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Chapter 11 by daimon daimon

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Dehnübungen und ein Rendezvous (21. März)

Simone und Tim hatten auch diese Nacht miteinander verbracht. Es war Samstag, aber Tim musste am Nachmittag nach London fliegen. Er würde bis Monat weg sein. Simone war einerseits traurig und vermisste ihn, kaum hatte er die Wohnung verlassen. Andererseits war sie froh darüber, etwas Zeit für sich selbst zu haben. Sie hatte das Gefühl als wäre in den letzten Tagen mehr passiert als in ihrem gesamten bisherigen Leben. Ihr moralischer Kompass war etwas in Unordnung geraten. Sie hatte viel Stoff zum Nachdenken.

Dennoch wollte sie keinesfalls das gesamte Wochenende alleine verbringen, weshalb sie auf gut Glück ihre Schwester anrief. Vielleicht hatte sie ja zufällig etwas Zeit, wenn sie überhaupt noch in München war.

Kaum hatte es am anderen Ende zu klingeln begonnen, antwortete Sandra:

„Hallo Simone! Bin ich froh, dass du anrufst!“

„Wieso? Was ist denn los?“

„Na du stellst Fragen! Nach unserem letzten Gespräch! Immerhin habe ich meiner kleinen Schwester gebeichtet, dass ich meinen Körper verkauft habe.“

„Ich habe doch gesagt, dass ich dich weder verachte noch verurteile. Ich war einfach überrascht, das ist alles! Ich wollte dich fragen, ob du heute Abend schon etwas vorhast?“

„Am früheren Abend hätte ich frei. Später treffe ich dann noch eine Freundin! Soll ich dich zum Essen einladen?“

„Naja, du kennst ja meine finanzielle Lage. Da kann ich schwer ablehnen!“

„Das meine ich aber auch. Ich habe heute den Firmenwagen. Ich hole dich ab.“

„Fein. Ruf mich an, wenn du da bist, dann komm ich gleich runter.“

Simone setzte sich zufrieden mit einem Butterbrot und einem Kaffee zum Tisch. Sie hatte bis zum Abend nichts vor und konnte es sich so richtig gemütlich machen. Sie spürte noch immer, wo Tim sie gestern gebissen hatte. Ihr Kitzler war noch nicht ganz zur Ruhe gekommen. Überhaupt fühlte sich ihre Muschi etwas ramponiert an. Es war gar nicht schlecht, dass sie ihr dieses Wochenende etwas Ruhe gönnen konnte.

Schade war nur, dass sich Tim heute nicht wie versprochen um ihren Hintereingang kümmern konnte. Das mit der Dienstreise hatte sich überraschend ergeben. Karim hatte ihn gestern am späten Abend angerufen. Ob er am Montag daran denken würde? Sie wollte, wenn es sich vermeiden ließ nicht alleine die Sexshops abklappern.

Sie schaltete das Radio ein und hoffte auf leichte, dem immer noch schönen Frühlingswetter angemessene, Popmusik. Leider gab es auf allen Sendern, die sie auf die Schnelle fand, Nachrichten.

Eben wurde über einen Brand im alten Industriegebiet am Stadtrand berichtet. Gestern war eine alte Fabrikhalle völlig abgebrannt. Dabei war ein ehemals bekannter Radiomoderator fast ums Leben gekommen. Sie konnte sich noch gut an den Skandal erinnern. Er war einer der ersten Herren der Schöpfung gewesen, deren Karriere wegen sexueller Übergriffe abrupt zu Ende ging. Eine Praktikantin hatte mit versteckter Kamera gefilmt, wie er sie massiv anging und fast vergewaltigte. Was hatte dieser sympathische Zeitgenosse da draußen zwischen Fabrikruinen und Laufhäusern gesucht?

Der Bericht war noch nicht zu Ende. Offenbar hatten zwei syrische Flüchtlinge ihn zuerst gefesselt und dann Feuer gelegt. Er hatte sich befreien können und wurde im Krankenhaus wegen einer leichten Rauchgasvergiftung behandelt. Beide Brandstifter waren der Polizei entkommen. Einer war gesehen worden, als er aus der brennenden Halle floh. Die Polizei rief die Bevölkerung zu Vorsicht auf und bat um sachdienliche Hinweise. Es würde schwierig sein, den Verdächtigen zu finden, da seine Identität völlig unbekannt war und sein Gesicht derart vom Rauch geschwärzt war, dass ihn niemand beschreibe konnte. Eher schmächtig mit schwarz gelocktem kurzem Haar traf auf viele Menschen in München zu. Der Bericht wurde mit dem obligatorischen Nachsatz, dass ein terroristischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, beendet.

Terroristischer Hintergrund? Weshalb sollten Terroristen eine Industrieruine abfackeln und einen abgetakelten Radiomoderator, dem die meisten Bürger keine Träne nachweinen würden, umbringen? So ein Unsinn. Simone schüttelte noch immer erstaunt ihr hübsches Köpfchen, als es an der Tür klingelte.

