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Club Meeting

Chapter 7 by Peter_ENF

Am nächsten Morgen merkte Sandra es zuerst am Lärm. Kein Lärm wirklich. Stimmen. Ein Klacken. Silke war früh draußen, mit ein paar Jungs, die Leitern und Kabel schleppten für die Gartenparty Das Wetter war trocken, der Himmel aber dicht. Dämmerung hing noch in den Linden. Von innen sah Sandra kaum mehr als Umrisse.

Gut.

Bei dem Licht konnte auch keiner reingucken. Das war die Hauptsache.

Sie rollte die Matte aus.

Yoga am Morgen, nackt. Der einzige Weg. Haut auf Matte, Atem in den Rippen, der Körper noch warm vom Schlaf. Ihr fehlte die Sonne. Aber Silke hat ihr einen Tipp gegeben. Eine große Helle Infrarot Lampe unter der sie nicht frieret, weil sie nicht nur schön hell war sondern auch warm. Sie hatte mehrere inzwischen. Sie beugte sich, öffnete, streckte. Der String kam erst danach, nach der Dusche, ein schmales Band auf dem Weg in die Küche. Sie trank ihren Kaffee und setzte sich das Headset auf. ein Glück war sie nur der Telefonsupport, kein Video-support. das Wäre peinlich so nackt. Sie lachte und freute sich dass sie sich für den Job nicht schminken oder anziehen musste. Dafür war sie dankbar. Niemand musste sehen, dass sie halb angezogen arbeitete.

Immer wieder fiel der Blick aufs Handy. Sieh hatte die Nachricht gesehen. Über Nacht ein Update.

Ein Pop-up, glatt, unverschämt freundlich: Ab jetzt mit Kleidungsempfehlung und optimaler Hörpose verfügbar.*

Sandra schmunzelte. Jede Geschichte kam jetzt mit einem Setup. Bei den Meditationen machte das Sinn. Bei den erotischen Stücken? Uniform. Reizwäsche. Rock ohne Unterwäsche. Stiefel. „Für die Immersion.“

Es kribbelte zwischen den Beinen, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte. Sie scrollte und fand den zweiten Teil der Trainer-Geschichte. Oh man. Warum stellte sie sich jetzt Peter vor. Den ruhigen Vermieter. Die roten Ohren an der Tür. Den Blick, der zu lange auf dem Stoff gehaftet hatte. Sie brauchte noch etwas für heute Abend. Gegen Mittag schaute sie wieder raus. Fortschritt war kaum zu sehen. Die Jungs hingen über ihren Handys. Klar war nur der große Bildschirm, der in Richtung ihres Hauses zeigte. Den Monitor selbst sah sie nicht, nur die Rückseite, die Kabel, die Reihen dahinter. Fünfundzwanzig Plätze. Lautsprecher. Ihr war es egal. Sie hatte das Hörspiel. Sie hatte die Kopfhörer. Vielen Dank liebe Silke.

Gegen neun war es dunkel. Die Leute trudelten ein. Es wurde schon laut, Bierstimmen, Lachen, das kurze Kreischen einer Rückkopplung. Sandra dankte Silke innerlich noch einmal. Für die Ohren. Für das Abo. Für genau diese Jungs, die scheinbar fünfhundert Euro für ein Erotikpaket ausgegeben hatten, um Silke weichzukochen – und es nie erfahren würden.

In Wirklichkeit war es mehr gewesen. Silke hatte Hörbücher gekauft, Lizenzen, den Programmierer, die Kameras. Die Vereinskasse würde das später merken. Heute Abend sollte der Verein etwas davon haben.

Sandra folgte der Anleitung mit einem inneren Schelm. Was sie einmal für einen Ex gekauft hatte, lag noch in der Schublade: Strapshalter, Strümpfe, ein BH, der mehr zeigte als hielt, Stiefel mit hartem Schaft. Kein Slip. Das Heft verlangte keinen.

Sie ging ins Wohnzimmer und legte sich auf die Couch.

Genau dort hatte Silke gehofft, dass sie liegen würde. Bestes Licht. Bester Winkel. Die Infrarotlampe erzeugten warmes Licht auf Bauch, Brust, den offenen Schritt zwischen den gespreizten Straps. Sandra setzte die Kopfhörer auf und drückte Play.

Unten wartete Silke, bis der Stream stand. Bis die erste Bewegung kam. Bis sie sicher war, dass die Kopfhörer allen Lärm schluckten. Dann ging sie vor die Reihen.

„Lieber Fußballverein.“

Die Stimme war hell, fast festlich.

