What's next?
Reisegespräche 2
“Sag mal, weiß jeder von den Rahjalöchern und kann sie besuchen?”, fragte Sieghart, für den Rahjalöcher nichts neues waren, aber er kannte sie nur von Rahjatempeln in großen Städten, in diesem Kaff hätte nicht gleich mit drei Stück gerechnet.
“Wir sorgen natürlich dafür, dass die Jugend davon nichts mitbekommt, aber was würde es für einen Sinn machen, wenn nicht alle davon wüssten?”
“Und wie oft machst du Dienst bei den Rahajlöchern?”, fragte James, obwohl er die Antwort schon kannte.
“Nicht mehr so oft wie früher!”, antwortete Vicky lapidar.
“Heisst das, dass dich schon jeder deiner Untertanen gefickt hat?”, mischte sich Sieghart wieder ein
“Natürlich nicht, Alma schließt zwar keine Möglichkeit aus, einen Schwanz zu melken, aber von wenigen Ausnahmen abgesehen, ist normaler Sex im Orden nicht geplant. Die von der Kirche bevorzugte Variante ist natürlich der Oralverkehr mit Happy End. Ich halte mich daran, das bedeutet natürlich nicht, dass die anderen Frauen dies auch so sehen.Wenn du gefragt hättest, ob ich jeden meiner Untertanen schon geblasen und gekostet habe, dann hätte ich zugestimmt.”
Sieghart hatte schon befürchtet, Vicky würde ihm wieder in den Schritt greifen und den dort vorhandenen Ständer zum Anlass für eine kurze Pause zu nehmen. Aber sie verzichtete darauf, obwohl er sich sicher war, dass sie genau das selbert überlegt hatte.
“Dachtest du wirklich, mein Schatz lässt sich von jedem ficken!”, fragte James amüsiert, er hatte dieses Missverständnis ja bewusst herbeigeführt.
“Was hätte er denn sonst denken sollen? Du Schlingel sagst ihm ja nur die Hälfte”, verteidigte Vicky Sieghart.
“Nun gut, James ist der Einzige der darüber bestimmt wer meine Möse ficken darf”, ergänzte sie.
Sieghart sagte darauf nichts und es hätte wohl noch ein paar Momente gedauert, bis er sich zu der logischen Frage durchgerungen hätte, aber so lange wollte James nicht warten.
“Allein ist es auf Dauer schwierig, sie sexuell zufriedenzustellen. Aber ich kann ganz gut mit ihren Vorlieben umgehen und es läuft viel besser zwischen uns, wenn man ihr ein paar Freiheiten lässt.”
“Was soll das jetzt heißen?”
“Ich darf selbst darüber entscheiden, wer mich in den Arsch fickt, solange es ihm Rahmen bleibt.”
“Wenn ich das wollte, müsste ich dich einfach nur fragen?”, richtete sich Sieghart an James.
“Wenn die Gelegenheit passt, würde ich nicht nein sagen?”, antwortete Vicky, aber James schnitt ihr das Wort ab.
“Könnt ihr nicht wenigstens warten, bis wir zu Hause sind?” amüsierte er sich und wollte seine Vorfreude nicht verbergen. Seine Einmischung brachte sie immerhin dazu, ihre Hände bei sich zu behalten.
“Du warst nicht Mann genug, um ihm zu sagen, worum es geht, also muss ich das machen”, sagte sie James und richtete sich wieder an Sieghart.
“Was dich betrifft, ist die Sache ein bisschen anders. Wenn wir uns darauf einigen, dass du bei der Rahja-Zeremonie unser Trauzeuge wirst, dann werden von dir nicht nur bei der Feier sexuelle Höchstleistungen erwartet. Die Trauzeugen werden nach diesem Ritus den Ehepartnern beinahe gleichgestellt, auch wenn es um die ehelichen Pflichten geht.”
“Was meinst du mit einigen? Ich dachte, ich muss nur noch zu oder absagen?”, fragte der erfahrene Diplomat, dem natürlich keine Nuance entging.
“Das ist so nicht ganz richtig. Ich muss dich noch besser kennenlernen und dich austesten, bevor ich zustimme. Aber ich denke, es wird nur eine Formalität”, sagte sie und betrachtete ihn von oben bis unten. Miranda war die einzige, die Sieghart jemals so offensichtlich abgecheckt hatte, wie Vicky bei ihren letzten Worten, aber sie schien sehr zufrieden mit dem was sie sah.
“Soll das heißen, ich bin für dein sexuelles Wohlbefinden verantwortlich, wenn James die nächste Reise macht?”
“Die Idee gefällt mir”, stimmte Vicky sogleich zu.
“Primär geht es darum, dass du uns hin und wieder besuchst, damit meine Schlampe nicht nur in Belhanka so richtig auf ihre Kosten kommt!”
Vicky war sichtbar begeistert.
“Du musst wissen, er hält mich an der kurzen Leine, die letzten zwei Jahre, durften mich nur zwei in die Muschi ficken!”, sagte sie ganz dramatisch. Sieghart wusste, dass sie in den letzten zwei Jahren höchstens ein paar Wochen gemeinsam verbracht hatten und auch James musste noch nachlegen:
“Natürlich von Ordensaktivitäten abgesehen!”
“Was in Belhanka passiert, bleibt in Belhanka!”, zitierte Vicky den Satz, der in der Rahjastadt groß auf der Stadtmauer stand.
0 comments
No comments yet
The story has no discussion yet. Leave a note here when a branch gives you something to say.
No chapter comments yet
No one has commented on this branch yet. Add the first note above.