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Chapter 16 by castashadowme castashadowme

Der erste Morgen als Vollhure.

Julia trifft richtungsweisende Entscheidungen.

Julia wachte zerzaust auf. Es war bereits am Dämmern, wie sie nach einem Blick aus dem Fenster feststellte. Sie schaute sich um. Prügeljörg lag neben ihr auf einer Matratze, und sie lag Seite an Seite neben Massimo auf einem Bett. Das Zimmer war klein, unaufgeräumt. Auf der Decke zeichneten sich Feuchtigkeitsflecken ab. Es roch modrig, staubig, außerdem stank es nach Mann, nach Schweiß, nach altem Bier und vergammelter Pizza.

Sie ließ sich zurück ins Kissen fallen. Der letzte Tag verschwamm vor ihrem inneren Auge, ihre Eltern, Michael, Maik, Prügeljörg. Ulf, Johannes, Chrissi. Und dann diese Sache mit Herrn Dornbusch, irgendwelche Gesichter, die in ihrer Erinnerung verschwammen, Freier, die sie fickten. Sie wusste nicht einmal mehr, wieviele es gestern gewesen waren. Sie versuchte sich zu entsinnen. Es gelang nicht. Ein Biker stach heraus, der sich im Morgengrauen, als Dunja und Romana längst verschwunden waren, hinter der Werbetafel zwischen Zigarettenstummeln, leeren Bierdosen und stinkenden Taschentücher und gebrauchten Kondomen brutal über sie entleert hatte. Sie sah sich auf dem Boden liegend, zwischen all dem Schmutz, wie er den Schwanz über ihrem Gesicht hielt und kräftig und hart abspritzte, mitten in ihr Gesicht, in ihren halbgeöffneten Mund, wie er grunzte und schimpfte, seinen gepiercten Schwanz wichste und sich schließlich zu ihr herab beugte, um ihr ins Gesicht zu spucken.

Ja, daran erinnerte sie sich, auch daran, dass sie liegen blieb, erschöpft, halb im Gebüsch, neben einem überquellenden Mülleimer und sich selbst dem Dreck und Müll zugehörig fühlte, den dämmernden Himmel über sich betrachtete, müde, erledigt, übernächtigt, aber zufrieden, Sperma im Haar, auf der Stirn, benutzt und weggeschmissen, nichts als eine Wichsvorlage für geile Männer, bereit sich weiter benutzen, nehmen, vögeln zu lassen. Sie dachte wieder an ihre Eltern, Freunde, Kommilitonen, und stellte fest, wie sehr sie diese Fassaden hasste, diese Lügen, Masken, und sie war froh kein Teil mehr von dieser Scharade zu sein, von diesem Schauspiel, das sich alle gegenseitig vorspielten. Vielleicht schmerzte die Wahrheit hier und da, vielleicht lag nicht jeder gerne zwischen Dreck und Müll, vollgewichst und durchgevögelt in der Gosse, aber ihr war dieses Schicksal lieber als alle Lügen und Masken, auf die Wahrheit konnte sie zählen, auf die Lügen nicht, und die Wahrheit fand sie allein auf dem Strich, nicht in ihrem verklemmten Elternhaus oder dem Institut für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, zwischen Spiegel-Online und Verlagshaus-Praktika, zwischen Angst und Hass, Feigheit und Langeweile schon gar nicht.

