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Chapter 14
by
castashadowme
Was hält die Nacht noch für Julia bereit?
Göttingener Straßenstrich.
So richtig Zeit, alles zu verarbeiten, hatte Julia nicht. Fern hallten die Worte ihres Vaters noch nach, und fern lag der Blick ihrer Mutter noch auf ihrem Gemüt, aber die Verwirrung, Trauer, Ungewissheit wurden durch Massimos expertenhafte Stimulationen, sein Fingern, und durch das Beben ihrer allzeit bereiten Pussy in unabsehbare Ferne geschoben. Sie war jetzt eine Nutte, und niemand hatte das Recht, ihre Entscheidung infrage zu stellen, auch ihre Eltern nicht. Sie spreizte die Beine weiter und Massimo schnaufte. "Scheiße, Süße, ich würde dich am liebsten gleich wieder ficken."
Julia stöhnte und presste sich gegen seine drei männlichen Finger, die in ihrer schmatzenden Möse wühlten, während sein krasser Daumen ihre Klit bearbeitete. Sie stand total auf die körperliche Unverhältnismäßigkeit seiner Pranke und ihrer zarten Fut. Sie fühlte sich wie ein Kätzchen in den Fängen eines geilen Riesen und japste. "Du darfst mich jederzeit ficken, Massimo, ich mag deinen kurzen dicken Schwanz."
Massimo brummte. "Du bist nicht die erste, mein Kätzchen."
Julia warf sich ihm entgegen und leckte über sein männliches, Bartstoppel übersätes Kinn. "Ich bin so unfassbar geil."
Massimo schnaufte und griff sie am Nacken. Er **** sie, ihm in die Augen zu schauen. Seine Augen glühten wie ein wütender Bulle. "Ich ficke dir gleich das Gehirn raus, du Fotze!"
Julia erzitterte, bebte mit ihm. "Ja, fick mir das Gehirn raus, du perverser Schmalspur-Gorilla!"
Massimo leckte ihr quer übers Gesicht und hämmerte einen vierten Finger in ihr Loch. Plötzlich kam das Auto zum Stehen und Prügeljörg brüllte. "Ihr Turteltäubchen, habt ihr noch alle! Finger weg, Massimo. Ich sagte 'Aufpassen', nicht 'Auffressen', und du, meine Kleine, reiß dich zusammen, wenn Massimo einmal warmläuft, ist er nicht mehr zu stoppen, glaub mir. Der fickt dir wirklich das Hirn aus dem Leib."
Julia gab Massimo einen Zungenkuss. Wieder brüllte Prügeljörg. "Jetzt ist aber Schluss damit."
Massimo schob sie murrend von sich. Julia vibrierte am ganzen Leib, von Sinnen, glücklich, einfach nur im Moment, im Hier und Jetzt. Von Massimos Fingern total, bis in die Haarspitzen aufgeheizt und vorglüht, fuhren sie alle schweigend zum Maschmühlenweg. Ungeduldig starrte sie aus dem Fenster, bis sie endlich in der Ferne die gelbblaue Werbung der JET-Tankstelle, die Rangierbahnhofgleise und den berühmt-berüchtigten Parkplatz am Maschmühlenweg sah. Schon als Schülerin war sie vor der Ecke gewarnt worden. Jeder in Göttingen kannte den Ort, wusste, dass dort des Nachts die Perversen herumkursierten, **** nahmen, soffen, sich schlugen, und Nutten- und Resteficken betrieben. Schon oft hatte es Versuche der Stadt gegeben, den Maschmühlenweg auf der Höhe des Güterverkehrzentrums zu bereinigen. Aber Unkraut vergeht nicht, und so hatte sich die Szene bislang erfolgreich gegen die Razzien gehalten.
