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Chapter 10 by ThormGravis
Wohin geht Remy?
Remy wählt eine zufällige Richtung
Remy drückte sich unten in der Gasse zwischen zwei große Müllcontainer, als oben in ihrer Wohnung erst House und dann Wilson den Kopf zum Schlafzimmerfenster hinaus steckten, um sich nach ihr umzusehen. Sie fluchte leise. Es reichte offenbar nicht, dass sie sich auf der Arbeit die Psychospielchen und Beleidigungen ihres Chefs gefallen lassen musste, jetzt war sie sogar aus ihrer eigenen Wohnung vor ihm geflohen. Sie wartete einige Momente, bis sich die beiden Köpfe zurückzogen. Wahrscheinlich würde Wilson nun vergeblich versuchen, House davon abzuhalten, ihre Unterwäsche zu durchwühlen, ihre Privatsachen zu durchsuchen und ihre **** zu klauen. Und er würde wie üblich mit allem drei scheitern.
Aber das kümmerte Remy im Moment nur am Rande, solange sich nicht schon über das Wochenende in der Belegschaft des Princeton Plainsboro die Gerüchte verbreiteten, dass aus Dr. Dreizehn aus bisher unbekannten Gründen Dr. DD-Körbchen geworden war. Wenn sie die Ursache dafür nicht herausfinden und schnellst möglich abstellen könnte, würde ihre Kollegen früher oder später ohnehin davon erfahren, aber wenigstens würde Remy etwas Zeit gewinnen, um sich mit der neuen Situation anzufreunden und sich gegen die sexistischen Kommentare ihres Chefs und die Blicke ihrer Kollegen wappnen zu können.
Eilig huschte Remy durch die Gasse in Richtung der Hauptstraße und wählte ohne weiter darüber nachzudenken eine x-beliebige Richtung. Wichtig war nur, dass sie sie von ihrer Wohnung und somit von House wegführte. Sie war noch keine hundert Meter weit gekommen, als sie die zahllosen Blicke bemerkte, die sie anstarrten. Remy war es gewohnt, dass Kerle sich nach ihr umdrehten, ihre Beine, ihren Po oder ihre schmale Figur mit der Wespentaille bewunderten und auch gelegentlich eindeutige Angebote, Pfiffe und schmutzige Kommentare erklingen ließen. Daran hatte sich weitgehend nichts geändert, abgesehen davon dass die Zahl der Blicke und deren primäres Ziel sich verändert hatten. Selbst die Kerle, die sie auf den ersten Blick als eindeutig schwul einordnen würde, starrten sie an und die meisten Männer hatten quasi das Wort "aufgegeilt" auf der Stirn stehen.
Remy konnte nicht leugnen, dass ihr dieser Umstand gefiel. Die lüsternen Blicke der Männer und die schmutzigen Gedanken, die ihnen geradezu ins Gesicht geschrieben standen, hatte sie schon immer als Kompliment und oftmals sogar als erregend verstanden. Die Steigerung dieser Situation vergrößerte ihr Gefallen daran. Selbst die primitivsten Sprüche erschienen ihr im Moment als schmeichelhaft und sie spürte, dass sie sich nicht nur geschmeichelt fühlte, sondern eine gewisse Geilheit verspürte. Innerlich kämpfte sie dagegen an und sagte sich, dass sie wohl unter der Wirkung der **** leide. Vielleicht war diese Aufgegeiltheit auch ein Symptom, womöglich ein hormonelles Ungleichgewicht, dass Rückschlüsse auf ihre Veränderung zuließe. Sie weigerte sich, ihre enorme Brustvergrößerung als Krankheit anzusehen und war sich auch gar nicht so sicher, ob sie von House in absehbarer Zeit eine Diagnose oder gar einen Therapievorschlag hören wollte. Wenn sie ehrlich war, stand ihr der Sinn nach etwas gänzlich anderem.
Was will Remy? Und gibt sie ihrem Verlangen nach?
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Remy Hadley
Eine Geschichte aus einem alternativen Universum
Hier haben wir eine kleine Geschichte über die fiktive Figur der Remy Hadley, bekannt aus der Serie Dr.House, gespielt von Olivia Wilde. Es geht jedoch nicht um die Schauspielerin, sondern um besagte Figur und jene Abenteuer und Erlebnisse, die es aus Jugendschutzgründen nicht in die Fernsehserie geschafft haben. Es darf durchaus etwas satirisch zugehen oder Geschehnisse aus der Serie parodieren. Immerhin handelt es sich hierbei um reine Fiktion.
Updated on May 31, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 7, 2016
by ThormGravis
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