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Chapter 36
by
Colleem
Kommentare wie immer erwünscht oder Ideen für die nähere zukunft
Marianne sucht sich Hilfe.
((^^ Wieder einmal euer Colleem mit der üblichen Nachricht^^ Kommt ins Forum^^ belebt es ^^:) ))
Den Rest des Tages waren Martin und Marianne damit beschäftigt ihre liegen gebliebenen Arbeit aufzuholen und sich mit möglichst viel Arbeit abzulenken. Den bei beiden war es so, das sie, nachdem sie ihre Lust gestillt hatten, danach ihre Zweifel hatten. Beide waren sich treu, zumindest im Geiste und beiden fiel natürlich auf, dass sich ihr Verhalten seich einiger Zeit geändert hatte. Ihnen war klar, dass sie unverzeihliche Fehler begangen hatten und dass es niemals ans Tageslicht kommen dürfte, aber dass sie Machtlos waren, wenn diese Last sie überkam. Beide überlegten ob sich etwas an den Gefühlen für den anderen etwas geändert hatte, aber dem war nicht so. Während Marianne sich zwar einen echten Kerl wünschte , liebte sie ihren Martin über alles. Er war halt einfach nur nicht so gut im Bett wie Christian es gewesen war, oder so gut wie Paul es jetzt. Das änderte aber nichts daran, das er immer noch ein wundervoller Mann war, der ihr jeden Wunsch erfüllte und immer für sie da gewesen war all diese Jahre. Bei Martin war es nicht anders. Er hatte schon fast vergessen, was auf dem Ball geschehen war. Ein wenig fragte er sich, warum er Marianne nicht schon damals direkt verlassen hatte, oder sie zumindest zur Rede gestellt hatte, aber er war einfach viel zu glücklich mit ihr und war stolz darauf, das sie bei ihm geblieben war. Außerdem hatte e- wohl damals befürchtet, das eine Trennung sie direkt zu ihm zurück treiben würde. Allerdings, egal wie viel besser er im Bett auch sein mochte, einen Fakt den er nicht mehr anzweifelte, hatte sich Marianne doch für ihn entschieden.
Bei ihr hingegen war es so, dass sie sich versuchte einzureden, dass es nur eine Phase war und dass ihr Mann ein Formtief hatte. Seltsamerweise hatte sie in den letzten Jahren gar nicht mehr über so etwas nachgedacht. Es hatte eigentlich alles erst wieder angefangen als sie mit Christian beim Klassentreffen zusammen war. Vielleicht hatte das Wiedersehen dazu geführt, das sie sich auf Paul eingelassen hatte. Das war der Anfang gewesen. Mit Paul hatte sie angefangen ihre sexuellen Gelüste und Phantasien auszuleben. Das sie jemals einen Gangbang erleben würde hätte sie sich nie zu träumen gewagt und doch hatte sie diese außerordentliche Erfahrung genossen. Allerdings nahm sie sich vor ein mal mit einem Arzt über das alles zu reden. Vielleicht Litt sie ja unter Nymphomanie oder so. Oder ob sie vielleicht ein paar Viagra Tabletten für Martin besorgen sollte? Sie sann sogar über eine Eheberatung nach, aber dann hätte sie ihm das Fremdgehen beichten müssen und das konnte sie auch nicht riskieren. Sie wollte Martin behalten, sie wollte die Ehe nicht riskieren. Sie wollte einfach nur wieder einen echten Kerl aus Martin machen.
So kam es, das die beiden, aus unterschiedlichen Gründen heute ein wenig länger arbeiten mussten als es geplant war. Als Martin endlich zu Hause ankam war Marianne jedoch schon fort. Sie hatte eine Einladung von Ilona und einigen anderen Freunden für einen Kinobesuch bekommen und Martin gefragt, ob er mitgehen wollte. Dieser hatte jedoch absagen müssen und begründete es mit zu viel Arbeit. Eigentlich wollte er seiner Frau nur nicht unter die Augen treten und hatte sich vorgenommen erst mit Vanessa zu reden am nächsten tag. Als er zuhause ankam hatte er jedoch den reichlich gedeckten Tisch gesehen auf dem sein Lieblingsessen schon auf ihn wartete mit einem großen Papierherz. Marianne dachte wohl, das er wegen ihr so lange gearbeitet hatte. Das die Quelle in ihren eigenen Schuldgefühlen zu finden war konnte er ja nicht ahnen.
Und so kam es das die beiden diesen Tag gar nicht mehr dazu Kamen mit einander zu sprechen, den als Marianne spät abends nach Hause kam lag ihr Mann schon im Bett und schlief tief und fest. Allerdings war ihre Laune deutlich besser, was nicht nur an dem schönen Abend lag, sondern eher an Ilona. Diese hatte ihr in einer Stillen Minute die Telefonnummer eines befreundeten Arztes gegeben. Natürlich hatten sie ein wenig getratscht und auch wenn Marianne nichts gebeichtet hatte, war es für Ilona wohl genug gewesen. Sie hatte wohl schnell erkannt, das Marianne sorgen hatte und offenbarte ihr heimlich, das besagter Doktor ihr bei einigen Eheproblemen geholfen hatte. Daher bürgte sie für ihn. Marianne nahm sich vor diesen Mann einmal anzurufen und einen Termin zu machen. Vielleicht hätte sie Ilona auch mehr erzählt, aber sie waren unterbrochen worden.
