Chapter 11 by ThormGravis
Was will Remy? Und gibt sie ihrem Verlangen nach?
Remy trifft einen alten Kumpel
Remy genoss die Aufmerksamkeit, die ihr zuteil wurde, und spazierte ziellos durch die Straßen. Sie spielte mit dem Gedanken, eine Kneipe oder einen Club zu besuchen, aber konnte sich zu keiner Entscheidung durchringen. In ihr kämpfen verschiedenste Vorstellungen und Gelüste miteinander. Sie hätte gerne heiß und lasziv auf einer Tanzfläche die Sau herausgelassen und die Blicke der aufgegeilten Zuschauer genossen. Ebenso sehr machte sie aber auch die Vorstellung eines harten Quickies in einer schmutzigen Nebenstraße an. Dann ging ihr durch den Kopf, dass sie es schon lange nicht mehr in einer U-Bahn getrieben hatte. Um die Ecke gab es überdies ein Fitnessstudio, in dem besonders muskulöse Typen abhingen, die sie sicher hart rannehmen würden.
"Remy? Bist du das?" Eine Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Als sie sich umwandte, um den Ursprung der Stimme zu erkennen, sah sie einen Mann, der ungefähr im gleichen Alter war wie sie selbst. Er war dünn, beinahe schon hager, hatte eine völlig unmodische Kurzhartfrisur, trug eine dicke Brille und ein Outfit, dass von massivem Desinteresse an Mode zeugte. Ein dichter Bart umrahmte Lippen und Kinn. Der Mann kam näher und ein Lächeln des Wiedererkennens zeichnete sich auf seine Gesicht ab, als Remy ihm das Gesicht zuwandte und er seine Vermutung bestätigt fand.
"Hey", antwortete Remy knapp und kramte in ihrem Gedächtnis, wer dieser Kerl sein konnte. Irgendetwas an ihm kam ihr bekannt vor und auch die Stimme wirkte entfernt vertraut, doch es wollte sich keine passende Erinnerung einstellen.
"Was für eine Überraschung dich hier zu sehen. Ich wusste gar nicht, dass es dich nach New Jersey verschlagen hat." Er trat an sie heran und umarmte sie kumpelhaft als seien sie alte Freunde.
Remy war für einen Augenblick zu überrumpelt, um reagieren zu können. Sein Verhalten ließ darauf schließen, dass sie ihn kennen musste. Als er sie schließlich wieder losließ, **** sie sich zu lächeln und eine neutrale Antwort abzugeben. "Ach, du weißt ja, wie das läuft. Nach dem Studium hab ich mich hier und da beworben und bin schließlich in New Jersey gelandet."
"Klasse." Der Mann musterte sie und seinem Blick war zu entnehmen, dass er die Veränderung, die mit ihrem Oberkörper vorgegangen war, durchaus bemerkte. "Du siehst gut aus", sagte er schließlich, "und du arbeitest als Ärztin?"
Remy entnahm dem Tonfall, dass _Du arbeitest als Ärztin _die vorangegangene Überlegung des Mannes implizierte, ob sie als Callgirl anschaffen ging. Sie konnte ihm diese Einschätzung nicht gänzlich verübeln. Einerseits hatte sie in ihrer Zeit an der Universtität - sie vermutete, dass der Mann sie daher kannte, da er offenbar wusste, dass sie Medizin studiert hatte - einen sehr verruchten Ruf gehabt (und gepflegt), andererseits stand sie nun mitten in der Nacht mit eindeutig vergrößerten Brüsten in einem Fick-mich-Outfit am Straßenrand. Sie musste lächeln, weil die Szenerie so offensichtlich missverständlich war. "Klar arbeite ich als Ärztin, was hast du denn gedacht?" gab sie in einem kecken Tonfall zurück und überließ es nun dem Kerl, ob er das Thema weiter verfolgen wollte. Der Umstand, das sie sich offensichtlich aus der Studienzeit kannten, erweckte Vertrauen und Sympathie.
"Ähm... ich...", stotterte der Kerl und **** sich, ihr in die Augen zu blicken, als er selbst bemerkte, dass sein Blick für einige Momente auf ihren enormen, prallen Brüsten geklebt hatte. "Ich...", er suchte offenbar nach einer Ausrede, um nicht seine ursprüngliche Vermutung ansprechen zu müssen. "Na du weißt ja", flüchtete er sich schließlich in eine Ausreden, "dass ich ein Jahr vor dir abgegangen bin und danach haben wir nichts mehr von einander gehört. Daher wusste ich nicht so genau, wie es mit dir weitergegangen ist."
"Da kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern. Du warst ein Jahrgang über mir?" forschte Remy nach, in der Hoffnung, weitere Aussagen würden die Erinnerung zurückbringen.
"Ja klar, ich war..." Er brach den Satz ab und musterte sie kurz, dann kapierte er und grinste. "Du hast nicht die geringste Ahnung, wer ich bin...", stellte er belustigt fest.
