelnd, schmatzend, triefend. Nur das Weiß war in ihren Augen zu sehen, an den Rand des Wahnsinns gefickt, und plötzlich erinnerte sie sich aus den Tiefen ihrer Selbst an diese Szene. Ja, das war ein Moment gewesen, als alles verschwomm, alles eins wurde, sie nur noch das Stoßen gespürt hätte, nur noch die Freiheit, den Rhythmus, das Entgleiten in die schwerelose Naturgeilheit, und so sah sie auf dem Display auch aus wie reiner Sex, reine Lust, eine Nutte auf Sex programmiert, die sich tief und genüsslich in den Hals ficken ließ, den Kolben schluckte, ihren Schlund zur Verfügung stellte, widerstandslos den bereitgehaltenen Schwanz abmelkte, hirnlos, gedankenlos, einfach nur spermageil, samengierig, schwanzsüchtig.
Sie legte die Kamera zur Seite, hörte sich stöhnen, hörte sich schmatzen, während sie die Augen schloss, sich rieb, sich am Rand des Höhepunktes hielt, den Höhepunkt weiterhin hinaus schob, ins Unerträgliche, Phantastische, Unendlich-Erlösende, sich sah, ihr Lust verzerrtes, aber Lust vollkommnendes Gesicht, ihre Augen, ihr Becken, auf allen Vieren, eine 'natural born whore'. Sie erzitterte, als sie sich auf Englisch so bezeichnete und nur im Englischen besaß es diesen schicksalsträchtigen definitiven, deterministischen Klang. Sie ließ das züngelnde Lustbrodeln steigen, ohne Erlösung, Schwelgen, ohne sich über die Grenze zu schieben, als ihre Stimme plötzlich verebbte. Die Kamera stoppte.
Sie atmete durch, schaute um sich. Der Film war an sein Ende gelangt, hatte automatisch gestoppt. Sie lag im Dunkeln, notgeil, erregt von ihrer eigenen Verdorbenheit und wollte nicht, dass der Film endete. Sie wollte zurück, sich weiter anschauen, liebte es, wer er auf sie zurückwirkte und sie noch verdorbener werden ließ, ein Zirkelschluss, ein erotischer Kurzschluss, der ihr fast den Verstand raubte, sich spiegelnd, in Ekstase versetzend.
Wie weit würde sie noch gehen?
Wie weit konnte sie überhaupt gehen?
Konnte sie überhaupt noch stoppen, ans Stoppen denken?
Sie stöhnte, seufzte. Sie wusste es nicht. Sie spürte keine Grenze, keine Hemmung, keine Schranken, seitdem sie auf den Strich ging. Nur dieser eine erste Schritt, der war schwierig gewesen, dieser freie Fall, sich zu den anderen Nutten an die Kurfürstenstraße zu stellen, dieser Moment war ihr schwergefallen, aber seitdem?!
Sie erinnerte sich genau an jene laue Sommernacht, als sie sich das erste Mal in Overknee-Stiefeln an die Straße gestellt hatte, an den Thrill endlich zu erleben, zu tun, worüber sie heimlich, ****, in Träumen nur phantasiert hatte, nur um festzustellen, dass es in Wahrheit, in Realität, noch viel schöner, geiler, erfüllender war. Sie stöhnte, als sie an den ersten Freier dachte, der sie in einem schattigen Hauseingang brutal von hinten gefickt hatte, wie feucht ihre Möse, wie dankbar sie gewesen war, endlich als das behandelt zu werden, was sie war, als sie sich fühlte, zutiefst innerlich berufen wusste, als Nutte, Hure, Bordsteinschwalbe.