Als Marianne am morgen neben ihrem Mann aufwachte versuchte sie es trotz allem ihren Mann zu verführen, allerdings ging dieser Versuch ziemlich in die Hose, wortwörtlich. Ziemlich angepisst, dass ihr Verführungsversuch so vollkommen schief gegangen war, ging sie unter die Dusche. Sie war einerseits froh das Martin keine Erregung bekommen hatte, andererseits war es lang her, dass die beiden mal wieder richtig heißen Sex gehabt hatten. Grübelnd sah sie zu wie ihr Mann zur Arbeit fuhr und ein wenig traurig machte sie einen Termin bei dem Arzt, den sie von Ilona bekommen hatte. Vorher hatte sie die Praxis gegoogelt und erfahren das es eine renommierte Praxis mit einem guten Ruf war. Auch die Bilder gefielen ihr, da sie auf eine hochwertige Ausstattung deutete und obendrein gemütlich wirkten.
Scheinbar wirkte Ilonas Name wie eine Vitamine B-Spritze, denn sie bekam noch am selben Tag einen Termin bei ihm, zu einem ersten Kennenlernen. Dankbar nahm sie diese Option wahr. Da es noch sehr früh am Morgen war und der Termin erst um 14 Uhr war schrieb sie noch eine Mail an ihren Mann und ging dann wieder ins Bett. Die Nacht war kurz gewesen und ihre Laune war im Keller weshalb sie sowohl den Anruf von Christian als auch das Klingeln von Paul einfach verschlief. Erst gegen Mittag wachte sie auf und machte sich fertig. Ihr Mann hatte die Mail mittlerweile beantwortet und sich erkundigt, ob es ihr nicht gut gehe. Da Marianne ihm noch nichts über die Natur des Arztes verraten hatte war dies nur verständlich. Dennoch rief sie ihn kurz an, nur um ihn zu beruhigen und zu fragen, ob sie heute Abend ins Kino wollten, jedoch hatte sie keine Option direkt mit ihm zu reden da er in einem Kundengespräch war. Sie bekam nur Vanessa dran, die ihm die Nachricht jedoch ganz sicher ausrichten würde.
Sie sah zwar das Christian angerufen hatte, jedoch wollte sie so kurz vor dem Arzttermin nicht mit ihm sprechen. So kam es das sie sich auf den Weg zu einem Psychologen machte, in der Hoffnung das dieser ihm und ihrer Ehe helfen konnte. Alleine dieser Gedanke sorgte dafür, dass es ihr besser ging und sich ihre Laune ein wenig verbesserte.
Als Marianne das Büro von Manuel betrat, wurde sie sofort von einer beruhigenden und einladenden Atmosphäre umhüllt. Das warme, gedämpfte Licht, das von mehreren Stehlampen und einer großen, modernen Deckenleuchte ausging, fiel ihr als erstes auf. Die Wände waren in sanften, neutralen Farben gehalten, die eine wohltuende Ruhe und Gelassenheit ausstrahlten. An den Wänden hingen beruhigende Kunstwerke und Naturfotografien, die eine entspannende Wirkung auf sie hatten.
In der Mitte des Raumes stand ein großer, bequemer Sessel, der offensichtlich für sie vorgesehen war. Gegenüber sah sie einen stilvollen Schreibtisch aus dunklem Holz, auf dem einige Bücher, ein Laptop und eine kleine Pflanze standen. Am auffälligsten war jedoch ein Modell der USS Enterprise D, das sogar Marianne erkannte. Sie wusste zwar viel darüber, aber Star Trek kannte sie doch. Manuel saß in einem ergonomischen Stuhl hinter dem Schreibtisch und lächelte sie freundlich an, bereit, ihr zuzuhören und ihr zu helfen.
Der Doktor vor ihr war etwa 190 groß und hatte braunes, schon leicht angegrautes Haar. Er mochte so um die 40 Jahre alt sein und wirkte auf sie ziemlich normal. Er war weder sportlich gebaut noch dick. Im Großen und Ganzen wirkte er tatsächlich sehr vertrauenserweckend und die braunen Augen schimmerten hinter einer Brille hervor. Sie fühlte sich sofort wohl mit dem Gedanken mit ihm zu reden. Etwas an ihm erweckte einfach einen beruhigenden Einfluss und auch der Raum selbst hatte diese Wirkung auf sie.
Ein Bücherregal an der Seite des Raumes zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Es war gefüllt mit Fachliteratur über Psychologie, Selbsthilfe und emotionale Krisenbewältigung. Daneben stand ein kleiner Tisch mit einer Auswahl an Zeitschriften und Broschüren, die Informationen über verschiedene psychologische Themen boten.
