What's next?
Sandra fesselt mich mit meinen eigenen Handschellen
Meine Jeans rutschte zu Boden.
Ein metallisches Klirren ließ mich zusammenzucken.
Die Handschellen.
Sie lagen unübersehbar vor unseren Füßen.
Scheiße.
Ausweis und Dienstwaffe hatte ich abgelegt, bevor ich undercover gegangen war. Aber die Handschellen? Warum zum Teufel hatte ich die nicht ebenfalls zu Hause gelassen?
Sandra hob sie auf. Sie ließ die beiden verbundenen Stahlringe an einem Finger baumeln und betrachtete mich mit einem amüsierten Lächeln.
„Na, was haben wir denn da?“
Ich öffnete den Mund.
Sie kam mir zuvor. „Uuh. Kinky.“
Sie drehte die Handschellen hin und her, als hätte sie gerade ein besonders interessantes Spielzeug entdeckt.
„Du überraschst mich.“
„Sandra, ich kann das erklären.“
„Später.“ Ihr Lächeln wurde breiter. „Erst wollen wir mal sehen, was man damit anfangen kann. Dreh dich um.“
Ich starrte sie an.
„Was?“
„Du hast mich verstanden. Hoch! Hände hinter den Rücken!“
Ihr Ton ließ keinen Raum mehr für Widerspruch.
Ich stand auf, drehte mich um.
Mein erster Impuls war, ihr die Handschellen abzunehmen. Kleinigkeit. Tausendmal trainiert.
Doch ich blieb stehen und streckte meine Arme nach hinten. Ich hörte, wie Sandra sich bewegte, ohne zu wissen, was sie als Nächstes tun würde.
Mein Herz hämmerte.
Das ist doch irre.
Ein erstes Klicken. Das zweite.
Die Handschellen schlossen sich um meine Handgelenke. Kalt.
„Na bitte.“ Sandra wirkte sehr zufrieden mit sich.
Ich zog probeweise an meinen Fesseln. Sie saßen bombenfest.
Sandra ging um mich herum und zwang mich mit einem Finger unter meinem Kinn, sie anzusehen.
„Du wolltest doch bleiben. Jetzt hast du einen Grund mehr.“
Ich brachte kein Wort heraus.
Was tue ich hier?
Sie trat einen Schritt zurück und betrachtete mich von Kopf bis Fuß. Ihr zufriedenes Grinsen verriet mir, dass ihr gefiel, was sie sah.
Ich blinzelte. Selbst mit gefesselten Händen war ich ziemlich sicher, dass ich sie überwältigen könnte, wenn es nötig wurde.
War es nötig?
Sandra kam näher. Ganz nah. Ihr Atem strich über meine Wange.
Sie blickte mir tief in die Augen.
„Und jetzt, Jennifer, wirst du nur noch tun, was ich dir sage.“
Ich wollte lachen. Oder fluchen. Oder ihr endlich erklären, wer ich wirklich war.
Stattdessen stand ich regungslos vor ihr und wartete auf ihren nächsten Befehl.
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