Chapter 22
by
Rotstiftakrobat
Schaffe ich es mich der Lust zu entziehen?
Ganz im Gegenteil
Der Staub, der durch das Sonnenlicht tanzt, ist mein einziger Zeuge. Ich sitze auf dem Bett, die Decke bis zum Kinn gezogen, und starrte ins Leere. Die Scham ist noch da, ein kalter, schwerer Klumpen in meiner Magengrube. Aber sie ist nicht mehr allein. Daneben sitzt etwas anderes, etwas Fremdes und Aufregendes. Ein kleines, giftgrünes Männlein des Stolzes, das auf meiner Schulter sitzt und mir ins Ohr flüstert.
Hundertundsieben.
Die Zahl hallt in meinem Kopf nach, ein Mantra, das sowohl Schrecken als auch einen seltsamen Triumph auslöst. Hundertundsieben Menschen. Männer. Sie haben mich gesehen. Sie haben mich begehrt. Die Kommentare, die ich gelesen habe, brennen sich wie Brandmale in mein Gedächtnis. „That German accent when she came… unf.“ „Snowbunny confirmed!“ „She has the potential to become a bimbo!“
Jedes Wort war eine Beleidigung, eine Reduzierung auf einen Körper, auf eine Fantasie. Und doch… und doch fühlte es sich wie eine Bestätigung an. Der dunkelhäutige Mann am Strand hatte es gesagt. Ich habe eine Präsenz. Ich habe eine Wirkung. Die Blicke im Nerd-Store, die unheilvolle Energie im Keller, die Worte dieses Mannes – es war kein Zufall. Es ist eine Wahrheit, die ich nicht länger leugnen kann. Sie lüstern nach mir. Die Vorstellung, die ich von mir selbst hatte – die schüchterne, unscheinbare Fußballerin aus Norddeutschland – zerbricht wie ein dünner Eisschollen im Frühling. Darunter liegt etwas anderes. Etwas Dunkleres. Etwas Stärkeres.
Und ein Teil von mir ist stolz darauf.
„Was ist nur los mit mir?“, flüstere ich in die Stille des Zimmers. Meine eigene Stimme fremd. Ich brauche eine Ablenkung. Ich muss hier raus, weg von diesem PC, weg von den Spiegeln, weg von den Spielzeugen, die wie Reliquien einer anderen, verbotenen Religion auf dem Schreibtisch liegen. Die Werkstatt fällt aus. Ich kann Jack jetzt nicht in die Augen sehen. Der Nerd-Store erst recht. Also bleibt nur die Mall. Einkaufen. Normalität. Vielleicht kann ich dieses verrückte Gefühl aus meinem Körper shoppen, diese fremde Frau aus meinem System waschen.
Bevor ich gehe, ziehe ich mir Kleidung an. Aber als ich den begehbaren Kleiderschrank betrete, greifen meine Hände nicht nach einer Leggings oder Spandex Shorts und einem möglichst unauffälligen Top. Meine Finger gleiten über einen kurzen, hellblauen Minirock, auf dem große weiße Blumen abgebildet sind. Daneben liegt ein weißes Spaghetti-Träger-Crop-Top. Mein Herz pocht. Das ist keine Jette-Kleidung. Das ist Jez-Kleidung. Doch heute zögere ich nicht. Ich ziehe es an. Das Top sitzt eng und betont meine kleinen, festen Brüste, die ich bewusst ohne BH lasse. Der Rock ist absurd kurz. Mein Po, der im Verhältnis zu meiner zierlichen Figur recht rund und kräftig ist, spannt den Stoff stark, und von hinten wirkt er noch kürzer, als er ohnehin schon ist.
Dann die Unterwäsche. Ich blättere durch Jez’s Schublade. Schwarze Strings, weiße Strings, hautenge Tangas. Doch mein Atem stockt, als ich ihn sehe. Ein winziger Tanga in einem knalligen, aggressiven Pink. Ein Bild schießt mir in den Kopf. Ich sehe mich, wie ich mich bücke, um etwas vom Boden aufzuheben. Der blaue Rock rutscht nach oben und der leuchtend pinke Stoff blitzt hervor. Ein wilder, unübersehbarer Farbkontrast, der jeden Blick zwangsläufig auf meinen Po lenken wird. Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Das ist pervers. Das ist eine Provokation. Und ich ziehe ihn an.
Ich vervollständige das Outfit mit goldenen Ketten, Armbändern und Ohrringen aus Jez’s Schmuckschatulle. Meine wasserstoffblonden, fast weißen Haare flechte ich zu einem festen Zopf im Lara-Croft-Stil, der meinem sonst so süßen Gesicht einen entschlossenen, fast wilden Ausdruck verleiht.
