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Chapter 15
by
mäuschen
Hatte Frau Fischer das Geld angenommen?
Nein, Gretchen hatte die Bezahlung abgelehnt
Natürlich hätte sie das Geld wirklich gut gebrauchen können. Es gab so viele Dinge, die sie gerne hätte, und die sie sich von ihrem Einstiegs-Gehalt nicht leisten konnte. Zum Beispiel ein neues Auto statt dem alten Gebrauchtwagen, welcher immer öfters mal rumzickte. Vielleicht einen Bausparvertrag. Sich im Urlaub in einem Luxushotel mal so richtig verwöhnen lassen. Oder etliche andere schöne Dinge. Ihr viel da schon einiges ein.
Dennoch hatte Gretchen vehement und energisch abgelehnt und wollte auf gar keinen Fall von Dragan bezahlt werden. Denn ihrer Schülerin zu helfen war eine Sache. Und auch, sich dafür auf Dinge einzulassen, die sie eigentlich nicht tun wollte. Das konnte sie mit ihrem Gewissen vereinbaren. Eben so lange gewisse Grenzen nicht überschritten wurden. Aber Geld dafür zu nehmen, im Auftrag eines Zuhälters? Sich selber zu bereichern an den schmutzigen und perversen Fantasien anderer? Dafür wollte sie unter gar keinen Umständen Geld nehmen! Schon aus Prinzip nicht.
Aber auch, weil sie sich selbst nicht traute. Denn wenn sie einmal damit anfing, sich für Geld zu erniedrigen, wo sollte das noch hinführen? Wo würde es aufhören? Wäre sie dann nicht nur noch eine klitzekleine Stufe entfernt davon, selber eine richtige Prostituierte zu werden? Würde sie da weiter widerstehen können? Wo wäre die Grenze? Würde sie vielleicht für Geld jemanden küssen? Würde sie sich für ein paar Tausend Euro gar entblößen und nackt zeigen? Oder wäre es sogar denkbar, dass sie sich auf Geschlechtsverkehr mit einem wildfremden Menschen einlassen würde, wenn die versprochene Summe nur hoch genug wäre?
All dies war eigentlich komplett undenkbar und nicht mit der streng konservativen Erziehung der prüden Frau Fischer vereinbar. Und doch dachte Gretchen gerade ja über all diese Dinge nach! Und sie wäre auch nicht der erste Mensch, dem die Macht und Anziehkraft des Geldes den Kopf verdrehte. Nein, es war schon richtig gewesen, dass sie die Bezahlung kategorisch abgelehnt hatte.
Ja, sie würde Dragan helfen. Ja, sie würde ihr Möglichstes tun, um den neuen Klienten zu akquirieren, auch wenn es vielleicht ein wenig erniedrigend und irgendwie schmutzig würde. Oder gar schlimmer, irgendwie pervers. Aber nicht um dem Zuhälter zu helfen. Nicht für Geld. Sondern nur für Mandy. Damit Dragan ihrer Schülerin die Schulden erlassen würde, und davon absah, sie zurück in die Prostitution zu leiten.
So in ihrem Beschluss gefestigt, machte sich Frau Fischer auch so langsam für den Abend fertig.
Denn trotz der vorhin geschilderten Gedankengänge hatte Gretchen sich auf diesen Abend fast genauso vorbereitet, wie bei einem Date. Sie hatte alle ihre Hausaufgaben erledigt, bei der Epilation sogar ihrem Intimbereich mehr Aufmerksamkeit als üblich geschenkt. Mit Lockenwicklern hatte sie ein paar Wellen in ihre langen blonden Haare gezaubert. Natürlich waren ihre Fingernägel perfekt gepflegt, und ein wenig Parfüm und leichtes Make Up hatte sie auch aufgetragen.
Das alles hatte sie natürlich nur getan, um die Chance zu erhöhen, dass der Abend erfolgreich verlief! Unter keinen Umständen würde sie sich dazu erniedrigen lassen unaussprechliche Dinge zu tun, die sie mit ihrer Moral nicht vereinbaren konnte.
Dragan hatte ihr noch mitgeteilt, dass sie sich dem Anlass entsprechend anziehen sollte. Und daher hatte sie das auch getan, sich authentisch, als Lehrerin und ihrer üblichen Garderobe entsprechend, gekleidet. Im Klartext also eher konservativ und unvorteilhaft und erst recht nicht sexy. Denn das einzige, was an Gretchen’s Kleidung vielleicht als halbwegs aufreizend durchgehen konnte, waren ihre Schuhe und ihre Strumpfhose.
Die halboffenen Schuhe an ihren Füßen, mit klobigem Plateau Absatz von weniger als zwei Zentimetern Höhe gingen der Definition her wahrscheinlich aber gar nicht mehr als Pumps durch. Und von der absolut undurchsichtigen Strumpfhose, die immerhin einen Blick auf die Form ihrer schlanken Waden und Unterschenkel gewährte, war auch nicht viel zu sehen. Denn bereits ab Mitte des Schienbeins hängend verdeckte ein weiter, unförmiger Rock aus grauem Stoff jeglichen Blick auf den Rest ihrer eigentlich wunderschönen, langen und trainierten Beine. Darüber eine viel zu weite pinke Bluse, geriffelt, mit ganz dezentem Blumenmuster und natürlich bis zum Hals zugeknöpft. Zwar kurzärmelig, aber darüber noch eine weiße Strickjacke deren Ärmel bis knapp über den Ellenbogen reichten.
So musste eine unwissende Person dann auch zweimal hinschauen, um auch nur ein wenig von ihrer schmalen Taille und generell umwerfenden Figur zu erahnen. Denn Frau Fischer tat immer alles dafür, um ihre Brüste so gut es ging zu kaschieren. Sie hatte auch so einiges darüber gelesen und sich entsprechend eingekleidet, so dass ihr Busen kleiner wirken sollte. Also klar, Minimizer BH. Aber auch dunkle Farben. Einfarbige Teile. Gegebenenfalls grelle Farben zur Ablenkung. Hellere Stoffe untenrum als obenherum. Lange Oberteile, die den Oberkörper in die Länge ziehen. Ein Jacket, welches einen V Ausschnitt bildet und so optisch den Hals verlängert. Teilweise widersprachen sich die Artikel auch gegenseitig, aber man soll ja nicht alles was man so liest für bare Münze nehmen. In Einigen war zum Beispiel auch zu lesen, man solle Blusen nicht komplett zuknöpfen und so via V Ausschnitt den Torso optisch strecken. Aber das war ganz offensichtlich ein hirnrissiger Tipp, denn eines war ja wohl klar: Dass man nur so viel Haut zeigen durfte, wie es sich bei einer Dame von Anstand geziemte.
Und dementsprechend staunte Dragan nicht schlecht, als er Frau Fischer an dem Abend zu Gesicht bekam.
Wo treffen sie sich?
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Die Lehrerin
School of Sex
Junge introvertierte Lehrerin lernt neue Seiten an sich selbst kennen
Updated on Mar 21, 2026
by leatherslave
Created on Jan 1, 2019
by leatherslave
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