What's next?
Offene Türen
Die Wohnungstür schwang auf, und Loona trat mit schnellen Schritten ein. „Nadja! Schön, dass du schon da bist“, rief sie gut gelaunt, streifte ihre Jacke ab und kam mit einem ehrlichen, offenen Lächeln auf uns zu.
Als sie an mir vorbeiging, legte sie mir warm einen Arm um die Schultern. Doch im selben Moment, in dem ihr Gesicht für Nadja unsichtbar nah an mein Ohr geriet, veränderte sich der Druck ihrer Berührung. Ihre Finger wanderten spielerisch in meinen Nacken, strichen neckend durch meinen Haaransatz und drückten mich mit einem kaum merklichen, aber bestimmten Nachdruck an sich.
„Sei ein Schatz und bring uns beiden was Schönes zu trinken und ein paar Snacks“, raunte sie mir mit einem amüsierten Kichern ins Ohr, während ihre Fingerspitzen sanft meine Haut kitzelten. Laut wandte sie sich mit einem schelmischen Grinsen wieder an Nadja: „John weiß schließlich ganz genau, wie durstig man wird, wenn man den ganzen Tag lang brav stillhalten musste.“
Ein vielsagender Blick traf mich aus den Augenwinkeln, begleitet von einem winzigen Zwinkern, das mich schlucken ließ. Ich nickte verlegen und ging in die Küche.
Als ich kurz darauf mit einem beladenen Tablett zurückkam, hatten die beiden ihre Unterlagen, Textmarker und Karteikarten bereits über den gesamten Couchtisch ausgebreitet. Nadja überflog gerade eine Seite, blickte kurz auf und gähnte dezent.
„Ich muss mal ganz kurz ins Bad“, sagte Nadja, erhob sich und schlenderte den Flur hinunter.
Kaum war die Badezimmertür eingerastet, drehte Loona sich zu mir um. Ihr Blick war weich, trug aber ein unübersehbares, verspieltes Funkeln in sich. Sie trat heran und legte mir vorsichtig eine Hand an die Wange.
„Hey“, flüsterte sie leise und strich sanft über meine Schläfe. „Geh mal kurz nach hinten in dein Zimmer und nimm den Buttplug. Tu ihn dir rein und komm dann wieder zu uns vor, ja? Du setzt dich dann einfach ans MacBook und hilfst mir ein bisschen mit den X-DMs, während wir lernen. Das schaffst du doch für mich, oder?“
Ihre Stimme klang fast fürsorglich – eine Art von liebevoller Selbstverständlichkeit, die es mir unmöglich machte, zu widersprechen. Ich schluckte trocken, nickte schwach und huschte in mein Zimmer. In meiner Schublade lag das Toy. Kalt und fordernd füllte es mich vollkommen aus, während der Harzkäfig an der Vorderseite jede Regung sicher unter Verschluss hielt. Mit einem seltsam intensiven Dehnungsgefühl bei jedem Schritt ging ich zurück ins Wohnzimmer.
Nadja saß bereits wieder auf der Couch. Sie hatte mittlerweile ihre Socken abgestreift und die Beine übereinandergeschlagen. Ihre frisch manikürten, makellosen Füße wippten sanft und gleichmäßig auf und ab. Ich ließ mich behutsam in den Sessel gegenüber sinken, atmete tief durch und klappte das MacBook auf.
Auf dem Bildschirm öffnete ich {reader:Loonas} X-Account, und sofort prasselte die Flut privater Nachrichten auf mich ein. Männer schickten ihr unterwürfige Bitten, Screenshots von Überweisungen und entwürdigende Bilder, auf denen sie sich selbst bloßstellten, um auch nur einen Funken ihrer Beachtung zu erhaschen. Meine Aufgabe war es, in ihrem Tonfall zu antworten. Mit kühlen, herablassenden Worten machte ich mich über ihre jämmerlichen Versuche lustig, forderte höhere Beträge und wies sie scharf zurück – alles im Namen meiner Stiefschwester.
Während meine Finger über die Tasten glitten, explodierte mein Kopf vor widersprüchlichen Gedanken. Diese fremden Männer gaben ihr Geld und ihren Stolz dafür her, von einem Account erniedrigt zu werden, hinter dem in Wahrheit ich saß – ein eingesperrter Junge, der mit einem Plug im Hintern im Sessel kauerte. War ich wirklich besser als sie? Oder war ich der größte Verlierer von allen, weil ich {reader:Loonas} Befehle ausführte, während mein eigener Körper von ihr kontrolliert wurde? Doch genau dieses absurde Machtgefälle, dieses heimliche Spiel, brannte sich mit einer berauschenden Hitze in mein Bewusstsein.
Immer wieder glitt mein Blick vom Bildschirm ab. Aus den Augenwinkeln saugte ich jedes Detail der beiden auf. Loona lachte leise über eine Passage im Skript, strich sich die Haare hinters Ohr und warf mir ab und zu einen verschwörerischen, warmen Seitenblick zu, der mich innerlich glühen ließ. Und dann war da Nadja. Meine Augen blieben unweigerlich an ihren bloßen Füßen hängen. Jeder Schwung ihrer Zehen, die weichen Rundungen ihrer Fersen, das hypnotische Auf und Ab direkt vor mir schnürten mir die Kehle zu. Das Wissen, dass sie nichts ahnte – weder von dem Plug tief in mir, noch von den schamlosen Nachrichten auf meinem Bildschirm – steigerte die Erregung ins Unerträgliche. Das Fleisch unter dem Harz pulsierte schmerzhaft gegen die Enge.
