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Chapter 7 by Germangeorge Germangeorge

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Partytime?

Was war nur los mit mir? Normalerweise hätte ich mir mindestens zwei von den blonden Schlampen mitgenommen, die auf dem Stand waren, um mich zusehen. Die waren ja auch eigentlich für nichts anderes gekommen. Aber meine Gedanken drehten sich nur um diesen Wirbelwind vom Stand gegenüber. Auch zweifelte ich jetzt schon ein bisschen. War das 'ne gute Idee mit den Jungs heute Abend? Und klang "ein bisschen Party machen" nicht unheimlich bieder und langweilig? Egal, zu spät jetzt, wir werden sehen. Also, wenn nicht so ein Blondchen hier von der Messe, dann halt eine andere Ablenkung. Ich ging rüber ins Hotel und kaperte erstmal das Gym. Bisschen auspowern.

Um 19 Uhr hatte ich eine Hotel-Limousine bestellt und ließ mich zu der Adresse fahren, die Pavel geschickt hatte. Ein schickes kleines kroatisches Restaurant. Das versprach viel Fleisch, genau das, was ich jetzt brauche. Dwight kam vom Flughafen direkt dorthin.

Wie gesagt, ich kannte die Jungs schon eine Weile. Pavel war älter als ich, Anfang 50, in Russland geboren, war er als Kind mit seinen Eltern und einem Bruder hier nach Deutschland gekommen. Eine deutlich jüngere Schwester wurde hier geboren. Er war Zuhälter, pumpte täglich im Gym. Dass er zusätzlich mit Pillen nachhalf, war unübersehbar, er war muskelbepackt und dazu ziemlich volltätowiert. Viele hatten mich gefragt: Was gibst du dich mit Kriminellen ab, George? Aber Pavel wirkte trotz des bulligen Aussehen in seiner lockeren und wirklich sehr witzigen, freundlichen Art mehr wie ein etwas durchgeknallter Geschäftsmann denn wie eine Rotlichtgröße.

Und Dwight? Dwight kannte ich von meiner ersten Station in England. Er war auch später in drei weiteren gemeinsamen Mannschaften so etwas wie mein Bodyguard, auf und auch oft neben dem Platz. Er war Innenverteidiger, groß, schwarz, ein Bär von Mann. Auf dem Platz sicherte Dwight die Räume für mich als Offensivspieler ab und grätschte auch mal ziemlich humorlos einen Gegner um. Aufgewachsen in East London, war Fußball eigentlich die einzige Chance für ihn auf ein gutes Leben. Ähnlich wie bei mir reichte es zwar nicht für die ganz großen Verträge, aber auch er hatte längst ausgesorgt, auch, weil ich ihm ein paar Beteiligungen beschafft hatte. Er war genauso alt wie ich und spielte in seiner Karriere ein paar Jahre in Deutschland, deswegen sein einigermaßen gutes Deutsch. Dwight war eine richtig grosse Skandalnudel, neben den gelegentlichen Eskapaden mit mir, Pub-Schlägereien, Führerschein-Entzug wegen **** am Steuer war da noch eine Dopingsperre wegen Kokain und absolut nicht zu vergessen: Seine Frau.

