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Chapter 44
by
Frizza
What's next?
Ein Geschenk?
Sie hatte eher schlecht als recht geschlafen und war vollkommen gerädert.
Vorsichtig öffnete sie die Schlafzimmertür. Sie betrat den Flur und schaute die Treppe herunter.
Die Tür stand bereit offen.
Wieder ging sie zu Max Zimmer, klopfte und versteckte sich sofort. Doch, keine Reaktion. Wieder ging sie zur Tür und klopfte. Sie hörte nichts aus dem Zimmer. Eigentlich müsste er längst zu Hause sein. Sie rief ihn. "Max?" Und griff die Türklinke.
Ihr Plan war, die Tür zu öffnen und dann wieder ins Schlafzimmer zu gehen. Ihr Stiefsohn sollte sie nicht nackt sehen, dann hätte er noch weniger Respekt vor ihr als ohne hin schon.
Doch die Tür war abgeschlossen.
Eigentlich wollte sie Max runterschicken, um zu kontrollieren, ob jemand im Haus war und die Tür zu schließen. Doch das musste sie jetzt selbst machen.
Sehr vorsichtig ging sie die Treppe herunter.
Von ihrer offenen Tür aus konnte sie die Straße sehen und schloss sie schnell als grade kein Auto in Sicht war.
Sie lehnte sich nun an die Tür und schaute ins Haus. Es schien noch alles da zu sein. Ängstlich ging sie durch das Haus und suchte wieder in jedem Raum. Zu ihrer großen Beruhigung war sie auch jetzt allein.
Aber so konnte es nicht weitergehen. Sie müsste irgendetwas tun.
Da klingelte ihr Pieper.
-Guten morgen. Ich hoffe, der Boden war nicht so ungemütlich wie es aussah.-
Sie erschrak. Woher wusste er davon? Beobachtete er sie? Oder war er sogar im Haus gewesen und sie hat es nicht mitbekommen?
-Schau mal in den Spiegel - stand nun auf dem Pieper mit dem man Nachrichten bekommen, aber keine versenden konnte. Sie ging schnellen Schrittes ins Badezimmer und betrachtete sich zum ersten Mal heute im Spiegel.
(Hure) steht auf ihrer Stirn.
Sie beginnt zu zittern. Es war nicht nur jemand hier im Haus bei ihr, er hatte ihr sogar was auf die Stirn schreiben können, ohne dass sie davon etwas mitbekommen hatte.
Sie wusch sich das Gesicht und die Schrift verschwand.
Sie griff auf der Suche nach einem Handtuch wieder ins Leere und schrie "Maaaaan!" Um Ihrem Frust Luft zu machen.
Wieder hörte sie den Pieper. Und noch immer wusste sie nicht, was überhaupt von ihr verlangt wurde.
Sie sah auf das alte Display
-im Garten ist etwas für dich, benutze es - Sie schaute aus dem Fenster. Und ja tatsächlich. Mitten auf dem Rasen stand etwas Kleines.
Sie ging zum Trassenfenster. Jetzt tagsüber würde man sie in ihrem Haus nicht sehen, aber draußen.... es ist noch recht früher morgen und an einem Sonntagmorgen würden noch nicht viele ihrer Nachbarn wach sein.
Sie hoffte auf irgendeine Kleidung in der Tüte, die dort lag und wenn es nur ein Slip wäre.
Sie schaute einmal links und rechts, die Rollos der Nachbarn, die sie von hier aus sehen konnte, waren noch unten.
Als sie die Terrassentür öffnete, gab es für sie kein Zurück mehr. Sie rannte auf die Wiese, griff sich die Tüte und rannte wieder zurück. Sie hatte keine 5 Sekunden gebraucht.
Die Tüte war schwer.
Sie schloss wieder die Tür und trat von ihr weg. Sie öffnete, die Tüte. Erst erkannte sie nicht, was sie dort in der Tüte hatte, doch dann sah sie es. Es war keineswegs etwas, um ihre Scham zu bedecken.
Es war eine Tube Gleitgel und ein Vibrator. Der Gedanke daran, so etwas zu benutzen, ekelte sie so sehr, dass sie die Sachen einfach im Wohnzimmer auf dem Boden liegen ließ.
Sie machte sich erst mal was zum Frühstücken. Zumindest mit den paar Sachen, die sie noch in der Küche hatte. Entweder hatte man ihr auch die Lebensmittel geklaut oder ihre Haushälterin hatte vergessen einzukaufen.
Mit dem sie sicher nicht satt machendem Frühstück setzte sie sich vor ihren riesigen Fernseher und schaltete ihn ein. Doch auch das klappte nicht. Der Fernseher blieb aus. Auch ein Blick hinter den Fernseher brachte ihr keine Erkenntnis darüber, wieso er nicht anging. Allerdings hatte sie von solchen Sachen auch keine Ahnung.
Auch die Stereoanlage ließ sie ohne Erfolg zurück zum Esstisch gehen.
Also frühstückte sie ohne Unterhaltung.
Als sie fertig war, hatte sie noch größeren Hunger als vorher und wusste sie auch nicht so recht, was sie machen sollte.
So legte sie sich auf die Couch und schlief ungewollt ein. Zu müde war sie von dieser Nacht ohne viel Schlaf.
Als sie wieder wach wurde, schaute sie sofort zur Haustür. Doch die Tür war geschlossen.
Und wieder überkam sie die Langeweile. Eine Zeit ohne Beschäftigung durch ihr Handy oder Fernsehen war sie nicht mehr gewohnt.
Eine ganze Weile lag sie noch so rum. Bis sich der Pieper wieder meldete.
Scheinbar hatte sie eine Nachricht übersehen, denn sie hatte nun 2 und eine davon war mehrere Stunden alt.
-Viel Spaß damit-
stand in der ersten Nachricht. Sie überlegte kurz, was gemeint war, doch dann fiel ihr der Vibrator ein. Die zweite Nachricht war
-Ich hoffe, du amüsierst dich -
*Wie denn?* Dachte Franziska sich. Ohne Handy, ohne Fernsehen und ohne die Möglichkeit rauszugehen bleib ihr ja nicht viel anderes über, als auf der Couch zu liegen.
So vergingen die Stunden, bis es wieder abends wurde.
Wieder schaltete sich das Licht ein und sie lag weiter dort.
Es dauerte wirklich lange bis ihr einfiel, dass die nun von jedem draußen gesehen werden konnte und sie rollte sich fluchtartig auf den Boden.
Robbend begibt sie sich in den Flur und dann wieder nach oben.
Sie fragt sich, wann Max endlich heim kommt. Mittlerweile wäre es ihr auch egal, wenn er sie kurz so sieht. Dann erkennt er zumindest die missliche Lage, in der sie sich grade befindet.
Ihr Magen knurrt nun wieder.
Doch sie hat nichts mehr zu essen im Haus. Also versucht sie einfach über den Hunger hinaus zu schlafen, auch wenn es noch früh ist.
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Ein Päckchen in die Hörigkeit
Erpresste Ehefrau und Lehrerin
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