Sie fühlte sich richtiggehends übernächtigt. Ihre Kehle kratzte. Ihre Waden zuckten. Ihre Möse brannte. Sie hatte einen mächtigen Durst und setzte sich auf, rieb sich die Augen, gähnte, streckte sich. Massimo schnarchte laut. Prügeljörg röchelte. An sich heruntersehend stellte sie fest, dass sie ein überdimensionales T-Shirt wohl eines von Massimo trug. Es zeigte die "Ramones" im billigem Druck. Sie blickte wohlwollend auf den massigen Leibwächter. Sie sah, dass sein kurzläufiger Schwanz noch in einem Kondom klebte. Sie versuchte sich zu entsinnen, ob er sie letzte Nacht noch gefickt hatte. Sie wusste es einfach nicht mehr. Ein Blick auf Prügeljörg ließ aber nichts anderes vermuten. Auf dessen Matratze lag nämlich ebenfalls ein Kondom, halb von dem schlaffenden Schwanz hängend und auf die Matratze tropfend, und außer ihnen dreien befand sich niemand im Zimmer und wohl auch nicht in der Wohnung. Statt sich aber zu ekeln, befreite sie Massimos Schwanz zärtlich von dem Kondom. Der schlaffe Schwanz und Hodensack fühlten sich weich und freundlich an. Sie mochte das Gefühl und beugte sich über Massimos Gemächt, leckte es sauber. Massimo brummte nur, während sie an seinem Schaft leckte und den friedlichen Schwanz säuberte. Auch beim Blasen erfuhr sie mehr von einem Mann als durch all seine Worte. Massimo beispielsweise wurde immer zärtlicher, je länger man ihm einen blies.

Zufrieden und vorsichtig kletterte sie aus dem Bett. Sie wollte die beiden nicht wecken und einen kurzen Moment der Ruhe genießen. Sie hüpfte über Prügeljörg, zwischen Bierflaschen entlang und ging aus dem Zimmer. Neben dem Schlafzimmer befand sich ein Bad, wo sie sich schnell abduschte und sich mit einer der Zahnbürsten die Zähne putzte. Sie schaute an sich entlang und bemerkte, dass sie in den letzten Tagen enorm abgenommen hatte. Sie hatte einen ziemlich flachen Bauch von dem Anschaffen und Drogennehmen bekommen, ohne Hunger zu verspüren. Sie streichelte sich über den Bauchnabel und dann über den etwas stoppeligen Venushügel. Sie fühlte sich etwas wund und sehnte sich nach einer Bodylotion. Sie blickte um sich, sah aber nichts dergleichen. Die Ränder der Dusche waren verkalkt, der Boden schmierig, und die Kanten in den Fliesen bereits angeschimmelt. An eine Bodylotion war nicht zu denken. Zärtlich berührte sie ihr Tattoo auf der rechten Hüfte, das in altkroatisch 'Kuja' lautete. Sie beschloss, sich ein weiteres Tattoo stechen zu lassen, dieses Mal links und für Dmitry, auch in Glagoliza und zwar 'Kurva'. Sie atmete schwer und sagte es zu sich in den Spiegel und stöhnte, wiederholte es langsam über ihre Lippen spielend "Ravatzna Kurva!". Ja, das war sie, eine verkommene Hure. Sie setzte sich auf die Toilette, spreizte krass ihre Beine und masturbierte hart. Sie kam binnen weniger Augenblicke, schluckte schwer und genoss den kurzen Moment anhaltende physische Befriedigung.

-.-

Nachdem sie kurz verschnauft hatte, verließ sie das Badezimmer und ging in die angrenzende Küche. Sie befand sich in einer Ein-Zimmer-Wohnung, kaum größer als ihre in Berlin, und unzweifelhaft eine Junggesellen- und Bruchbude. Es stank. Der Boden klebte und die Küche war überwuchert mit Pizzakartons, Bierflaschen, und ungewaschenem Geschirr. Es sah aus wie Sau, als hätte noch nie jemand auch nur versucht, etwas Ordnung zu schaffen. Sie seufzte und schaute sich nach Kaffee um. Sie sah Instant-Pulver, einen verkalkten Wasserkocher und eklige Tassen, die sich bereits unter dem Kaffeesatz zu zersetzen begannen.

Sie spülte einen Plastikbecher aus, füllte den Wasserkocher und brühte sich einen Instant-Cappuccino. Sie räumte den Tisch etwas auf und blickte auf die Taschen neben der Tür, mit denen Prügeljörg gestern aus dem Haus ihrer Eltern gestiefelt war.

Was er wohl mitgenommen hatte?