Jetzt kam Remy aus dem Konzept. Er hatte sie erwischt. "Also ich muss zugeben, dass ich nicht so ganz genau weiß..."
"Nicht ganz genau?" wiederholte er. "Du hast nichtmal einen blassen Schimmer, Remy." Er grinste wieder und wirkte keineswegs beleidigt. "Na, hätte ich wissen können, dass du mich vergisst. Ich war schließlich kein Star unserer Alma mater so wie du. Aber du bist immer noch dasselbe Luder." Er grinste wieder, um zu zeigen, dass er es nicht böse meinte. "Du hast keine Ahnung, aber tust so, als wär dir alles klar und bringst das so eiskalt rüber, dass ich es nicht checke. Du warst schon immer die Meisterin im sicheren Auftreten bei..."
"Im sicheren Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit", vollendete Remy den Satz. So hatten sie und ihre Kommilitonen eine Strategie zum bewältigen von Prüfungen genannt, auf die sie sich nicht gut genug vorbereitet hatten. "Ja, das war ich." Sie musste lächeln, als sie an diese Zeit zurückdachte. "Und warum sollte ich ein bewährtes Prinzip ändern. Aber wo du mich schon erwischt hast, kann ich es wohl nicht mehr leugnen. Und sorry, dass ich nicht drauf komme, aber wer zur Hölle bist du?"
"Das wüsstest du wohl gerne", spannte er sie auf die ****. "Ich sollte eigentlich beleidigt sein und dir eine Antwort verweigern."
"Ach komm schon." Remy knuffte ihn freundschaftlich. Irgendwie gefiel ihr dieser Typ und die Erinnerung an die teilweise ziemlich versaute Studien-Zeit machte sie ziemlich heiß. Sicher, wer immer der Kerl war, er sah nicht super aus, aber gerade interessierte sie sich dafür ziemlich wenig. Daher schenkte sie ihm ein verruchtes Lächeln und kommentierte: "Du kannst mir doch nicht übel nehmen, dass ich nicht jeden Namen aus der Uni-Zeit behalten habe. Du weißt doch, dass ich damals schon den Ruf hatte, die Jungs nicht unbedingt nach ihren Namen zu fragen."
Jetzt war es wieder an dem Kerl zu schlucken. Offenbar erinnerte er sich nur allzu gut an Remys nicht gerade konservativen Ruf an der Uni. Er fuhr sich hastig über die Lippen und musste seinen Blick wieder von ihren prallen Brüsten weglenken. Er errötete und schluckte abermals.
"Also, was ist", hauchte sie und kam einen Schritt näher. Dass der Kerl sie ganz zweifellos heiß fand, aber dagegen ankämpfe, weil sie offenbar früher Kumpels gewesen waren, machte sie ziemlich an. "Und sicher erinnerst du dich auch, dass mir viele Mädels vorgeworfen haben, ich würde mein Examen nur wegen meiner körperlichen Vorzüge bestehen und dass ich keine Ahnung von Medizin hätte. Wenn die recht hatten, kannst du mir doch nicht verübeln, dass ich deinen Namen vergessen habe."
"Nein.. nein... ich nehms dir doch nicht übel...", stotterte der Kerl weiter. Entweder die körperliche Nähe oder die Erinnerung an Remys Ruf machten ihn offensichtlich noch heißer auf sie. Wahrscheinlich gingen beide Gründe Hand in Hand.
"Gut, dann nehm ich dir nicht übel, dass du im ersten Moment daran gezweifelt hast, dass ich Ärztin bin, sondern gedacht hast, ich würde mich für Geld ficken lassen...", hauchte sie ihm aus der Nähe zu.
"Nein... ich habe doch nicht..."
"Und ob du das hast. Kann ich dir bei meinem Outfit nicht verdenken, obwohl ich an der Uni doch auch oft nicht mehr anhatte. Aber ich muss dich enttäuschen. Ich bin keine Nutte." Ihre Stimme war lasziv und sie spürte, wie jedes ihrer Worte ihn noch heißer machte. "Aber ich bin dir nur nicht böse, wenn du mir sagst, wer du bist..."
"Thomas...", keuchte der Kerl, in dessen Hose sich bereits ein Ständer andeutete, "Thomas Lawrence. Thomas D. Lawrence..."
Wie reagiert Remy?
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Remy Hadley
Eine Geschichte aus einem alternativen Universum
Hier haben wir eine kleine Geschichte über die fiktive Figur der Remy Hadley, bekannt aus der Serie Dr.House, gespielt von Olivia Wilde. Es geht jedoch nicht um die Schauspielerin, sondern um besagte Figur und jene Abenteuer und Erlebnisse, die es aus Jugendschutzgründen nicht in die Fernsehserie geschafft haben. Es darf durchaus etwas satirisch zugehen oder Geschehnisse aus der Serie parodieren. Immerhin handelt es sich hierbei um reine Fiktion.
Updated on May 31, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 7, 2016
by ThormGravis
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