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Chapter 10
by
Reyhani
Wie wird der Espresso serviert?
Heiß und mit einem Snack
Tim hält das Tässchen in beiden Händen und lehnt sich auf dem Sofa zurück. Jule hockt sich vor ihn, um an Schwanz Eins zu kommen. Sie macht ein Gesicht wie ein Kind bei der Bescherung. Nicht mal eine Schleife muss sie lösen, nur seine Jogginghose runterziehen, da purzeln die Kostbarkeiten schon heraus: Tim hat eine lange weiße Nudel, immer halbsteif am Sextag, und chemisch aufgepumpte aber gründlich rasierte Eier. Mit einigen Handgriffen und unter dem finalen Einsatz ihrer Lippen ist Schwanz Eins bald zu voller Länge ausgefahren. Das, was Jule an Sextag-Erfahrung fehlt, macht sie durch Enthusiasmus wett.
Verträumt lutscht sie noch ein wenig weiter. Tim nimmt den Kopf in den Nacken, um den letzten Schluck Espresso hinunterzukippen. Mit einem hörbaren Plopp entlässt Jule Schwanz Eins.
„Eigentlich war’s das. Du wolltest ja nur ’nen schnellen Espresso. Aber weil du meine erste Bestellung heute bist, dachte ich mir, ich pack dir noch ’nen süßen Snack ein. Geht aufs Haus.“
Dieser Tim ist so ein Stoffel. Er bedankt sich nicht mal, als Jule ihm die braune Papiertüte reicht. Es dauert, bis er endlich checkt, was heute damit für ein Service verbunden ist. Etwas hilflos reicht er die Tüte an seinen Freund weiter, damit er beide Hände frei hat. Er stützt Jules breiten Hintern, als sie zu ihm aufs Sofa steigt, sich über ihn kniet und sich langsam auf seinem Schoß niederlässt. Das Röckchen ihrer Uniform ist kurz genug, dass ich genau sehen kann, wie Schwanz Eins in ihrer Spalte verschwindet. Sie dreht noch einmal den Kopf und lächelt mir triumphierend zu. Endlich Feiertag.
„Warum kannst du denn keinen Sextag feiern, Jan?“, versuche ich ein Gespräch mit meinem Sitznachbarn anzufangen. Wir sitzen beide etwas verloren rum, während es neben uns auf dem Sofa anfängt zu hoppeln.
„Ich heiße Can … Wie meinst du?“
„Warum ist Schwanz Zwei nicht im Einsatz? Bist du krankgeschrieben?“
„Ach Quatsch, das ist nur so ein Traditionsding. Bei uns kann man Sextag ja erst feiern, wenn man verheiratet ist. Strenggenommen gilt das auch für Männer, aber das weiß fast keiner und keiner hält sich dran. Mein Onkel nimmt das aber besonders genau, weil er Vorsitzender im Moscheeverein ist. Er macht einen auf Familienpatriarch, seit mein Vater gestorben ist. Und ich brauch den Job in seinem Laden, der finanziert mein Studium.“
„Selbst schuld“, mischt sich Tim ein. „Du hättest ja deine Cousine heiraten können. Die hat doch mindestens so einen geilen Arsch wie diese Stute.“
Jule quietscht, denn er gibt ihr einen festen Klaps auf den Po. Gemeiner geht es ja wohl nicht. Sich über seinen Freund lustig machen, während man selbst von einer willigen Sextag-Schlampe abgeritten wird. Ich hätte ja nichts dagegen, meinen Cousin Ben zu heiraten, wenn ich nur so Sextag feiern dürfte. Dann könnte er mir auch mal in die Muschi spritzen, was er sich schon lange wünscht. Aber ich verstehe, wenn man das nicht will. Ich kenne Jans Cousine nicht, vielleicht ist die ja blöd.