Unwillkürlich überkam sie der Gedanke, dass vielleicht bald ihr ganzes Hab und Gut in solche Taschen passen würde. Was brauchte sie denn schon noch? Jetzt, wo sie wirklich anschaffen ging, jeden Tag auf den Strich gehen würde. Was brauchte sie noch Bücher, Möbel, Krimskrams? Der Gedanke war so krass, dass sie sofort wieder feucht wurde. Sie hatte ihr ganzes Leben binnen weniger Monate so geändert, dass ihre Existenz absehbar bald in ein paar Sporttaschen passen würde, Sporttaschen gefüllt mit Overknee-Stiefeln, Glitterbodies, und Nuttenjäckchen.

Ihr fröstelte etwas, obwohl es insgesamt angenehm geheizt war, also ging sie zu den Taschen, um sich ihr weißes Lederpelzjäckchen anzuziehen. Sie fand es sofort, zog Massimos T-Shirt aus und genoss die Wärme auf der nackten Haut. Im Spiegel an der Tür zum Bad sah sie, dass das Jäckchen ihr sofort einen krassen Nuttenlook verlieh. Neckisch schloss sie den Reißverschluss nur bis zum Bauchnabel, ihr Dekolleté zeigend. Sie rundete das Outfit mit ihren hochhackigen weißen Lieblingsstiefeln ab, die ihr Damian geschenkt hatte und die sie geduldig zuschnürte, sowie ein weißes Sportpanty, unter dem sich ihre, vom vielen Gebrauch, leicht geschwollene Möse schön abzeichnete. Das Sportpanty hatte zudem den Vorteil, das es schnell trocknete und ihre ständig feuchte Möse so kühlte.

Zufrieden mit ihrem Outfit stöckelte zurück zum Tisch, trank von ihrem Cappuccino und starrte über den Müll, den Dreck. Sie vermisste ihr altes Leben gar nicht. Das nicht, aber sie vermisste es zu schreiben, also stand sie erneut auf, kramte erneut in den Taschen und fand tatsächlich ihr Notizbuch. Auch als Nutte wollte sie schreiben, ihre Erfahrungen festhalten, über sich und die Welt reflektieren. Auf vieles konnte sie verzichten, aber nicht darauf. Sie nahm sich noch einen Bleistift aus dem Gepäck und setzte sich dann mit ihrem heißen Kaffee und dem Notizbuch an den Tisch. Sie trank einen Schluck, öffnete das Notizbuch und begann zu schreiben.

'Ich bin über Weihnachten in Göttingen. Dmitry wollte, dass ich eine Bedenkzeit nehme. Damian meldet sich nicht mehr. Mit Chrissi gestritten, und nun auch mit den Eltern. Sie sind richtig ausgerastet, als ich gestern meine Sachen bei ihnen abgeholt habe.'

Sie hielt inne und schüttelte den Kopf. 'Ich schreibe das nur stichwortartig auf. Wichtig ist, ich fühle mich gut. Ich sitze in einer heruntergekommenen Bude in Nuttenkluft und fühle mich so frei wie noch nie. Niemals hätte ich gedacht, wie gefangen, gefesselt mein Leben doch gewesen ist. Solange ich es führte, schien alles normal, schien es, als müsste dieses tonnenschwere Gewicht naturgesetzlich auf meiner Brust und Schulter lasten. Jetzt ist es fort, dieses Gewicht, und ich habe das Gefühl, ich könnte fliegen.'

Sie trank von ihrem Gebräu, das schrecklich schmeckte, aber Koffein beinhaltete und mit viel Liebe sogar an Kaffee erinnerte. Sie fuhr fort, ihre Gedanken zu notieren. 'Diesen Schritt aus der Komfortzone zu wagen, fiel mir nicht leicht, aber mittlerweile bin ich mir sicher, dass es das Beste gewesen ist, das ich je getan habe. Mir ist es egal, das andere mich nicht verstehen, aber von meinen Eltern hätte ich mehr erwartet. Ich wünschte, sie würden mich verstehen und nicht verdammen. Ich liebe meine Eltern. Sie ertragen es nur nicht, dass ich ihnen ihre Feigheit vor Augen führe, ihre Angepasstheit. Sie sind entsetzlich feige, verschlossen, und zugeknöpft. Das wissen sie selbst. Sie trauen sich nicht zu leben. Sie trauen sich gar nichts. Sie hocken ihre Zeit einfach ab, als würden sie dafür belohnt werden, als würde irgendwann aus dem Nichts das große Glück beginnen, einfach so aufploppen. Aber es beginnt nicht einfach.'