„Wie ihr wisst, haben wir jemand aus Köpenick hier. Sie möchte sich gerne einschleimen und euch Jungs verführen. Dazugehören. Ihr habt sie sicher alle schon mal nackt im Haus gesehen.“ Ein Lachen im Dunkeln. „Heute hat sie mich gebeten, euch einzuladen. Ein Beitrag fürs Dorffest. Sie will aufgenommen werden. Sie würde alles tun. Ich habe sie gefragt was alles heißt... Doch seht selbst.“

Silke tippte.

Der Monitor hellte sich auf.

Sandra, groß, scharf, die Couch wie eine Bühne. Strümpfe. Strapse. BH. Stiefel. Kein Stoff dazwischen. Die Schenkel schon leicht geöffnet, weil die Geschichte das so wollte.

„Hier ist Sandra P***“

Ihre atmen war klar und deutlich auf den Lautsprechern. Ein paar Jungs zogen schon die Handys hoch.

„Keine Sorge“, sagte Silke. „Wir schneiden alles mit. Holt die Schwänze raus und genießt die Schlampe aus dem Köpenick.“

„Am Ende stimmen wir ab. Ob sie eine von uns wird. Oder ob wir sie als Haustier behalten.“

Grölen. Bier. Reißverschlüsse.

Sandra hörte den Trainer Teil zwei. er begann im Wohnzimmer der Frau. Es war eher eine Dominaten Geschichte wo die Frau geführt wurde. Das löste tief in Sandra was aus. Sie war plötzlich die Frau in der Geschichte. Auf der Couch. Genau da, wo Sandra gerade lag. Die Stimme war dieselbe, warm zuerst, dann dreckig. Kein Geräteraum diesmal. Keine Umkleide. Der Satz: *Du liegst schon richtig.* Peter schob sich in die Worte, ohne eingeladen zu sein. Peters Hände statt der des Trainers. Peters Mund an ihrer Brust. Peters Blick von der Wohnungstür, der diesmal nicht wegsah.

„Beine auf. Weit. Zeig alles.“

Sandra öffnete die Knie. Unten auf dem Monitor lag sie sofort als Bild: Strapse, Strümpfe, BH, Stiefel, der Schoß unbedeckt unter der Lampe. Innere Lippen leicht geöffnet, schon glänzend vom bloßen Gehorsam. Die Männer in den Reihen machten einen Laut, kurz, gierig.

Ein Countdown kam.

*Fünf. Vier. Drei.* Nicht wechseln. Nur halten. Atmen. Die Stimme zählte so nah, als säße jemand am Rand der Couch.

Sandra hielt. Die Feuchtigkeit sammelte sich sichtbar, ein Streifen Licht in der Mitte. Sie fasste sich nicht. Noch nicht. Die Anleitung sagte warten.

*Jetzt. Zwei Finger. Nur außen. Langsam.*

Sie strich sich die Lippen auseinander. Der nasse Laut ging ins Handy neben der Lehne und von dort in Silkes Lautsprecher. Unten bewegten sich Hosen. Silke sagte nichts. Der Winkel war perfekt.

„Kreis. Kleiner. Genau da, wo du schon zuckst.“

Sandra kreiste auf dem Kitzler, winzig, präzise. Die Hüfte hob sich gegen ihren Willen. Im BH schoben sich die Nippel über den Rand. Peters Mund, dachte sie, warm, nass, der Blick von der Tür jetzt zwischen ihren Beinen.

*Countdown. Zehn. Wenn ich bei eins bin, auf alle Viere. Schnell.*

Zehn.

Neun.

Sie rieb weiter, schneller, weil die Stimme schneller wurde.

Bei eins warf sie sich herum.

Knie in die Couch. Rücken durch. Po hoch. Der Strapshalter schnitt. Der BH hing nach vorn. Von hinten lag alles offen: der glänzende Spalt, die inneren Lippen ein Stück nach außen gestülpt, der dunklere Eingang, der sich mit jedem Atemzug bewegte.

Unten grölte es.

Sandra hörte es gedämpft durch die Muscheln und lächelte kurz. Verein. Bier. Genau deshalb die Kopfhörer.

„Blick nach vorn. Finger von hinten. Zwei. Tief.“

Sie griff zwischen die eigenen Beine, fand sich sofort, schob beide Finger hinein. Nass bis zu den Knöcheln. Der Sessel der Geschichte war diese Couch, der Trainer war Peter, der Stoß kam aus ihrer eigenen Hand und fühlte sich trotzdem an wie ein Befehl.

Die Stimme fickte im Takt.

Sandra stieß nach. Der Po wippte. Die Stiefel rutschten auf dem Bezug. Jeder nasse Schlag ein Bild für den Zoom: wie sich die Öffnung um die Finger schloss, wie Nässe am Handrücken stand, wie die Brüste in den Körbchen schwangen.

*Langsam. Countdown von acht. Bei null auf die Seite. Nicht rausnehmen.*

Sie zählte mit den Lippen.

