Versuchst du nachzudenken, oder überlässt du das dem Verkäufer?
Bitte Ihn um etwas Hilfe
„Sorry Mister“, fragst du den Verkäufer. „Ich fühl mich ein bisschen verloren, könntest du mir vielleicht helfen?“
„Nenn mich Larry“, sagt er. „Dieser nächste Halt ist der letzte Halt. Du und ich sollten aussteigen. Es heißt "Motel rote Amsel" und es ist ein sehr netter Ort.“ flüstert er dir zu und stellt sicher, dass der Busfahrer nichts hört. „Und du bist…?“
„Ich bin Angelika“, flüsterst du zurück. „Ich mag dich, kenn ich dich irgendwoher?“
Der Verkäufer schleimt und sagt: „Nimm einfach deine Handtasche, Angi, und um Gottes willen zieh dein Shirt hoch, Süße! Deine großen Titten hängen raus, damit jeder sie sehen kann!“ nickt er, während er gierig auf deine Titten starrt.
„Oh, es tut mir so leid, das muss passiert sein, während ich eingedöst bin…“ sagst du, sehr verlegen, und ziehst dein Shirt runter.
„So! Hi Larry, danke, dass du mir hilfst. Ich bin ein bisschen verwirrt, aber klar, das klingt nach einer guten Idee. Es ist Nacht und ein Motel ist ein guter Ort, um nachts zu bleiben. Ich hol mir ein Zimmer und mach mich ein bisschen sauber, mein Bein fühlt sich komisch an, sehr klebrig…“ sagst du naiv, ohne dich daran zu erinnern, dass Larry auf deinem Bein gekommen ist.
„Angelika! Erinnerst du dich nicht?“ fragt er dich. „Süße, das ist mein Sperma auf deinem Bein! Du erinnerst dich nicht? Du hast mich gebeten, es für dich zu machen, weil du auf diesen Scheiß stehst.“
Du fühlst dich so komisch, erinnerst dich nicht und willst nicht, dass er denkt, du bist eine verrückte Tussi, also versuchst du mitzuspielen. Aber irgendwas passt nicht in deinem Kopf. Warum solltest du diesen Typen auf dich abspritzen lassen im Bus? Das ist seltsam. Du fragst ihn.
„Ich hab dich gebeten, auf meinem Bein zu kommen? Haha, ok… naja, du hast trotzdem einen guten Job gemacht. Das ist eine totale Sauerei ...!“ versuchst du, deine Stimmung ein bisschen aufzuhellen.
„Naja, jetzt wo du’s sagst, erinner ich mich… denk ich… ja… ok, in dem Fall denk ich, du und ich werden keine getrennten Zimmer im Motel nehmen?“ zwinkerst du dem Verkäufer zu.
„Süße, sei nicht albern. Erstens war die Schweinerei auf deinem Bein deine Idee, nicht meine! Ich bevorzuge normalerweise, meine Ladung auf dem ‚natürlichen Weg‘ abzuladen, wenn du verstehst, was ich meine. Zweitens brauchst du mich, um dich zu führen, du brauchst mich, um für das Zimmer zu zahlen, und du brauchst mich für alles andere in deinem Leben, also teilen wir natürlich das Bett für die Nacht! Komm, lass uns aufstehen, der Bus hält hier“, sagt er mit strenger Stimme.
Bisher hast du dich sicher bei ihm gefühlt. Aber sein plötzlicher Tonwechsel ist bedrohlich für dich. Irgendwas ist einfach seltsam. Er redet davon, seine Ladung abzuladen, und will ein Bett mit dir teilen. Kann das eine gute Sache sein? Denk nach Angelika! Dieser hässliche Typ ist gerade auf deinem Bein gekommen und was würde er sonst noch mit dir machen wollen, sobald ihr im Motelzimmer seid. Du wirst ein Bett mit ihm teilen. Willst du das? Du weißt, wohin das führen könnte!
Zweifel steigen in deinem kleinen Kopf auf. Du hast deinen eigenen Kopf. Deinen eigenen dummen kleinen Kopf. Du bist verloren in dieser Welt. Aber vielleicht kannst du einen Weg finden?
„Du kommst jetzt mit mir!“ befiehlt er. Der Bus hält. Er steht in der Tür. Das Halogenlicht des Motels blinkt im Hintergrund.
„Komm, lass uns gehen, beweg deinen Arsch!“ zwinkert er dir zu.
Der Busfahrer schaut zu Dir rüber. Ihm kommt die Sache komisch vor und er fragt: Willst du hier aussteigen mit Ihm, oder bleibst du hier?
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