Julia erinnerte sich plötzlich an Photos im Göttinger Tageblatt, an halbnackte Nutten in Handschellen, Freier, Bierflaschen, an die heftigen Overknee-Stiefel einer Blondinen, deren Gesicht verpixelt worden war, an die lasziven Posen der Prostituierten, die zwischen den Polizisten auf ihren extremen High-Heels standen, mit rotlackierten Nägeln und diesen geilen langen Haaren. Sie schluckte. 'Billighuren vom Maschmühlenweg vertrieben' hatte die Schlagzeile gelautet, und es war das erste Mal gewesen, dass sie das Wort 'Hure' gelesen und sich gefragt hatte, was diese Frauen dort wohl fühlten, taten, was es mit dem Hurensein auf sich hatte. Ihre Eltern hatten jedes Gespräch darüber blockiert, ihr nur immer wieder gesagt, wie falsch, verkommen, beschämend der Maschmühlenweg für Göttingen sei, nur Abschaum und Verlierer dort verkehrten, sich nur das Letzte vom Letzten dort einfinden würde und man diese ganze Gegend abreißen und wegplanieren und für immer der Vergessenheit anheimgeben sollte. Auf die Frage, wie es denn zu diesem Ort gekommen sei, hatten sie nur geantwortet, dass es nun einmal schlechte Menschen gebe, und schlechte Menschen immer einen Weg fänden, andere mit ihrer Schlechtigkeit zu verseuchen und anzustecken, und hatten dann das Gespräch über den Maschmühlenweg ein für alle Mal für beendet erklärt.
Als Julia durch die Autoscheibe hindurch die ersten Huren am Straßenrand stehen sah, wurde ihr bewusst, dass sie nun drauf und dran war, eine von diesen 'schlechten Menschen' zu werden, dass sie also auch irgendwann vielleicht einer Polizei-Razzia zum Opfer fallen und mit verpixeltem Gesicht im Göttinger Tageblatt abgelichtet und als Billighure bezeichnet werden würde. Statt sich aber zu schämen, erregte sie dieser Gedanke maßlos, erregte sie der Gedanke, dass ein anderes Mädchen sie auf einem Photo besoffen, bedröhnt, in Handschellen stehen sehen und sich fragen würde, was diese Frau wohl fühlte, und sie es ihr nun sagen könnte, nämlich gut, frei, ungebunden und unauthentisch, entlastet, durchgefickt und mit sich selbst im Reinen. Sie atmete schwerer und schwerer, als sie das Straßenschild 'Maschmühlenweg' las und plötzlich begriff, dass es eine lange Reise gewesen war, viele Umwege benötigt hatte, sie aber endlich angekommen war, wohin sie gehörte und schon, scheinbar, immer gehört hatte. Vor dem Fenster erhöhte sich die Nuttendichte, zärtlich begann sich Julia zwischen den Beinen zu reiben und zu streicheln, und da stoppte schon das Auto.
Prügeljörgs Stimme erklang. "Da wären wir."
Massimo stieg aus und half Julia aus dem Wagen. Prügeljörg lachte. "Sie ist eine Nutte, Massimo, keine Dame."
Massimo brummte. "Aber eine ganz prächtige."
Julia errötete von dem Komplimente und spürte den stolzen Griff Massimos auf ihrem Hintern. Prügeljörg nahm sie ungeduldig bei der Hand und zog sie unwirsch zu einer Ecke, wo bereits zwei Nutten rauchend standen. "Hier bleibst du stehen, Kleine, verstanden?"
Julia nickte. Prügeljörg schnaufte. "Du fickst, bist du mindestens dreihundert Körten zusammen hast, capiche?"
Julia nickte wieder. "Bist du plötzlich stumm geworden?"
Julia schüttelte den Kopf. "Nein, alles klar, dreihundert Euro, aber was ist, wenn ..." Sie schaute um sich und sah keine Freier.
Prügeljörg schnaufte. "Das lass unsere Sorge sein. Du bist hier nur, um deine Beine zu spreizen, alles klar? Nicht um Fragen zu stellen!"
Sie nickte. "Alles klar, kein Problem."
Prügeljörg schritt auf sie zu. "Problem, was für ein Problem?" Er griff sie am Hals. "Du gehörst jetzt Dmitry, hörst du, also halt den Rand. Wir haben uns nicht umsonst für dich eingesetzt."
Sie nickte. Er schaute sie zufrieden an. "Nichts für ungut, Kleine, aber Dmitry sagte, du sollst keine Sonderbehandlung erfahren, klar? Er hat keine Lust auf Sperenzchen."