In einer Ecke des Raumes entdeckte sie eine gemütliche Sitzecke mit einem Sofa und einem Couchtisch. Hier konnte sie sich entspannen und ihre Gedanken sammeln, bevor die Sitzung begann. Auf dem Tisch stand eine Karaffe mit Wasser und einige Gläser, die ihr die Möglichkeit boten, sich jederzeit zu erfrischen.
Der Raum vermittelte sowohl Professionalität als auch Geborgenheit. Die sanfte Hintergrundmusik und der dezente Duft von Lavendel trugen zusätzlich zur entspannten Atmosphäre bei. Alles in allem fühlte sich Marianne in diesem Büro sicher und geborgen, ein Ort, an dem sie sich wohlfühlte und offen über ihre Probleme sprechen konnte.
„Guten Tag, Marianne. Schön, dass Sie heute hier sind. Wie fühlen Sie sich?“ lächelte der Doktor und reichte ihr die Hand. „Ich bin Manuel. In diesen Räumen ziehe ich Vornamen vor und verzichte gerne auf sperrige Titel. Wenn Sie dies jedoch wünschen können wir gerne beim Doktor bleiben. Die wichtigste Lektion ist es das es hier um sie geht und dass sie sich wohl fühlen müssen.“
„Hallo, Manuel. Ich... ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll. Es ist alles so verwirrend.“ Erwiderte Marianne ein wenig unbeholfen.
„Das ist völlig in Ordnung. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Wir sind hier, um gemeinsam herauszufinden, was Ihnen auf dem Herzen liegt.“
„Nun, ich habe etwas getan, das ich nicht verstehe. Ich habe meinen Mann betrogen, und jetzt bin ich völlig durcheinander. Ich liebe ihn immer noch, aber ich habe Probleme, mich zu beherrschen und ihm treu zu bleiben.“ Gab sie schließlich zögerlich zu und wagte es nicht ihr Gegenüber anzusehen. Er war der erste Mann, dem sie von ihrem Fremdgehen berichtete.
„Das muss sehr schwer für Sie sein. Es ist gut, dass Sie den Mut gefunden haben, darüber zu sprechen. Es gibt zwei Wege, wie wir vorgehen können. Der erste Weg ist, dass wir uns langsam kennenlernen, damit Sie Vertrauen zu mir fassen können. Wir nehmen uns die Zeit, die Sie brauchen, um sich wohlzufühlen und offen zu sprechen.
„Das klingt gut, aber ich weiß nicht, ob ich so lange warten kann. Ich fühle mich so verloren. Ich weiß nicht wie ich mit meinem Mann … ich meine Reden… wie kann man so etwas denn sagen?“
„Verstehe. Die zweite Möglichkeit ist, dass Sie mir einfach vertrauen, dass ich hier bin, um Ihnen zu helfen. Wir könnten schneller vorankommen, aber das bedeutet, dass Sie sich darauf einlassen müssen, auch wenn es schwerfällt. Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass es kein einfacher Prozess ist. Sie dürfen nicht erwarten das wir nach einem oder zwei Gesprächen schon alle Gründe aufgedeckt haben für ihre Handlungen. Ich will nur das sie Wissen, das die menschliche Psyche etwas Komplexes ist und ich kein Wunderheiler. Ich kann ihnen nur Helfen, wenn sie ehrlich sind zu mir und viel wichtiger zu sich. Fast immer haben unsere Taten einen Auslöser und da sie hier sind, gehe ich davon aus das sie ihren Mann nicht verletzen wollen, sondern verstehen wollen was mit ihnen passiert ist, richtig?“
„Ich weiß nicht... Ich möchte Ihnen vertrauen, aber es ist alles so neu für mich. Sie haben natürlich Recht. Ich liebe meinen Mann und ich will ihm auf keinen Fall weh tun. Ich… habe einfach keine Kontrolle über mich gehabt.“ Sagte sie leise und nahm dann auf dem Sessel Platz. Manuel trat hinter den Schreibtisch und nahm ebenfalls Platz, ehe er antwortete.
„Das ist völlig verständlich. Vertrauen aufzubauen, braucht Zeit, und es ist wichtig, dass Sie sich dabei wohlfühlen. Vielleicht können wir einen Mittelweg finden. Wir beginnen langsam, und wenn Sie sich bereit fühlen, können wir den Prozess beschleunigen. Was halten Sie davon?
„Ja, das klingt nach einem guten Plan. Danke, Manuel.“ Lächelte sie erleichtert.
„Gern geschehen, Marianne. Wir werden das gemeinsam schaffen. Sie sind nicht allein.
Was wohl mit Martin passiert als er auf die Arbeit kommt
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Das Klassentreffen
Das erste Klassentreffen meiner Frau und was dabei passiert
Das erste Klassentreffen meiner Frau und was dabei alles passiert
Updated on Aug 17, 2025
by Colleem
Created on Sep 20, 2014
by MACC
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