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Chapter 37 by Colleem Colleem

Was wohl mit Martin passiert als er auf die Arbeit kommt

Martin fährt ins Büro.. Vanessa hat Pläne.

Martin starrte stumm durch die Windschutzscheibe seines Wagens, während der Motor brummend vor sich hin lief. Die morgendliche Rushhour setzte gerade ein, doch der Verkehr schien heute besonders schwerfällig – oder bildete er sich das nur ein? Vielleicht war es auch das Chaos in seinem Kopf, das die Zeit dehnte und ihn das dumpfe Klopfen seines eigenen Pulses in den Schläfen spüren ließ.

"Wie konnte das passieren?", dachte er wieder und wieder, doch keine Antwort schien dem Strudel aus Schuld, Scham und Verwirrung, der in ihm tobte, gerecht zu werden. Er liebte Marianne, seine Frau, mehr als alles andere. Doch gestern… was war gestern nur über ihn gekommen?

Vanessas Gesicht blitzte vor seinem inneren Auge auf – nicht das Lächeln, das er all die Jahre als freundlich und professionell wahrgenommen hatte, sondern den Anblick vor ihm, wie sein Sperma über ihre Lippen floss.

Sein Herz setzte einen Schlag aus, als er das Bürogebäude endlich in Sichtweite sah. Es wirkte vertraut und doch fremd, als hätte es sich über Nacht in eine Bühne verwandelt, auf der er eine Rolle spielen musste, die er nicht verstand. Alles, was er wollte, war, mit Vanessa zu reden, das alles ungeschehen zu machen, bevor das fragile Konstrukt seines Lebens endgültig zerbrach.

"Nur ein Gespräch", flüsterte er sich selbst zu, als er den Wagen in die Parklücke lenkte. "Ich werde es klären. Marianne darf das nie erfahren. Es war ein Fehler. Ein einziger, verdammter Fehler."

Mit klammen Händen schnappte er sich seine Aktentasche und stieg aus. Jeder Schritt zum Eingang schien schwerer zu werden, als würde ihn die Last seiner Schuld zu Boden ziehen. Er hoffte inständig, dass Vanessa die Situation genauso sah und bereit war, diese hässliche Episode in Schweigen zu hüllen. Doch tief in seinem Inneren nagte ein bitterer Zweifel: Was, wenn sie das anders empfand?

Martin öffnete die Glastür zu seinem Büro Flur und spürte sofort die vertraute Stille, die an diesem Morgen fast beklemmend wirkte. Normalerweise wurde die Ruhe von Vanessas leiser Stimme unterbrochen, wenn sie mit einem Kunden sprach, oder von dem rhythmischen Tippen ihrer Finger auf der Tastatur. Heute jedoch herrschte eine gespenstische Leere, als er an ihrem Platz vorbeiging.

Er hielt inne, sein Blick streifte über den leeren Schreibtisch und den akkurat abgestellten Bürostuhl. Keine Tasche, kein Mantel, keine Spur von ihr. Für einen Moment sog er die Erleichterung tief ein – sie war noch nicht da.

"Oh Gott, zum Glück", murmelte er leise und ließ die Luft scharf zwischen den Zähnen entweichen. Ein Teil von ihm hatte befürchtet, dass sie schon da sein könnte und er direkt auf sie treffen würde, ohne die geringste Ahnung, was er sagen sollte. Aber das Schicksal gewährte ihm eine kleine Gnadenfrist.

Martin schüttelte sich innerlich, als wolle er die Spannung aus seinem Körper vertreiben, und wandte sich dann hastig ab und öffnete mit zitternden Händen die Tür zu seinem eigenen Büro. Er trat ein, schloss die Tür hinter sich und lehnte sich für einen Moment schwer dagegen, die Augen geschlossen.

„Komm schon, reiß dich zusammen“, murmelte er zu sich selbst. Er hatte einen Fehler gemacht, ja. Einen gravierenden Fehler. Aber er konnte das in den Griff bekommen. Er musste es in den Griff bekommen. Und das bedeutete, dass er mit Vanessa sprechen musste – sachlich, ruhig und ohne jede Spur von den Gefühlen, die sich gestern auf so verhängnisvolle Weise Bahn gebrochen hatten.

