Wird Sandy Recht behalten?

Natürlich nicht. Dragan une Ela haben andere Pläne

Chapter 19 by leatherslave

Elas Hand – mit ihren langen, eleganten Fingern – führte nicht mehr nur, sondern nahm in Besitz.

Ihre flache Hand legte sich auf Sandys Gesäß; die Hitze ihrer Berührung brannte sich durch den dünnen Stoff von Sandys Kleid.

Ela spreizte die Finger weit; ihre Berührung war voller Besitzanspruch, wie die einer Bildhauerin, die Ton formt.

Sie fuhr die Rundung von Sandys Po nach, wobei sich ihre Fingerspitzen leicht hineingruben und Abdrücke hinterließen, bei denen Sandy fast spüren konnte, wie sie sich als blaue Flecken in ihre Haut einprägten.

Sandy stockte der Atem, ihr Puls beschleunigte sich wie bei einem Rennpferd.

Sie war sich schmerzlich bewusst; wie Dragans Blicke waren auf das Schauspiel gerichtet, das Ela zu Dragans Vergnügen inszenierte, gerichtet waren.

Doch als sie den Mut aufbrachte, erneut zu ihm hinüberzublicken, folgten seine Augen nicht der Bahn von Elas wandernder Hand. Sie waren fest auf Sandys Gesicht gerichtet, ihre Intensität blieb unverändert.

Dragans Miene war undurchschaubar, eine leere Leinwand, die nichts verriet. Doch Sandy spürte, wie unter dieser stoischen Fassade etwas brodelte – wie in einem Topf, der kurz vor dem Überkochen stand.

Sein Blick war so greifbar wie eine körperliche Berührung und weckte in ihr etwas, das sie nicht recht benennen konnte. Es war Angst, ja, aber auch etwas anderes – ein Funke Trotz, ein Kribbeln, das sie sich nicht ganz erklären konnte.

Sie hielt seinem Blick stand, während ihr Herz wie eine Trommel in ihrer Brust hämmerte und Elas Hand ihren besitzergreifenden Tanz auf ihrem Körper fortsetzte.

Elas Berührungbegann, die Linie von Sandys Oberschenkel nachzuzeichnen und mit einer plötzlichen, kühnen Bewegung zog Ela den Saum von Sandys Minikleid nach oben und enthüllte ihren knappen Tanga.

Dragans Blick folgte dieser Bewegung und huschte von Sandys Gesicht zu der Stelle, an der Elas Hand unter dem Stoff verschwand. Seine Zunge fuhr hervor und benetzte fast unbewusst seine Lippen.

Sandy spürte, wie sich Feuchtigkeit in ihrem Slip ausbreitete; ihr Körper reagierte auf Dragans intensiven Blicke, ungeachtet der für sie sonst so ungewohnten Situtation. Sie bewegten sich auf unbekanntem, gefährlichem Terrain....

Plötzlich schnellte Dragans Hand vor; seine großen, schwieligen Finger umschlossen Sandys Kinn.

Die Geste war rau und herrisch, doch sie bemerkte auch das leichte Zittern in seiner Berührung. Sein Daumen strich über ihre Lippe und zog sie ein wenig nach unten – eine Bewegung, die ebenso besitzergreifend wie intim wirkte. Sie spürte die Hitze seiner Handfläche auf ihrer Haut und den Druck seines Griffs – ein stummer Befehl, seinem Blick standzuhalten. Sie fügte sich; ihre Augen waren fest auf die seinen gerichtet, ihr Atem ging stoßweise.

Elas Stimme, ein verführerisches Schnurren, durchbrach die Stille. „Sieh dich nur an, Sandy“, flüsterte sie, und ihr warmer Atem hauchte an Sandys Ohr. „Du kommst hier herein wie ein Lamm zur Schlachtbank, gekleidet in so etwas.“ Sie zupfte am Träger von Sandys Kleid, sodass der seidige Stoff von ihrer Schulter glitt.

„Dieser winzige G-String ...“ Elas Finger fuhren dem Gummiband nach, und zogen es schmerzhaft straff.

Ela beugte sich näher; ihre Lippen streiften Sandys Ohrläppchen, während sie flüsterte:

„Mit diesem winzigen Fetzen Stoff schreist du förmlich heraus: ‚Ich bin eine Hure.‘ Nicht wahr, Sandy?“

Dragan trat näher; seine breite Brust streifte Sandys Arm. Nun war sie zwischen ihm und Ela eingezwängt.

Sie spürte die Macht, die von ihm ausging – eine greifbare Kraft, die Unterwerfung forderte. Seine große, schwielige Hand griff besitzergreifend in ihren Schritt; der Druck seiner Finger jagte ihr einen Schauer aus Angst und Erregung durch den Körper. Sie schnappte nach Luft und ihr Körper spannte sich an, als er sich zu ihr herabbeugte und seine Lippen ihr Ohr streiften.

„Du bist doch keine willige Schlampe, oder, Sandy?“

Sandy stockte der Atem; Elas Worte hallten wie ein dunkles Mantra in ihrem Kopf wider. Sie spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen stieg; Wut und Demütigung rangen in ihr miteinander. Sie war keine Schlampe, kein Spielball für deren Vergnügen. Doch die Art, wie sie sie berührten – wie ihre Hände Besitz von ihrem Körper ergriffen, als hätten sie jedes Recht dazu –, ließ sie an ihrer eigenen Selbstbestimmung zweifeln. Sie war schließlich hier, nicht wahr? Sie war aus freien Stücken in diese Höhle des Löwen gegangen.

Dragans kräftige, bestimmende Finger drückten gegen ihr feuchtes Höschen und fuhren der Naht mit einer bewussten Langsamkeit nach, die Sandy den Atem raubte. Sie unterdrückte ein Stöhnen; ihr Körper verriet sie, während sich Hitze in ihrer Körpermitte ausbreitete. Trotz ihrer wachsenden Wut und Demütigung konnte sie das Knistern zwischen ihnen nicht leugnen – ein gefährlicher Tanz aus Dominanz und Unterwerfung, der drohte, sie zu verschlingen.

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