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Erotische Hörspiele

Chapter 6 by Peter_ENF

Die Push kam, während Silke noch den Wein einschenkte.

Kein Name. Nur ein stilles Aufleuchten auf dem Display: *Sitzung gestartet.* Darunter der Titel, den sie selbst in die Liste geschoben hatte, und die Uhrzeit. Eigentlich war es keine App, nicht wirklich. Eine Seite, die vorgab, eine zu sein. Voreingestellte Musik. Hörspiele. Ein Stream, der so tat, als gehöre er Sandra. Die Protokolle gehörten Silke.

Unten im Garten blieb es dunkel. Oben brannte die Leselampe.

Sandra hatte die App aufgemacht.

Sie lag im Sessel vor dem ausgeschalteten Fernseher, die Beine über eine Armlehne, den Rücken ins Kissen gedrückt. Ohne Unterwäsche. Das Shirt nur noch eine Idee auf dem Boden. Die Kopfhörer saßen fest, groß, teuer. Die Leselampe stand links, nah, hell. Sie hatte noch das Begleitheft in der Hand.

Das Begleitheft war dünn. Glänzendes Papier, zu große Schrift, der Satzgeruch von etwas, das niemand Korrektur gelesen hatte. Sandra blätterte darin, noch bevor sie Play drückte.

Willkommen bei Sensus.

Für das volle Erlebnis empfehlen wir:

Kleidung passend zur Geschichte. Eine stimmungsvolle Haltung. Sessel, Bett, der Boden.

Bitte verwenden sie natürliches Licht oder warmes Licht. Bitte nicht im Dunkeln hören. Wer die Augen schließt könnte einschlafen und das ist nicht das Ziel. Handy in Reichweite lassen.

Unten klein, wie eine Entschuldigung: Inhalte können je nach Freischaltung variieren.

Es wirkte billig. Nach KI. Nach Start-up. Sandra schnaubte, legte das Heft auf den Couchtisch – und machte trotzdem, was darin stand. Bring dich in eine stimmungsvolle Position. Ein Sessel reicht. Licht ist besser als Dunkelheit. Sie saß am Fenster und hatte zusätzlich die Lampe an.

Silke hatte die Kameras schon an. Teure Optik mit einem Zoom, für den die Vereinskasse geblutet hatte, ohne es zu wissen. Auf dem zweiten Bildschirm lag Sandras Schoß so nah, dass man die feinen Härchen am Rand der Landebahn zählen konnte. Innere Lippen sauber, glatt, leicht geöffnet, ein feuchter Schimmer genau in der Mitte, wo das Lampenlicht klebte. Kein Schatten. Kein Stoff. Nur das, was Sandra für privat hielt.

Das Handy lag neben der Lehne. Leider.

Die Frontkamera sah die Decke. Aber die Freigaben waren alle da: Standort, Dateien, Mikrofon, Lautsprecher, Kamera. Beim Installieren hatte Sandra auf *Erlauben* gedrückt, weil bei jeder App. Silke hörte das Atmen über den kleinen Handy-Hack, roh, nah, als säße sie im Sessel.

Sandra schmunzelte, noch bevor sie Play drückte. Die Jungs vom Fußballverein waren schon frech. Das konnte sie glauben. Silke war vierzig und verdammte schön, dunkles Haar, ein Körper, der sich in Stoffen zu inszenieren wusste, Brüste, die man sah, ohne dass man suchen musste. Nur die Augen. Irgendetwas an den Augen. Zu wach. Zu freundlich.

Egal.

Sie scrollte durch die Titel. Die Absicht war so plump, dass Sandra innerlich lachte. Kategorie wie MILFs. Soccer-Mütter. Betrügende Ehefrauen. Umkleide. Vereinsheim. Der Mannschaftsbus bei Nacht.

Sie wollten Silke verführen.

Sie würden nie erfahren, dass der Plan nach hinten losgegangen war. Dass Silke das Abo weitergegeben hatte. Dass nicht die Frau mit den dunklen Haaren hier saß, sondern sie, nackt im Lichtkreis, die Schenkel offen, bereit, „mal reinzuhören“.

Sie wählte die Geschichte mit dem Trainer.

Der Anfang war erstaunlich gut.

Die Stimme eines Mannes, warm, nicht zu tief, Pausen an den richtigen Stellen. Kein Stöhnen in der ersten Minute. Erst der Geruch von Gras nach dem Training. Erst die leere Halle. Erst sie, die Frau aus dem Verein, die angeblich nur die Trikots einsammeln wollte. Sandra lehnte den Kopf zurück. Die Kopfhörer schlossen die Wohnung aus. Übrig blieb der Trainer. Er sagte ihren Namen nicht. Er sagte *du*. Er beschrieb, wie sie in der Tür zum Geräteraum stehen blieb. Kurze Hose. Vereinsjacke, nicht ganz zu. Der Blick, den er ihr den ganzen Abend geschickt hatte und den sie zurückgegeben hatte, einmal, zu lang. Dann die Tür ins Schloss. Kein Schloss wirklich, nur das Gewicht davon.

