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Chapter 11
by
Reyhani
Was will Silvia erreichen?
Yasemin muss büßen
Als Meller und Silvia Yasemins Wohnung betraten, hörten sie schon die Klospülung. Das war es also, was Yasemin so dringend erledigen musste. Silvia gab Meller hektisch ein Zeichen, auf das Bad zu achten, dann verschwand sie in Yasemins Schlafzimmer. Kurz bevor die Badezimmertür aufging, schaffte es Silvia, zurück im Flur zu sein. In der weiten Kängurutasche ihres Jogginganzugs verbarg sie etwas. Meller war gespannt, was sie vorhatte.
Yasemin entfuhr ein spitzer Schrei, als sie aus dem Badezimmer trat. Sie hatte nicht mit Gästen gerechnet, die ihr im Flur auflauerten. Sie schwankte, ob sie den Rückzug ins Bad antreten oder sich darauf konzentrieren sollte, ihre Blöße zu bedecken. Sie hatte ihre Arbeitsklamotten bereits ausgezogen und stand nur in BH und Slip, einer schönen Kombination in Bordeaux, vor Meller und Silvia.
"Keine Panik, Yasemin, wir sind es nur", versuchte Silvia sie zu beruhigen. "Wir wollten mal kurz reinschauen und sehen, was du aus der Wohnung gemacht hast. Sind gleich wieder weg."
"Aber ich ... ich zieh mir nur schnell was an", stotterte die überrumpelte Yasemin, wollte in Richtung Schlafzimmer flüchten, doch Meller und Silvia versperrten ihr den Weg. Als sie merkte, dass die beiden keine Anstalten machten, sie durchzulassen, fing sie nervös an zu reden:
"Also die Wohnung ist toll. Das ist so praktisch, dass die Arbeit jetzt so nah ist. Da spare ich morgens mindestens zwei Stunden. Klar, meine Mutter ist traurig, dass ich ausgezogen bin, aber ich bin so oft bei ihr, wie es geht. Aber dann ist es auch wieder schön was Eigenes zu haben. Hier will ich nie mehr weg", fügte sie ganz zum Schluss leise hinzu.
Obwohl Meller nicht den Eindruck hatte, dass Yasemin noch Bestärkung brauchte, stieß er noch einmal ins selbe Horn: "Das sehe ich auch so, Frau Yilmaz, irgendwann muss sich jeder mal abnabeln. Dann kann ich darauf hoffen, dass Sie nach Ablauf der Probezeit ihren Vertrag verlängern? Sie scheinen inzwischen realisiert zu haben, was für ein großzügiges Angebot ich Ihnen gemacht habe. Ich würde Sie auf jeden Fall gerne näher kennenlernen. Ich mag unabhängige Frauen wie Sie", log Meller ohne mit der Wimper zu zucken.
"Äh, ja, es ist ja noch ein bisschen Zeit, ich melde mich dann. So richtig entschieden bin ich noch nicht", stotterte Yasemin wieder und blickte konzentriert auf die Zehen ihrer nackten Füße.
"Das gibt's doch nicht, Yasemin", rief jetzt Silvia ärgerlich dazwischen, "du könntest gegenüber deinem Vermieter ruhig ein bisschen Dankbarkeit zeigen nach allem, was er für dich getan hat. Er hat dir deine erste eigene Wohnung verschafft, dir aus Rücksicht auf deine Erziehung eine Probezeit eingeräumt aber du eierst hier so rum."
Dann wandte sie sich an Meller: "Weißt du, Hubert, sie ist nämlich gar nicht so unschuldig, wie sie vorgibt. Direkt nach ihrem Einzug hat sie Scheibner rangelassen und ist dabei ziemlich abgegangen. Ich konnte ihr Stöhnen bis in die Küche hören. Und jetzt gibt Scheibner ihr auch noch Blowjob-Untericht. Also von wegen unerfahren."
"Aber ... aber ... ich musste doch Herrn Scheibner seinen Teil der Miete bezahlen", verteidigte sich Yasemin, die gleichzeitig wütend war und gegen ihre Tränen ankämpfen musste.
Meller war nicht klar, worauf Silvia hinauswollte. Yasemin war ja in der Tat vor allem Scheibners Projekt gewesen und er hatte seinem Partner von Anfang an nur Hilfestellung geleistet. Alles entwickelte sich genau wie abgesprochen. Aber er wollte Silvias Theater mal mitspielen. Meller fand es amüsant, dass ihm heute ausnahmsweise einmal die Rolle des good cop zugedacht war.