Bei null kippte sie seitlich, die Finger noch in sich, das obere Bein hochgezogen, der Straps eine Linie über der Haut. Die Lampe traf den Kitzler direkt. Mit dem freien Daumen rieb sie weiter, während innen die zwei Finger nur noch den Punkt suchten, vorn oben, fest.

Der erste Orgasmus kam ohne Ankündigung der Stimme.

Sie hatte ihn nicht halten können. Der Körper zog sich zu, zuckte um die Finger, ein nasser Laut, ein Stöhnen, das die Boxen im Garten aus ihr machten. Die Männer klatschten nicht einmal – sie starrten. Silke zoomte auf das Zucken der inneren Lippen, auf den Tropfen, der sich dehnte und auf den Bezug fiel.

„Gut“, sagte die Stimme, und klang dabei nach Peter, der an der Tür rot geworden war. „Nicht aufhören. Du bist nicht fertig.“

*Zurück auf den Rücken. Beine über die Lehne. Langsam diesmal. Zwölf Sekunden.*

Sandra rollte sich, schwer, nass, die Finger glänzend. Die Beine öffneten sich über der Lehne wie bestellt. Der BH war schief. Eine Brustwarze frei. Sie nahm sie zwischen zwei Finger, weil die Geschichte das jetzt verlangte, und zog im selben Takt, in dem sie sich unten rieb.

Die Stimme beschrieb, wie er sich über sie legt.

Gewicht. Wärme. Der Schwanz, der sich erst zwischen den Lippen reibt, dann eintaucht, bis nichts mehr zu sehen ist außer dem Ansatz. Sandra steckte drei Finger, so tief sie konnte, und stöhnte in den Stoff der Couch. Peter. Der Trainer. Dieselbe Stelle an der Tür, diesmal ohne Bluse dazwischen.

*Halten. Nicht kommen. Countdown zwanzig. *

Sie biss sich in den Unterarm.

Unten wetteten zwei, ob sie durchhält.

Sie hielt nicht.

Der Wechsel war unsauber, hastig, genau deshalb scharf. Po hoch. Gesicht ins Kissen. Eine Hand unter sich am Kitzler, die andere von hinten in der Muschi, vier Finger fast, zu viel, genug. Die Geschichte nahm sie jetzt roh: hart, tief, *nimm*, *bleib*, *ich pump dich voll*. Sandra stieß sich selbst entgegen, als stünde jemand hinter der Couch.

Die Stunde wurde nicht kürzer.

Seitenlage. Rücken. Wieder Vierfüßler. Einmal saß sie aufrecht, die Knie außen, ritt ihre eigene Hand, BH offen, beide Nippel zwischen Fingern, der Mund offen, Speichel glänzte. Countdowns, die sie zwangen, mitten im Reiben die Pose zu reißen. Langsame Wechsel, bei denen jeder Zentimeter zu sehen war. Schnelle, bei denen die Brüste schlugen und die Männer unten mit den Händen nicht mehr hinterherkamen.

Silke ließ das Mikro an.

Jedes Stöhnen. Jeder nasse Laut. Jedes *Peter*, das Sandra nicht sagen wollte und einmal doch sagte, klein, gegen das Kissen.

Der letzte Block war nur noch Finale.

*Flach auf den Rücken. Beine so weit, wie die Stiefel gehen. Beide Hände unten. Eine in dir. Eine drauf. Du kommst, wenn er kommt.*

Die Stimme kam.

Tief. Stoßend. Das Pulsieren, das Vollpumpen, das zu viel, das wieder rausläuft über die offenen Lippen.

Sandra kam mit.

Länger als die anderen Male. Der Schoß zuckte sichtbar, die inneren Lippen pochten, ein Schwall machte den Bezug dunkel. Sie rieb durch, weil die Stimme durchfickte, und stöhnte so offen, dass das Grölen draußen kurz in denselben Takt fiel.

Danach zählte niemand mehr.

Die Stimme atmete aus. *Licht kannst du anlassen. Decke. Schlaf.*

Sandra zog die Decke über den offenen BH, über die nassen Strapse, über die Hand, die noch zwischen den Beinen lag. Licht machte sie trotzdem aus. Die Kopfhörer rutschten schief. In ihrem Hinterkopf dachte sie: "Ja, die Positionsangaben und Kleidungsvorschriften ergeben sinn auch bei Erotikgeschichten.

Sie schlief auf der Couch, durchgeschüttelt, die Stiefel noch an.

Unten lief das Bild weiter, bis Silke es kappte und das Material der Woche draufwarf.

Sandra hörte davon nichts.

Nur, ganz am Rand des Einschlafens, noch einmal ein Grölen.

Und dachte, dass der Trainer diesmal aussah wie Peter.

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