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Chapter 6
by
hotciao
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"Nur ein bisschen Party"
Fast schon wütend starrte ich auf die Antwort von George. Ich hatte ihn gefragt, was dieses ominöse "zu Zweit" zu bedeuten hatte, und jetzt kam diese halbgare Antwort:
"Ach, wir machen nur ein bisschen Party. Wir, zwei Freunde von mir und deine Assistentin."
Ich war so sauer, dass ich sofort "Okay" zurückschrieb, ohne nachzudenken. Mein "Okay" sollte eigentlich beleidigt klingen, aber wie das so ist mit WhatsApp: Geschrieben sah es kein bisschen beleidigt aus, sondern eher zustimmend. Scheiße. Da fickte mich dieser Typ, dieser Fußballer, hier auf der Messe auf dem Männerklo, und jetzt kam er mit so einem Luschizeug? "Nur ein bisschen Party" hallte in meinem Kopf nach. Mann, ein bisschen Party hatte ich doch zu Messezeiten an jeder Ecke, da brauchte ich ihn nun wirklich nicht für. Ich hatte gedacht, der wirklich geile Fick auf dem Männerklo wäre eine Art Aperitiv gewesen für das, was wohl noch kommen würde, aber da hatte ich mich anscheinend geschnitten. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr hin.
Tanja setzte sich an meinen Tisch auf dem Stand, sie sah, dass ich wutschnaubend auf mein Handy starrte, sah mich mit ihren großen Augen an und schenkte mir ein Lächeln ihrer mit knallpinkem Lippenstift angemalten aufgespritzten Lippen. Sie liebte es, als Barbie herumzulaufen. Aber sie war kein bisschen blöd, dieses seltsame Verhältnis zwischen ihrem Geist und ihrem Puppenkörper machte den Reiz meiner Assistentin aus.
"Was ist los? Immer noch der Typ von vorhin? Der da?"
Sie nickte in seine Richtung, und ich protestierte:
"Ey, zeig dem bloß nicht, dass wir über ihn reden! Der hat sie nicht mehr alle!! Erst ... ich meine, vorhin ... naja, du weißt schon ..."
Sie grinste mich an:
"Ihr habt gefickt, oder? Jedenfalls sahst du ziemlich durchgefickt aus, als du zurückkamst, selbst Carlo hat eine Bemerkung gemacht ..."
Carlo war unser Verleger. Er war scharf auf mich, das wusste ich sehr gut, und er konnte es gar nicht leiden, dass ich anscheinend schon mit dem halben Verlag im Bett war, ihn aber sorgsam aussparte und immer wieder mit frivolen, kleinen Entschuldigungen hinhielt.
"Ja," sagte ich zu Tanja mit gesenkter Stimme, "Ja, wir haben gefickt, und es war sowas von geil, wir haben Nummern ausgetauscht, ich habe gedacht, heute Abend geht es jetzt in echt los, und da bestellt er mich ins Hotel, um ein bisschen Party zu machen. Zwei Freunde von ihm sind auch da. Er hat mir gesagt, ich könnte dich ja auch mitbringen ... Kannst du dir das vorstellen? Ich habe geglaubt, der vögelt mir heute Nacht das Hirn aus dem Kopf, und jetzt ... Party. Dass ich nicht lache!"
"Na, komm schon," Tanja legte beruhigend ihre Hand mit den grellpinken Gel-Fingernägeln auf meine, "Vielleicht wird es ja doch ganz nett. Wer weiß? Also, wenn du willst, dann komme ich gern mit ..."
Tanja macht ALLES, was ich will. Prinzipiell. Ohne Rückfragen. Sie ist ein **** verschwiegene und perfekte Assistentin, sie weiß, dass ich einen Kaffee brauche, BEVOR ich ihr das sage. Und auch jetzt stellte sie genau die richtige Frage:
"Willst du, dass ich ein bisschen was mitbringe?"
Das schoss mir in genau dem Moment sowas von den Unterleib. Das würde unser Geheimrezept sein. Tanja und ich würden uns zuknallen, wenn das bei George im Zimmer zu langweilig werden sollte. Und wer weiß? Vielleicht ergab sich so ja auch die Möglichkeit, endlich mal ein bisschen näher an Tanja heranzukommen ... Sie schien äußerlich so eine versaute Bimboschlampe zu sein, aber immer wieder hatte sie in entscheidenden Momenten einen höflichen, aber entschiedenen Rückzieher gemacht.
