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Chapter 43 by Frizza Frizza

What's next?

Heimweg und zuhause.

-Bis jetzt bist du ja echt brav. Du weißt wohl, was gut für dich ist. Jetzt mach, dass du nach Hause kommst!- Stand in der Nachricht. Also machte Franziska sich ohne ein Wort der Verabschiedung vom Laden aus auf ihren Heimweg.

Sie störte es schon sehr, dass ihre neuen billigen Klamotten durch das Sperma an ihrem Körper klebten, doch noch mehr störte sie der Schweißgeruch der Verkäuferin, der in den Klamotten hing.

Am liebsten würde sie jetzt sofort in eine Boutique gehen und sich neu einkleiden, aber mit den Sachen, die sie nun trug, wollte sie sich auf keinen Fall von jemanden sehen lassen. Außerdem so dachte, sie würde man sie in diesem Aufzug eh nicht in den Laden lassen.

Der raue Asphalt des Bürgersteigs schmerzte bei jedem Schritt durch das Loch im Schuh an ihrer weichen Fußsohle, die erst gestern durch eine Pediküre behandelt wurde. Sonst wurde sie immer, wenn sie mal zu Fuß unterwegs war, von den Leuten bestaunt. Die Männer sahen ihr hinterher und die Frauen warfen ihr neidische Blicke zu. Doch heute in dieser Kleidung beachtete sie niemand.

Sie war einfach nur eine gewöhnliche Frau. Durch das getrocknete Sperma in den Haaren sah es sogar so aus als hätte sie ein extremes Problem mit Schuppen.

Endlich war sie in ihrer Straße angekommen und sah auch ihr Auto in der Einfahrt stehen.

Doch jetzt überlegte sie, sollte sie eventuell ihren Stiefsohn Max anrufen und fragen, ob er schon zu Hause ist. Und falls nein ihn davon abhalten heimzukommen bevor sie sich nicht sicher war, dass nun alles vorbei war. Doch diesen Gedanken verwarf sie sofort wieder.

Nie würde er auf sie hören, wenn sie sagen würde, er solle wegbleiben. Er würde höchstens noch schneller kommen, um zu sehen, was los ist.

Sie wollte ihm kein bisschen das Gefühl geben, sie würde nicht ohne ihn klarkommen. Im Prinzip wartete sie ja nur darauf, dass er endlich aus ihrem Haus auszieht.

Also ging sie zur Tür. Sie rüttelte dran. Kurz überlegte sie, ob sie nun wirklich an ihre eigene Haustür klingen sollte, da meldete sich wieder ihr Handy.

-Wenn du gleich zu Hause ankommst, dann liegt dein Schlüssel auf dem rechten Vorderrad des Autos -

Verwundert darüber, dass er nicht wusste, dass sie bereits vor der Tür steht, ging sie zu ihrem Auto und siehe da.

Ihr Haustürschlüssel lag an der beschriebenen Stelle.

Sie nahm ihn an sich und schloss die Tür auf und betrat zögerlich ihr Haus.

Im Wohnzimmer fiel ihr sofort auf, dass etwas nicht stimmte. Aber so sehr sie sich bemühte, sie wusste beim besten Willen nicht was.

Dies schob sie aber darauf, dass sie grade echt durcheinander war und sicher doch alles normal war.

Aber zumindest ergab ihr kurzer Rundgang durchs Haus die Gewissheit, dass sie allein war.

Sie ging wieder runter zur Tür und schloss diese mit ihrem Schlüssel ab.

Erleichtert atmet sie aus. Sie hätte nie gedacht so weit für ihr Geld zu gehen, doch sie war pragmatisch.

Man musste Sachen tun, auch wenn sie einem nicht gefallen.

Sie möchte jetzt nur noch als diesen widerlichen Sachen raus und duschen.

Sie betrat das Badezimmer, öffnete bereits den Wasserhahn wie jedes Mal, damit das Wasser, sobald sie gleich unter die Dusche gehen bereits die perfekte Temperatur haben würde.

Franzi sah in den Spiegel.

Sie sah dort nicht die hübsche, wohlhabende Frau, die sie war.

Sondern eine gewöhnliche Frau.

Dieser Anblick widerte sie so sehr an, dass sie sich schnell die nach schweiß riechenden und mit Sperma vorgezogenen Sachen vom Körper riss.

