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Chapter 10
by
Mercadus
What's next?
Zweite Runde
Mehmet ist kaum weg, da dreht sich Niklas zu ihm um. Legt ihm den Gurt um die Handgelenke, fixiert sie hinter der Stuhllehne.
„Bereit für ne zweite Runde?”
Jeremias sitzt auf dem Holzstuhl. Der Raum hat sich nicht verändert, aber er fühlt sich anders an, dichter, als hätte jemand die Luft minimal komprimiert. Es riecht nach Schweiß und Sex. Der Gurt liegt um seine Handgelenke, nicht straff, aber fest genug. An seinem Schenkel sein getrocknetes Sperma.
Niklas steht einen Moment vor ihm, beobachtet ihn. Kein Eifer. Keine Hast. Er weiß, daß das Wichtigste gerade nicht das Tun ist, sondern das Dazwischen. Der Penis liegt abwartend auf der Seite, schwer leicht geschwollen bereit. Braucht mehr, mehr als die Vorstellung was kommt. Hatte sein erstes Spiel gerade hinter sich gebracht und der Trainer schickt ihn schon wieder auf den Platz. Hier hat er seinen besten Spieler gefunden, er erkennt das gewaltige Potenzial.
Niklas geht nicht weit, nur bis zur kleinen Seitentür, öffnet den Riegel, lässt sie offen. Nimmt sein Smartphone, scrollt und textet, seine Daumen bewegen sich schnell. Eine kurzer Nachricht. Präzise.
*Hi Billy. Ein Neuer. Also kein Blödsinn. Sonst bist du raus.*
Abschicken. Ohne Zögern.
Jeremias sieht es nicht, aber er spürt, daß etwas entschieden wurde. Diese kurze Abwesenheit hat Gewicht. Niklas kommt zurück, steckt das Handy weg, als wäre nichts gewesen.
„Alles gut, entspann dich“, sagt er ruhig. Mehr nicht.
Das Licht bleibt gedämpft. Die Bank bleibt unberührt. Die große Maschine bleibt stumm. Der Silikon Aufsatz liegt immer noch auf dem Polster, glänzt, schimmert feucht. Ganz unschuldig, obwohl gerade eben noch unerbittlich diesen Memo abgesaugt und um dessen Samenflüssigkeit gepumpt hat.
Jeremias versteht: *Das ist nicht für mich.* Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Stattdessen etwas anderes. Etwas das Koltizsch sich ausgedacht hat. Stufe Zwei, und wenn die besser ist als die erste Runde dann ist ihm alles Recht.
Niklas zieht einen kurzen Vorhang vor Jeremias Oberkörper, er verschwindet dahinter, sieht nur den schwarzen Stoff. Der Saum liegt auf seinem Sixpack. Eine Linie entsteht. Grenze. Bühne. Jeremias’ Oberkörper dahinter im Halbschatten, der Unterkörper bleibt sichtbar, geerdet, real, freigestellt.
Zeit vergeht. Niklas prüft die Gurte. Dann Schritte. Leise. Anders als die von Mehmet. Weniger fordernd. Mehr vorsichtig. Die Tür öffnet sich nicht abrupt, sondern kontrolliert. Jeremias lauscht angestrengt, sieht nichts.
Billy tritt ein.
****, aber erwachsen. Schlank, drahtig, dieser skaterhafte Körper, der nie stillsteht, selbst wenn er steht. Kappe tief, Hoodie, Bewegungen geschmeidig, als hätte er gelernt, sich in fremden Räumen unauffällig zu machen.
Niklas wechselt kaum einen Blick mit ihm. Ein Nicken reicht. Regeln sind bekannt.
Billy sagt nichts. Er schaut kurz zu Jeremias, sieht den schönen Penis. Die Spannung zeigt eine Vorfreude der besonderen Art. Süß und köstlich. Dann wartet er. Hände locker. Atem ruhig.
Erst jetzt beginnt es.
Rascheln des Vorhangstoffs, ein unterdrückter Atem, das rhythmische Geräusch der Bewegung oder das Reiben von Haut auf Haut. Warme schmale Finger.
Keine plötzliche Nähe. Kein Überfall der Sinne. Nur ein langsames Annähern. Hände, die warm sind, ****. Berührungen, die nichts verlangen, sondern geben: Druck, der sich aufbaut, wieder löst, den Körper daran erinnert, daß er nicht kämpfen muss. Die Erektion ist sofort, unmittelbar, ohne Übergang. Schnellt nach oben, wippt, erwartet.
Jeremias sieht nichts davon. Der Vorhang nimmt ihm die Bilder, zwingt ihn, sich auf das zu verlassen, was ankommt. Jede Berührung wird größer dadurch. Deutlicher. Unverfälscht.
Das Gefühl der Präsenz im Raum, ohne die Person lokalisieren zu können. Der Vorhang fungiert als „Schleier“ oder Grenze zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten. Gefühlt steht sein Schwanz aufrecht bis zu seinem Kinn. Es könnte alles möglich sein.
Sein Atem verändert sich. Schultern biegen sich nach hinten. Der Stuhl knarrt leise, als sein Gewicht sich verlagert, er zerrt an den Riemen als würde er rudern.
Niklas bleibt. Präsenz ohne Eingriff. Er kontrolliert nicht, er hält den Rahmen. Nimmt dem Jungen die Kappe mit dem Logo ab, streicht über die kurzen Haare. Signalisiert seine Anwesenheit, kontrolliert das Tempo. Kennt Billy und seine jungenhafte Gier, aber nicht heute, nicht hier.