Sie schaltete bebend, in Trance ihrer selbstinduzierten Lust, die Zimmerbeleuchtung an, stand auf, wankte ins Bad und schaute dort in den Spiegel. Sie sah fertig aus, aber nicht so fertig, wie sie befürchtet hatte. Ihre Augen glänzten vor Erregung, vor innerer Unruhe, Ungeduld, Vorfreude. Ihr Oberkörper zeigte ein paar Kratzer, Knutschflecke, und Spuren von Bissen. Ihre Haare waren verklebt, verknotet, sahen fürchterlich aus. Ihre brünetten Locken hatten jedwedes Volumen verloren. Ohne zu zögern, stieg sie in die Dusche und seifte sich ab, wusch ihre Haare, entfernte den Dreck der letzte Nacht. Als sie ihre Haare geföhnt und sich abgetrocknet hatte, ging sie zurück ins Zimmer und wühlte in Massimos Taschen. Tatsächlich fand sie eine Box mit Make-Up Utensilien und einen weißen Push-Up-BH, sowie silberne Nylonstrümpfe. Sie stakste immer noch etwas benommen zurück ins Bad und schminkte sich dort, trug Concealer auf, verwendete einen dunkelbordeaux-farbenen Lippenstift, zupfte ihre Brauen, verwendete Kajal, und wählte einen silberglänzenden, ins Platin hinüber spielenden Lidschatten. Danach trug sie Wimperntusche **** dick auf und befeuchtete ihre Lippen mit Lipgloss. Als sie genauer in den Spiegel schaute, durchzuckte sie es geil. Sie sah aus wie ein Pornostar. Ihre Erregung durchwallte sie. Sie zog den Push-Up-BH an, sowie die Nylonstrümpfe, darüber die weißen Overknee-Stiefel von letzter Nacht.
Ohne so recht zu wissen, was sie im Begriff stand zu tun, setzte sie sich wieder aufs Bett, positionierte sich mit einem Kissen im Rücken, nahm die Kamera und richtete, das Display umklappend, die Linse auf sich. Sie schaltete auf 'Record'. Ein roter Punkt leuchtete auf. Sie schluckte, als sie ihr Gesicht auf dem Display sah. Sie war kaum wieder zu erkennen, insbesondere nicht durch die Nahaufnahmen-Verzerrung, das diffuse Licht, die etwas gröbere körnigere Auflösung. Sie filmte ihren Ausschnitt mit den durch den Push-Up-BH prall zusammengepressten Brüsten, glitt zu ihren Overknee-Stiefeln und zeigte dann, spreizbeinig wie sie auf dem Bett saß, ihre blankrasierte feuchtnasse Möse, die seltsamerweise, wie sie feststellte, auf dem Display noch geiler und nasser aussah als in Wirklichkeit.
Sie atmete schwer und richtete die Linse wieder auf sich, konzentrierte sich und sagte dann: "Ich bin Julia Hofer. Ich habe eben diese Kamera gefunden und festgestellt, dass ich letzte Nacht ohne mein Einverständnis gefilmt wurde." Sie räusperte sich. "Ich wusste nicht, dass ich gefilmt wurde. Ich hatte nicht die geringste Ahnung. Hätte ich es gewusst, hätte ich die Dinge auf dem Band nicht so gesagt, wie ich sie gesagt habe, und vor allem wusste ich nicht, dass mein Zuhälter dieses Band zu Gesicht bekommen wird."
Sie schluckte. Eine Erregung durchfuhr sie. Sie leckte sich die Lippen. Sie war bis in die Haarspitzen geil und lusterfüllt. Statt es sich aber auf der Stelle selbst zu besorgen, riss sie sich zusammen und fuhr fort. "Man hätte mich in Kenntnis setzen sollen, mich fragen können, statt dessen hat man aber einfach hinter meinen Rücken diese Szenen aufgezeichnet. Hätte man mich gefragt, wäre ich vorbereitet gewesen und hätte vieles klarer und deutlicher zu sagen gewusst. Das will ich nun nachholen." Sie atmete durch, ließ die Kamera über ihren Körper gleiten und fand den Weg zurück zu ihrem Gesicht.
"Ich bin Julia Hofer, dreiundzwanzig Jahre alt, Studentin aus Berlin und Nutte."
