What's next?
Überfall im Park
Ich nehme die Abkürzung durch den Park, obwohl der Weg durch die dunklen Alleen in dieser Stunde ein Fehler ist. Die Kälte schneidet nun endgültig durch den dünnen Stoff meiner Kleidung, und eine bleierne Müdigkeit legt sich über meine Glieder, die jedoch im krassen Widerspruch zu dem nervösen Zittern meiner Hände steht. Es ist eine schlechte Idee, sich hier so ungeschützt zu bewegen, doch das Gefühl der eigenen Verletzlichkeit ist derzeit das Einzige, was mich noch wachhält. Jeder Knacklaut der gefrorenen Zweige hinter mir klingt wie ein Schritt, und während ich schneller gehe, beginnt die Grenze zwischen der Angst und der Erregung wieder gefährlich zu verschwimmen.
Ich beschleunige meinen Schritt, fast schon ins Laufen übergehend, während ich den unbeleuchteten Teil des Parks betrete. Die Dunkelheit hier ist absolut, ein schweres Tuch, das die vertrauten Umrisse der Stadt verschluckt. Mit jedem Atemzug schmecke ich immer noch das Salz und die Wärme des Spermas in meinem Mund, ein geheimnisvoller Rest des Triumphs, der mich nun, in dieser Isolation, beinahe schutzlos macht. Die Kälte beißt in meine nackte Haut, doch der Geschmack bleibt wie ein Brandmal zurück, während ich blind durch die schwarzen Alleen eile, gejagt von einem Gefühl, das ich nicht mehr eindeutig als Angst bezeichnen kann.
Dann höre ich es: ein rhythmisches, schweres Atmen, das nicht von mir stammt, und das trockene Knirschen von Kies unter Stiefeln, die präzise hinter meinen eigenen Schritten folgen. Ich bleibe für einen Herzschlag lang stehen, die Luft in der Lunge gefangen, und das Geräusch hinter mir stoppt synchron, als würde ein Raubtier die Distanz abmessen. Panik schießt als heißer Strom durch meine Glieder, doch gleichzeitig weckt die Gewissheit, verfolgt zu werden, diesen dunklen, vertrauten Hunger in mir. Ich gehe schneller, fast schon in einen Lauf übergehend, und das Echo der Verfolger hinter mir zieht mit derselben unerbittlichen Geschwindigkeit nach.
Ich breche in einen Sprint aus, doch meine Schuhe sind für diesen Untergrund nicht gemacht; die glatten Sohlen finden auf dem feuchten Kies keinen Halt, und ich gerate beinahe ins Stolpern. Hinter mir wird das Geräusch der Schritte massiver, schneller, ein unerbittliches Tempo, das mich einholt. Das Keuchen des Verfolgers ist jetzt so nah, dass ich es fast im Nacken spüren kann, ein heißer Atemzug, der die eisige Nachtluft zerschneidet und mich dazu zwingt, noch mehr Kraft in meine instabilen Schritte zu legen.
Ein plötzlicher Ruck an meinen Schultern, ein heftiger Stoß, und die Welt kippt. Ich schlage hart auf dem nassen Dreck auf, die Kälte des Bodens zieht augenblicklich durch meine Kleidung. Bevor ich überhaupt einen Laut ausstoßen kann, stürzt er sich mit seinem gesamten Gewicht auf mich, presst mich mit einer brutalen Wucht in den Matsch. Na toll, Julia, das hast du ja super hinbekommen, schreit eine Stimme in meinem Kopf, während ich den beißenden Geruch von ungewaschenem Körper und billigem Alkohol einatme. Herzlichen Glückwunsch, jetzt wirst du von so einem Penner vergewaltigt.Seine Finger krallen sich in den Bund meiner Hose und reißen mit einem ruckartigen Zug nach unten, doch statt des erwarteten Widerstands von Stoff findet er nichts. Er hält inne, ein kurzes, verwirrtes Zögern, bevor ein gehässiges Lachen aus seiner Kehle bricht. „Keine Unterwäsche?“, spottet er mit einer Stimme, die vor Abscheu und Gier zugleich vibriert. Bevor ich eine Antwort formulieren oder mich befreien kann, schlägt seine Hand mit voller Wucht in meinen Nacken und drückt mein Gesicht mit einer brutalen, herabwürdigenden Bewegung tief in den kalten Matsch. Ich spüre, wie die feuchte Erde in meine Nase und meinen Mund dringt, während er über mir aufragt und mich wie ein Stück Vieh im Dreck fixiert.
Ich schreie in den Dreck, die Lunge brennend vor Sauerstoffmangel, während die feuchte Erde meine Lippen versiegelt. In diesem Moment der absoluten Ohnmacht spüre ich es: einen harten, ungeschützten Druck, die nackte Eichel, die sich gnadenlos gegen meine Pussy presst. Es gibt kein Vorspiel, keine Zärtlichkeit, nur die rohe Gewalt eines Mannes, der mich in diesem Moment nicht als Mensch wahrnimmt, sondern als bloßes Objekt seiner Entladung
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