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Chapter 17
by
Daemony
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Heike verliert ihre Kleidung
Heike kniete weiterhin auf allen Vieren in dem dreckigen Innenhof. Sie schwitzte. Die drückende Hitze der stehenden Luft war beinahe unerträglich. Zum x-ten Mal verfluchte sie sich dafür, dass sie sich heute so dick angezogen hatte. Die langärmlige Bluse und die Jeans heizten ihr zusätzlich ein. Andererseits war ihre Kleidung das einzige, was sie vor den Blicken der Männer schützte. Sie wagte sich kaum auszumalen, was die machen würden, wenn sie wie üblich Hotpants und Spaghetti-Top angehabt hätte. Oder gar nur einen Bikini.
Auch so war es schon unangenehm genug, wie sie angestarrt wurde. Khaleds Männer hockten oder lehnten an der bröckelnden Wand im Schatten. Keiner von ihnen hatte seine Kufiya gelockert, so dass sie die Gesichter nicht sehen konnte. Nur ihre stechenden Augen lugten hervor und beobachteten sie unentwegt, ohne eine Gefühlsregung zu zeigen.
Der Schweiß rann ihr in Strömen über das Gesicht und den ganzen Körper entlang. Zu ihrem großen Unbehagen sammelte sich die Nässe besonders in ihrem eng anliegenden Sport-BH und dem mädchenhaften Baumwollslip. Es fühlte sich glitschig an und ihre Haut fing an zu jucken. Wie gern hätte sie sich gekratzt, was die Fesseln, die ihre Handgelenke und Knöchel an den Boden banden, aber unmöglich machten.
Sie schüttelte heftig ihren Kopf, um zumindest die Tropfen loszuwerden, die kitzelnd ihre Nase entlangliefen oder sich in ihre Augen brannten. Ihre hilflosen Bemühungen provozierten amüsierte Bemerkungen von den Maskierten. Einer fühlte sich gemüßigt aufzustehen und zu ihr zu schlendern.
"Du heiß. Brauchen kühl", radebrechte er in schlechtem Englisch. Wie aus dem Nichts erschien plötzlich ein Messer in seiner Hand. Heike starrte es erschrocken an.
"Nein! Bitte tun sie mir nichts."
Er lachte rau und rief seinen Kumpanen über die Schulter etwas zu, was diese in das Gelächter einstimmen ließ. Dann bewegte er die Klinge quälend langsam auf Heikes Nasenspitze zu, womit er sie zum Schielen brachte.
"Bitte", schluchzte sie, "holen Sie Hauptmann Khaled."
So wenig sie dem strengen, unnachgiebigen Offizier abgewinnen konnte, schien er ihr diesem unberechenbaren Kerl gegenüber doch die bessere Option zu sein. Bei dem löste ihre Bitte jedoch nur Heiterkeit aus. "Pass auf. Gleich besser", gluckste er.
Er ließ die Spitze seiner Waffe nach unten sinken und hakte sie in den Kragen von Heikes Shirt. Ein kurzer Ruck und die scharfe Klinge glitt durch den Stoff wie ein heißes Messer durch Butter. Präzise setzte er noch weitere Schnitte an und Sekunden später fielen die zerteilten Überreste von Heikes Sachen ringsum auf den schmutzigen Boden. Die Schneide hatte ihr keinen einzigen Kratzer zugefügt.
"Gut", stellte er zufrieden fest. Dreckig lachend umkreiste er die nun splitternackt vor ihm kniende Europäerin, um sein Werk von allen Seiten ausgiebig zu betrachten. Aufmunternde und anerkennende Kommentare der Zuschauer machten ihn sichtlich stolz.
Schließlich ging er neben den Füßen der Gefangenen in die Hocke und ohne Vorwarnung griff er ihr grob von hinten zwischen die Beine. Heike keuchte auf und kniff die Augen zusammen. Vor demütigender Scham und ohnmächtiger Wut glühten ihre Wangen. Ein rauer Finger rieb rücksichtslos über ihre empfindlichen Schamlippen und drängte sich gewaltsam in ihre enge Spalte. Es brannte. Heike sog zischend die Luft zwischen zusammengebissenen Zähnen ein.
Höhnische Bemerkungen flogen zwischen den Kerlen hin und her. Obwohl sie kein Wort verstand, konnte sich Heike sehr wohl ausmalen, worum es dabei ging. Zu ihrem unsäglichen Entsetzen fingen die ersten schon an, sich selbst in den Schritt zu fassen und eindeutige Bewegungen zu machen. Wie lange die Meute wohl noch stillhalten würde? Zum ersten Mal seit langer Zeit betete sie. Sie betete darum, gerettet zu werden. Dass jemand käme und sie aus dieser Zwangslage befreite. Irgendjemand. Und wenn es Khaled wäre.
Der aufdringliche Finger schob sich tiefer in ihre Scheide, bewegte sich gemächlich vor und zurück. Ein zweiter gesellte sich dazu. Gemeinsam weiteten sie Heikes Eingang, bis sich ein dritter zusätzlich hineinschob. Genießerisch fickte der Araber Heike mit der Hand, jede ihrer Reaktionen lautstark in seiner unverständlichen Sprache kommentierend. Die Stimmung im Hof wurde immer aufgewühlter. Der erste der Spießgesellen öffnete seine Hose, holte seinen dicken Prügel heraus, stieß sich von der Wand ab und ging mit klar erkennbarer Absicht auf die wehrlose Frau zu. Heike wusste, das würde nicht gut ausgehen. Wenn der sich genommen hatte, was er wollte, würde der Damm brechen und das ganze Rudel über sie herfallen.
"Stop!", schrie sie aus voller Lunge, "Ich gestehe! Ich sage Ihnen alles, was ich weiß!"
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Heike in al-Baha
Sie begleitet ihren Mann ins Ausland.
Heike ist alleine in dem Luxusbungalow, während ihr Mann arbeitet.
Updated on Jun 11, 2025
by Daemony
Created on Sep 3, 2023
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