Sie öffnete die Badezimmer Tür und warf sie die Treppe hinunter, um sie nach dem Duschen direkt entsorgen zu können. Nackt gefiel sie sich schon viel besser. Das meiste Sperma wurde von der Kleidung beim Gehen abgerieben.

Sie schloss die Badezimmer Tür ab und ging in die Dusche.

Nach einer sehr langen und sehr gründlichen Dusche griff sie aus der Dusche her raus nach einem Handtuch.

Doch sie griff ins Leere.

Offensichtlich hatte die Haushälterin vergessen neue Handtücher aufzuhängen. Die würde sich noch was anhören dürfen dachte Franziska sich.

Nackt und nass verließ sie nun die Dusche, um sich ein Handtuch aus dem Badezimmer Schrank zu holen. Doch auch hier war keins zu finden.

Die Wut auf ihre Haushälterin stieg noch mal um ein vielfaches.

Wütend schloss sie die Tür auf und ging nass und nun frierend in ihr Schlafzimmer.

Als sie die Schranktür öffnete, wurde ihr fast schwarz vor Augen. Ihr Schrank war komplett leer. Panisch öffnete sie ihre anderen Schränke. Überall dasselbe Bild. Leere.

Ihre wunderschönen und meist vom Designer persönlich für Sie angefertigten Einzelstücke von Kleidern, Hosenanzügen, Blusen und Schuhen. Alles weg.

Nur noch die Rückwand der Schränke war zu sehen.

Offensichtlich war es doch nicht die Schuld ihrer Haushälterin.

**** setzte sie sich auf ihr Bett, da merkt sie, dass sie wieder Decke, Kopfkissen oder einen Bettbezug auf ihrem Bett hatte. Sie saß nur noch auf ihrer unbezogenen Matratze.

"Ernsthaft?!" Rief sie genervt durchs Haus. Doch es nützte nichts. Sie versuchte sich so gut es eben ging an der Matratze zu trocknen und rieb dabei ihren Körper liegender Weise über diese.

Als sie meinte, trocken genug zu sein, machte sie sich auf einen erneuten Rundgang durch die oberen Zimmer des Hauses.

In keinem Raum war auch nur ein Stückchen Stoff, mit dem sie sich bedecken konnte.

Als sie Max Zimmer betreten wollte, merkte sie, dass die Tür dazu abgeschlossen war.

Er schloss seine Tür immer ab wenn er nicht zuhause war.

Dann fielen ihr wieder die Klamotten von der Verkäuferin ein, die sie die Treppe heruntergeworfen hatte, um sie später zu entsorgen. Sie mochten zwar stinken und waren von innen mit Sperma besudelt, doch sie waren besser als nackt durchs Haus zu laufen.

Also machte sie sich vorsichtig auf den Weg die Treppe hinunter.

Draußen dämmerte es bereits und durch das Smarthome System war bereist das Licht im Haus eingeschaltet.

Als sie unten angekommen war, suchte sie nach den Sachen. Sie hatte sie zwar mit viel Verachtung und Ekel weggeworfen, doch so weit konnte sie eigentlich nicht geworfen haben, dass sie nicht mehr in der Nähe der Treppe waren und trotzdem suchte sie weiter.

Als sie das Wohnzimmer betrat und weiter nach den Sachen suchte, merkte sie, was sie vorher so verwundert hatte.

Die Vorhänge und Gardinen waren weg.

Es dauerte einige Sekunden bis ihr bewusst wurde, dass man sie nun durch das eingeschaltete Licht sehr gut von draußen sehen müsste.

Unfreiwillig bot sie nun jedem der sich auf der Straße befand durch die großen Fenster, die sie sonst so möchte, einen perfekten Blick auf ihren nackten Körper.

Sie wusste zwar nicht, ob sie gerade gesehen wurde, aber der Gedanke daran, was die Nachbarn von ihr halten würden, war erschreckend Schnell rannte sie zum Lichttaster, um sich nicht weiter den möglichen Blicken ihrer Nachbarn auszusetzen.

Doch das Licht ging nicht aus.

Auch die Rollladen ließen sich nicht schließen.

In ihrer Verzweiflung legte sie sich auf den Boden um nicht mehr gesehen werden zu können, hierbei merkte sie, dass die Fußbodenheizung sehr warm war.

