Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 9 by Mercadus Mercadus

What's next?

Dunkelraum

Das Licht ist aus. Nicht feierlich. Nicht heimlich. Einfach aus.

Nur der Monitor lebt. Rechteckiges Glühen. Bewegte Schatten. Standbilder. Wieder Bewegung. Kamera im Umkleideraum des Gym, Spinde, Wandschränke und davor die langen Bänke, Sneaker mal ordentlich und mal einfach hingeknallt.

Körper in Fragmenten. Kein Kontext. Nur Sequenzen. Technik sieht mehr als Menschen.

Schultern, die sich unter Bewegung wölben, als würden sie kurz gegen den Stoff drücken, ihn testen, bevor sie nachgeben. Der Nacken glänzt, eine schmale Linie Feuchtigkeit zieht sich entlang der Wirbelsäule, verschwindet im Bund der Kleidung. Ein Knackarsch beim Bücken, behaarte Oberkörper oder dann wieder ganz glatt und jungenhaft. Nassgeschwitzt. Aufgewühlt, voller Adrenalin und Testosteron. Stolz auf die Leistung, das Spiel der Muskeln.

Martin sitzt reglos im Bürostuhl. Jens etwas nach vorne gebeugt, Ellbogen auf den Knien.

Zwei junge Sportler die sich ungeniert ausziehen, grinsend ihre Körper vergleichen. Nebeneinander stehen und sich aus Spaß an die Schwänze fassen, johlen, bis irgendjemand die Tür aufstößt und die hochroten Köpfe in den Schränken verschwinden. Schade...

Niemand spricht. Niemand muss sprechen. Niklas spürt den Raum wie Druck auf den Ohren. Dieses Schweigen hier vor dem Bildschirm. Es ist ein Signal. Ein Kick. Ein Luftanhalten.

Ein anderer Ausschnitt. Kleidung. Hände, die etwas zurechtrücken. Hosen runter, stramme Ärsche. Einer cremt sich mit Körperlotion ein, ein anderer wichst vorsichtig unter seinem Handtuch, seine Augen huschen immer wieder zur Tür. Dann wieder eine kurze Szene mit einem Rothaarigen der sich die Sneaker der anderen vornimmt.

Immer wieder auch der Prachtarsch von Jeremias. Ein Moment vor einem Spiegel – nicht eitel, nicht bewusst. Nur ein Körper, der sich organisiert. Funktion. Vorbereitung. Kontrolle. Pose, breitbeinig, allein, unbeobachtet.

Niklas’ Puls verschiebt sich. Nicht schneller. Schwerer.

Er sitzt im Sessel wie ein Zeuge. Oder wie ein Mitwisser. Der Unterschied ist dünn. Sein Schwanz ist hart wie Beton.

Er denkt nicht in Bildern. Er denkt in Möglichkeiten. Keiner von den beiden war Jeremias so nah wie er. Die Fotos werden um so wertvoller.

Jens lehnt sich zurück. Kurzer Seitenblick zu Niklas. Nur eine Sekunde. Abgleich.

*Noch da?*

Niklas nickt minimal. Kaum sichtbar. Der Monitor wechselt. Kürzere Clips. Unruhiger. Nicht aus dem Studio. Andere Lichtfarbe. Enger Raum.

Privater. Zimmer, spartanisch - Bett, Schrank, Sessel, wie in einer Jugendherberge. Klamotten auf dem Boden, Red Bull und große Trinkflaschen. Der Boy mit den braunen Locken trinkt ex bis die Flasche leer ist. Flüssigkeit läuft ihm aus dem Mundwinkel über Hals und Brust.

Martin sagt leise, fast beiläufig:„Das ist der Dr. Jens Power Shake. Die sind süchtig danach.“

Der Wuschelkopf schmeißt sich in den Sessel, streckt die Beine von sich und zieht seine Shorts nach unten. Der Penis klatscht gegen sein Sixpack, als wäre er dort festgeklebt.

Jens grinst und macht ne eindeutige Bewegung mit der Hand. „Schau dir die geilen Bauchmuskeln von diesem Sebastian an. Musculi recti abdominis bekommt da ne ganz neue Bedeutung.“ grinst er.

„Nicht hier aufgenommen, war im Sommer, Trainingslager Eckernförde.“

Keine weitere Erklärung. Nur Information. Die Bilder sprechen für sich. Sebastian keult in einen gleichmäßigen Tempo, Kopf nach hinten, Augen zu. Beine strecken sich als wollte er die Zimmertür erreichen. Knie durchgedrückt, stocksteif biegt er sich im Sessel, offener Mund und mit einem tierischem Keuchen kommt er. Sein Daumen liegt auf den Schlitz der Eichel, damit das Sperma nicht an die Decke spritzt.

