Wohin geht die Wanderung weiter?

Hütte auf Kuppe

Chapter 140 by petra1 petra1

Schon sind wir wieder fast eine Stunde unterwegs. Wie ein Hund laufe ich hinter meinem Herrn her, ohne ein einziges Wort zu sprechen. Meine Beine sind müde, die Oberschenkel brennen leicht vom ständigen Bergauf. Ich schwitze, und das fühlt sich in der sexy Kleidung besonders unangenehm an – der enge Rock klebt, die Bluse ist feucht an meinem Rücken, und zwischen meinen Beinen mischt sich Schweiß mit meiner eigenen Erregung.

Der Weg führt unter einer offenen, freien Kuppe entlang, und plötzlich wird ein Gipfel mit einem großen Kreuz sichtbar. Lukas verlässt ohne Vorwarnung den eigentlichen Wanderweg und steuert quer über die Wiese die Kuppe hinauf. Ziel ist eine kleine, verlotterte Scheune ganz oben, vielleicht hundert Meter entfernt.

Mein Puls schießt sofort in die Höhe. Die Aufregung steigt schlagartig. Das ist kein normaler Picknickplatz mehr. Das hier fühlt sich abgelegen an – und gleichzeitig gefährlich exponiert.

Die Scheune sieht von Weitem heruntergekommen aus. An einer Seite steht eine Holzbank an der Wand, davor eine kleine Feuerstelle. Die Scheune ist auf einer Seite offen, hat aber trotz vieler Ritzen und Spalten noch ein einigermaßen stabiles Dach. Drinnen erkenne ich einen Lehmboden, ein paar alte Werkzeuge, dicke Holzpfähle in einer Ecke, etwas Brennholz und eine weitere Bank – wahrscheinlich, um bei Regen Schutz zu finden.

Lukas setzt sich auf die Bank vor der Scheune, mit direktem Blick hinunter auf den Wanderweg, der etwa hundert Meter entfernt liegt. Er beginnt langsam, den Rucksack auszupacken.

Zuerst landen meine High Heels im Gras. Dann – oh mein Gott – meine vier stabilen Ledermanschetten. Und zum Schluss das breite, massive Halsband.

„Sklavin. Zieh jetzt alles an. Hier.“

Das letzte Wort betont er besonders. Hier. Mitten auf dieser offenen Kuppe. Von dem Weg aus sind wir gut sichtbar, auch wenn wir nicht direkt daneben stehen.

Während ich mit mir selbst kämpfe – Scham, Erregung, Angst, Gehorsam – beginnt Lukas ganz ruhig, ein kleines Feuer in der Feuerstelle zu machen. Als wäre das hier ein ganz normaler, romantischer Picknickausflug.

Ich stehe da, die Manschetten und das schwere Halsband in den Händen. Meine Finger zittern leicht. Jeder, der jetzt den Weg entlangkommt und zufällig in unsere Richtung schaut, könnte sehen, wie ich mich hier oben in eine richtige Sklavin verwandele.

Und genau das macht mich so unfassbar nass.

Ich bücke mich langsam und beginne, die erste Manschette um mein rechtes Handgelenk zu legen. Das Leder schließt sich mit einem leisen, endgültigen Klicken.

Lukas schaut nicht einmal auf. Er legt weiter Holz nach, als hätte er alle Zeit der Welt.

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Geht Qual weiter?

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