Sie atmete durch. 'Glück muss erobert, gewagt, erkämpft werden, und dazu sind sie nicht bereit. Dazu ist kaum jemand bereit. Ich wünschte, Johannes würde es wagen. Ich wünschte, Chrissi würde zu leben beginnen. Ich wünschte, ich wäre nicht alleine auf der Reise, aber es ist, wie es ist. Sie haben sich alle von mir abgekehrt, bis auf Johannes, der aber feige ist. Selbst Damian wollte nicht wahrhaben, wer ich in Wirklchkeit bin. Er hing einer idiotischen Phantasie nach. Anjelica begriff es sofort. Ich bin tatsächlich eine kleine verkommene Gossensau. Ich will den Geruch der Straße, den kalten Asphalt, den harten Fick. Ich sitze hier in dieser Zuhälterbutze und kann es kaum erwarten, wieder loszugehen, die Realität zu spüren, den harten pfeifenden Ostwind zwischen den Beinen, die perversen Blicke der Freier, wenn sie nicht Julia, die Germanistikstudentin, sondern Julia, die Straßennutte, ficken.'

Sie schluckte erregt und wurde geil, als sie las, was sie just geschrieben hatte. Es entsprach schlicht und ergreifend der Wahrheit, nur dass Worte eben nur an der Oberfläche des Gefühls kratzen konnte, egal wie sehr sie sich auch um den Ausdruck, den lyrischen Exzess bemühte. Die wirkliche, leibhaftige Wahrheit war noch viel krasser. Nutte zu sein, war nicht nur ihre Berufung. Es war eine sinnlich sich zementierende, unleugbar gewordene Naturnotwendigkeit. Sie fühlte, dass sie auf den Strich gehörte, dass alles in ihr danach schrie, Nutte zu sein, sich für Geld ficken zu lassen. Sie seufzte, als sie das dachte und mit zittriger Hand weiterschrieb, wie hart sie genommen und gefickt werden wollte, wie ihre Möse danach japste und sich sehnte, gefüllt, benutzt, besamt zu werden. Sie stöhnte lauter, schrieb härter, versauter, authentischer, davon, wie sie gar nicht genug bekommen konnte, wie die versauteste, verkommenste Hure behandelt zu werden, die es je gegeben hatte. Sie wusste nicht warum, aber es war, wie es war, einfach und schön.

Gierig berührte sie sich mit der linken Hand zwischen den Beinen und rieb sich durch den enganliegenden Stoff die Klit und schnell zeichnete sich ein dunkler, nasser Fleck im Schritt ihrer Hotpants ab. Sie war fürchterlich feucht und permanent geil. Sie stöhnte und rieb sich schneller, stellte zufrieden fest, wie der feuchte Fleck größer, dunkler wurde. 'Du Hure', dachte sie, 'du notgeile dauerfeuchte Straßennutte!' Sie stöhnte, als ihre Möse unter den wilden geilen Berührungen zu schmatzen begann und merkte zuerst gar nicht, dass ihr Telefon brummte. Als es aber nicht aufhörte, griff sie über den Tisch und zog es zu sich.

"Kuja?"

Julia verschlug es beinahe den Atem, als sie Dmitrys Stimme hörte. "Ja, ich bin's." Sie rang um Atem. "Ich bin eben erst aufgestanden. Ich ..."

Dmitry lachte. "War ja auch eine lange Nacht gestern, Süße, wie ich gehört habe. Massimo hat mir gesagt, wie fleißig du gewesen bist. Brav, meine Kleine. Tut mir übrigens leid mit deinen Eltern."

Julia sank kurz das Herz in die Magengrube. "Ja, das ist nicht so gut gelaufen. Ich wünschte, sie würden mich verstehen."

Dmitrys Stimme wurde zuversichtlich. "Süße, ich biege das zurecht. Deine Eltern sind nicht die ersten Angehörigen, die ich einnorden muss. Versprochen!"

