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Kapitel 3

Die verteilten Kondome im Saal gaben das Startsignal. In den Reihen des Publikums begannen die Männer, sich zu entleeren. Auf den gigantischen Bildschirmen flimmerte währenddessen unerbittlich die Nahaufnahme von Lena. Jeder konnte die Details ihres völlig entblößten Körpers sehen.

Jan war wie vom Blitz getroffen, unfähig, sich zu rühren. Er packte den Mann direkt neben sich am Arm, stieß ihn grob an und rief heiser und wütend:

„Hör auf! Hört sofort auf, verdammt noch mal! Das ist meine Freundin! Das ist meine Freundin, auf die du da gerade wichst!“

Der Mann blickte kurz auf, aber machte einfach weiter, als ob nichts gewesen wäre.

Während Jan im Publikum verzweifelt versuchte, die Männer abzuhalten, wandte sich der Moderator auf der Bühne direkt Lena zu.

„Lena“, sagte er mit einem fast schon unheimlich sanften, fast fürsorglichen Tonfall. „Machen Sie doch mal die Augen auf. Gucken Sie mal nach vorn, gucken Sie mal, was die Männer hier gerade alle für Sie machen.“

Lena öffnete langsam die Augen und blickte in das Publikum. Der Schock traf sie wie ein physischer Schlag. Überall sah sie die Männer, die heftig an ihren Schwänzen rieben.

Zitternd versuchte sie sofort, ihre Beine in den Halterungen wieder zusammenzunehmen, um ihren völlig entblößten Körper zu schützen.

Doch direkt unterbrach dies der Moderator: „Nein, nein, Lena. Lassen Sie das mal ruhig. Nicht so schüchtern.“

Der Moderator wandte sich wieder ihr zu, hielt ihr das Mikrofon direkt vor den Mund, sodass jeder Atemzug und jedes leise Schlucken im ganzen Saal zu hören war.

Danach musterte er sie und fragte sie direkt: „Wie finden Sie das eigentlich, dass sich die ganzen Männer da draußen gerade alle einen runterholen auf Sie?“ Er hielt ihr direkt das Mikrofon vor den Mund und forderte sie auf: „Was möchten Sie diesen Männern jetzt sagen?“

Sie atmete tief ein, ihre Stimme war rau und zittrig:

„Ihr... ihr seid doch alle völlig krank... was macht ihr da eigentlich für einen Scheiß...“

Sie sah diese ekstatische Gier der Männer.

„Ihr seid alle total verrückt… aber… auf eine ganz komische Art ist es irgendwie auch… wunderschön zu sehen, dass ihr mich alle wollt… dass ihr alle nur Augen für mich habt.“

Sie lehnte den Kopf leicht zurück, während ihr völlig entblößter Körper im grellen Licht glänzte.

„Wenn man sich einfach darauf einlässt… wenn man locker damit umgeht… ist es fast schon unheimlich, wie gut es sich anfühlt, dass ihr mich alle wollt.“

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