"Ja, Tanja, das wäre eine geile Idee. Besorgst du was? Das Geld kriegst du dann hinterher von mir, Spesenabrechnung der besonderen Art, hahaha ..."
Mir ging es schon wieder gut. Die Aussicht, mit Tanja zusammen zu George und seinen Freunden zu gehen, missfiel mir gar nicht mal so sehr. Er war inzwischen vom Stand gegenüber verschwunden, vielleicht fickte er ja gerade eins dieser Groupie-Flittchen, die dort rumgehangen hatten. Mir doch egal.
Mit Tanja nahm ich mir ein Taxi in unser Hotel. Natürlich würden wir zu spät zu Georges kleiner Party kommen, so macht man das als Frau nun mal. Wir beschlossen, uns um halb zehn unten im Foyer zu treffen.
Auf meinem Zimmer sah ich meine Klamotten durch. Auf keinen Fall irgendetwas zu Business-mäßiges. Auch nichts Elegantes. Ich wollte ihm schon gern zeigen, dass ich viel lieber mit ihm gefickt hätte, als blöde Konversation zu betreiben. Also zog ich mir mein Minikleid an. Das hatte ich zur Sicherheit immer auf der Messe dabei. Und trug es nie. Zu nuttig, zu gewagt. Heute Abend genau richtig. Es war aus schwarzem Stretch-Material und **** eng. Je mehr es gestretcht wird, desto durchscheinender wird es. Nachdem ich mich hineingezwängt und es zurecht gezupft hatte, betrachtete ich mich im Spiegel: Scheiße, meine dunkelbraunen, fest zusammengezogenen kleinen Brustwarzen konnte jedes Kind erkennen. SO wollte ich vor die Tür? Ganz schönes Risiko. Wenn mich jemand unten im Foyer erkannte? Aber andererseits: Scheiß drauf. Ich war ****. Ich war hübsch. Da konnten sie sich meinetwegen die Augen aus dem Kopf gucken, das war mir Wurscht. Noch ein Blick in den Spiegel: Nein, so ging das nicht. Der Slip war viel zu auffällig. Runter damit. Ja, so sah das alles sehr viel besser aus. Gut, das Kleid war schon echt **** kurz. Mit dem Rücken vor dem Spiegel, Blick über die Schulter: Wenn ich nicht ab und zu am Saum zuppeln würde, würde ich rasch mit blankem Arsch durch die Gegend laufen. Okay, musste ich eben aufpassen. Jetzt gerade schaute der untere Teil meiner Arschbacken raus. Ganz schön war, wie ich von vorn aussah: Meine Titten schön zusammengepresst und in Form gebracht, sie waren klar erkennbar zu sehen, als wäre ich nackt. Eine kleine Delle, wo mein Bauchnabel war. Und zwischen den Beinen diese dunkle Verlockung, die man erahnen konnte. Ja, so war es gut für diesen George. Schnell noch den Mascara-Lidstrich nachziehen. Schweres Parum heute Abend: Opium. Die schwarzen Halterlosen, die mit dem schönen Spitzenrand, der auf der Hälfte des Oberschenkels lag. Der Rest: freier Blick auf freie Haut. Genau so wollte ich das. Dazu spitze Hackenschuhe. Die Lady in Black war für ihren Auftritt bereit.
Unten im Foyer: Tanja mit einem kleinen Rucksack. Sie selbst ein Traum in rosa und pink. Schriller ging es wirklich nicht. Ein bisschen Gel in ihren blonden Haaren, ein rosa Top, das sich eng an ihre dicken Titten schmiegte, **** tief ausgeschnitten, Glitter zwischen ihren dicken Titten. Dazu ein Rock aus pinkem Kunstleder und ebenfalls pinke High Heels. Küsschen links, Küsschen rechts. Ihr Parfum roch nach Big Bubble. Wir konnten wirklich unterschiedlicher nicht sein, aber das machte uns als Team aus und wurde von vielen unterschätzt, die dachten, sie könnten einen Keil zwischen uns treiben. Aber Tanja war die loyalste Mitarbeiterin, die ich je hatte. Diskret wies sie auf den Rucksack: "Alles besorgt. Und ich hab an alle möglichen Szenarien gedacht ..." Ich nahm ihr den Rucksack ab und warf einen Blick hinein.