Er drehte sich um und ging auf die anderen beiden Nutten zu. Er sprach kurz mit ihnen und kam dann zurück zu Julia. "Maus, du teilst dir mit Romana und Dunja den Wohnwagen dort hinten. Das heißt, wenn eine von euch einen Kunden bedient, haben die anderen Pause. Wir besorgen einen weiteren Wohnwagen. Heute muss das reichen."
Julia blickte schwankend, bedröhnt, über die Köpfe der Huren hinweg auf einen weißen, leicht herunterkommenden Wohnwagen, der am Rand eines Parkplatzes stand. Sie nickte. Prügeljörg zog ihre Klamotten zurecht und wischte ihr mit einem Taschentuch das Gesicht sauber. "Du hast noch überall Massimos Wichse auf den Lippen. Meine Güte, bist du so bedröhnt, dass du gar nichts mehr merkst?"
Julia starrte ihn nur mit weitaufgerissenen Augen an. Sie stammelte etwas, aber bekam kein gerades Wort heraus. Sie war zu geil, zu erregt, und vor allem zu eingeschüchtert von der Situation. Prügeljörg steckte ihr einige Taschentücher und Kondome in ihr Nuttentäschchen. "Sei vorsichtig, okay, Massimo und ich bleiben in der Nähe." Er nahm ihr Handy und tippte eine Nummer ein. "Ruf an, wenn was ist, oder wenn du ein neues Pillchen brauchst, und wie gesagt, keine Sperenzchen, das mag der Boss gar nicht gern."
Julia nickte. "Dreihundert. Alles klar."
Sie erwiderte den Kuss von Prügeljörg, der sie leidenschaftlich an sich herandrückte und mit Zungenschlag küsste. "Sei einfach ein braves Mädchen, das fällt dir doch nicht schwer, oder?" flüsterte er ihr zu, dann gab Massimo ihr einen neckischen Klapps auf den Hintern und sie stöckelte zu den anderen beiden Nutten.
Dunja und Romana sahen sie amüsiert an. "Ah, neu." Sie musterten Julia von oben bis unten. "Studentin?" fragte Dunja.
Julia nickte und zündete sich eine Zigarette an. Dunja sah krass aus. Sie trug knielange Lederstiefel, hatte tiefschwarze Locken, ein zugeschminktes Gesicht, und trug ein Netzoberteil, das kaum ihren Megabusen verdeckte. Sie sah alt aus, vielleicht Anfang vierzig, oder noch älter. In ihren Augen blitzte die Erfahrung, die Nüchternheit, die Entspanntheit. Sie lächelte zögerlich, höflich, aber auch desinteressiert. Julia zog an ihrer Zigarette. "Ja, Studentin, und du?"
Dunja und Romana lachten. Romana war jünger, hatte weißblondes langes, glattes Haar, trug ein Skioberteil, das ihren Ausschnitt entblößte, und stellte einen herzförmigen Knackhintern in silbernen Pantylook zur Schau. Sie trug Stiefel mit Pelzumrandung und extremhohen, mindestens 15 Zentimeter Absätzen. Dunja grinste. "Straßennutte, was sonst?"
Dunja und Romana lachten wieder und schüttelten den Kopf. Romana schaute sie freundlich an. "Liebe, Geld, oder ****?"
Julia zuckte die Achseln. Sie war zu bedröhnt, sich zu erklären, und auch zu geil. Sie sagte nur. "Weiß nicht. Liebe vielleicht."
Dunja brummte. "Du siehst doch, dass die high ist, die ist total zu, bis Oberkante Unterlippe."
Romana zickte zurück. "Kein Grund unhöflich zu sein."
Dunja winkte ab. "Was fragt die denn so dumm, als ob ich Studentin bin? So ein Mist."
Julia zog an ihrer Zigarette. Sie war sich noch nicht sicher, ob sie Dunja und Romana mochte. Autos fuhren an ihnen vorbei. Sie rauchten, schwiegen. Als nach ein paar Minuten immer noch kein Auto vor ihnen hielt, atmete Julia durch. "Nicht viel los, was?"
Dunja schaute sie, die Augen verdrehend, an. "Sieht es für dich so n, als wäre viel los? Wieviel Pulver hast du dir denn reingezogen?"
Romana stieß Dunja in die Seite. "Jetzt krieg dich ein, du dumme Zicke. Du bist doch selbst high." Sie drehte sich zu Julia. "Geht gleich los. Sind noch ein Bisschen früh dran."
