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Chapter 10 by Reyhani Reyhani

Wer hilft noch dabei?

Stallmeisterin Silvia

"Ohh, Luisa gehört jetzt auch endlich zu uns!"

Silvia war in die Wohnküche geplatzt und hatte die Situation sofort erfasst. Dazu gehörte aber auch nicht viel: Eine spermaverschmierte junge Frau, die auf dem Sofa saß und sich mit einem Küchenhandtuch notdürftig reinigte. Zwei ältere Typen im Anzug, die daneben standen und sich zuprosteten. In Variationen hatte sich das schon unzählige Male so in diesem Haus abgespielt.

"Luisa ist auf dem besten Wege", antwortete Meller. "Wir haben uns ein bisschen beschnuppert und machen dann später weiter. Also ich freue mich sehr, dass sie sich entschlossen hat hierzubleiben. Ich denke, für sie hat es sich auch gelohnt."

Silvia ging zu Luisa hinüber und setzte sich neben sie auf die Couch. Sie umarmte sie sehr vorsichtig, damit nichts von den Spermaresten, die noch an ihr klebten, auf ihrem Jogginganzug landeten.

"Stimmt das, haben sie es dir gut besorgt? Der erste Eindruck von deinem neuen Zuhause ist doch so wichtig. Falls sie das versaut haben, können Hubert und Frank was erleben. Wenn du irgendwelche Klagen hast, dann kümmere ich mich drum. Ich lebe von allen Mieterinnen am längsten hier und werde bleiben, solange keine großen Veränderungen eintreten."

"Das stimmt, Luisa", schaltete sich jetzt Meller ein, "Silvia ist eine echte Veteranin. Du glaubst gar nicht, was wir schon alles zusammen erlebt haben. Wenn du irgendetwas über das Haus wissen willst, musst du sie nur fragen. Silvia, du kannst ganz offen mit Luisa über alles reden, wir haben keine Geheimnisse vor ihr."

Luisa lächelte Meller dankbar zu, der erstaunt war, wie einfach sie zu manipulieren war. Sie sollte ruhig glauben, dass er ihr Projekt unterstützte, während er daran arbeitete, sie gefügig zu machen. Er hatte keinerlei Skrupel, denn sie wollte ja unbedingt voll dazugehören. Das zurückliegende Treffen hatte ihm gezeigt, dass Luisa ein außerordentliches Potential hatte, zu einer willigen Fickstute zu werden. Und Meller war immer gerne bereit, ein solches Potential zu fördern.

"Ich führe dich gerne in unsere Geschichte und Gepflogenheiten ein", bestätigte Silvia. "Aber eigentlich bin ich gekommen, dich zum Joggen mitzunehmen."

"Danke, aber ich sollte erst mal unter die Dusche," erwiderte Luisa und verzog dabei das Gesicht. "Nicht böse sein, ich fühlte mich noch ein bisschen überfahren. Es ist alles in Ordnung aber Hubert und Frank können ganz schön stürmisch sein."

"Dass ist das Tolle an Hubert, der kommt immer auf überraschende Ideen", versuchte jetzt auch Silvia, Luisas Zweifel im Keim zu ersticken. "Da wirst du dich schon dran gewöhnen, Liebes, wie wir anderen auch. Mit seiner Art hat Hubert hier eine ganz spezielle Atmosphäre geschaffen. Das hast du sicher auch schon gemerkt, dass unser Haus was Besonderes ist. Das wirst du noch zu schätzen wissen."

Ihr Gespräch wurde von Maren unterbrochen, die ihren Lockenkopf zur Tür hereinstreckte, um zu fragen, wann es denn endlich losginge. Meller winkte sie herein und fragte Scheibner, ob er Maren schon getroffen hätte. Der war sich nicht sicher und wurde sichtlich verlegen.

"Dann will ich Ihnen mal helfen, sich zu erinnern", lachte Maren.