Ihre Möse bebte, als sie das sagte, weil es sich so schön und so verdorben anhörte. "Ja, sie haben richtig gehört. Ich bin eine Nutte und gehe seit etwa sechs Monaten auf den Strich. Zuerst nur ein oder zwei Mal pro Woche, weil mein damaliger Zuhälter, Damian, mich nicht überfordern wollte." Sie beschloss etwas auszuholen und steckte sich eine Zigarette an, inhalierte geil und tief den Rauch und schaute sich in ihr verhurtes Gesicht. Sie lächelte in die Kamera. "Damian war ein Neuling, sehr vernarrt in mich und etwas naiv, aber sehr loyal. Andere Zuhälter versuchten anfangs ständig, mich ihm wegzunehmen, weil sie Konkurrenz fürchteten und in mir eine Goldgrube sahen. Er wehrte sich tapfer, versuchte mich zu beschützen, doch musste immer wieder dabeizusehen, wie ich gegen seinen Willen reihum benutzt und seiner Meinung nach vergewaltigt wurde."
Sie blies Rauch gegen die Kameralinse und erinnerte sich an diese heftigen Momente, ihrer Feuertaufe als Nutte auf der Kurfürstenstraße. "Nach und nach erkannte er aber, dass ich unter dieser aggressiven Behandlung weniger litt, als es genoss, und so änderte sich einiges zwischen uns. Auch einiges in mir, in meiner Selbstwahrnehmung. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich ein Schauspiel aufführte, für andere, für mich, ein Leben führte, das mir irgendwie nicht passte. Ivans Fick aber **** mich damals endlich auf den Boden der Tatsachen. Auch Damian, der mich entsetzt ansah, wie ich meinen **** anfeuerte, es mir härter, länger, krasser zu besorgen. Ich war keine Möchtegern-Nutte, keine in Lust verirrte Studentin, oder nymphoman Sexsüchtige."
Sie pausierte, inhalierte den Rauch ihrer Capri-Slim-Zigarette und masturbierte wie wild, dann sprach sie weiter in die Kamera. "Ich bin oder war all das auch, aber in erster Linie bin ich mehr, bin ich nämlich eine Bordsteinschwalbe, eine Straßennutte, eine Drei-Cent-Fotze." Sie stöhnte, als sie das sagte, rang um Atem, bebte vor Erregung. "Und Damian begriff langsam, immer mehr, dass ich eine Nummer zu groß für ihn bin. Er gab sein Bestes, mich zu führen, zu halten, aber er verstrickte sich immer mehr mit Branco, irgendwelchen Kleingaunern in der Hoffnugn auf großes Geld, und musste sich am Ende immer wieder von Ivan aus der Patsche helfen lassen. Eine Zeitlang hatte ich dennoch wirklich Hoffnung, dass Damian zu dem Zuhälter werden würde, nach dem es mich innerlich verlangte, dass er mich fühlen ließ, wie ich mich fühlen wollte, als Mietmöse und Dreilochstute, als billig kaputte Junkienutte. Ihm verdanke ich auch mein erstes Tattoo."
Sie ließ das Kamerabild an sich herunter gleiten und zoomte auf die Schriftzeichen auf ihrer rechten Hüfte. Ihre linke Hand lag neckisch auf ihrer nackten, nassen Pussy. Sie presste ihre Schamlippen schön und fest zusammen, so dass sie zwischen den Fingern prall und geil hindurch quollen und sich ein Tröpfchen Lustsaft bildete. Dann richtete sie die Kamera wieder zufrieden ob ihrer schönen Möse auf sich. "Wie dem auch sei, und wie gerne ich Damian mag und mochte, es kam zudem heraus, dass er verheiratet war und dass seine Frau Anjelica über mich ganz und gar nicht erfreut war. Plötzlich stand ich also ohne Zuhälter da. Ich versuchte mein Leben irgendwie auf die Reihe zu bringen, aber es gelang nicht. Mein altes Leben passte nicht mehr. Es ging einfach nicht. Es fühlte sich falsch und verlogen an. Ich war freiwillig-unfreiwillig, überraschend zur Nutte geworden und wollte es nun auch bleiben, mit oder ohne Damians Hilfe. Und so kam es, wie es kommen musste. Eines Nachts ging ich auf eigene Faust anschaffen, und prompt wurde ich von Schleppern geschnappt und gefickt, die mich zu jemanden namens 'den Franzosen' schaffen wollten, in Straßburg, oder so, und nur Dank Dmitry, oder seinen Leuten Dirk und Anatol, entkam ich diesem Metin."