Julia nickte. "Ich danke dir. Ich mag meine Eltern, weißt du. Wir hatten nie Probleme. Ich fände es schön, wenn sie nicht zwischen uns stehen."

Dmitrys Stimme erklang tief und fest. "Kleine, fort an wird niemand und nichts zwischen uns stehen. Hast du verstanden!"

Julias Möse zuckte, als sie seine männliche Stimme vernahm. "Ja," seufzte sie, "ich gehöre ganz dir, Dmitry. Ich liebe dich." Sie pausierte, schluckte. Ihre Stimme bebte, als sie sprach. "Ich will, dass du mein Zuhälter bist, ich will deine Nutte sein."

Dmitrys Stimme zögerte. Julia atmete schwer und hoffte. Nach einer kurzen Pause sagte er. "Das will ich auch, Kobila. Glaube mir." Er pausierte. Julia atmete sanft und wartete geduldig. Plötzlich sagte er. "Ich liebe dich auch."

Julias Gesicht hellte sich auf. "Sagst du das nicht nur so?"

Dmitry atmete schwer. "Nein, ich sag das nicht nur so. Du erinnerst mich daran, wieso ich das Business so mag. Ich bin in den letzten Jahren etwas müde davon geworden. Viele spreizen die Beine, weil sie nichts anderes können, oder faul sind, oder einfach zu dumm sind, sich etwas anderes einfallen zu lassen, Männer wie Frauen. Verstehe mich nicht falsch. Ich mag meine Nutten und Stricher, aber nur alle paar Jahre trifft man ein Prachtstütchen wie dich, das sich in vollem Bewusstsein für das Ganze entscheidet. Das ist etwas ganz anderes, glaub mir. Du fickst nicht nur für ****, oder um nicht arbeiten zu müssen. Du fickst, weil du nicht anders kannst, weil es deine Berufung ist."

Julia seufzte und wurde feucht. "Ja, das ist es. Es ist krass, aber es ist wahr."

Dmitry brummte. "Das ist schön zu hören. Du hast dich also unwiderruflich entschieden?"

Julia genoss seine Stimme. "Ja, das habe ich."

Dmitry erhob die Stimme und sprach ernst. "Ich habe dir nicht ohne Grund Bedenkzeit gegeben. Es besteht keine Eile, aber du musst wissen, zu mir sagt man nur einmal 'Ja' oder 'Nein', 'Ente' oder 'Trente'. Ich bin nicht Damian. Ich bin kein Amateur, und wenn ein Stütchen eingewilligt hat, wenn ich zu investieren begonnen habe, gibt es kein Zurück mehr. Wir haben bis jetzt viel Spaß gehabt. Das gebe ich zu. Aber wenn du mir dein Ja-Wort gibst, hast du in beruflichen Dingen kein Mitspracherecht mehr. Kapierst du das?"

Julia wurde unruhig. "Gar kein Mitspracherecht?"

"Nicht in professioneller Hinsicht, Kleines. Du fickst, wo, wann und mit wem ich dir sage zu ficken. Du trägst, was ich dir sage zu tragen. Du benimmst dich, wie ich es von dir erwarte, wie ich es dir klar und deutlich befehle, wie du dich benehmen sollst. Ich kenne da keine Kompromisse. Ich habe in meinem Leben genug Ärger mit Nutten gehabt. Ich habe da eine sehr geringe Frustrationstoleranz."

Julia hörte den Verdruss aus Dmitrys Stimme. "Hast du sehr viel Ärger mit deinen Nutten gehabt?"

Er antwortete nicht sofort, aber dann sehr bestimmt. "Ja, sehr viel, wenn du es genau wissen willst."

Sie fügte eilfertig hinzu. "Mit mir wirst du kein Ärger haben, Dmitry. Ich vertrau dir. Ich will, dass du stolz auf mich bist."

Dmitry brummte. "Braves Mädchen, ich würde dich am liebsten auf der Stelle ficken."

Julia stöhnte. "Ja, das wäre schön. Ich will, dass du mich jeden Tag fickst, dass du nicht genug von mir bekommen kannst, dass du mir jeden Tag deinen harten geilen Schwanz in die Möse schiebst."