Sandra atmete tiefer. Die Stimme rückte näher.

Hände an ihrer Taille. Nicht roh. Prüfend. Der Satz: *Wenn du gehen willst, geh jetzt.* Sie ging nicht. In der Geschichte nicht. Im Sessel nicht.

Silke zog den Zoom enger.

Zwischen Sandras Beinen hatte sich der Schimmer verändert. Die inneren Lippen waren nicht mehr nur offen. Sie glänzten. Ein dünner Faden zog sich nach unten, setzte auf dem Sesselstoff einen dunklen Punkt. Sandra hatte die eine Hand noch auf dem Bauch. Die andere lag innen am Oberschenkel, zu nah, noch ohne Auftrag.

Der Trainer in den Ohren küsste das Schlüsselbein.

Dann den Ansatz der Brust.

Dann nahm er die Brustwarze in den Mund, saugte, nicht zärtlich, nicht grausam, einfach genau. Die Frau in der Geschichte stöhnte. Sandra machte einen Laut, klein, überrascht, als hätte jemand in der Wohnung den Lautsprecher aufgedreht. Ihre Finger fanden die Brust.

Nicht die ganze. Den Punkt. Den empfindlichen. Sie drehte ihn zwischen zwei Fingern, langsam, dann fester, weil die Stimme fester wurde. Die Leselampe malte den anderen Nippel hart und dunkel. Jeder Zug an der einen Seite zuckte unten nach.

Silke hörte das Stöhnen über das Handy. Sie sah auf der Kamera, wie sich der Spalt weiter öffnete.

Der Trainer schob der Frau die Hose runter. In der Halle kniete er. Zunge flach, erst außen, dann dazwischen, die inneren Lippen auseinander, als wolle er lesen. Die Geschichte wurde plötzlich explizit, ohne Vorwarnung und trotzdem wirksam: nass, warm, der Druck der Nase am oberen Bogen, zwei Finger, die sie dehnten, während der Mund nicht wegging.

Sandra fluchte leise. Ihre Hand rutschte endlich dorthin, wo das Licht schon lange lag.

Äußere Lippen weich. Innere glatt, sauber rasiert bis auf den schmalen Streifen darüber, leicht gespreizt, das Rosa dazwischen dunkler vor Feuchtigkeit. Sie strich einmal nur entlang, als müsse sie prüfen, ob sie wirklich so nass war. Der Finger kam glänzend zurück.

Dann kreiste sie.

Klein. Genau auf dem Kitzler, der sich bereits vorgeschoben hatte, ein festes, empfindliches Nüsschen unter der Haube. Jede Kreisbewegung hob ihr die Hüfte einen Millimeter. Der Sessel knackte. Das Mikrofon am Handy schluckte das Knacken und den nassen Laut, als sie fester wurde.

Silke saß kerzengerade. Kein Wein mehr. Nur Bild und Ton.

Der Trainer stand auf. In der Geschichte drehte er die Frau zum Sprossenwand-Gerüst, die Hände hoch, die Beine breit. Hosenschlitz. Kein Vorspiel mehr. Er rieb die Eichel durch ihre Nässe, einmal, zweimal, und schob sich dann hinein, langsam nur in der Behauptung, in Wahrheit in einem Zug, bis er anstieß.

Sandra stöhnte auf, offen. Zwei Finger fand sie jetzt selbst. Sie spannte den Sessel mit den Fersen, machte den Schoß zum Angebot, das niemand im Zimmer abholte, und schob beide Finger in die enge, nasse Wärme, bis die Knöchel die Lippen berührten. Der Daumen blieb außen, rieb weiter. Innen war sie glatt, heiß, die Wände zogen mit, als wollten sie halten, was nicht da war.

Die Stimme beschrieb den Schwanz.

Dick. Adern. Wie er sie aufdehnte. Wie ihre Nässe an seinen Eiern glänzte, wenn er zurückzog. Wie er zuschlug, hart, der Geräteraum voller nasser Geräusche und ihrem Namen, den er jetzt doch benutzte, einem Namen, der nicht Sandra war und den Sandra trotzdem auf sich zog.

Sie fickte sich im Takt.

Nicht zierlich. Die Finger stießen, der Sessel nahm jedes Nachgeben, die Brustwarze in der anderen Hand wurde gedreht, gezogen, losgelassen, wieder genommen. Speichel hätte gefehlt. Es fehlte nichts. Sie war nass genug, dass es schmatzte. Das Mikrofon bekam jedes Schmatzen.