„Schade um die Ladung, aber das kriegen wir schon noch“ knurrt Martin und klickt weiter.

Nochmal der Rothaarige aus dem Gym, hier jetzt ganz für sich. Unbeobachtet, Zimmer abgeschlossen. Fletzt schräg auf dem schmalen Bett, Hose an den Knien. Mit einer Hand hält er sein iPhone mit der anderen seinen fetten beschnittenen Penis. Immer wieder schraubt seine Faust um die Eichel als ging's darum einen Schraubverschluss zu öffnen der zu fest sitzt. Edged immer wieder. Gut im Blick der Kamera, volle Beleuchtung.

Niklas schaut immer wieder auf die Fußspitzen des Jungen, wie sie sich strecken, aufrichten, sich einrollen und wieder lösen. Nochmal schmiert die Hand um die dicke Eichel und dann heben sich die Hüften, der Arsch wird zusammengepresst und die Zehen verkrampfen sich, die Schenkel zucken und die Faust bleibt wie ein Schraubstock um den Schaft, als er kommt wirkt es wie ein epileptischer Anfall. Das Sperma knallt bis ans Kinn und ins Kopfkissen.

Niklas registriert jede Bewegung, jede Sequenz wie ein Gewicht, das auf eine Waage gelegt wird.

Nochmal Wechsel, Halbdunkel, Zimmer mit der selben Einrichtung - Schrank Tisch ..... blond 22 Jahre, durchtrainiert glatt wie ein Aal und den hat er auch in der Hand. Liegt flach auf der Matratze, wichst und snifft an einem Socken, stopft ihn sich ins Maul. Nimmt ihn und steckt seinen Schwanz hinein, Adidas mit den drei Riemen, nun sind es vier.

„Nicht seiner“ grinst Martin. „Den haben wir auf dem Schirm, sonst räumt er hier unsere Trophäen ab und unsere Fans kriegen nicht genug“

Der Blonde braucht nicht lang und pumpt seine Ladung in den Strumpf. Der Samen quillt durch das Gewebe und tropft auf seine Finger. Wie Zuckerguss auf einem Muffin lol und genau so schleckt er seinen eigenen Saft auf. Bleibt mit gespreizten Beinen liegen, Kamera auf dem nassen Penis.

„Man muss wissen, wann man hinschaut und dann bekommt man mehr als man erwartet“, ergänzt Jens.

Er sagt es wie eine Trainingsregel.

Alles eine Frage des Timings.“

Keiner widerspricht. Niklas’ Hände liegen ruhig auf den Armlehnen. Zu ruhig. In ihm aber: Kopfkino. Kein Film. Eher ein Flackern.

Gedanken, die sich an Objekte hängen. An Stoff. An Ausrüstung. An sein eigenes Spiel in seinem Fotostudio.

Er spürt den Kick hier nicht im Körper, sondern im **Wissen**.

Im Dunkel sieht Niklas wie Martin seinen Schwanz durch die Hose knetet, Jens hat seinen Schwanz aus der Trainingshose geschoben und massiert, Augen wie gebannt auf den Bildern.

Martin grinst kurz. Nicht schmutzig. Eher zufrieden und sein Blick auffordernd, mitzumachen hier in der Runde.

Das ist das Einverständnis. Nicht ausgesprochen, aber vollständig. Er weiß, daß ihn genau das hier hält. Nicht die Bilder. Sondern diese neue geheime Verbindung.

Niklas öffnet seinen Reißverschluss und zieht blank, seine Aufnahmeprüfung hier im elitären Club. Sein Teil muss er nicht verstecken, groß massig, schön. Die Adern pochen und Hoden pumpen. Sein Vorsaft genug, um die Vorhaut leicht auf und ab zu bewegen.

Drei Männer im Dunkeln. Und jeder weiß, was der andere weiß.

Seine Gedanken sind jedoch schon weiter, sind bei dem jungen geilen Torwart mit dem er jetzt ein besonderes Geheimnis teilt. Wie er ihn dazu bringt in sein Studio zu kommen. Aufnahmen von Jeremias Pohuber wie aus dem Bilderbuch, ohne ****, ohne Grenzen, ohne den ganzen Scheiss. Hammer.

Augen zu und den Sog spüren, den Saft in den Eiern, dieser Grad zwischen Spannung und Entspannung. Ganz easy ohne Eile, langsam goonen, in der Dunkelheit verschwinden.

Sein Handy vibriert in der Jacke

What's next?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)