Sie drückte die Zigarette aus und schluckte, legte die Kamera auf ihren Oberschenkel und filmte sich, wie sie masturbierte. Die Erinnerung ließen sie förmlich vor Lust zerbersten. Sie stöhnte. Die Möse schmatzte. Nach einigen Momenten riss sie sich zusammen und ergriff die Kamera wieder. "Das Krasse war, sie hätten mich bloß zivilisiert fragen müssen, und ich wäre sogar freiwillig mitgefahren, so geil war ich. Ich war ja sowieso auf der Suche nach einem neuen Zuhälter, auf der Suche nach Schutz und Struktur, nach einer Möglichkeit, mein Leben als Vollzeitnutte zu beginnen, ob in Berlin oder Straßburg, oder München. Das war mir eigentlich egal gewesen, und ist es mir noch immer. Aber statt mich zu fragen, versuchten sie mich zu entführen, und das schmeckte den Zuhälter auf der Kurfürstenstraße gar nicht. So kam es, dass sie mich befreiten und mich dann ins Cafe Nil brachten, wo ich Dmitry kennenlernte und wo er mich dann auch zuritt und einnordete, mich zu seiner Nutte machte."
Sie schaute in die Kamera, seufzte, ihre Augen glänzten. "Und wenn er will," sagte sie geil, "dann werde ich von nun an jeden Tag für ihn auf den Strich gehen, meine Möse für ihn hinhalten und Geld anschaffen. Wenn er will, darf er mir einen anderen Namen geben, mich in ein anderes Land schaffen, mir meine ganze Persönlichkeit und Hab und Gut nehmen, solange er mich nur fickt und auf den Strich schickt, werde ich eine hörige geile Nutte bleiben. Er darf mich tättowieren, piercen lassen, mich filmen, vermieten, verleihen, zur Schau stellen, solange ich das Leben führen darf, das ich führen will, das ich führen muss, das ich nur führen kann, nämlich das einer Hure. Ich werde mit jedem, der ihn bezahlt, ficken, ohne Einschränkung, ohne zu zögern, ohne Fragen oder Bedingungen zu stellen. Mir ist es egal, wo ich wohne, wieviele Freunde ich habe, wieviel Geld ich verdiene. Mir ist es egal, was ich esse, wohin ich reise, wer mich berührt, benutzt, wie man mich behandelt, wo ich schlafe, lebe, sein werde, welche Sprache ich spreche. Mir ist nur wichtig, dass es im Einvernehmen mit Dmitry geschieht. Ich vertraue ihm. Und ich will ihm alle Gründe geben, mir auch zu vertrauen." Sie atmete durch, schaute ernst und erregt, wild in die Kamera. "Ich liebe ihn, wie nur eine Nutte ihren Zuhälter lieben kann. Ich liebe ihn nicht als Frau, sondern als Nutte, als seine Hure, die ich bin und sein will, die ich bleiben werde, für immer und ewig, seine 'natural born whore', für den Strich geschaffen."
Sie zoomte von sich weg und schaltete schwer atmend die Kamera aus. Sie bebte, leckte sich die Lippen. Sie legte die Kamera neben sich auf das Bett, wo Massimo sie liegen gelassen hatte und stand auf. Sie ging im Zimmer rauf und runter, ungeduldig, bebend, aufgeregt, nervös. Sie wusste nicht wohin mit ihrer Energie, also durchwühlte sie wieder Massimos Taschen und fand ein paar Pillen, schmiss sie und setzte sich wieder auf ihr Bett. Bald schon begann sich alles um sie zu drehen, und zufrieden ließ sie sich rücklings auf Bett fallen und begann zärtlich, langsam breitbeinig zu masturbieren und zu warten, bis Massimo und PJ zurückkehrten und wieder auf den Strich schicken würden.
Was haben PJ und Massimo mit ihr noch vor?
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Eine Germanistikstudentin geht weiter auf den Strich.
Fortsetzung von "Eine Germanistikstudentin auf dem Strich".
Teil 3/3: Julia Hofer, eine Germanistikstudentin in Berlin, lebt ein Doppelleben als Hure und Studentin.
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Updated on May 15, 2023
by Germangeorge
Created on Apr 23, 2020
by castashadowme
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