Ich merke, dass Jan unglücklich ist. Er starrt trotzig in sein Handy. Ich möchte ihn unbedingt ablenken:
„Du, Jan, irgendwo haben wir uns doch schon mal …“
„Ich heiße Can. Ich muss jetzt …“
Wir werden von Jule und Tim unterbrochen. Er kommt mit einem Grunzen, während ihr Stöhnen in immer höhere Tonlagen steigt. Zum Schluss bricht sie an seiner Brust zusammen.
„Ich muss jetzt echt los. Meine Schicht fängt gleich an“, spricht Can in die Stille nach dem Orgasmus. Und an Tim gerichtet: „Wir sehen uns in der nächsten Woche in der Vorlesung.“ Und zu mir: „Hat mich gefreut, Mia, hoffentlich bis bald mal.“
Schade, er so schnell verschwindet. Ich mag seinen Humor. Wo hab ich ihn nur schon mal gesehen. An der Uni vielleicht?
„War das schön“, seufzte Jule aus tiefstem Herzen. „Jetzt muss ich Pause machen, habe ich meinem Chef versprochen.“
Sie rutscht mit einem schmatzenden Geräusch rückwärts von Tim herunter. Eine Mischung ihrer Säfte tropft dabei aus ihrer Möse und landet auf Tims Bauch. Sie drückt Tim kurz das Knie, grinst mir noch einmal postorgasmusdämlich zu und ist verschwunden. Ein erfolgreicher Auftakt ihres Sextages, würde ich sagen. Ich gönne es ihr.
Nur der Stoffel hat wieder was zu meckern, während er mit einer Papierserviette hektisch in seinem Schoß herumputzt.
„Hey, ich muss auch schon längst los sein. Wer macht denn die Sauerei jetzt weg?“ Dann sieht er mich an: „Pia-Fotze, du bist doch die Freundin von der Titten-Schlampe, dann machst du das. Nur weil Can zu dämlich ist, heißt das noch lange nicht, dass du dich einfach so aus der Affäre ziehen kannst. Die Schlampen müssen saubermachen, das gilt am Sextag ja wohl immer noch.“
Ich seufze, weil ich weiß, dass er recht hat. Ich gucke mich noch einmal um, ob grade eine der Aushilfen in der Nähe ist, aber ich sehe niemanden. Tim ist ein Arsch, aber ich kenne die Regeln am Sextag. Und irgendjemand muss sie ja schließlich auch einhalten, denn sonst wird der Feiertag zu einer einzigen gesetzlosen Orgie. Das kann doch niemand wollen.
Also rutsche ich zu ihm auf Sofa, schiebe mit dem Zeigefinger die Spermareste auf seinem Bauch zusammen und beuge mich dann runter um sie aufzuschlürfen. Ich schmecke eigentlich nur das süßliche Muschiaroma von Jule. Nicht mal eine eigene Spermanote bekommt er hin, der Idiot. Da fällt es mir leicht, seinen Schwanz kurz durch die Lippen zu ziehen und zum Schluss einmal über seine Eier zu lecken. Dabei zieht er sich schon die Hose hoch, schnappt seinen Laptop und ist weg. Hoffentlich auf Nimmerwiedersehen.
Ich bleibe noch einen Moment sitzen und nehme den letzten Schluck von meinem Latte, der aber inzwischen kalt ist. Auf dem Tisch steht noch die Papiertüte. Den Muffin darin habe ich mir vielleicht nicht voll verdient, aber ich esse ihn trotzdem, um den Muschigeschmack in meinem Mund loszuwerden. Ich merke, wie meine Stimmung wieder steigt, denn mir ist grade eingefallen, wo ich Can schon mal gesehen habe.
Wo denn?
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#Sextag
Die Geschichte eines Feiertags in einer nahen Paralelwelt
https://chyoa.com/story/Sexw%C3%BCnsche.6565 dieses ist die Geschichte, die ihr dazu lesen solltet. Sie war die Inspiration für diese Geschichte. danke an https://chyoa.com/user/JeffStarkmann
Updated on Apr 23, 2025
by JackTheWolf
Created on Mar 21, 2024
by JackTheWolf
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