Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 13 by Myopia01

Was soll ich jetzt machen?

Ich lasse sie erstmal allein.

Ich entscheide mich erstmal sie alleine zu lassen. Keine noch so gute Erklärung meinerseits kann das Verständnis einer selbst gefundenen Erfahrung wettmachen. Das weiß ich, da ich ja Lehramt studiert habe.

So verlass ich ungesehen die Stube und gehe in die Küche. So wie ich noch Namis Worte oder besser gesagt Befehle im Kopf habe, wollte sie nach dem Duschen etwas zu Essen haben. Also! Rann an die Arbeit!

Dazu müsste ich allerdings Kochen können…

Für mich haben meine Kochkünste zwar immer gereicht, aber nun habe ich hier drei sehr anspruchsvolle Damen zu Gast, die Sanjis Essen gewöhnt sind. Zumal dieser sehr japanisch kocht. Mit Tintenfischbällchen und all so was. Ich mag ja noch nicht mal Sushi.

Egal!

Gibt es halt Nudel-Shinken-Auflauf mit viel Käse. Nicht gerade gesund, aber es schmeckt und macht satt. Zumal ich dafür alle Zutaten habe. Plus! Das richtige Soßenpulver. Gott, würde mir Sanji den Hals umdrehen!!

Während der Auflauf nun im Backofen so vor sich her brodelt, decke ich den Tisch. Dieser ist schön groß und eigentlich für acht Personen gedacht. Den Tisch habe ich im Übrigen meinen Vater zu verdanken. Er war der Ansicht, reiche Leute müssten einfach an so einem großen Tisch sitzen. Den Grund wusste er allerdings selber nicht.

Ich denke kurz über die Platzierung der Teller nach. Ein Teller sollte am Kopfende sein und die anderen drei dann direkt an den Seiten verteilt. So hat der am Kopfende Sitzende zwei linke Nachbarn und einen rechten.

Mit mir und der Sitzverteilung im Reinen klingelt auch schon die Uhr. Der Auflauf ist fertig. Schnell schallte ich den Ofen aus und decke noch schnell das Geschirr auf.

Dann gehe ich wieder in die Wohnstube zu den drei Damen.

Nico Robin scheint es sich bequem gemacht zu haben, da sie nun auf der großen Couch für drei sich hingelegt hat und ganz intensiv ein Geschichtsbuch liest. Nami und Nojiko hingegen begutachten gemeinsam die große Weltkarte in einer der Atlanten. Sie staunen nicht schlecht, wo überall Menschen leben und über die Tatsache, dass wir bereits über eine so genaue Weltkarte verfügen.

Die drei scheinen mich nicht wirklich zu bemerken.

Ich räuspere kurz. „Das Essen ist fertig, wer Hunger hat, kann mit in die Küche kommen.“

„Gute Idee!“, ruft Nami aus, „Ich habe seit zwei Tagen nichts richtiges gegessen. Das wird uns Gut tun. Kommt ihr?“

Robin antwortet derweil ohne ihre Augen vom Buch wegzunehmen: „Ich möchte nur noch, das Kapitel schnell zu ende lesen und komme dann nach. Dauert nicht mehr lange.“

„In Ordnung. Und Nojiko? Hast du Hunger?“, fragt die Orangehaarige weiter.

„Na klar!“, lächelt sie kurz zufrieden endlich mal wieder was zu Essen zu bekommen.

Die beiden folgen mir in die Küche und kurz bevor ich die Tür zu dieser öffne, fragt mich Nami: „Sind denn eigentlich schon unsere Klamotten fertig gewaschen?“

Die WÄSCHE!!! Die habe ich total vergessen! „Ich schau mal nach. Müsste eigentlich ja eigentlich schon durch sein. Ihr könnt euch schon mal setzen, ich bin gleich wieder da.“ Und schon flitze ich in den Keller.

Tatsächlich! Die Wäsche ist sauber, allerdings auch total nass. Also schmeiß ich alles in den Trockner und schalte ihn an. Jetzt müsste er in etwa 90 Minuten durchgelaufen sein. Und schon eile ich wieder in Richtung Küche. Die Mädels halten mich ganz schön auf Trab.

In der Küche angekommen, sehe ich, dass Robin bereits ebenso auf mich wartet.

„Also die Wäsche ist zwar sauber, aber sie muss noch trocknen, das kann leider noch ein Weilchen dauern.“, erkläre ich kurz, „Aber lasst uns erstmal was Essen.“ Damit hole ich den immer noch heißen Auflauf heraus, stelle ich in der Mitte des Tisches und fülle jedem gleich viel auf. An ihren Gesichtern kann ich erkennen, dass zumindest der Duft und das Äußere des Auflaufs gefallen.

„Das sieht gar nicht mal schlecht aus.“, bemerkt Nami an, als ich mich hinsetze, „Wusste gar nicht, dass du kochen kannst.“

„Na ja,…“, lächle ich leicht verlegen, „Nach Rezept kann jeder kochen und das hier war ein relativ einfaches Rezept. Aber lasst uns endlich was Essen. Guten Appetit!“

Und schon aßen alle. Es schien ihnen zu schmecken. Allerdings hatten sie auch zwei Tage kaum was zwischen ihre Zähne bekommen.

Es war angenehm ruhig während des Essens. Sie ließen sich Zeit und genossen es richtig wohl endlich mal wieder ein kleinwenig Licht in den sonst so vergangenen dunklen Tagen zu erleben.

So versunken in meinen Gedanken, spüre ich plötzlich etwas an meinem linken Bein. Zuerst nehme ich es kaum war, doch als es dann an meinem Bein zu reiben beginnt, will ich es genauer wissen. Das Reibende etwas kommt von links. Gleichmäßig sind die Bewegungen an meinem Unterschenkel. Es hinterlässt ein angenehmes Kribbeln, was meinem Bauch wiederum zum Kribbeln veranlasst. Mir wird wärmer. Ich habe immer schwerer zu kämpfen noch natürlich zu wirken und die Gabel still zu halten.

Doch plötzlich spüre ich jetzt auch noch etwas an meinem rechten Bein, genauer gesagt am Oberschenkel reiben! Es hatte einen anderen Rhythmus als links. Also… Jemand anderes…???

Aber! Wer war das?!

Links neben mir sitzt Nojiko und rechts am Kopfende sitzt Nami. Mir gegenüber Nico Robin.

Ich schrecke innerlich auf! Das rechte etwas wandert mit ihren Streicheleinheiten zur Innenseite meines Oberschenkels.

Auch die linke Seite wird fordernder.

VERDAMMT!! Ich werde noch wahnsinnig!

Was mache ich jetzt!?

Die Lage wird ernst! Was jetzt?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)