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Chapter 3
by
Ch3ating_Ang3l73
Was schreibt Peter seinem jungen Lehrling, während er die Stadt und seine einsame Frau in dessen Hände legt?
Miles, die Stadt gehört dir
3. In seiner Haut
Der Abend bei den Morales war das komplette Gegenteil zur Stille im Loft der Parkers. Es roch nach Gesellschaft, und Lachen erfüllte den Raum. Sogar Miles Vater, Jefferson Davis, war rechtzeitig von seiner Schicht als Officer zurückgekommen.
Mitten beim Essen vibrierte Miles’ Handy. Eine Nachricht von Peter. „Bin auf dem Weg zu den Avengers, eine neue Mission. Miles, schau bitte hin und wieder bei MJ vorbei, ja? Sie ist... nicht gut auf mich zu sprechen gerade. Pass auf sie auf.“
Miles tippte ein kurzes „Einverstanden, Pete“. Er versuchte, so entspannt wie möglich fertig zu essen, doch das Bild von MJ im Bademantel brannte in seinem Kopf.
Gegen Mitternacht schwang er sich durch die kühle Nachtluft Richtung Manhattan. Er trug Zivilkleidung, Hoodie und Jacke, seinen Anzug jedoch sicher im Rucksack verstaut.
MJ starrte währenddessen in die Flammen des Kamins. Sie trug nichts als ihre Unterwäsche und ein viel zu großes, weißes Shirt von Peter. Der Wein in ihrem Glas war fast leer. Genervt versuchte sie, den Fernseher einzuschalten, doch das Gerät blieb schwarz. Frustriert schleuderte sie die Fernbedienung hinter sich.
Sie hörte keinen Aufprall. Verwirrt drehte sie sich um und schrie kurz auf.
„Miles! Gott, erschreck mich doch nicht so!“, rief sie, während sie sich an die Brust fasste. Dabei schwappte der Rotwein über den Rand ihres Glases und tränkte die Vorderseite ihres weißen Shirts.
Miles stand da, die Fernbedienung in der Hand, mit einem unschuldiges Lächeln. „Peter hat mich gebeten, nach dir zu sehen.“
MJ hielt inne, während sie ein Tuch aus der Küche holte, um den Boden zu wischen. „Oh... verstehe. Der große Held delegiert seine Ehepflichten also schon an den Nachwuchs.“ Ihre Stimme bitter.
„Ist alles okay?“, fragte Miles leise. Er trat näher und im flackernden Licht des Kamins wurde ihm klar, was er da vor sich hatte. Das nasse, weiße Shirt klebte wie eine zweite Haut an ihr. Die Umrisse ihres BHs und die Kurven ihrer Taille waren so deutlich zu sehen, dass Miles sofort an seine Session auf dem Kran denken musste. Er kämpfte **** gegen die ansteigende Erregung in seiner Hose.
„Du... du kannst meine Jacke haben“, stammelte er und zog sie schnell aus. Er stand nun nur noch in einem engen schwarzen Tanktop vor ihr, das seine trainierten Arme und Schultern betonte. MJ musterte ihn kurz, dann zog sie, fast wie in einer unbewussten Show, das nasse Shirt über ihren Kopf.
Miles drehte sich ruckartig weg, doch im Fensterglas sah er die Spiegelung ihrer nackten Haut, das Aufblitzen der Unterwäsche, bevor sie in seine Jacke schlüpfte. Die Jacke war ihr viel zu groß, sie hing locker an ihren Schultern und zeigte provokant den tiefen Ausschnitt ihres BHs.
„Danke, Miles...“, sagte sie und ließ sich zurück auf die Couch sinken. Miles folgte ihr zögerlich.
„Es ist wegen Peter, oder? Dass er wieder weg musste?“, fragte er.
„Schon gut, ein Held muss tun, was ein Held tun muss“, gab sie zurück, doch dann sah sie ihn direkt an. Ihr Blick wanderte langsam von seinem Kopf bis zu seinen Füßen. „Ich verstehe nur nicht, warum es immer er sein muss. Wenn die Stadt einen Spider-Man braucht... warum nicht den, der in seinen ersten zwei Jahren schon stärker ist, als es der Alte zu der Zeit war?“
Miles war sprachlos. Das war mehr als nur ein Lob für Miles, es war eine regelrechte Kriegserklärung an Peters Status. Das Erschreckende daran war, dass MJ anscheinend nicht einmal merkte, wie herablassend und entwertend sie über ihren eigenen Ehemann sprach. In ihrem Frust und ihrer Sehnsucht nach Aufmerksamkeit demontierte sie Peters Lebenswerk mit einer beiläufigen Bemerkung, und hob, wenn aich ****, Miles in ihrem Kopf auf ein Podest, von dem sie Peter gerade eigenhändig hinuntergestoßen hatte.
