Chroniken eines Wolfes

Chroniken eines Wolfes

Aus den Erzählungen eines Imortals

Chapter 1 by JackTheWolf JackTheWolf

Wer lange lebt, der hat viel zu erzählen, sagt man. Wenn man aber so lange lebt, wie es eine exotische Truppe tut, dann kommen dabei außergewöhnliche Geschichten dabei heraus. Wir verfolgen das Leben eines Wesens, dass viele Namen hatte, mal als Gott gefeiert, mal als Dämon gejagt, oder auch als Mensch Erfolg hatte. Hier werden nun seine Geschichten aufgeschrieben werden. Es wird eine Reise durch viele Jahrhunderte werden. Alle Kontinente werden besucht, Länder erkundet, Schätze versteckt, oder geborgen. Jack T. Wolf ist seit Jahrzehnten mein Alterego, seit mich der DJ in American Graffiti zu einem urbanen Werwolf inspiriert hat. Als dann noch Teen Wolf in die Kinos kam, da kam mir zum ersten Mal die Idee, was wäre, wenn Monster gar keine Monster sind? Wenn es einfach nur andere Lebewesen sind, durch deren Gnade wir Menschen auf der Erde leben dürfen?

***

Es war spät nachts, als die Tür aufgerissen wurde. „Jack, schnell, steh auf, wir müssen hier weg, etwas schlimmes wird passieren, die Wachen wissen Bescheid“, rief die anmutige Shakira in meinen Raum. Da ich schon in meiner Rüstung geschlafen hatte, war ich auf der Stelle bereit und rannte mit der Frau im weißen Kleid in die Dunkelheit. Wir rannten zum Hafen und wurden dort schon von den anderen Wachen erwartet. „Jack, gut, dass du da bist. Du hast die Königin, ihre Töchter und die Dienerinnen an Bord. Der König und sein Sohn, die Soldaten und die Diener sind auf unserem Boot“, erklärte Quaxokotl, der Hauptmann der Palastwache. Wir hechteten an Bord, die Leinen wurden durchgeschlagen und der Wind trug uns auf den Ozean. Ein weiteres Schiff mit dem König fuhr im rechten Winkel davon und trieb das Schiff hart am Wind von der Insel weg.

Gerade als ich fragen wollte, was denn nun los sei, da erhob sich die Stadt und brach auseinander, ein Feuerpilz mit unglaublichen Aussaßen erhob sich und ein gleißend heller und Heißer Blitz schoss in allen Richtungen über das Meer. Die Frauen an Deck schrien auf und ... zerfielen zu Staub. Die Segel verbrannten in Sekunden und die Holzteile des Schiffes brannten lichterloh.

Ich hechtete zum Ruderstand, griff das Brennende Steuer und riss das Schiff herum, so dass erst die eine Seite, dann die andere Seite tief ins Wasser tauchte und so das Holz auf den Außenseiten löschte, Eimer von Wasser wurden dann erst über mich, dann über das Deck und alle brennenden Teile gegossen, Der Rauch des erstickenden Feuers und der Wasserdampf nahmen uns die Sicht und fast den Atem. „Jack, es ist gut, hör auf“, rief jemand durch den Dunst. Ich sah zum ersten Mal meine Hände, die nur noch aus verbranntem Fleisch und Knochen bestand. „Geh unter Deck, du musst dich erholen, wir brauchen dich später noch. Wir werden der Sonne entgegenfahren, wenn wir Land vor uns sehen, werden wir dir bescheid sagen.“

Ich winkte dem Jungen zu und ging unter Deck. Hier war es relativ unbeschadet. Wasser war eingedrungen, da die Luken vor den Fenstern weggebrannt waren. Müde ließ ich mich auf mein Bett fallen und schlief ein.

„Jack, wach auf, es ist so weit“, hörte ich nun die Stimme meiner geliebten Shakira wieder. Sofort war ich wach. Meine Hände waren verheilt, schmerzten aber noch. „Wie ist der Status?“, fragte ich sofort und erhob mich aus meinem Bett.

„Wir haben den Südkontinent erreicht, in einer Stunde werden wir anlegen. Nur wir haben überlebt. Die Königin und ihre Töchter, die Dienerrinnen, sie alle sind in Sekunden zu Asche verbrannt worden. Unter Deck hat noch eine Frau mit ihrem Sohn und den drei Töchtern überlebt.“ Sie küsste mich auf die Wange. „Wie geht es dir? Wir alle wurden schwer verbrannt, aber es heilt bereits wieder, ohne dein Manöver würde das Schiff sicher verloren gewesen sein.“

Als ich aus meiner Kabine trat, sah ich die Dienerin, wie sie meine Gefährten verarztete, kühlende, nasse Tücher auf sie nackten verbrannten Körper legte. Ihre **** halfen nach Leibeskräften. Dass die vier Frauen sehr attraktiv waren, ging mir nur am Rande durch den Kopf. Der Gedanke war ehr, dass sich nur mit einem Mann keine Zivilisation aufbauen lassen konnte. Wenn es keine anderer Atlanter geschafft haben sollte, dann waren sie verloren, sie werden aussterben.

Die Küste kam in Sicht. Schwarze Felsen lagen vor uns und brennende Palmenreste zogen dünne Rauchfahnen in den Himmel. Hier hatte der Blitz also auch gewütet. Ich sah zum Steuer. Osiris stand am Steuer und ließ das Schiff in eine Bucht gleiten und setzte es sanft an den Strand. Hier war die Welt noch in Ordnung. Ich ging mit Shakira an Land und sag mich um. Zärtlich schob sie sich in meinen Arm und sah auf das Land vor uns. „Ob das andere Schiff es geschafft hat?“, fragte sie mit trauriger Stimme. Im Kopf setzte sich der Gedanke fest, dass wir unsere Freunde nie wieder sehen würden, unsere Nachbarn. Woran sie auch immer gestorben waren, der Overkill auf Atlantis war perfekt. Wen es nicht zerrissen hatte, der wurde verbrannt oder ist ertrunken. Die leichten schnellen Boote im Hafen hatten keine Chance. Der Blitz hätte sie auf der Stelle in Asche verwandelt. Die Frachtschiffe, gleich wohl stabiler, hatte mit Sicherheit die Druckwelle oder der Feuerpilz vernichtet.

„Jack? Was machen wir jetzt? Was wird aus uns werden?“, fragte mich Shakira.

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