Nach einer knappen Dreiviertelstunde blickte Loona von ihren Notizen auf, sah mich mit einem vielsagenden, warmen Lächeln an und wandte sich dann an Nadja.
„Nadja, ich muss kurz mit John nach hinten. Mom hat mir da ein paar Unterlagen ins Zimmer gelegt, die wir noch kurz sortieren müssen. Dauert echt nicht lange.“
„Klar, macht in Ruhe“, antwortete Nadja beiläufig, ohne den Blick vom Skript abzuwenden.
Loona gab mir ein aufmunterndes Zeichen mit dem Kopf. Ich stand vorsichtig auf und ging voraus. Als wir durch den Flur gingen, bückte sich Loona geschmeidig und griff nach einem von {reader:Nadjas} weißen Sneakern, die ordentlich an der Wand standen. Beiläufig schwang sie den Schuh in der Hand, während sie mir ins Zimmer folgte.
Anstatt die Türen zu schließen, ließ Loona sowohl den Durchgang zum Flur als auch meine Zimmertür weit offen stehen. {reader:Nadjas} leises Murmeln beim Lernen und das Rascheln der Skripte drangen glasklar zu uns herüber.
„Knie dich mal zu mir runter, John“, flüsterte sie sanft, fast wie eine Bitte.
Ich sank auf den Teppich. Mit ruhigen, behutsamen Händen öffnete Loona den Bund meiner Jogginghose, schob den Stoff nach unten und entriegelte vorsichtig das Schloss des Keuschheitskäfigs. Als sich das Gehäuse löste, strich sie mir beruhigend über den Oberschenkel.
Sie beugte sich zu mir hinunter, sah mir tief in die Augen und strich mir eine Haarsträhne aus der Stirn. „Sag mal ganz ehrlich, Kleiner“, hauchte sie leise und lächelte mich warm an, „findest du Nadja eigentlich hübsch?“
Mein Körper antwortete für mich. Befreit von der Enge pulsierte mein Glied vollkommen steif und zuckend unter ihrem Blick; es gab nichts, was ich hätte leugnen können.
Loona kicherte leise und reichte mir {reader:Nadjas} Sneaker. „Komm, leck ihn ein bisschen sauber für sie“, flüsterte sie mit zärtlicher Selbstverständlichkeit.
Ich sträubte mich innerlich gegen die schiere Demütigung, mein Verstand schrie auf – doch die Erregung überrannte jede Gegenwehr vollkommen. Mit zitternden Händen führte ich den Schuh an meine Lippen und fuhr widerwillig, aber mit rasendem Puls mit der Zunge über das Leder und den Rand der Gummisohle. Der Geschmack von Staub und fremder Haut vermischte sich mit dem Vanilleduft, der sie umgab. Im selben Moment schloss sich {reader:Loonas} Hand warm um mein Glied und begann, mich in geschmeidigen, gleichmäßigen Zügen zu streicheln.
Ich verlor mich vollkommen in dem Rausch aus Scham, Gehorsam und Lust, während meine Zunge weiter über den Schuh glitt – bis unvermittelt eine Stimme die Stille durchschnitt.
„Braucht ihr zwei da hinten vielleicht Hilfe?“, rief Nadja aus dem Wohnzimmer.
Ein erstickter Paniklaut entwich mir, doch noch bevor ich reagieren konnte, riss Loona den Sneaker hoch und drückte mir die Sohle fest auf Mund und Nase, während ihre freie Hand meinen Kopf hielt. Jeder Laut wurde erstickt. Gleichzeitig beschleunigte sie ihre Bewegungen ins Unbarmherzige, trieb mich gezielt und rasant voran.
„Nein, alles gut, danke dir!“, rief Loona mit einer herrlich unbeschwerten, klaren Stimme nach vorne, während sie mich fest im Blick behielt und mir ermutigend zunickte. „Ich helfe John nur kurz bei einer Sache, bin gleich wieder bei dir!“
Der Geruch von Gummi, die tödliche Angst vor {reader:Nadjas} Schritten im Flur und {reader:Loonas} unaufhaltsame Hand brachen über mir zusammen. Der Damm brach ohne jede Gnade. Lautlos, nur mit einem erstickten Keuchen gegen {reader:Nadjas} Schuhsohle, entlud ich mich in heftigen Stößen über den Boden.
Loona nahm den Schuh von meinem Gesicht und strich mir sanft über die Wange, während ich noch zitternd nach Luft rang. Sie wartete einen Moment, bis sich mein Atem beruhigte, setzte den Käfig wieder behutsam an und schloss ihn mit einem leisen Klicken ab.
„Ganz brav gemacht“, flüsterte sie mir mit einem ehrlichen, warmen Lächeln ins Ohr und drückte mir einen kurzen Kuss auf die Stirn. „Mach das hier eben sauber, ja? Und dann kommst du einfach wieder zu uns.“
Sie nahm den Sneaker, stellte ihn draußen im Flur exakt an seinen alten Platz zurück, strich ihr Shirt glatt und schlenderte mit einem entspannten Lächeln zurück ins Wohnzimmer zu Nadja.
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