Wieder stand der Postbote vor der Tür. Er brachte ein Päckchen und drückte ihr auch gleich einen Packen Briefe in die Hand. Sie nahm das Paket entgegen, verzichtete diesmal nicht aufs Trinkgeld und schloss erleichtert die Tür.

Sie öffnete das quaderförmige, etwa 20 cm hohe Paket und stieß auf eine weitere Verpackung, deren Vorderteil aus durchsichtigem Plastik bestand. Durch dieses Sichtfenster sah sie ein eigenartiges Metallteil, das die Beischrift in bunten Buchstaben als „Funplug“ bezeichnete.

„Das war doch nicht etwa …“

In diesem Moment vibrierte ihr Smartphone. Die Nachricht kam von Tim:

„Hast du mein kleines Abschiedsgeschenk schon erhalten? Ich wollte nicht, dass dir während meiner Abwesenheit zu fad wird. Das ist ein Analplug für Anfänger. Der sollte reichen, bis ich zurückkomme, dann bringe ich dir die nächste Größe. Bedienungsanleitung liegt bei.“

Das böse grinsende Emoji hätte er sich sparen können. Bedienungsanleitung! Das Teil war absolut selbsterklärend. Sie packte es aus und ging damit zu einem der Fauteuils, die vor dem Sofa standen. Sie setzte sich hinein und legte ihre angewinkelten Beine so auf die Lehnen, dass sie fast wie auf einem gynäkologischen Stuhl saß. Dann nahm sie den Plug, der sich noch etwas kalt anfühlte. Sie wärmte das Teil mit ihren Händen und begann sich zu fragen, wie sie dieses Gerät in ihr enges Arschloch bringen sollte.

Als sie das ausreichend angewärmte spitze Ende ansetzte, tat es ihr bald derart weh, dass sie abbrechen musste. Sie brauchte ein Schmiermittel.

Wieder meldete sich ihr Telefon mit einer Nachricht von Tim:

„Tut mir leid, ich habe in der Eile auf die Gleitcreme vergessen. Nimm doch einfach Spucke, irgendeine Creme oder Olivenöl.“

Sie holte sich eine Flasche Olivenöl und ging ins Bad. Dort setzte sie sich auf den Rand ihrer Badewanne, ungefähr so als würde sie sich ein Tampon einführen. Sie hob ihr Becken und setzte die eingeölte Spitze an ihrem Anus an. Es ging immer noch ziemlich schwer.

Beim nächsten Versuch goss sie sich über dem Waschbecken etwas Öl über einen Finger und begann, damit, sich hinten einzuölen. Sie biss die Zähne zusammen und führte sich den öligen Finger ein, versuchte dann, sich mit rührenden Bewegungen etwas zu dehnen, genau so wie es Tim gestern gemacht hatte. Schließlich setzte sie den Plug noch einmal an und diesmal klappte es. Nach einem kurzen **** war der Ringmuskel überwunden und der vordere Teil war drinnen. Im Bereich des Ringmuskels war nun der schmalste Teil des merkwürdig geformten Objektes. Sie betrachtete sich im Spiegel und sah, dass das Ende, eine Metallscheibe, die im Durchmesser etwas größer als jener Teil war, der schon in ihrem Darm steckte, deutlich sichtbar zwischen ihren Hinterbacken hervorlugte.

Sie ging daraufhin ein paar Schritte und war überrascht, dass sich der Fremdkörper nicht unangenehm anfühlte. Ganz im Gegenteil. Bei jedem Schritt, und vor allem beim Sitzen bewegte sich der Plug und stimulierte ihren empfindlichen Unterleib. Schon auf dem Weg vom Bad zu ihrem Bett war sie derart geil geworden, dass sie sich sofort Erleichterung verschaffen musste, angebissene Klit hin oder her.

Mit ihrem neuen Spielzeug verging der Tag wie im Flug. Mit stark überreizter Muschi und einem Plug im Arsch lag sie am späteren Nachmittag im Bett, als ihr Smartphone eine neue Nachricht anzeigte.

Liesi. So viel zu „ich überlasse dir die Initiative!“. Zuerst kam ein weinendes Gesicht, dann eine kurze Nachricht:

„Du hast mich nicht angerufen!“

„Wie wäre es mit morgen frühstücken im …“

Das Cafe war ganz in der Nähe und für sein üppiges Sonntagsbrunch berühmt. Wenn sie ihr letztes Geld zusammenraffte, würde sie sich das sogar leisten können. Sie würde nicht darum herumkommen, Sandra heute Abend noch einmal anzupumpen. Am Montag musste sie sich dann sofort eine Arbeit suchen.

Sie überlegte nicht lange und tippte ihre Antwort.

„Tut mir leid! Mein Freund war auf Besuch und hat mich ziemlich beschäftigt. Ich würde dich morgen gerne treffen!“

Simone sah, dass sie die Nachricht erhalten hatte, dass sie schrieb, dann hörte sie auf zu schreiben fing noch einmal an …

Simone grinste in sich hinein. Die Erwähnung eines Freundes hatte also gewirkt!

Schließlich kam doch noch eine Antwort.

„Super! Ich freu mich! Bis morgen dann."

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