Ashley und Dwight kannten sich schon aus Schulzeiten. Es war wirklich eine echte große Jugendliebe. Und die war wirklich außergewöhnlich. Ash war zwei Jahre jünger. Ein Ergebnis einer wilden Partynacht ihrer Mutter. Von ihrem Vater wusste sie nichts, außer, dass er wohl offensichtlich ein Schwarzer gewesen sein musste. Sie war eine explosiv exotische Mischung, denn auch ihre Mutter war das Ergebnis eines Engländers und einer Japanerin. Dunkle, tätowierte Haut mit asiatischem Einschlag in den Augen, dazu hatte sie in den letzten Jahren deutlich an einigen Stellen nachhelfen lassen. Dass sie sich gerne unters Messer legte, war mittlerweile deutlich zu sehen. Als Dwight mit 18 seinen ersten Profivertrag bei einem großen Londoner Club unterschrieb und direkt an einen Zweitligisten in eine andere Stadt verliehen wurde, brach sie die Schule ab und ging mit ihm. Die Teenie-Freundin des Teenie-Abwehrmonsters war damals schon überall in er lokalen Yellowpress zu Hause. Fotos zeigten sie meistens beim Shoppen oder auch mal beim Sektfrühstück mit schulschwänzenden Freundinnen. Das Außergewöhnliche an der Beziehung zwischen Dwight und Ash war: Sie waren immer schon komplett eifersuchtsfrei. Als es Ashley mit gerade 18 zu langweilig wurde und sie zusammen überlegten, was sie denn tun könnte und was sie am besten kann, war die Antwort: Ficken. Kurzerhand bewarb sie sich bei einer Pornoproduktion, wurde natürlich genommen und begann im beginnenden Internetzeitalter eine bis heute anhaltenden sehr erfolgreichen Pornokarriere. Ash war im Moment auch in Deutschland. Sie drehte in Berlin und würde am nächsten Abend zu uns stoßen.

Für Skandale sorgte Ash regelmäßig. Zu Dwights Kokainsperre sagte sie damals öffentlich, nach ihrem zweiten Boobjob, wie man die Dinger denn sonst einweihen sollte, außer, indem man zwei dicke Lines von ihnen zog und ihr dann einen anständigen Tittenfick verpasste.

Erst vor ein paar Monaten verhalf sie einer Deutschen Teenie-Newcomerin zu ihrem Durchbruch, indem sie unter einem Bild von ihnen beiden behauptete, dass dieses kleine Miststück die nächste große Nummer würde, hätte sie doch ohne Zicken eine Nacht mit mir und Dwight im Sandwich gevögelt.

Ich war damals etwas sauer, so ungefragt wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Zumal ich die Kleine ja überhaupt nicht mal kannte. Das änderte sich aber schon am nächsten Tag, als Ashley, Dwight und dieses Pornoteen auf meiner Pool-Terrasse auf Kreta standen und wir kurzerhand nachholten, was Ash bereits gepostet hatte.

Ich hatte also am Abend mit Pavel und Dwight ein sehr gutes Essen beim Kroaten und die eine oder andere Flasche Wein. Danach fuhren wir wieder ins Hotel und bereiteten ein wenig vor. Ein Spiegel mit Koks, Champagner wurde geordert und die beiden Whirlpools überprüft. Es war mittlerweile schon nach zehn, aber ich hatte damit gerechnet, dass Claudia und ihre Assistentin nicht pünktlich sein würden. Dann erklang der Türgong. Ich ging zu Tür, Pavel und Dwight standen an der kleinen Bar in dem wirklich großzügigen Wohnraum meiner Suite.

Ich öffnete, und vor mir stand Barbie. Mir wurde bewusst das ich den Namen der Assistentin noch gar nicht kannte. Pink, wohin man sah, etwas trashig, die Lippen dezent aufgespritzt, aus dem Dekolleté quollen herrliche Naturtitten, eigentlich schon mein Beuteschema. Das pinke Wesen drückt sich an mir vorbei. Ein großes Hallo an die Jungs, und schon sah sie das Koks und bediente sich. Das kann ja richtig gut werden, dachte ich.

Dahinter stand SIE. Sie war offensichtlich etwas sauer. Okay, ich hatte mit meiner WhatsApp wohl nicht wirklich den Ton getroffen. Aber das machte sie noch sexier. Ein dünner Hauch von Stretchkleid, das nicht wirklich irgendetwas verdeckte. Gott, dieses Ding war fast komplett transparent... Ich muss wohl wirklich etwas wie ein sprachloser Schuljunge gewirkt haben. Sie trat an mir vorbei. Ihre Assistentin war schon an der Bar und flirtete mit den beiden Jungs, die sich anscheinend auch schon die eine oder andere Line reingezogen hatten. Besonders Dwight schien es ihr angetan zu haben, seine Hand lag auf ihrem unteren Rücken, während er mit ihr plauderte. Claudia schaute mir in die Augen. Dann ihre direkte Frage: "Wo ist das Schlafzimmer?"

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