Sie kroch zur Couch auf dem ihr Tablet lag, mit dem sie das Licht steuern konnte. Doch das Gerät verlangte ein Passwort von ihr, welches sie nicht vergeben hatte.

Nach einigen Versuchen mit Zahlenreihen und Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge gab sie schließlich auf.

Sie hörte ein elektronisches Piepen.

Es kam von oben.

Wieder kroch sie durchs Wohnzimmer.

Als sie der Meinung war, man könne sie nicht mehr durch das Wohnzimmer Fenster sehen richtete sie sich wieder auf, bis sie das Glaselement in der Haustür auffiel und sie sicher auch von hier aus super zu sehen war.

Sie rannte die Treppe hoch, wobei ihre noch immer nassen roten Haare an ihren Schultern klebten.

Als sie ihr Handy, welches sie vor dem Duschen in den Flur gelegt hatte holen wollte, fand sie es nicht. An dieser Stelle lag nun ein Pieper wie sie ihn aus 90er-Jahre Filmen kannte.

Auf dem kleinen grünen Display stand in schwarzen Buchstaben

-Smarthone ist etwas Schönes. Man kann die Beleuchtung, Rollos, die Heizung und sonst auch alles von überall steuern -

Die bekam weitere Nachrichten auf das Gerät.

-Deine Sachen habe ich im großen Säcke gepackt und sie bedürftigen gespendet. Dein Handy habe ich hier bei mir.-

-Du kannst das Haus jederzeit verlassen, wenn du möchtest -

Hierbei lachte Franziska nur ironisch und sagte

"Ja klar, ich gehe nackt aus dem Haus, sehr witzig" zu sich selbst.

  • Ich habe die Haustür durch das Smarthome entriegelt. Also wundere dich nicht, falls sie aufgeht, sogar eine stärkere Windböe könnte sie aufstoßen - Hierbei bekam sie es mit der Angst zu tun.

Nicht nur, dass sie sehr wertvolle Sachen zu Hause hatte, sie war auch da, und zwar nackt!

Es könnte also jederzeit irgendjemand her reinkommen und sie könnte sich durch ihren zierlichen Körperbau nicht sonderlich gut wehren.

-Ich wünsche dir eine gute Nacht, ich melde mich morgen wieder-

Dann kam die letzte Nachricht für heute -Dein Handy habe ich übrigens hier bei mir. Nur falls du es suchen solltest -

Jetzt war das Maß voll, Franziska reichte es! Sie würde sich nicht der Gefahr aussetzen überfallen zu werden.

Sie griff einen Hörer des Festnetztelefons und wählte die Nummer ihrer Freundin Susanne, sie würde ihr alles erklären und Hilfe von ihr bekommen.

Doch der Anruf ging nicht raus.

Generell bekam sie kein Freizeichen.

Selbst die 110 die sie jetzt anrufen wollte war über das Telefon nicht erreichbar.

Da war sie nun.

Allein, nackt in ihrem Haus.

Obwohl sie jederzeit hätte gehen können, war sie durch ihre Scham eingesperrt.

Zu groß war die Angst, ihre Nachbarn würden sie nicht mehr respektieren. Abgesehen davon, dass die meisten ihr wahrscheinlich ohnehin nicht geholfen hätten, denn befreundet war sie mit keinem von ihnen.

Langsam aber sicher überkam sie die Müdigkeit.

Es war schon späte Nacht und ihr Haus war noch immer voll beleuchtet.

Sie überlegte, ob sie sich vor der Tür hinsetzen und so Einbrecher davon abhalten könnte hereinzukommen, doch zu groß war die Angst durch das Glas der Tür von den Nachbarn gesehen zu werden.

Und selbst wenn, es wäre wahrscheinlich für viele, eher eine Einladung, eine schlafende nackte Frau hinter einer geöffneten Tür zu sehen.

Auch ihre Versuche Möbelstücke vor die Tür zu ziehen in der jetzt auch ihr schlüssel fehlte, scheiterte aufgrund ihrer fehlenden Kraft.

Schließlich beschloss sie sich in ihr Schlafzimmer zu begeben.

Doch auch hier fehlten die Vorhänge und das Licht war eingeschaltet. Sie wusste nicht, ob man sie vom Nachbarhaus sehen könnte, also ging sie doch nicht in ihr Bett.

Sie legte sich dann neben dem Bett auf den durch die Fußbodenheizung aufgewärmten Boden und schlief nach langer Zeit ein.

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