In diesem Moment bemerkte MJ das Zucken in Miles Hose. Sie wandte den Blick ab, doch sie wirkte nicht schockiert, eher... bestätigt.
„Ich lerne schnell“, entgegnete Miles mit einer Stimme, die tiefer war als sonst. „Ich verstehe nicht, wie er jemanden wie dich jedes Mal so alleine lassen kann.“
MJ legte für eine Sekunde ihre Hand auf sein Knie und klopfte sanft darauf. „Wenigstens ein Spider-Man, der so denkt. Danke fürs Vorbeikommen, Miles.“
Sie stand auf, um sich in der Küche nachzuschenken. Mit dem Rücken zu ihm, die Jacke verführerisch tief sitzend, fragte sie „Willst du auch einen? Oder bist du noch zu ****?“
„Ich passe. Muss noch schwingen“, scherzte er, doch sein Puls raste.
MJ lehnte sich mit dem Ellenbogen auf den Tresen, die Beine gekreuzt, die Jacke rutschte weiter nach oben. „Verstehe. Ich schätze, ich sollte heute einfach nicht die Gesellschaft der alten Spinne haben.“
„Dabei hättest du jede Gesellschaft verdient“, schoss es aus Miles heraus.
MJ lächelte ihn an, während sie zurück zur Couch ging. „Sogar die einer einsamen Maid? Wie aufmerksam von dir.“
Sie musterte ihn, während sie sich tiefer in seine Jacke kuschelte, ‚,Sieh dich an, Miles... so ****, motiviert und diszipliniert. Mitten in der Nacht wieder auf Patrouille".
Plötzlich stellte sie das Glas ab. „Ich sollte auch produktiv sein. Ich gehe zum Bugle, meinen Artikel fertigstellen.“
Sie verschwand im Schlafzimmer. Miles wollte gerade gehen, als sie eine Minute später zurückkam, jetzt in Jeans. Doch bevor er enttäuscht sein konnte, tat sie etwas, das ihm den Verstand raubte.
„Ach, Miles... danke für die Jacke.“ Mit einem lässigen, vor Selbstbewusstsein strotzenden Lächeln öffnete sie die Jacke weit, zog sie aus und warf sie ihm zu. Für eine volle Sekunde stand sie in nichts als einer Jeans und ihrem BH vor ihm, präsentierte ihre perfekte Figur in voller Pracht, bevor sie sich umdrehte und mit einem routinierten Model-Hüftschwung zurück ins Zimmer ging.
„Bis dann, Miles!“ Die Tür ging zu.
Miles stand allein im dunklen Loft, die Jacke in der Hand, die noch nach ihr roch. Er griff sich in den Schritt. „Fuuuck...“
Etwas später hockte Miles auf einer Feuerleiter einen Block weiter, immer noch im Schockzustand über das, was er gerade gesehen hatte. Er wollte gerade sein Handy herausholen, um den MJ-Ordner zu öffnen, als sein Spinnensinn anschlug.
Ein unauffälliger schwarzer Van hielt in einer Gasse gegenüber. Zwei maskierte Gestalten stiegen ein. Miles wechselte in Rekordzeit in seinen Anzug und folgte dem Wagen lautlos über die Dächer, bis der Van an einem alten Lagerhaus am Hafen stoppte.
Wer sind die maskierten Gestalten, und was ist Miles nächster Move?
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Der gestohlene Jackpot
Alles auf Schwarz
New York versinkt im Krieg, und Peter Parker ist Lichtjahre entfernt. Während die Stadt ohne ihren Helden blutet, finden sich Mary Jane und der junge Miles Morales in einer gefährlichen Allianz wieder. Doch die größte Gefahr lauert nicht auf den Straßen New Yorks, sondern in der unerträglichen Spannung zwischen der vernachlässigten Ehefrau und dem hungrigen Nachfolger. In engen Verstecken und gemeinsamen Nächten auf der Flucht wird aus Loyalität pures Verlangen. Während Peter die Welt rettet, verliert MJ den Halt. Der junge Spider-Man schenkt ihr die Anerkennung, die in ihrer Ehe schon länger fehlt. MJ verstrickt sich in ein Netz aus Lügen. Sie muss entscheiden, bleibt sie dem Mann im roten Anzug treu, oder lässt sie zu, dass der Nachfolger im schwarzen Anzug ihren Jackpot knackt?
Updated on Feb 28, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
Created on Feb 20, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
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