Sie öffnete den Reißverschluss ihrer Trainingsjacke und hob erst die eine dann die andere ihrer enormen Titten aus ihrem Sport-Bustier. Dann machte sie small talk mit Scheibner, der nicht anders konnte, als dauernd auf ihre Oberweite zu glotzen, die sie ihm so bereitwillig präsentierte. Er schenkte Maren ein Glas Apfelschorle ein und nachdem er es übergeben hatte, wanderte seine Rechte weiter und begann ihre Titten zu kneten. Maren bedankte sich für das Getränk und genoss die Aufmerksamkeit von Scheibners Händen. So war es recht, dachte Meller, hier im Haus hatten die Vermieter nicht nur zur Mietsache freien Zugang.

Als sich Luisa in die Dusche verabschiedete, machte sich auch der Rest der Party auf den Weg. Vorher hatte Luisa noch einmal wegen der Zahlung der Miete nachgefragt. Im Eifer des Kennenlernens hätten sie ganz vergessen, sich auf die Modalitäten zu einigen. Meller versprach, sich in den nächsten Tagen deswegen mit ihr zusammenzusetzen.

Am Anfang drehte sich immer alles um den Mietvertrag. Das gab den Mädchen, besonders den Schüchternen, das Gefühl von Struktur. Mit "Vertrag ist Vertrag" konnten sie vor sich selbst rechtfertigen, warum sie mitmachten. Auch für ihn war es praktisch, wenn er das Ficken zumindest vorläufig mit seiner Rolle als Vermieter verknüpfte. Aber eigentlich war der Vertrag nur ein Instrument, die Mieterinnen an das Leben im Haus zu gewöhnen. Wenn sie einmal auf den Geschmack gekommen waren, fragten sie nicht mehr danach, höchstens um sich zu beschweren, wann Meller denn endlich mal wieder käme, die Miete einzutreiben.

Sie folgten Marens Titten raus ins Treppenhaus. Da die beiden jetzt nicht mehr durch den Park schaukeln mussten, bot Scheibner an, sich um sie zu kümmern. Die vier machten sich auf den Weg in Marens Zimmer und ließen Meller und Silvia stehen. Grinsend merkte Silvia an, wie vergesslich Scheibner offenbar war. Als sie noch in der WG wohnte, hatte er sie selbst, Maren und Birgit schon mal gemeinsam durchgenommen. Sie hätte gedacht, dass Marens Formen einprägsamer seien. Meller zuckte nur mit den Schultern, vielleicht stand Scheibner ja mehr auf Ärsche.

"Noch eins zu Luisa," sagte Silvia, als sie die Treppe hinuntergingen, "wenn du bei ihr zum ersten Mal die Miete eintreibst, dann sag mir doch Bescheid, ich möchte eine Überraschung organisieren."

Meller sagte natürlich zu. Da konnte man ja gespannt sein. Offenbar war er nicht der einzige mit überraschenden Ideen.

Im Dritten trafen Meller und Silvia auf Yasemin, die grade von der Arbeit nach Hause kam. Sie trug eine ihrer konservativen Kombinationen aus langem Rock und Bluse und war zusätzlich mit einer schweren Einkaufstasche beladen.

"Hallo Frau Yilmaz", begrüßte Meller sie, "ich hoffe es ist alles in Ordnung mit der Wohnung. Wenn Sie noch etwas brauchen ... Wir setzten uns dann im nächsten Monat nach der Probezeit noch mal zusammen."

Meller hatte Yasemin seit ihrem Einzug nicht mehr gesehen. Nur einmal hatte er sie im Bauamt getroffen, sie aber nicht angesprochen. Er hatte ihr nur kurz zugezwinkert, worauf sie knallrot geworden war und den Blick gesenkt hatte. Auch jetzt schien sie nicht zum Plaudern aufgelegt zu sein. Sie stürmte mit einem "Tschuldigung, ich muss mal ganz schnell ..." in ihre Wohnung. Na auch gut, der Tag der Erneuerung des Mietvertrags kam noch früh genug. Er konnte warten. Irgendwann würde er die süße Türkin schon noch auf seinem Schwanz haben.

"Hubert, ich sehe es dir doch an der Nasenspitze an, dass du nicht warten kannst", schmunzelte Silvia. "Das mit der Probezeit war zwar ein guter Einfall, hat sich aber total überlebt. Ich finde, es ist auch nicht fair dir gegenüber. Komm mit, ich rede mal ein Wörtchen mit dem Fräulein, dann sieht die Sache bald ganz anders aus."

Was will Silvia erreichen?

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