Silke zoomte auf die Details die Sandra ihr zeigte weil Silke es so wollte. Da waren sie zwei Dorfschlampen. Die eine kämpfte gegen die andere und die andere mit ihrer Lust.

Die inneren Lippen schoben sich um Sandras Finger, glänzend, leicht nach außen gestülpt, jedes Mal wenn sie anzog. Der kleine, saubere Spalt darunter blieb sichtbar, ein dunklerer Punkt, der sich mitbewegte. Kein Haar im Weg. Nichts Verstecktes. Die Leselampe machte aus dem Schoß eine Fläche ohne Scham.

Der Trainer in den Kopfhörern wurde roh.

Er hielt die Frau an den Hüften und stieß so tief, dass sie auf die Zehenspitzen kam. *Nimm.* *Halt still.* *Du wolltest das, seit du die Jacke nicht zugezogen hast.* Er fickte sie durch den ersten Orgasmus hindurch, ohne rauszugehen, und die Geschichte log nicht mehr mit Poesie. Sie sagte Fotze. Sie sagte Schwanz. Sie sagte, wie er gegen den Muttermund pochte und die Frau bettelte, er solle nicht kommen, und dann bettelte, er solle.

Sandra kam das erste Mal. Die Muskeln um ihre Finger schnappten zu, unkontrolliert, ein Zucken, das in die Oberschenkel lief und zurück. Sie presste die Beine nicht zusammen. Sie hielt sie offen, weil die Lampe und die Stimme und die eigene Hand dasselbe verlangten. Ein Laut kam über die Lippen, hoch, kurz, dann ein längeres Stöhnen, das Silke im Garten so klar hörte, als stünde sie neben der Lehne.

Nässe lief über den Handrücken.

Die inneren Lippen pochten sichtbar.

Sandra zog die Finger nicht raus.

Die Geschichte war nicht fertig.

Der Trainer legte die Frau auf die Matte. Beine über seine Schultern. Noch einmal hinein, jetzt flacher, schneller, der nasse Schlag von Haut auf Haut. Er sagte, er würde sie vollpumpen. Nicht als Drohung. Als Tatsache. Die Frau in der Geschichte kam noch einmal, enger, und er stieß nach, blieb tief, und die Stimme beschrieb das Pulsieren, das Füllen, wie es zu viel wurde und am Schaft wieder austrat, weiß, dick, über ihren Spalt, in den Schlitz, den er gerade erst benutzt hatte.

Sandra sah es. Nicht mit den Augen. Mit dem Körper.

Sie schob die zwei Finger so tief, wie sie konnte, krümmte sie, suchte den Punkt vorn oben, und rieb den Kitzler mit der anderen Hand jetzt ohne Schonung. Die empfindliche Brustwarze blieb nicht allein: sie zwickte sich, einmal zu fest, der Schmerz kippte in Wärme, und unten zog alles zusammen.

Zweiter Orgasmus.

Länger. Hässlicher. Die Muschi zuckte unkontrolliert um die Finger, öffnete sich dazwischen, schloss sich, öffnete sich, ein nasser Mund ohne Stimme. Ein Schwall lief bis auf den Sessel. Sandra biss sich auf die Lippe und stöhnte trotzdem, weil die Kopfhörer ihr weismachten, niemand höre sie.

Silke hörte sie.

Jedes Zucken. Jeden nassen Laut. Jedes *fuck*, das Sandra nicht sagen wollte und doch sagte, klein, gegen den Gaumen.

Auf dem Bild stand der Schoß still und arbeitete weiter. Die inneren Lippen blieben leicht offen, gerötet, glänzend, ein Tropfen am unteren Ende, der sich dehnte und nicht fiel. Die Finger ruhten innen, bis ein Nachbeben sie noch einmal fest umschloss.

Die Stimme im Hörspiel atmete aus.

Der Trainer zog langsam raus. Sperma folgte, dick, ran über das gestreifte Rosa, sammelte sich, tropfte auf die Matte. Die Frau lachte heiser. Sagte, die Mannschaft solle das nicht erfahren. Der Trainer sagte, dann solle sie die Beine zumachen.

Sandra machte sie nicht zu.

Nicht sofort.

Sie lag im Lichtkreis, die Kopfhörer noch auf, die Wangen heiß, die Brustwarzen dunkel und wach, der Schoß ein offenes, nasses Bild, das sie selbst nicht sah. Sie dachte: Die Jungs sind Frech und Silke hat echt was verpasst.

Silke speicherte die Datei unter einem nüchternen Namen.

Dann lehnte sie sich zurück und sah noch einmal zu, wie Sandra die Finger endlich herauszog. Glänzend. Ein Faden zwischen Kuppe und Spalt. Die inneren Lippen schlossen sich nicht ganz. Das Lampenlicht blieb, wo es war.

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