"Wow, Tanja! Hast du heute doch noch was vor, oder wie sieht es aus?" fragte ich sie mit einem spielerischen Tadel in der Stimme. Unter der Papiertüte, in der sich die Pillen und ein paar Tütchen von dem weißen Pulver befanden, machte ich ein paar noch originalverpackte Vibratoren aus. Ohne auch nur den Hauch einer Spur von Verlegenheit sagte sie: "Naja, Spesenabrechnung eben ... Man kann ja nie wissen, ich dachte, vielleicht hättest du das gern später. Wenn es bei George langweilig wird, machst du dir wenigstens einen schönen Abend. DARAN habe ich gedacht."
Weil du genau weißt, dass du selbst schon irgendwie auf deine Kosten kommen wirst, du kleines Flittchen, dachte ich. Und bei mir bist du dir anscheinend nicht so sicher. Du interpretierst also die blöde Nachricht von George genauso wie ich.
Aber ich würde es George zeigen. Ich war gespannt, wie er mit einem Wildfang wie mir umgehen würde. Später gehen und dank Tanja dann noch einen schönen Abend für mich allein in Badewanne und Hotelbett haben, konnte ich schließlich immer noch. Jetzt erstmal ins Maritim.
Wir setzten uns auf die Rückbank des Taxis, der türkische Fahrer war überfordert und irritiert von unserer pulsierenden Weiblichkeit, die durch sein Taxi waberte, und starrte uns die ganze Fahrt über den Rückspiegel an. Ich fand es lustig, kurz meine Fotze aufblitzen zu lassen, mit breiten Beinen und hochgerutschtem Kleid. Als Tanja das bemerkte, war sie es, die mein Kleid runterzog.
"Du verwirrst den armen Kerl komplett, nachher baut der noch einen Unfall...", flüsterte sie nur. Ihre Hand streifte beim Herunterziehen meines Saums meinen nackten Oberschenkel, ein Schauer überlief mich, und ich bekam eine Gänsehaut, die Tanja sicher nicht entgangen war.
Rein ins Maritim. Der Hotelboy dachte wohl, wir wären zwei Nutten, und wollte uns abfangen. Ich gab ihm meine Visitenkarte und sagte ihm, wir hätten eine Verabredung mit einem künftigen Autor von uns, der Fußballspieler George. Der Boy kam ins Stottern: "Ich kann Ihnen leider die Nummer der Suite nicht sagen, der Herr wohnt incognito bei uns."
Süß, wie er rot wurde. Ich antwortete:
"Die Nummer hat er uns bereits selbst mitgeteilt. Ich nehme an, die 412 ist im 4. Stock?"
Er schüttelte den Kopf. Sein Blick verhedderte sich an meinen Titten, die ihm den Gefallen taten, ausgerechnet jetzt auch noch so richtig hart zu werden. Meine Nippel stachen durch den schwarzen Stretchstoff, das es eine Pracht war, das sah ich selbst, als ich kurz an mir herabschaute.
"Wo ist das Zimmer dann?",
fragte ihn Tanja und rüttelte ihn aus seinen Träumen.
"Das ... das ist eine unserer Penthouse-Suites. Ich fahre sie hoch."
Er führte uns zum Fahrstuhl und steckte einen Schlüssel ein für die Penthouse-Etage. Diesen Luxus hatte ich nicht erwartet. Aber schon okay, wenn schon ein langweiliger Abend, dann wenigstens a room with a view. Die Penthouse-Suiten des Maritim waren legendär: Ein riesengroßes Zimmer mit Polster-Landschaft und bodentiefen Fenstern, dazugehörig eine Dachterrasse mit Loungemöbeln und Blick über die gesamte Stadt, und natürlich eine Jacuzzi, die da auch noch auf der Terrasse stand, zusätzlich zu der, die sich im Schlafzimmer befand. Luxus pur. Wir beiden sahen uns an, und Tanja musste grinsen: "Wenn schon Luxus, dann richtig". Der Lift kam geräuschlos zum Stehen. Wir waren da und stöckelten den Gang entlang. Ich glaube, es waren sechs Türen. Also sechs solche Suiten. Zu Messezeiten. Was für ein Wahnsinn! Wieviel Geld hatte dieser Kerl?
Mir sollte es nur Recht sein. 4 1 2. Goldene Zahlen auf schwerer, grüner Tür. Klingel an der Seite. Kein hässliches elektronische Getröte, eher ein weicher asiatischer Gong. Warten. Dann: Die Tür öffnete sich. Partytime.
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Claudia und George
Eine Reise in die Eskalation
Kennenlernen
Updated on Dec 8, 2025
by Germangeorge
Created on Oct 15, 2025
by Germangeorge
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