"Da hat Frau Yilmaz aber Recht, Silvia. Herr Scheibner muss natürlich auch bezahlt werden. Das geht eindeutig aus dem Vertrag hervor. Vielleicht ist es etwas versteckt aber mit ihrer juristischen Vorbildung hat Frau Yilmaz das natürlich sofort verstanden. Ich freue mich, dass wir in ihr so eine vertragstreue Mieterin gefunden haben."
Yasemin sah Meller aus ihren dunklen Augen dankbar an. Doch da ritt Silvia schon ihre nächste Attacke:
"Vertrag hin oder her, Hubert, du bist manchmal einfach zu gutgläubig. Sie verarscht dich nach Strich und Faden. Sie hat eine Menge Spaß und enthält dir deinen gerechten Anteil vor. Jeden Nachmittag, wenn sie aus dem Büro kommt, schiebt sie sich erst mal ihren fetten Dildo in ihr hungriges Loch und rubbelt sich dabei ihre arme kleine Klit heiß, bis sie das ganze Bett mit ihrem Mösensaft geflutet hat. Ich sag dir, die tut nur so sittsam, in Wirklichkeit ist sie eine naturgeile Schlampe wie wir alle."
Zum Beweis holte Silvia einen langen und dicken Silikondildo aus der Tasche ihres Jogginganzugs und hielt ihn Meller triumphierend unter die Nase. Der Dildo war in einem schreienden Pink, das in dem kleinen, schummrigen Flur der Wohnung leuchtete. Genauso intensiv begann Yasemin zu leuchten. Ungläubig hielt sie sich die Hand vor den Mund und stammelte:
"Woher weißt du ...?"
Meller entschied, dass es am Effektivsten sein würde, gar nichts zu sagen. Er schaute Yasemin nur aus traurigen Augen an und hob seine Brauen etwas. So hatter er es immer bei Bianca gemacht, wenn sie mal wieder etwas ausgefressen hatte. Was bei Bianca nichts gebracht hatte, sie war trotz aller Versuche gegenzusteuern, zu einer kolossalen Schlampe geworden, zog bei Yasemin offenbar besser.
"Nein, Herr Meller, so war es gar nicht ... also nicht von Anfang an, es hat sich so entwickelt ... Ich habe doch wirklich vorher noch nie ... aber dann war ich neugierig. Ich weiß, es war falsch, Ihnen nicht Bescheid zu sagen. Aber ich konnte nicht ... ich habe mich so geschämt. Sie müssen mir glauben, dass ich Sie nicht hintergehen wollte!"
"Das will ich dir gerne glauben, Yasemin", brach Meller sein Schweigen. "Wir machen alle mal Fehler, aber die Grundlage für die Probezeit ist damit wohl hinfällig. Komm doch in den nächsten Tagen im Büro vorbei und wir besprechen, wie es weitergeht."
Meller tätschelte beruhigend Yasemins Lockenkopf. Sie blickte ihn dankbar an und ließ sich auch nicht von Silvia aus dem Konzept bringen, die im Gehen noch einmal stichelte:
"Da hast du ja noch einmal Glück gehabt, dass Hubert so verständnisvoll ist. Du kannst schon mal darüber nachdenken, wie du das wieder gutmachen kannst."
Draußen im Treppenhaus sah Meller Silvia anerkennend an. Er hatte schon fast vergessen, was für eine intrigante Schlampe sie war. Natürlich wollte er wissen, woher sie die ganzen Informationen über Yasemin hatte, oder war das nur ein Schuss ins Blaue gewesen? Silvia erklärte stolz, dass Scheibner Yasemins Apartment komplett mit Kameras ausgestattet hatte, und natürlich hatte sie das Passwort. Sie würde ihm mal ihre Lieblingsvideos schicken – echt heiß, was Yasemin so trieb, wenn sie allein war.
"Hubert, kannst du mir einen Gefallen tun und mich noch einmal schnell durchficken. Ich bin so heiß von der Aktion und der Termin ist grade günstig ... also ich habe gleich noch einen stressigen Termin, vor dem ich mich ein bisschen entspannen will."
"Klar, das hast du dir verdient. Und wegen Luisa sage ich dir dann Bescheid, wenn es soweit ist."
Was wird aus Silvias Plänen?
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Das Studentinnen-Haus
oder: Wie man als Vermieter viel Spaß hat
Beim Immobilien-Unternehmer Meller kann man mietfrei wohnen - wenn man eine junge, hübsche Studentin ist und sich dem Hausbesitzer gegenüber aufgeschlossen zeigt...
Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
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