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Chapter 8 by Mercadus Mercadus

Wird Jerres Fußschweiß den Fotografen geil machen?

Mach das Licht aus

Niklas staunt nicht schlecht, dieses Büro eine Kommandozentrale für einen Fanklub? Irre - und Martin? Eigner der Sportarzt? wohl zweifelhaft ob der ne Approbation hat. Dr. med. Eigner? Eher Medizinstudent letztes Semester. Geil, wie er ausschaut in den weißen kurzen Hosen, weißes enges Shirt, Bizeps. Feste Hände, lange kräftige Finger. Zupacken. Da wird sich jeder mal kostenlos untersuchen lassen. So steht's jedenfalls im Flyer, Martin weiß was Eindruck und junge Kundschaft macht.

Inklusive Prostata Vorsorge lmfao Langfinger der nix klaut.

Niklas sieht Bildschirme an den Wänden, Bewegung: Muskelfasern, Herzfrequenzen.Ein Labor der Perfektion. Aber nicht legal, Kameras auf Beine, auf Schwänze in den Hosen, dicke saftige Prügel, kleine halbsteife Pimmel, pralle Hoden. Dann wieder Wechsel der Einstellung auf Achseln, Arme, Schweiß und das Bild springt auf Füße, Laufschuhe, haarige Beine. Der Oberhammer: eine Kamera in der Umkleide, unter einem Spind montiert, Blickfeld auf Bodenhöhe unter die Sitzbänke. Martin: „Wenn mal einer was vergisst“ Von den anderen Kameras sagt er noch gar nichts.

Niklas im Sessel, sein Schwanz reagiert, schwitzt. Kann seinen Vorsaft fühlen. Socken im Vaccum? Sperma in Milliliter? Er ist hier als Gast, offiziell. Inoffiziell – fasziniert. Martin Höfner redet in Zahlen, Körperfakten, Diagrammen. Macht kein Geheimnis daraus. Jens, der junge 'Sportarzt' ergänzt mit glänzenden Augen, wie ein Kind mit einem neuen Spielzeug. Sie reden über Leistung, Blutwerte, Testosteron. Zink. Volle Eier. Samenmenge. Und über Jeremias, dessen DNA in Kondomen von einer Jacky gesammelt wird? Jacky lol wohl besser JackOff !

„Seine Abgabemengen sind außergewöhnlich,“ sagt Jens. „Sehen Sie ähh siehst Du die Konsistenz? Perfekt.“ Martin klickt weiter durch Aufnahmen, Muskeln im Licht, fast klinisch schön.

Niklas starrt auf den Bildschirm. Ein Körper als Studie. Der Stream, eine Gruppe von Fans für Außergewöhnliches, Kundschaft – Faszination, Neugier, ein Sog, den er mag, sofort angefixt ist. Ganz neue Möglichkeiten.

Das hatte eine andere Qualität wie sein Melkschemel im Fotostudio, das war die Profiliga, die Meisterklasse. Hier wurde produziert und nicht wie bei ihm geedged, hinausgezögert, endlos goonen, bis zum hilflosen zitternden Ende, für die eigene Lust. Jungs festgebunden auf einer Hantelbank mit Lehne, fixiert auf Kunstleder. Sein Spaß, sein Hobby haha. Auch mit einer kleinen Fangemeinde. Skinny Billy der immer auf der Matte steht, und künftig vielleicht auch Jeremias. Er hat ja jetzt die Daumenschrauben :)) besser mal Maulhalten hier, abwarten und zuschauen.

„Das hier,“ sagt Martin, und tippt mit dem Stift auf das Bild, „das ist fast Kunst.“ „Oder Biologie,“ sagt Jens. Sie lachen. Niklas nickt, in seinem Kopf rauscht es, sieht Jerre auf dem Laufband, seine Socken in der Tüte und dort in der Sporttasche 11ml beste Sahne ....

Er grinst, seine Gedanken switchen in die Umkleide nach dem Spiel: 'Du hast ihn gesehen. Anders. Echt. Nicht gemessen, nicht so neutral. Du hast gesehen wie er mit dem Socken im Maul, seinen Pfosten in den Sneacker gerammt hat. Du hast den jungen Boysaft berührt, sein Geheimnis angefasst, es sogar mitgenommen. Draußen im Auto, in der Tasche!' Er hat den Duft abgespeichert, einmalig diese Gelegenheit.

Einmal fast, letztes Jahr, dieser Typ, Mittelstürmer Kreisliga, Bauernverein. Gerade 18, groß etwas stämmig. Er hatte ihn beim Wichsen mit einem Kumpel hinter der alten Holztribüne entdeckt, gute Serie Bilder. Geile Schwänze, Bestfriends, die lila Trikothosen nur hastig runtergezogen. Schnell, animalisch, ****, Druck abbauen. Einmalig. Ihr Sperma vermischt, auf den Holzlatten.

Greift in die Hosentasche, sein iPhone, fährt mit dem Daumen über die Sammlung J. Pohuber XXX und zeigt die aktuellen Bilder von der Torlinie. Bisschen flexen. Profi. Die Nahaufnahmen, Tackling, die Grätsche, kurze Torwarthose, der Blick auf die Weichteile, Beine gespreizt, ohne Stutzen, Keepersport Socks, verzerrtes Gesicht. Jerre. Nix für die Presse und Öffentlichkeit.

Jens beugt sich vor, schnallst mit der Zunge, Daumen hoch, checkt sofort wo das Spiel hingeht. „Dieser Körper“ Das war die Eintrittskarte für Niklas Koltizsch.

Die Art, wie er das Wort „Körper“ sagt, wie eine Andacht. Martin nickt. „Alles Hormone, alles Natur. Jungs in dem Alter brauchen ein bisschen Unterstützung.“ Gelächter.

Niklas lehnt im Sessel, sein Schwanz hart und die Eier lechzen nach Erleichterung. Seit der Begegnung mit Jeremias nur Kopfkino und jetzt das hier. Nächster Parkplatz auf der Heimfahrt ist sicher.

Das Klicken der Maus. Der leise Ton, wenn ein neuer Datensatz lädt. Ein Atemzug von Jens, kurz und konzentriert. Niklas denkt: Das ist ihr Altar. Ihre Religion. Schweiß, Muskeln, Kontrolle mit Perfektion.

Er wollte eigentlich gehen, aber es hält ihn fest. Jens am Bildschirm, Martin der lacht, mit der Hand in seinen Schritt greift. Zwei die so selbstverständlich in dieser Welt sind.

„Lust auf eine Sondervorführung? Quasi eine Preview?“ Steht auf macht das Licht aus. Setzt sich hinten in einem Sessel, Jens öffnet eine Datei

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"Aber das hier bleibt unter uns"

Niklas denkt: Wenn die wüssten, was gerade in meinem Kopf los ist.

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