In diesem Moment begriff Julia, dass sie völlig das Gefühl für die Zeit verloren hatte. Sie schaute um sich, sah aber keine Uhr. Sie schaute zu Romana. "Wie spät isses denn?"
Romana schaute auf ihr Handy. "Kurz nach zehn."
Dunja schnaufte. "Hat die kein eigenes Handy. Lass die Wohlstandsgöre doch in Ruhe!"
Romana drehte sich entnervt zu Dunja. "Ich kann deine Scheißstimmung nicht ab. Was hast du denn gegen die neue. Schmeiß doch ein paar von deinen Glücksbringerpillchen, aber halt mal den Rand."
Dunja ging ein Schritt auf Julia zu. "Die wird uns Kunden wegnehmen. Siehst du das nicht! Siehst du nicht, wie **** und knackig die ist. Scheiße, ich würde die ja selbst ficken. So was kann ich mir nicht leisten. Ich darf heute nicht wieder leer ausgehen. Minosch wird sauer. Nee, das kommt nicht in die Tüte. Ich beschwere mich bei ihm."
Dunja ließ Romana und Julia an der Ecke stehen und verschwand hinter einem parkenden Auto. Wortfetzen in einer fremden Sprache drangen zu ihnen herüber. Julia verstand kein Wort. Romana schaute sie an. "Sorry, sie hat eine schwere Zeit mit ihrem Luden. Lass dich nicht von ihrer harten Schale abschrecken. Sie ist eine wirklich gute Freundin, wenn man sie näher kennenlernt."
Julia nickte und zog an ihrer Zigarette. Sie schaute Romana an. "Habt ihr nicht denselben Luden?"
Romana schüttelte den Kopf. "Nee, nicht wirklich, oder vielleicht schon. Ist vertrackter. Ich blick da manchmal nicht mehr durch. Am Ende ficken wir hier in Göttingen alle für denselben Oberguru, glaube ich. Wir haben aber andere Zwischenhändler, wenn du das meinst."
Julia nickte. In dem Moment kam Dunja wutschnaubend zurück und stellte sich neben Romana. Sie sagte nichts. Romana schwieg ebenfalls. Julia zündete sich eine weitere Zigarette an, als ein Kombi vor ihnen stehenblieb. Ein Typ mit Geheimratsecken streckte den Kopf aus dem Beifahrerfenster und zeigte auf Dunja. "Wieviel?"
Dunja ging zufrieden, mit gehässigem Seitenblick zu Julia, auf den Wagen zu und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Der Typ nickte sofort, und ehe Julia zweimal hinsehen konnte, waren Dunja und der Typ im Wohnmobil verschwunden. Romana grinste. "Das wird ihre Stimmung aufhellen, komm, wir setzen uns, bis die fertig sind."
Sie stöckelten gemeinsam zu einer Bank, die hinter einer Werbetafel stand. Sie setzten sich hin. Die Bank war kühl unter dem Minirock. Julia fror etwas. Sie rauchten. Romana seufzte. Nach ein paar Augenblicken schaute sie Julia an. "Kommst du aus Göttingen?"
Julia nickte und hustete etwas. "Ja, aber ich studiere in Berlin."
Romana grinste. "Du studierst also wirklich?"
Julia zuckte mit den Achseln. "Noch, oder offiziell."
"Und inoffiziell?"
Julia schaute sie an. "Inoffiziell bin ich seit Monaten Nutte."
Romana nickte. "Wegen ****?"
Julia starrte in den Nachthimmel. "Nee, nicht wirklich. Wahrscheinlich doch Liebe, oder was weiß ich. Ist'ne seltsame Sache."
Romana nickte. "Ja, das ist sie. Ich bin hier auch aus Liebe. Ich lasse mich gerne für Antonin ficken. Antonin ist mein Lude."
Julia seufzte. "Ja, hab ich mir gedacht. Meiner heißt Dmitry. Ich lasse mich auch gerne für ihn ficken. Es ist geil, für ihn Geld zu verdienen. Ich verstehe es nicht richtig, aber es ist einfach geil. Ich bin aber, glaube ich, nicht in der Verfassung, das zu analysieren."