Martin schob den Gedanken energisch beiseite und setzte sich an seinen Schreibtisch. Der Bildschirm seines PCs flammte auf, und er **** sich, auf die blinkenden Mails zu starren. Arbeitsaufgaben, die ihn sonst in den Bann gezogen hätten, wirkten heute wie ein undurchdringliches Wirrwarr aus sinnlosen Buchstaben. Doch er hatte nichts Besseres, um seinen Geist zu beschäftigen, als auf jede einzelne Nachricht zu antworten, Berichte zu prüfen und sich in Zahlenkolonnen zu verlieren.

„Erst einmal ablenken. Einfach weitermachen, als wäre nichts geschehen“, murmelte er leise, während er die Maus fest umklammerte und mit mechanischen Bewegungen durch die Mails scrollte. Ab und zu hob er den Kopf und blickte zur Tür. Sie würde jeden Moment kommen. Vielleicht wusste sie auch nicht, wie sie ihm begegnen sollte – ob sie das Schweigen brechen sollte oder es lieber unangetastet ließ.

Jede Sekunde, die verstrich, schien sich endlos zu dehnen, während er sich ****, die Augen starr auf die Excel-Tabellen zu richten. Es funktionierte, zumindest ein wenig. Solange Vanessa nicht da war, konnte er sich einreden, dass alles noch irgendwie normal war. Dass er nur ein gewöhnlicher Tag im Büro war und er mit ein wenig Selbstdisziplin den Tag überstehen würde.

Doch die Angst, die sich in seinem Magen zusammenzog, wurde nicht kleiner. Was würde passieren, wenn sie hereinkam? Würde sie ihn ansehen, als wäre nichts gewesen? Oder würde sich ein unausgesprochenes Wissen in ihren Augen spiegeln, etwas, das sie beide nicht mehr zurücknehmen konnten?

Martin blinzelte, als das Licht der Bürolampe auf den Bildschirm zurückfiel. Er **** sich, tief durchzuatmen, die Hände wieder ruhig auf die Tastatur zu legen und sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Egal was passiert, dachte er, ich muss das durchstehen. Ich muss die Kontrolle behalten.

Doch selbst als er die nächste Mail öffnete, lauerten die Gedanken wie ein dunkler Schatten in seinem Hinterkopf: Wie würde sie auf ihn reagieren? Und vor allem – wie würde er es schaffen, dieses eine, entsetzliche Geheimnis vor Marianne zu verbergen? Vor allem musste er dringend etwas gegen sein Sex Phantasie unternehmen. Es war gut und schön, aber es durfte nicht so überhand nehmen. Dann hörte er das Geräusch, das er am liebsten ignoriert hatte. Das Geräusch, das ihm den Magen zusammen zog.

Es war das Geräusch der Haupttür und Zeichen das Vanessa da war.

Es dauerte ein paar Minuten bis seine Tür auf ging und sie , als wäre nichts gewesen, mit einer Tasse Tee in der Tür stand. Sie lächelte, stellte den Kaffee, bzw. Tee hin und schaute über den Schreibtisch zu ihm, sie trug ein, für sie, übliches Outfit. Sie nannte es immer den Stil, den ihr Boss nicht hatte. Es bestand meistens aus einem Rock, einer Bluse und einem eleganten Sakko.

Doch bevor er etwas sagen konnte war das Klingeln des Telefons zu hören. Eilig verließ sie den Raum und ließ ihren Boss mit dem Kaffee alleine. Nichts deutete darauf hin das sie vorhatte dieses Thema neu aufzugreifen und innerlich ein wenig Ruhiger trank Martin das Getränk vor ihm und merkte das der Kaffee ziemlich bitter schmeckte. Er hatte einen ihm nicht vertrauten Geschmack. Er war jetzt nicht unbedingt schlecht, nur völlig unerwartet bei einem Kaffee. Innerlich musste er kurz daran denken, das es nur sein schlechtes Gewissen war, aber nachdem er die Tasse leer getrunken hatte, verwarf er all diese Gedanken. Er konzentrierte sich wieder auf die Arbeit und auch Vanessa verhielt sich so wie immer.

Doch in Wirklichkeit wartete sie nur ab.

sie hatte 3 Viagra in seinen Kaffee getan und wollte nun nur warten bis diese voll wirkten.

Soll das mittel wirken oder wirkt es durch den Kaffee nicht

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