Als ich vor dem Spiegel stehe, erkenne ich mich kaum wieder. Das Mädchen, das mich anstarrt, ist nicht die Jette, die ohne Koffer in Australien gelandet ist. Bereit für ein Abenteuer. Das ist eine Fremde. Aufreizend, fast schon gefährlich. Das hätte Norddeutschland-Jette nie getragen, denke ich. Aber hier bin ich Australien-Jette. Und weit von zu Hause kann ich ausprobieren, was mir gefällt.
Doch als ich zur Tür gehe, merke ich, dass die Ablenkung nicht funktioniert. Die Gedanken sind nur noch lauter, die Bilder im Kopf noch deutlicher. Ich bin wieder sauer auf mich selbst. Wütend, dass ich mich von diesen fremden Gefühlen so leiten lasse.
Ich will los, als mein Blick auf den Schreibtisch fällt. Auf die Schublade. „Nein, Jette. Was ist mit dir los?! Straff dich! Reiß dich zusammen!“ Der innere Schrei ist ohrenbetäubend, aber meine Beine hören nicht zu. Sie bewegen sich wie von selbst. Ich gehe zur Schublade und öffne sie. Und da liegt er. Der Edelstahl-Buttplug mit dem pink glitzernden Herzchendiamanten am Ende. Ich bin von ihm angewidert, empört. Und doch greife ich zu. Er ist überraschend schwer, kalt und glatt in meiner Hand. Ich nehme auch die große Pumpflasche Gleitgel und gehe ins Badezimmer.
Mein Herz hämmert gegen meine Rippen, als ich vor den Spiegel trete. Ich schiebe den kurzen blauen Rock über meine Hüften und ziehe den knallpinken Tanga zur Seite. „Soll ich wirklich? Das ist doch ekelig. Versaut.“ Trotzdem drehe ich mich mit dem Po zum Spiegel, schaue über meine Schulter und ziehe mit zitternden Händen meine Pobacken auseinander. Ich sehe mein jungfräuliches Poloch. Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich bewusst an Anal denke.
Ich schmiere mein Poloch und den Plug großzügig mit dem kühlen Gleitgel ein. Dann setze ich ihn an. Er ist eiskalt und ich bekomme sofort eine Gänsehaut. An meinem engen Eingang wirkt er riesig, unmöglich groß. Ich atme tief ein, halte den Atem an und drücke. Ein stechender, scharfer **** schießt durch mich, aber ich lasse nicht locker. Der Druck wird intensiver, mein Schließmuskel zuckt und protestiert, und dann, mit einem kleinen, schmerzhaften Widerstand, überwindet der Plug den kämpfenden Muskel. Er gleitet hinein und mein Schließmuskel schließt sich fest um den dünneren Hals.
Der **** weicht einem Gefühl intensiver, überwältigender Fülle. Es ist ein seltsamer Druck, der sich in meinem ganzen Unterleib ausbreitet, eine Mischung aus Unbehagen und einer komischen, dunklen Lust. Ich sehe in den Spiegel. Der herzförmige Diamant glitzert zwischen meinen Pobacken hervor, ein leuchtender, provokanter Fleck Farbe auf meiner hellen Haut. Der Anblick ist so unerwartet heiß, dass mir der Atem stockt.
Zittrig ziehe ich den Tanga wieder zurecht und schiebe den Rock nach unten. Ich gehe auf wackeligen Beinen zurück in die Wohnung. Bei jedem einzelnen Schritt spüre ich die schwere, präsente Macht des Plugs in mir. Eine ständige, erregende Erinnerung daran, dass ich dabei bin, ein neues Ich zu entdecken.
Was passiert in der Mall?
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Jette‘s Abenteuer Down Under!
Ein verrücktes Lebensveränderndes Jahr in Australien
Jette ist 18 Jahre und kommt aus einer recht wohlhabenden im Nord-Westen Deutschlands. Sie hat gerade ihr Abi mit hervorragenden Noten abgeschlossen, aber weiß noch nicht so richtig, was sie machen soll, also los: Ab ins Abenteuer. Ein Jahr Work and Travel in Australien. Weit entfernt von ihrer , ihren Freunden und ein echter Neustart in ein selbstbestimmtes Leben und das Ganze in einem Van. Vanlife: Here she cums!
Updated on Mar 14, 2026
by Rotstiftakrobat
Created on Jan 9, 2026
by Rotstiftakrobat
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