Dmitry schnaufte gierig und etwas atemlos. "Bist du feucht?"

Julia bebte. "Ja, das bin ich, ich bin krass feucht. Ich bin klatschnass zwischen den Beinen, wenn du es genau wissen willst."

Dmitry röchelte. "Und ob ich das will. Ich will es ganz, ganz genau wissen. Geil, spreiz die Mietmöse für mich."

Julia steckte die Hand in ihre Hotpants und spreizte die Möse für ihn. "Ja, sie ist nass. Sie sehnt sich nach dir. Sie läuft über, die kleine Sau."

Dmitry kam, schluckte, hustete. Nach ein paar Sekunden erklang seine Stimme etwas erschöpft. "Meine Fresse, das ist schon lange nicht mehr passiert."

Julia lächelte. "Telefonsex?"

Dmitry lachte. "Ja, Telefonsex. Sex habe ich am laufenden Band." Julia sagte nichts und spürte eine leichte Ernüchterung, die sie zu unterdrücken versuchte. Dmitry fügte nach ein paar Sekunden Stille hinzu. "Du bist doch nicht etwa eifersüchtig?"

Julia schluckte. Sie wollte nicht lügen. "Doch, bin ich. Aber das ist mein Problem. Tut mir leid, Dmitry. Ich vermisse dich nur so."

Seine Stimme erklang zärtlich. "Kobila, ich würde alle Nutten dieser Welt für dich eintauschen, glaube mir. Nächstes Mal nehme ich dich mit, wenn ich auf Geschäftsreise gehe, versprochen. Ich sage das nicht nur so."

Julias Gemüt hellte sich auf. "Du wirst es nicht bereuen."

"Das weiß ich." Er pausierte. "Also, ich bin auf dem Weg nach Göttingen. Ich werde in Frankfurt aber über Neujahr ein Stopover einlegen, um etwas Geschäftliches zu erledigen. In weniger als einer Woche bin ich also da. Bis dahin höre auf Prügeljörg und Massimo, hörst du? Sie haben klare Instruktionen von mir bekommen."

Julia nickte. "Ja, alles klar."

"Und das mit deinen Eltern regle ich schon. Versprochen. Ich habe eine Überraschung für dich."

"Hast du?"

"Ja, habe ich. Du kannst mir vertrauen. Ich muss jetzt los. Sei ein braves Mädchen, mach mich stolz. Tust du mir den Gefallen?"

Sie seufzte. "Ja, Dmitry, gerne, Dmitry."

Dmitry legte auf, aber nicht bevor er tief und sonor ins Telefon gesäuselt hatte. "Ti si moj mišić. Ti si moj kobilica."

Julia wusste, dass das 'mein geliebtes Mäuschen, mein geliebtes Stütchen' hieß. Die Worte hallten in ihr nach, erwärmten sie, ließen sie glühen, vor Sehnsucht erbeben. Sie träumte erregt vor sich hin. Welche Überraschung hielt Dmitry für sie bereit? Wie wollte er ihre Eltern besänftigen? Sie schloss die Augen und dämmerte vor sich hin. Sie sah sich im Café Nil, im Hinterzimmer mit Dmitry, sie ganz in weiß, mit Schleier, wie er sie fixierte, die Beine am Bett fesselte und dann von nach und nach eintretenden fremden Männern ficken ließ. Sie sah sich immer williger, feuchter, geiler werden, wie sie ihn in der Ecke stehen und wichsen sah, wie er stolz ihre Hörigkeit begutachtete, beobachtete, wie sie widerstandslos einen nach dem anderen abfertigte, ihre Möse zur Verfügung stellte, um ihn mit Stolz zu erfüllen, seine Nutte, sein Mäuschen, seine Stute. Sie stöhnte vor lauter Ungeduld, merkte nicht wie die Minuten vergingen, als plötzlich Prügeljörg und Massimo vor ihr standen und sie angrinsten.

Was haben Massimo und Prügeljörg mit Julia vor? Wie hat Dmitry die beiden instruiert?

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