Romana lachte und stupste sie von der Seite an. "Das muss du auch nicht. Es ist, wie es ist. Viele verstehen das nicht, aber auch ich wollte Antonin alles geben, einfach alles." Sie hielt kurz inne und starrte ins Leere. "Wir waren auf Wolke Sieben, mega krass, Urlaub auf dem Balkan, wie Flitterwochen, sag ich dir, ein Leben in Saus und Braus. Er war so stolz auf mich, auf mein Aussehen, hat mir Klamotten gekauft, mich ausgeführt, mich seinen Freunden präsentiert, mir andauernd Komplimente gemacht. Ich habe mich immer mehr für ihn aufgemotzt, mich bemüht, ihn vor seinen Freunden und Geschäftspartner im besten Licht erscheinen zu lassen, und dann kam eines zum anderen."
Sie pausierte. "Zuerst hat er mich von seinen Freunden, dann von seinen Geschäftspartnern ficken lassen. Ich habe ihn so gerne stolz gemacht. Er hat immer gestrahlt, mich gelobt. Alleine sein Stolz war mir Grund genug, die Beine zu spreizen. Es war alles eine riesen Party. Er war immer anwesend, hat meinen Kopf gestreichelt, mir gut zugeredet. Es war einfach schön, ausgelassen, frei, sorglos."
Sie schaute Julia an. "Irgendwann begriff ich natürlich, dass das alles eine Masche gewesen ist, weißt du, dass ich nicht die einzige war, klar nicht, dass das gar nicht seine Freunde oder Geschäftspartner gewesen waren, dass ich schlicht und ergreifend in die Fänge eines Zuhälters geraten war, aber weißt du," sie zog an ihrer Zigarette, "es war trotzdem geil, irgendwie, trotzdem die beste Beziehung, die ich gehabt habe, und er hörte auch nicht auf, nett zu mir zu sein, sich um mich zu sorgen, mich zu loben, mir zu helfen, also bin ich bei ihm geblieben. So einfach ist das."
Julia nickte. "Ja, so ist das. Am Ende zählt nur sein Lob, und dann spielt es auch keine Rolle, dass einen Fremde ficken, irgendwie fickt man immer mit ihm und mit niemandem sonst."
Romana streichelte Julia über die Wange. "Genau so ist es, man will gar nicht mehr aufhören. Du verstehst das."
Julia atmete schwer. "Nein, das will man nicht. Ich bin gerne seine Nutte. Ich kann's kaum erwarten, wieder von ihm genommen und benutzt zu werden."
Romana seufzte. "Ich auch. Dunja hat eine Krise mit Minosch. Man kann Pech haben mit seinem Zuhälter. Aber so ist das Leben."
Als Romana das sagte, ging die Tür zum Wohnmobil auf. Dunja und der Typ staksten aus dem engen Eingang. Romana grinste. "Dann mal los, die Nacht hat gerade begonnen."
Julias Möse zuckte, als sie aufstand und sich an die Straße stellte, und bald schon hielt der erste Wagen vor ihr. Sie verlangte fünfzig Euro und verschwand mit einem beleibten Normalotypen im Wohnwagen. Normalotypen kamen schnell, brummten Beleidigungen, leckten ihr übers Gesicht und spritzten ihr auf den Bauch, und so kam es auch dieses Mal. Bald schon stand sie wieder an der Straße. Dunja war nicht zu sehen, aber Romana unterhielt sich mit einer Gruppe Männer hinter der Werbetafel. Bald schon kniete sie, umringt von rauchenden, saufenden Typen in ihere Mitte und ließ sich einen Blowbang verabreichen.
Indes hielt ein Kombi vor Julia an. Ein Gesicht erschien ihm Beifahrerfenster. Völlig überrascht sah sie ihren ehemaligen Rektor. "Julia?"
Sie schaute zu ihm und wurde nervös. "Julia Hofer!" erklang seine Stimme.
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Eine Germanistikstudentin geht weiter auf den Strich.
Fortsetzung von "Eine Germanistikstudentin auf dem Strich".
Teil 3/3: Julia Hofer, eine Germanistikstudentin in Berlin, lebt ein Doppelleben als Hure und Studentin.
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Updated on May 15, 2023
by Germangeorge
Created on Apr 23, 2020
by castashadowme
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