Billy arbeitet ruhig, sicher, auf kleiner Flamme, wie jemand, der weiß, daß Intensität Zeit braucht. Will es Niklas Recht machen.
Jeremias’ Kopf füllt sich mit Bildern, die keine Bilder sind. Gedanken ohne Sprache. Ein Zustand zwischen Wachsein und Wegdriften. Ganz anderes wie die großen Hände von vorhin, nicht diese Druck, dieses Vor und Zurück. Kein brutaler harter Griff unterhalb der Hoden.
Tausend Finger, etwas feuchtes rauhes, Atem dicht vor der Haut an seiner Eichel. Es fühlt sich an, als würde ihm das Gehirn langsam weich werden.
Die Anonymität erlaubt es, sich ganz auf die eigene körperliche Empfindung zu konzentrieren, ohne durch die Identität des Gegenübers abgelenkt zu werden.
Nicht abschalten – eher auflösen. Gedanken verlieren ihre Kanten, werden flüssig, rutschen ineinander. Weiche Berührung am oberen Ende die sich teilt und Millimeter öffnet, schiebt. Ein Mund, Lippen? er erinnert sich an seinen ersten Blowjob von Jennifer bei einer Party. Wie sie versucht hat es ihm wie im Porno mit dem Mund zu machen. Unerfahren ängstlich, erst geleckt und dann gesaugt hat, ohne den Mund weit genug zu öffnen. Fuck die Zahnspange, wie sie gewürgt hat und gespuckt obwohl noch gar nichts passiert war. Fetzen von Erinnerung und dann wieder etwas Weiches und dann eindeutig eine Zunge.
Jeremias versucht, den Kopf zu drehen. Nicht offen, nicht auffällig. Nur ein minimaler Impuls im Nacken, ein Zerren gegen die Schwerkraft. Der Stuhl gibt nicht nach. Der Gurt erinnert ihn daran, daß Bleiben einfacher ist als Sehen.
*Das ist nicht Niklas.*
Noch einmal. Ein kurzer Blick reicht. Ein Schuh taucht aus dem Schatten auf. Kein sauberer Sportschuh. Abgetragen. Vans Old Skool. Dunkel, die Kante angeschlagen, die Sohle grau, mit Edding an der Seite. Sieht die Emojies krakelig auf den dunklen abgeschmierten Rand gekritzelt.
Nun unter dem Vorhang eine Hand. Ruhig. Sicher. Auf der Innenseite des linken Handgelenks ein Tattoo: ein Skateboard, klein, in Regenbogenfarben. Das Skateboard gleitet langsam Richtung Nabel, wühlt sanft in seinem Schamhaar. Tastet blindlings hoch zu den Brustwarzen.
Der Gedanke schlägt ein wie Strom. Der Puls zieht an, schießt hoch, hämmert gegen die Schläfen. Ein Wirbelwind im Kopf, ungeordnet, zu schnell.
*Jemand anderes.*
*Eingeladen.*
Er zwingt den Blick wieder nach vorn, aber das Bild bleibt. Klebt. Arbeitet weiter. Seine Muskeln reagieren, obwohl er sich nicht bewegt. Ein feines Zittern läuft durch ihn, kaum sichtbar, aber total.
Und dann kommen die Erinnerungsfetzen.
Die Kabine. Decathlon
Der schmale Spalt. Die Bewegung auf der anderen Seite.
Diese Art, die Hand zu benutzen – nicht fordernd, nicht scheu, eher selbstverständlich. Jemand, der weiß, was er tut, ohne darüber nachzudenken. Einer der den Schwanz in die Hand nimmt um etwas damit zu tun.
Mall. Neonlicht. Füße, die sich näherten. Jetzt hier. Wieder dieses Gefühl.
Das Gehirn rast, findet Parallelen, zieht Linien, wo vielleicht keine sind – oder genau dort, wo sie immer waren.
Herzrasen, kalter Schweiß oder Zittern
Er atmet tief ein. Zu tief. Dann langsamer. Zwingt sich zur Ruhe, während innen alles rotiert. Die Berührungen kommen weiter, ruhig, konstant, als gäbe es diesen Sturm nicht.
Jeremias lässt den Kopf sinken. Jetzt wo er es erkennt, sich erinnert wie ihn der unbekannte Skater unter der Kabinenwand abgeblasen hat, dieses leise Schmatzen, das Spiel von Lippen und Zunge. Die Fahrt in den Schlund, die heiße Enge in der Kehle.
Immer wieder tief, dann wieder das Spiel, ein zarter Kuss, Nektar saugen aus dem kleinen Schlitz und gleich wieder hinab. Niklas tritt hinter den Vorhang. Steht hinter ihm hält seine Wangen, sein Kinn, steckt einen Daumen zwischen seine Lippen, drückt auf die Zunge bis er fast an seinem Speichel erstickt. Dann die Handfläche die seinen Mund verschließt und ihm die Luft nimmt, ihn zwingt durch die Nase die Luft hinein zu reißen, daß die Augen tränen.
Die Zunge leckt seine Eier, die Nase des kleinen Skaterboy steckt in seinem Schamhaar. Sein Sperma explodiert tief im Hals ohne Widerstand ohne zurückweichen. Besser als jeder Memo-bator aus Silikon
noch ne Runde?
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Der Torwart
Schweiß und Tränen
Melk- und Fickgeschichten um einen Hetero-Jugendfußballer - Sperma und Fußschweiß
Updated on Jan 5, 2026
by Mercadus
Created on Apr 15, 2025
by RevenX
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